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schrieb am 23.05.09 11:59:49
Die Dollarfalle
Welche welchen Folgen kann der Dollarverfall für Europa haben ? Was
Sie über Gold wissen sollten.
Die USA, das Land des Dollars, lebt seit Jahrzehnten über seine
Verhältnisse. Die Verschuldung der Haushalte, des Staates und der
Unternehmen hat 2007 die 30-Billionen Dollar Marke
überschritten.
Der Dollar, das Privatgeld der Federal Reserve ( Federal Reserve
Note )
Die Federal Reserve (FED), ein von privaten Banken 1913 gegründetes
Kartell unter Führung der beiden Großfinanzgruppen Rothschild und
Rockefeller, schuf eine private Zentralbank mit dem Recht, eigenes
Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde. Diese
Privatbank druckt und generiert bis heute in aberwitzigen Mengen
kontinuierlich frisches Geld, um die laufenden Verbindlichkeiten
der USA zu decken. Dies führt mittlerweile zu einer
unkontrollierbaren Erhöhung der Geldmenge, genannt M 3. Da die
Federal Reserve am 23. März 2006 beschlossen hat, diese Geldmenge M
3 nicht mehr zu veröffentlichen, d. h. den wichtigsten
zuverlässigen Indikator für die weltweit umlaufende Menge an
Dollars unter Verschluss zu halten, hat diese von der
internationalen Finanzwelt scharf kritisierte Entscheidung zur
Folge, dass die Transparenz über die Entwicklung der international
umlaufenden Dollarmenge verloren ging. Finanzexperten schätzen die
im Umlauf befindlichen Dollarbestände auf ungefähr 22,5 Billionen
Dollar, wobei alleine 610 Mrd. Dollar, sogenannte "Eurodollar", als
Devisenreserve bei der Europäischen Zentralbank lagern sollen.
Praktisch hat inzwischen das der US-Großfinanz gehörende private
Federal-Reserve-System Welt-Geldhoheit erlangt: Das FED-Privatgeld
Dollar ist von der Geldmenge her in der Welt dominierend. Mehr als
75 Prozent aller Zahlungsmittel basieren auf Dollar, wobei 80
Prozent aller jemals gedruckten Dollarnoten sich mittlerweile
außerhalb der USA in Umlauf befinden.
Eine neutrale Geldmengenvermehrung dürfte sich eigentlich nur an
der realen Zunahme von Gütern und Dienstleistungen in einer
Wirtschaft orientieren. Die verantwortungslose
Geldschöpfungspolitik der FED hat aber dazu geführt, dass weltweit
in den letzten 25 Jahren die realen Güter und Dienstleistungen um
das Vierfache gesteigert wurden, die weltweite durch nichts mehr
gedeckte Geldmenge aber um das Vierzigfache! Das heißt, dass es für
die restlichen 36 Geldanteile keine Deckung in reellen Werten gibt.
Nur über einen Börsen- und Finanzcrash, der nicht mehr allzulange
auf sich warten lassen dürfte, ist eine Bereinigung der Geldmenge
(Vernichtung überzähliger Zahlungsmittel) möglich!
Jeder Geldschöpfungsakt braucht ein Projekt, über das die neu
geschöpfte und gedruckte Geldmenge in den Finanzkreislauf gepumpt
werden kann. Willkommene "Projekte" sind z.B. Kriege. Der
Irak-Krieg wird mit allen Nebenkosten, wie z.B. die Versorgung der
Kriegsverletzten und der Hinterbliebenen, nach den Berechnungen des
ehemaligen Weltbank-Vizepräsidenten Stiglitz konservativ geschätzt
mindestens 1026 Milliarden Dollar kosten. Ein Großteil dieses
Geldes wird die FED aus dem Nichts schöpfen und der amerikanischen
Regierung gegen Zinsen als Kredit zur Verfügung stellen, für die
der amerikanische Steuerzahler dann geradestehen muss. Selbst
Weltbank-Projekte wie die Finanzierung eines Staudammes, z.B. in
Afrika, können indirekt Geldvermehrungsprojekte der FED darstellen.
