Winfried Kretschmann hat eine Rede auf der Mai-Kundgebung des
Landesgewerkschaftsbundes gehalten – in Freiburg. Manch einer der
2500 Zuhörer hätte sich dabei mehr Pepp gewünscht.
2500 Zuhörer bei
Kretschmann
Zu diesem Bericht gab es genau einen Leserkommentar, gestern stand
er noch da, heute gelöscht. Wie viel Angst herrscht denn hier vor?
Zitiert wurde die Aussage eines ehemaligen höheren
Justizangestellten, der Herrn Kretschmann einen Spiegel vorhielt.
Das Bild war wohl unerträglich für den Landesvater, zeigte es doch
klar die Versäumnisse der Grünen in ihrer Tätigkeit der letzten
Jahre klar auf: schwerste Verfehlungen und Versäumnisse nicht nur
im Justizsektor. Ja, das Wort "Filz" war auch zu lesen.
Vielleicht hat es ja jemand abgespeichert und kann es an dieser
Stelle zur Verfügung stellen.
Kretschmann meidet heikle
Themen
Stellvertretend dafür ein Kommentar aus der selben Feder (
Daniel
GRossmueller):
Eine ehemalige Arbeitskollegin hat mich jetzt drüber aufgeklärt,
warum keine Eier und Tomaten geflogen sind:
1. Für Bürger, die im Niedriglohnsektor arbeiten, von H4 oder
Grundsicherung leben müssen, sind Eier und Tomaten Luxusgüter.
2. Die Grundsicherung erlaubt kein Wohnen in zentrumsnaher
Lage.
3. Die Grundsicherung erlaubt keine Fahrten mit öffentlichen
Verkehrsmitteln.
4. Schuhe besohlen ist Luxus, für den die Grundsicherung nicht
ausreicht.
5. Die Kollegin wird dieses Jahr siebzig und hat Ischiasschmerzen
und diverse andere Erkrankungen. Die Grundsicherung erlaubt keine
ausreichende Schmerzmedikation.
Eine Fussmarsch ins Stadtzentrum ist deshalb nicht drin.
6. Die Grundsicherung erlaubt keinen Internetanschluss.
Deshalb schreib ich das auf.
Die Kollegin war übrigens mal verheiratet, hat zwei ordentliche
Kinder grossgezogen, noch rund 15 Jahre gearbeitet und der Lohn
sind Armut und Schmerzen.
Anscheinend plädiert inzwischen immerhin sogar die FDP dafür, die
Praxisgebühr abzuschaffen.