Das heißt, dass Weltbankkredite selbstverständlich nur in Dollar
ausgegeben werden. Der afrikanische Lastwagenfahrer, der am Bau des
Staudammes beteiligt ist, kann dann ebenfalls in Dollar bezahlt
werden und gibt natürlich auch seine Dollar wieder aus, um den
Lebensunterhalt seiner Familie zu bestreiten. Er trägt somit zur
weiteren Verbreitung des Dollar auf dem schwarzen Kontinent
bei.
China, mit Dollardevisenreserven von 1,2 Billionen Dollar, versucht
nun ebenfalls verstärkt über Afrika seine Dollarbestände abzubauen,
indem es massiv in Rohstoffvorkommen, Schürfrechte und
Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, Straßen- und Pipelinebau
investiert. Dass die Chinesen Ihre Dollarbestände vermehrt in die
strategische Rohstoffsicherung investieren, ist den USA
verständlicherweise ein Dorn im Auge. Haben die Chinesen doch
bisher brav ihre Dollardevisen wieder zurück in die USA in Form von
amerikanischen Staatsanleihen investiert.
Die Zentralbanken in China, Japan und Europa sammeln die für die
Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden zunehmend wertlosen
Dollars in immer größeren Beständen als angeblich werthaltige
Währungsreserve an. Die Währung dieser Staaten wird also mit immer
wertloseren Dollars unterlegt - und ist also praktisch ebenso
wertlos geworden. Damit aber hat es der Schuldner USA selbst in der
Hand, wie stark er durch offizielle Abwertung des Dollars
schließlich seine Gläubiger entreichern - und sich auf deren Kosten
wieder entschulden will. Jede Abwertung des Dollars wird vor allem
das 80% aller Dollars haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner
steht es frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine
Gläubiger über den Tisch ziehen will.
Würden die Geldbesitzer wissen, dass sie eigentlich nur Papierwert
in den Händen haben, alles andere aber von den Manipulationen, den
Missbräuchen, der Macht und den Zwecken der US-Großfinanz abhängt,
würde die Geldumlaufgeschwindigkeit wegen Zurückweisung des Geldes
stärker steigen, würde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen und
damit eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation
beginnen, würde die längst geschehene Entwertung der
Geldwertanlagen der Bürger (Geldpapiere, Renten, Fonds und andere)
sich in einem zweiten Börsencrash auflösen und zusammenbrechen, und
würden ganze Branchen der Finanzindustrie und Finanzdienstleistung
unter Haftungsprozessen wegen der Entwertung zusammenbrechen, so
dass eine Währungsreform unvermeidlich wird.
Inzwischen wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart
(Schweiz) gedrängt, ihre Goldvorräte gegen Dollars abzugeben oder
"auszuleihen". Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor
der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern des
Federal-Reserve-Systems konzentriert, so dass ein neuer
Goldstandard nur mit deren Willen und nach deren Diktat wieder
einzuführen wäre und die FED-Eigentümer mit einer Neufestsetzung
des Goldpreises allein dadurch im Falle einer Währungsreform ein
Jahrhundertgeschäft machen würden. Mr. Greenspan (der frühere
Notenbankchef) nannte einmal beiläufig die Zahl von 6000 Dollar mit
der eine Feinunze Gold bewertett weden könnte. (eine Feinunze =
31,2 Gramm mit einem Preis von z.Zt 810,- Dollar/Unze)
Würde eine Währungsreform kommen, stünde zum Beispiel die Eurobank
ohne Werte da. Das Gold - auch das deutsche Gold - ist mutmaßlich
nur noch als bloßer schuldrechtlicher Rückgabeanspruch vorhanden,
nicht mehr aber als Realgold. Es ist angeblich an die private
Federal Reserve Bank und von dieser weiter verliehen, also im
Zusammenbruch nicht mehr greifbar. Das System lebt davon, dass ein
Missbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird.
Die Goldreserven
Die Goldreserven der Bundesbank sind die zweitgrößten nach den
Goldreserven der US-Notenbank. Derzeit verwaltet die Bundesbank
3.427 Tonnen Gold zu einem Marktwert von rund 65,4 Milliarden Euro
(Stand: 17. November 2007). Der größte Teil der deutschen
Goldreserven soll aber nicht in Deutschland selbst lagern, sondern
in den Schatzkammern der Federal Reserve Bank in New York City oder
auch in London. Im Kalten Krieg sollte das Gold dort sicherer sein
als in Frankfurt, wo die Rote Armee in wenigen Stunden gewesen
wäre. Heute macht die Bundesbank betriebswirtschaftliche Gründe
geltend, weil ein Transport nach Deutschland "hohe Kosten"
verursachen würde, auch für den Bau neuer Tresore.
Letzteres musste auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann
erfahren, als er im August 2002 eine Reihe von Fragen an die
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Dr.
Barbara Hendricks, richtete. Am 1. Oktober 2002 antwortete die
Staatssekretärin, sagte aber nur das, was ohnehin öffentlich
bekannt war. Den heiklen Fragen wich sie aus oder gab irreführende
Antworten. Dabei müsste Berlin eigentlich genau wissen, was in
Frankfurt vor sich geht, denn das Grundkapital der Deutschen
Bundesbank gehört allein dem Bund.
232 Tonnen Gold wurden in der ersten Januarwoche 1999 an die
Europäische Zentralbank übertragen. Diese 232 Tonnen stehen seitdem
als Forderung in den Büchern der Bundesbank, seltsamerweise aber
als Forderung in Euro!!! Geht hier alles mit rechten Dingen zu?
Was im Dunkeln bleibt, ist, wieviel genau vom deutschen Gold
verliehen ist und wo die Reserven liegen. Der Verdacht liegt nahe,
dass die Bundesbank mit dieser seltsamen Bilanzierungsmethode etwas
verbergen will. Aber was? Erstens die Höhe der Ausleihungen,
zweitens den Zeitpunkt. Hat die Bundesbank sich etwa (unwissentlich
?) an einem amerikanischen Komplott beteiligt, den Goldpreis tief
zu halten, indem der Markt jahrelang mit Leihgold überschwemmt
wurde? Entsprechende Gerüchte kursieren seit langem in den USA. Es
wurde auch der Verdacht geäußert, Washington hätte auf deutsches
Gold zurückgegriffen, um damit am Markt zu intervenieren.
Tatsächlich gibt es gravierende Ungereimtheiten in den offiziellen
amerikanischen Goldstatistiken.
Berlin verheimlicht, wo die Goldreserven liegen
Insider haben keinen Zweifel daran, dass der allergrößte Teil der
deutschen Goldreserven in den USA liegt. Und zwar nicht in Fort
Knox, wie oft kolportiert wird, sondern im Keller der Federal
Reserve Bank in New York, also unter dem Straßenpflaster von
Manhattan.
Unter den führenden Zentralbanken mit Goldbesitz ist die Bundesbank
die einzige, die nur einen kleinen Teil ihrer Goldbarren auf
eigenem Gelände aufbewahrt.Bemerkenswert, dass die Bundesbank als
"einzige" der führenden Zentralbanken so verfährt. Weder die USA
noch Frankreich noch England kämen auf die Idee, ihr Gold in
Deutschland zu bunkern.
Man hätte annehmen können, dass die Bundesbank nach der
Wiedervereinigung mit gutem Grund darauf pochen würde, zumindest
einen Teil des Goldes zurück nach Frankfurt zu holen. Im Interesse
guter Beziehungen zur internationalen Finanzwelt werden die
Goldbarren wahrscheinlich bleiben, wo sie sind, denn die USA haben
gegen die Rückkehr des Goldes etwas einzuwenden.
Warum legen die USA so großen Wert darauf, die deutschen
Goldreserven bei sich zu haben? Ein exzellenter Kenner der
Verhältnisse und früheres Mitglied der Bundesregierung meinte: "Die
Amerikaner betrachten das deutsche Gold als eine Art Pfand." Er
hätte auch sagen können: als eine Art Geisel für deutsches
Wohlverhalten.
Ein heikles Thema. Zum Verständnis ein Blick zurück auf die Zeit
des Wirtschaftswunders der fünfziger und sechziger Jahre, auf die
Exportüberschüsse, die sich damals in Gold verwandelten, auf die
Besatzungskosten - und vor allem auf den berühmt-berüchtigten
"Blessing-Brief". Karl Blessing stand der Bundesbank von 1958 bis
Anfang 1970 vor. Zwischen ihm und der Bundesregierung existierte
ein geheimes Verwaltungsabkommen. Besonders gefragt war die
Kooperation zwischen Frankfurt und Bonn, als Gold wieder einmal in
den Mittelpunkt der Währungspolitik rückte und als die US-Regierung
Ende der sechziger Jahre einen neuen finanziellen Ausgleich für
ihre Stationierungskosten in Deutschland forderte.
Bonn war zahlungsunwillig, Resultat des amerikanischen Drucks war
der bereits erwähnte Blessing-Brief. Darin sicherte der
Bundesbankpräsident der Federal Reserve die "Immobilisierung" der
deutschen Goldreserven zu. Er versprach, dass die Bundesbank die
Reserven nicht aus den USA abziehen werde, solange die USA
Stützpunkte in Deutschland unterhalten. Dies war eine Konzession,
auf die die Amerikaner allergrößten Wert legten.
Wenn der Dollar kollabieren würde - und mit ihm leider auch die
Devisenreserven der Bundesbank, die zu 90% (!) in Dollar angelegt
sind, würde die in Deutschland zirkulierende Währung dann
weitgehend ihrer "Deckung" beraubt. Genau dies wäre der Tag, an dem
die Bundesbank ihr Gold bräuchte. Nur liegt es dann leider am
falschen Platz.
schrieb am 23.05.09 12:24:47
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.391 von Rosenberger am 23.05.09
11:59:49
Die Goldreserven
Die Goldreserven der Bundesbank sind die zweitgrößten nach den
Goldreserven der US-Notenbank. Derzeit verwaltet die Bundesbank
3.427 Tonnen Gold zu einem Marktwert von rund 65,4 Milliarden Euro
(Stand: 17. November 2007). Der größte Teil der deutschen
Goldreserven soll aber nicht in Deutschland selbst lagern, sondern
in den Schatzkammern der Federal Reserve Bank in New York City oder
auch in London. Im Kalten Krieg sollte das Gold dort sicherer sein
als in Frankfurt, wo die Rote Armee in wenigen Stunden gewesen
wäre. Heute macht die Bundesbank betriebswirtschaftliche Gründe
geltend, weil ein Transport nach Deutschland "hohe Kosten"
verursachen würde, auch für den Bau neuer Tresore.
es gibt Gerüchte, dass man die Goldreserven mehr oder weniger gegen
Schuldscheine ausgetauscht hat. Aber das Gerücht betrifft eher die
US Reserven.
schrieb am 23.05.09 12:28:48
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.481 von stargold123 am 23.05.09
12:24:47es gibt Gerüchte, dass man die Goldreserven
mehr oder weniger gegen Schuldscheine ausgetauscht hat. Aber das
Gerücht betrifft eher die US Reserven.
meinst du die Gold-Swaps?
schrieb am 23.05.09 12:34:57
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.391 von Rosenberger am 23.05.09
11:59:49Würden die Geldbesitzer wissen, dass sie
eigentlich nur Papierwert in den Händen haben,
das wissen inzwischen schon viele Geldbesitzer
von wem ist denn der Artikel ?
wo und gegenüber wem soll Greenspan so etwas gesagt haben ?
wenn so etwas irgendjemand im Internet verbreitet, wird das
ungeprüft als Tatsache hingestellt.
*** übrigens hat Bernanke mal beilaufig von 6.000 auf 12.000
irgendwo, irgendwann erhöht, lassen wir den Greespan also beiseite,
er wurde überboten***
schrieb am 23.05.09 12:59:10
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.490 von Oakatzl am 23.05.09
12:28:48genau die mein ich.
Habe mich mit einem Professor unterhalten der sich seit zich Jahren
mit Gold und Edelmetallen befasst. In einem seiner Bücher hatte er
sogar den Vorschlag gemacht die Reserven mal wieder zu zählen. Denn
scheinbar geben die Regierungen nur alte Daten raus und zwar mit
dem Verweis, das eine Zählung zu viel kosten würde. Dem Prof seine
Antwort auf die Aussage ist. Er nimmt 5 seiner Studenten und 5
Taschenrechner für die Belege und ist nach einem Mittwochabend
fertig.
Aber diese Theorie erscheint mir auch logisch. Ein riesiger Haufen
Gold liegt ungenutzt in riesigen Bunkern. Warum damit nicht
arbeiten. Und wie wir die US Regierungen unserer Zeit kennen, haben
die weder Skrupel noch bedenken die negativen Folgen ihres
Handelns.
schrieb am 23.05.09 13:08:07
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.481 von stargold123 am 23.05.09
12:24:47"es gibt Gerüchte, dass man die Goldreserven
mehr oder weniger gegen Schuldscheine ausgetauscht hat. Aber das
Gerücht betrifft eher die US Reserven."
Du kannst Dich selbst davon überzeugen, daß dieses Gerücht auch die
EZB und die BRD-Bundesbank (u.a.) betrifft:
In den Berichten über die Goldreserven wird seit einigen Jahren das
physische Gold NICHT mehr explizit angeführt, sd. es heißt
"Gold- und Goldforderungen".
Damit fand eine Gleichsetzung einer Schuldverschreibung mit der
höchsten Form des Geldes, schuldfreiem Gold, statt!
Wieviel phsyisches Gold die NBen noch besitzen, ist also
unbekannt.
Anfragen von Volksvertretern werden nicht beantwortet.
In den USA wurden die behaupteten Goldbestände in Fort Knox seit 40
Jahren nicht von einer unabhängigen Stelle überprüft. Man muß sich
die Begründung auf der Zunge zergehen lassen:
"Aufgrund der Kosten". Das ist kein Witz!
Wie hoch mag wohl der Stundensatz eines gerichtlich beeideten
Beamten sein, um mit Block und Bleistift bewaffnet, Barren
abzuzählen?
Und natürlich bleibt jeder Aufschrei der Medien aus. So wie die
Untersuchungen der Short-Spekulationen gegen die Münchner
Rückversicherung vor dem 9/11 still und heimlich abgedreht wurden,
ohne daß das ein westliches Medium interessant fand.
Die, die jeden Tag eine neue Kuh durchs mediale Dorf treiben, um
offenbar von den wichtigen Dingen hinter den Kulissen abzulenken,
sind auch bezüglich der Goldreserven, die ja kein Privateigentum
der Notenbanken sind, sd. dem Volk gehören, plötzlich
mucksmäuschenstill und finden solche Fragen gaaanz uninteressant.
Das existiert plötzlich kein Demokratiedefizit für die
Musterdemokraten.
Und natürlich auch nicht, wenn sich gewählte Volksvertreter, die
den Wählern und dem Staat Rechenschaft schuldig sind, auf
Steuerzahlerkosten zu "Privattreffen" mit der Hochfinanz als
Bilderberger zusammenfinden. Auch da gibt es auch keinen Aufschrei
der Berufsdemokraten, über dieses gesetzwidrige, intransparente und
demokratiefeindliche Verhalten.
Was läßt man Al Pacino in dem Film "Der Insider" über die freie
Presse sagen? "Die Presse ist für den frei, der sie besitzt."
Leider erkennen diesen Herrschaftsmechanismus im Westen nur wenige
und die Mehrheit glaubt, in einer Demokratie mit freier
Meinungsbildung zu leben, weil es so viele Zeitungen und TV-Sender
gibt.
Dabei sind dort, wo die Information tatsächlich noch frei fließt,
nämlich im Internet, die größten Bestrebungen im Gange, dieses Loch
im Informationsmonopol der Hochfinanz baldmöglichst zu stopfen.
Traurig macht mich, daß ihr dennoch dieses politische
Establishment, welches mit diesen Kräften kollaboriert oder tlw.
gar von diesen kontrolliert wird, wieder und immer wieder wählt,
obwohl ihr aus Erfahrung schon längst wisst, daß sich bei Wahl von
einer der etablierten Parteien überhaupt nichts ändert. Immer und
immer wieder fällt ihr auf die Sprüche herein, was sie nicht alles
in Zukunft macht wollen anstatt, daß ihr einmal Rechenschaft
verlangt von denen, die ihr die letzten Jahrzehnte abwechselnd
gewählt habt! Denn: an den TATEN, nicht an den Worten, könnt ihr
sie erkennen!
Anstatt daß ihr darauf achtet, wen dieses Establishment ablehnt,
wählt ihr genau dieses Establishment, fällt auf so dumme Parolen
wie "Yes we can!" immer wieder von neuem herein, und wundert euch
dann, wenn es zu einer absehbaren Finanzkrise kommt und das
Establishment Milliarden und Abermilliarden an Steuergeld den
Verursachern in den Rachen wirft und die Schuldigen noch belohnt,
anstatt sie auszuforschen und zur Rechenschaft zu ziehen.
schrieb am 23.05.09 13:44:55
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.569 von Alf14 am 23.05.09
13:08:07genau das ist es "Gold und Goldforderungen" lese
aktuell ein Buch des Professors mit dem ich gesprochen habe.
zwanzig Totschlag- Argumente gegen Gold
Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige
deine Meinung deckt sich damit 1 zu 1.
Es ist erschreckend, was in den Medien für Trubel sorg und was von
der Presse totgeschwiegen wird. So sollen ja auch vor dem 9/11 ein
paar Expräsidenten durch ihre Frauen Short auf die Fluglinien
gegangen sein.
"Die Presse ist für den frei, der sie besitzt."
das ist der heimliche Passus aller Regierungen... dann erst kommen
die Paragraphen des Grundgesetzes oder der entsprechenden Gesetze
in anderen Ländern.
schrieb am 23.05.09 13:49:04
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.569 von Alf14 am 23.05.09
13:08:07wen soll ich denn wählen

wie soll ich wen und warum ausforschen und zur Rechenschaft ziehen
schrieb am 23.05.09 14:49:31
...Jungs..seit doch nicht so naiv...was meint Ihr warum trotz
immenser privater Nachfrage der Goldpreis seit Monaten um die 900$
Marke floatet

...
Gruss vom Müller
schrieb am 23.05.09 15:01:36
Antwort auf Beitrag Nr.:
37.238.666 von stargold123 am 23.05.09
13:44:55Das ist doch der Punkt, die MüRü wäre doch der
ideale Ansprechpartner, um solche Dinge aufzuklären oder?
Doch ich glaube, sogar vor einem Mrd-Verlust kuschen die, um sich
nicht selbst zu beschädigen.:laigh: