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    Der Mondgott Allah in der vorder-orientalischen Archäologie - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 05.02.06 23:40:47 von
    Eddy_Merckx

    neuester Beitrag 07.02.06 00:58:02 von
    Eddy_Merckx
    Beiträge: 16
    ID: 1.038.048
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    Der Tag im Überblick


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    Eddy_Merckx
    schrieb am 05.02.06 23:40:47
    Beitrag Nr. 1 (20.056.758)
    Auszug aus „The Islamic Invasion“ von Dr. Robert A. Morey
    Im Brennpunkt der islamischen Gottesverehrung steht die als "Allah" bezeichnete Gottheit. Die Moslems behaupten, Allah sei in vorislamischer Zeit der biblische Gott der Patriarchen, Propheten und Apostel gewesen (1). Somit liegt das eigentlicheProblem in der Frage nach der Kontinuität. War Allah der biblische Gott oder eine heidnische Gottheit aus vorislamischer Zeit? Die Unterstellung eines lückenlosen Zusammenhanges seitens der Moslems ist für deren Bemühungen, Juden und Christen missionarisch zu gewinnen, unentbehrlich, denn falls Allah wirklich Teil des göttlichen Offenbarungsflusses gewesen sein sollte, wäre dies die nächste Stufe in der Entwicklung der biblischen Frömmigkeit. Demzufolge sollten wir alle Moslems werden. Falls Allah jedoch eine vorislamische Gottheit war, ist dieser Anspruch im Kern widerlegt. Religiöse Behauptungen können oft vor den Ergebnissen mühsamer wissenschaftlicher - z. B. archäologischer - Forschung nicht bestehen. Wir können entweder endlos über die Vergangenheit theoretisieren oder sie durch Ausgrabungen freilegen und das, was uns Beweise enthüllen, zur Kenntnis nehmen. Dies ist hier die einzige Methode, um die Wahrheit über den Ursprung Allahs herauszufinden. Wie wir noch sehen werden, lassen harte Beweise keinen Zweifel daran, daß der Gott Allah ursprünglich eine heidnische Gottheit war. Er war der mit der Sonnen-göttin verheiratete Mond-gott, und die Sterne waren seine Töchter. Allenthalben im Vorderen Orient haben Archäologen dem Mondgott geweihte Tempel freigelegt. Von den Gebirgen der Türkei bis zu den Ufern des Nil findet sich als weitest-verbreitete Religion in der Alten Welt die Verehrung des Mondgottes.

    Er war der mit der Sonnen-göttin verheiratete Mond-gott, und die Sterne waren seine Töchter. Allenthalben im Vorderen Orient haben Archäologen dem Mondgott geweihte Tempel freigelegt. Von den Gebirgen der Türkei bis zu den Ufern des Nil findet sich als weitest-verbreitete Religion in der Alten Welt die Verehrung des Mondgottes.

    In der ältesten durch den Gebrauch der Schrift gekennzeichneten Zivilisation haben uns die Sumerer Tausende von Tontafeln hinterlassen, auf denen sie ihre religiösen Glaubensvorstellungen beschrieben hatten. Wie von Sjoberg und Hall bewiesen wurde, beteten die alten Sumerer einen Mondgott an, dem verschiedene Namen beigelegt worden waren. Die am meisten verbreiteten Namen waren Nanna, Suen und Aschimbarra (2). Sein Sinnbild war die Mond-sichel. In Anbetracht der Menge an Kunstwerken, welche die Verehrung dieses Mondgottes zum Gegenstand haben, ist es klar, daß dies die vorherrschende Religion in Sumer war.

    Auch im gesamten alten Mesopotamien war der Mondgottkult die am weitesten verbreitete Religion. Die Assyrer, Babylonier und Akkader formten das Wort "Suen" um in "Sin" als ihren Lieblings-namen für den Mondgott (3). Wie A. Potts dargelegt hat, ist "Sin" ursprünglich seinem Wesen nach ein sumerischer Name, der von semitischen Völkern entlehnt worden war (4).

    Im antiken Syrien und Kanaan wurde der Mondgott gewöhnlich als Sichel dargestellt. Gelegentlich wurde aber auch innerhalb der Sichel der Vollmond angeordnet, um alle Mondphasen zu berücksichtigen. Die Sonnengöttin galt als Ehefrau des Sin und die Sterne als ihre Töchter; so war z. B. Ischtar eine Tochter des Sin .

    In den Ras Shamra-Texten werden Opfer an den Mondgott beschrieben. In uga-ritischen Texten wurde der Mondgott bisweilen Kusuch genannt. Sowohl in Persien als auch in Ägypten wird der Mondgott in Wandgemälden und im oberen Teil von Statuen abgebildet. Er war der Richter der Menschen und Götter.

    Das Alte Testament verwirft ständig die Anbetung des Mondgottes (s. 5.Mos.4,19; 17,3; 2.Kn.21,3+5; 23,5; Jer.8,2; 19,13; Zeph.1,5 usw.). Sooft Israel in Götzendienst abfiel, pflegte es sich gewöhnlich dem Mondgott zu widmen.

    Das Symbol der Mondsichel ist in der antiken Welt tatsächlich überall auf Siegelprägungen, Grabstellen, Keramiken, Amuletten, Tontafeln, Rollsiegeln, Gewichten, Ohrringen, Halsketten, Wandbildern usw. zu finden.

    Im Ruinenhügel Tell el Obeid wurde eine kupferne Kalb-Plastik gefunden, die auf ihrer Stirn eine Mondsichel trägt.Ein Götzenbild mit Stierkörper und Menschenkopf trägt auf seiner Stirn ebenfalls eine Mondsichel, die hier aber von Schalen umgeben ist. In Ur befindet sich auf der Grabstelle von Ur-Nammu das Symbol der Sichel am Kopf der Götterriege, da der Mondgott als der oberste der Götter galt. Sogar Brot wurde als Weihe an den Mondgott in Gestalt von Mondsicheln gebacken (6).

    Die Chaldäer in Ur waren dem Mondgott derart ergeben, daß ihm auf Tontafeln der damaligen Epoche der Name Nanna beigelegt wurde. Ein Mondgott-Tempel wurde in Ur von Sir Leonard Woolley ausgegraben. Er gewann dort noch weitere Beweisstücke für den Mondkult, die bis heute im Britischen Museum zu sehen sind. Harran gelangte durch seine Mondgottverehrung ebenfalls zu einem höheren Bekanntheitsgrad.

    In den Fünfziger Jahren wurde in Hazor in Israel ein dem Mondgott geweihter Haupt-Tempel ausgegraben . Dabei fanden sich zwei Bilder des Mondgottes, von denen jedes die Gestalt eines auf einem Thron sitzenden Mannes mit einer auf seiner Brust eingemeißelten Mondsichel hatte . Die zugehörigen Inschriften machen deutlich, daß dies Bilder des Mondgottes sind . Mehrere ebenfalls dort gefundene kleinere Statuen konnten aufgrund ihrer Inschriften als "Töchter" des Mondgottes ausgemacht werden .

    Wie liegen die Verhältnisse in Arabien ? Wie Carlton S. Coon dargelegt hat, sind Moslems bekanntermaßen abgeneigt, Überlieferungen des früheren Heidentums weiter zu pflegen, stattdessen lieben sie es, das, was ihnen aus der vorislamischen Geschichte zur Übernahme genehm war, in anachronistischer Weise zu "frisieren" (8).

    Im neunzehnten Jahrhundert gingen Arnaud, Halevy und Glaser nach Südarabien, wo sie Tausende von sabischen, minischen und qatabanischen Inschriften ausgruben, die erst später übersetzt wurden. In den Vierziger Jahren machten die Archäologen G. Caton Thompson und Carleton S. Coon in Arabien einige überraschende Entdeckungen.

    Im Verlaufe der Fünfziger Jahre gruben W. Phillips, W. F. Albright, R. Bower und andere verschiedene Ruinenstätten in Qataban, Timna und Marib, der antiken Hauptstadt Sabas, aus.

    So wurden auch in Nordarabien Tausende von Inschriften von Wänden und Felsen gesammelt. Reliefs und Weihegefäße, die zur rituellen Verehrung der "Töchter Allahs" dienten, wurden ebenfalls freigelegt. Manchmal findet man die drei Töchter al Lat, al Uzza und Manat zusammen mit dem Mondgott Allah, vertreten durch eine Sichel über ihnen, dargestellt (9).

    Die archäologischen Belege beweisen, daß der Mondgott-Kult die vorherrschende Religion Arabiens war. Der letzte König des neubabylonischen Reiches, Nabonid (555 - 539), baute in alt-testamentlicher Zeit Tayma in Arabien zu einem Mittelpunkt des Mondgott-Kultes aus. Segall stellte fest: "Südarabiens Sternenkult wurde zwar in verschiedenen Varianten, aber immer vom Mondgott beherrscht (10). Manche Gelehrte haben auch darauf hingewiesen, daß des Mondgottes Name "Sin" Teil eines arabischen Wortes wie "Sinai" ist, was "die Wüste von Sin" bedeutet.

    Wenn auch die Beliebtheit des Mondgottes anderswo abnahm, blieben die Araber doch ihrer Überzeugung treu, daß der Mondgott der größte aller Götter war. Solange sie an der Kaba in Mekka 360 Götter verehrten, war der Mondgott ihre höchste Gottheit. Mekka war in der Tat als Heiligtum für den Mondgott gebaut worden. Dadurch wurde die Stadt zur heiligen Stätte des arabischen Heidentums.

    Im Jahre 1944 überraschte G. C. Thompson in ihrem Buch: "Die Grabsteine und Mondtempel Hureidhas" die Öffentlichkeit mit der Bekanntgabe, daß sie in Südarabien einen Mondgott-Tempel freigelegt habe . In diesem Tempel wurden die Symbole der Mondsichel und nicht weniger als 21 Inschriften mit dem Namen "Sin" gefunden . Des Weiteren wurde ein Götzenbild entdeckt, welches möglicherweise den Mondgott selbst darstellt. Von anderen bekannten Archäologen wurde dies später bestätigt

    Alle Anzeichen sprechen dafür, daß der Mondgott-Tempel, selbst innerhalb des vom Christentum erreichten Gebietes, noch rege in Anspruch genommen wurde. Sowohl aus Nord- als auch aus Südarabien gesammelte Beweisstücke lassen erkennen, daß der Mondgott auch in den Tagen Mohammeds immer noch lebhaft verehrt wurde und hoch im Kurs stand.

    Solange der Mondgott "Sin" genannt wurde, war sein Titel, zahlreichen Inschriften zufolge, al Ilah, d.h. "Die Gottheit", was soviel bedeutete wie daß er der Oberste oder doch zumindest ein Hoher unter den anderen Göttern war. Wie Coon es formulierte, war "... der Gott Il oder Ilah ursprünglich ein Entwicklungsstadium des Mondgottes" (13).

    Der Mondgott hieß al Ilah, d.h. der Gott, was bereits in vorislamischer Zeit zu Allah abgekürzt wurde. Heidnische Araber verwendeten Allah sogar zu den Namen, die sie ihren Kindern gaben. So hatten bereits der Vater und der Oheim Mohammeds Allah als Bestandteil ihrer Namen. Die Tatsache, daß ihnen von ihren Eltern solche Namen gegeben worden waren, beweist, daß Allah selbst noch zu Zeiten Mohammeds der Titel des Mondgottes war. Prof. Coon fährt dann fort: "ähnlich wurde der verhältnismäßig namenlose Ilah unter Mohammeds Bevormundung al Ilah, der Gott, oder Allah, das höchste Wesen" (14).

    Dieser Zusammenhang bietet Antworten auf ungelöste Fragen wie: "Warum wird Allah nirgends im Koran definiert? Wieso unterstellte Mohammed den heidnischen Arabern, daß sie bereits wußten, wer Allah war?"

    Mohammed wuchs in der Religion des Mondgottes Allah auf, jedoch ging er noch einen Schritt weiter als seine heidnischen arabischen Stammesgenossen. Während diese noch glaubten, daß Allah, d.h. der Mondgott, der Größte aller Götter und die höchste Gottheit im Pantheon aller Gottheiten war, entschied Mohammed, daß Allah nicht nur der größte, sondern der einzige Gott sei.

    Im wesentlichen sagte er: "Seht, Ihr glaubt bereits, daß der Mondgott Allah der Größte aller Götter ist. Was ich von Euch möchte, ist, daß Ihr es annehmt, daß er der einzige Gott ist. Ich nehme Euch nicht den Allah weg, den Ihr bereits anbetet. Was ich Euch wegnehme, ist nur seine Frau, seine Töchter und alle anderen Götter."

    Das kann man daran erkennen, daß der erste Punkt des moslemischen Glaubensbekenntnisses nicht etwa lautet: "Allah ist groß", sondern: "Allah ist der Größte", d.h. er ist der Größte unter den Göttern. Warum würde Mohammed wohl sagen, Allah sei der Größte, es sei denn in einem polytheistischen Zusammenhang? Das arabische Wort wird verwendet, um das Größere vom Geringeren zu unterscheiden.

    Daß dies den Tatsachen entspricht, kann man daraus ersehen, daß die heidnischen Araber Mohammed niemals bezichtigt haben, einen anderen Allah als den, welchen sie schon immer verehrt hatten, zu predigen. Dieser Allah war der den archälogischen Beweisen entsprechende Mondgott.

    Somit hat Mohammed auf zwei Wegen versucht, zum Ziel zu gelangen. Den Heiden sagte er, er glaube immer noch an den Mondgott Allah. Den Juden und Christen hingegen suchte er weiszumachen, Allah sei auch ihr Gott. Sowohl die Juden als auch die Christen wußten es jedoch besser und verwarfen deshalb seinen Allah als einen falschen Gott.

    Al Kindi, einer der ersten Apologeten gegen den Islam, stellte klar, der Islam und sein Gott Allah entstammten nicht der Bibel, sondern dem Heidentum der Saber. Sie verehrten nicht den Gott der Bibel, sondern den Mondgott und seine Töchter al Uzza, al Lat und Manat (15).

    Dr. Newman schließt seine Studie über die Auseinandersetzungen zwischen Christen und Moslems mit der Feststellung: "Der Islam erwies sich als eine abgesonderte, anderen gegenüber feindlich Widerstand leistende Religion, die aus dem Götzendienst hervorgegangen war" (16). Der islamische Gelehrte Caesar Farah gelangte zu dem Schluß: "Es gibt darum keinen Grund für die Annahme, Allah sei von den Christen und Juden zu den Moslems übergegangen" (17).

    Die Araber verehrten den Mondgott als höchste Gottheit. Aber dies entsprach nicht dem biblischen Monotheismus. Während der Mondgott größer war als alle anderen Götter und Göttinnen, richtete sich ihr Glaube nur auf ein polytheistisches Pantheon von Gottheiten. Mit der hierdurch gewonnenen Kenntnis der wirklichen Götzen des Mondgottes ist es nicht mehr möglich, die Augen vor der Tatsache zu verschließen, daß Allah schon in vorislamischer Zeit eine heidnische Gottheit war.

    Wen nimmt es da noch Wunder, daß das Symbol des Islam die Mondsichel ist, daß die Spitze ihrer Moscheen und Minarette ebenso von Mondsicheln verziert werden wie die Landesflaggen islamischer Staaten, daß die Moslems ihrer Zeitrechnung das Mondjahr, bestehend aus zwölf Lunarperioden, zugrunde- und Beginn und Ende ihres Fastenmonats Ramadan auf die Erscheinung der Sichel des zunehmenden Mondes am Himmel festgelegt haben?

    Schlußbetrachtung

    Die heidnischen Araber verehrten den Mondgott Allah, indem sie mehrmals am Tage nach Mekka gewandt beteten, einmal nach Mekka pilgerten, wobei sie um das Heiligtum des Mondgottes, genannt Kaba, gingen, den schwarzen Stein küßten, ein Tier als Opfer für den Mondgott töteten, Steine auf den Teufel warfen, einen Monat im Jahr, beginnend und endend mit dem Erscheinen der zunehmenden Mondsichel, fasteten, Almosen für die Armen spendeten usw.

    Die Behauptung der Moslems, Allah sei der Gott der Bibel und der Islam sei aus der Lehre der Propheten und Apostel hervorgegangen, wird von überwältigenden stichhaltigen archälogischen Beweisen widerlegt. Der Islam ist nicht mehr als eine Neuauflage des antiken Mondgottkultes. Er hat die Sinnbilder, Handlungen, Feierlichkeiten und sogar den Namen seines Gottes aus der heidnischen Mondgottreligion übernommen. Als solcher ist er reiner Gözendienst und muß von allen, die sich dem Evangelium verpflichtet wissen, verworfen werden

    Anmerkungen (Literatur-Originalzitate)
    Ahmed Deedat: "What Is His Name?" (Durban,S.A.: IPCI, 1990). Deedat behauptet, "Allah" sei ein biblischer Name für Gott aufgrund des "Allelujah", welches er in "Allah-lujah" verdreht (S.37). Dies zeigt jedoch nur, daß er kein Hebräisch versteht. Der Gottesname ist das "jah", dem das Wort "loben" vorangeht. Seine anderen "biblischen" Argumente sind ebenso unsinnig. Er behauptet ferner, das Wort "Allah" sei niemals vom Heidentum mißbraucht oder verfälscht worden. "Allah ist ein einzigartiges Wort für den einzigen Gott... man kann aus Allah nicht etwas weibliches machen" (S.32). Er sagt seinen Lesern aber nicht, daß eine der Töchter Allahs "Al Lat" hieß, was die weibliche Form für "Allah" ist.
    Mark Hall: "A Study of the Sumerian Moon-god, Nanna/Suen" (Ph. D., 1985 University of PA).
    Austin Potts: "The Hymns and Prayers To The Moon-god, Sin" (Ph. D.,1971 Dropsie College) p. 2.
    ibid. p. 4.
    ibid. p. 7.
    ibid. pp. 14 - 21.
    Yigal, Yadin: "Hazor" (N.Y.: Random House, 1975).
    " " " (London: Oxford, 1972).
    " " " (Jerusalem: Magnes, 1958).
    Carleton S. Coon: "Southern Arabia" (Washington, DC.: Smithsonian, 1944) p. 398.
    Archäologische Funde aus Nordarabien, die al Lat betreffen, werden diskutiert in: Isaak Rabinowitz: "Aramaic Inscriptions of the Fifth Century", (JNES, XV <1956>, 1-9); "Another Aramaic Record of the North-Arabian goddess Han-`Llat", (JNES, XVIII 154-155, <1959>;). Edward Linski: "The goddess Atirat In Ancient Arabia, In Babylon and In Ugarit: Her Relation To The Moongod and The Sungoddess", (Orientalia Lovaniensia Periodica, 3; 101 - 109). H.J. Drivers: "Iconography and Character of the Arab goddess Allat", found in "Etudes Preliminaires Aux Religions Orientales Dans L`Empire Roman" (ed. by Maarten J. Verseren , pp. 331 - 351).
    Berta Segall: "The Iconography of Cosmic Kingship", (The Art Bulletin, vol. XXXVIII, 1956) p. 77.
    G. Caton Thompson: "The Tombs and Moon Temple of Hureidha, (Oxford: Oxford University Press, 1944).
    See: Richard Le Baron Bower, Jr and Frank P. Albright: "Archeological Discoveries in South Arabia" (Baltimore: John Hopkins Press, 1958) p. 78 f.; Ray Cleveland: "An Ancient Southern Arabian Necropolis" (Baltimore: John Hopkins Press, 1965); Nelson Glueck: "Deities and Dolphins" (N.Y.: Farrar, Strauss and Giroux, 1965).
    Coon: ibid. p. 399.
    ibid. p. 399.
    "The Early Christian-Muslim Debates" Hatfield, PA: I.B.R.I., 1994 (ed. by N. A. Newman, , pp. 357, 413, 426).
    ibid. p. 719.
    Caesar Farah: "Islam: Beliefs and Observations" (N.Y.: Barrons, 1987) p. 28.
    Avatar
    BarondeWulf
    schrieb am 06.02.06 08:08:40
    Beitrag Nr. 2 (20.057.902)
    Und deshalb wird die heilige Jungfrau Maria ...die Muttergottes so oft in einer Mondsichel stehend dargestellt.

    Als Symbol des Sieges Gottes über die ......

    cu DL
    Avatar
    cajadeahorros
    schrieb am 06.02.06 08:47:09
    Beitrag Nr. 3 (20.058.315)
    Zero-Tolerance gegenüber Pfaffen aller Glaubensrichtungen.

    In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.
    (Martin Luther über `Heilige Kriege`)
    Avatar
    mouse_potato
    schrieb am 06.02.06 10:04:02
    Beitrag Nr. 4 (20.059.622)
    # 3 caja...,

    kannst du eigentlich bloss noch zitieren fällt dir selbst gar nichts mehr ein?
    Avatar
    cajadeahorros
    schrieb am 06.02.06 10:36:56
    Beitrag Nr. 5 (20.060.030)
    Man muß die Menschen einfach an ihren eigenen Worten und Taten messen. Was soll ich mit eigenen Worten den Vordenker von Frau Käßmann beurteilen, wenn er doch in seinen Schriften über Staat, Christenmenschen und die Juden so feine Sachen geschrieben hat die zeigen, wessen Geistes Kind er ist.

    Dann sage ich es eben mit eigenen Worten und nach eigenen Erfahrungen:
    Wer es für eine feine Sache hält, daß mir ein alter Mann befohlen hat, ich müßte ihm erzählen, was ich abends so unter der Bettdecke mache, weil GOtt es sowieso sieht und ich es nur durch ein "Gespräch" mit dem alten Mann verhindern kann, daß mir irgendwann die Hand abfault, bevor ich nach meinem Tod in der Hölle schmore, der ist auf einer vergleichbaren geistigen Entwicklungsstufe wie der durchschnittliche islamische Steinewerfer und der hat keinerlei moralische Rechtfertigung zur Beurteilung der Autodafes seiner muslimischen Geistesbrüder.

    Der Kampf gegen reliöse Mordbrenner muß im eigenen Kopf beginnen.
    Avatar
    Eddy_Merckx
    schrieb am 06.02.06 11:18:48
    Beitrag Nr. 6 (20.060.584)
    #2

    Die Muttergottheit Maria ist eine Erfindundung Roms.

    #3

    Du mußt wissen wo Luther herkam ...
    Avatar
    mouse_potato
    schrieb am 06.02.06 11:31:24
    Beitrag Nr. 7 (20.060.717)
    # 5 caja...,

    du solltest lieber ordentlichen Sex haben als dauernd zu onanieren. Vielleicht liest du zur Abwechslung einfach was der Heilige Vater dazu sagt.

    Bezeichnend, dass immer wieder mittelalterliche Glaubensauffassungen herangezogen werden müssen um das aktuelle Christentum zu kritisieren. Offenbar fehlt es heute an Angriffsflächen.
    Avatar
    cajadeahorros
    schrieb am 06.02.06 11:31:24
    Beitrag Nr. 8 (20.060.718)
    Ich weiß wo Luther herkam. Aus irgendeiner christlichen Kaderschmiede.
    Avatar
    Eddy_Merckx
    schrieb am 06.02.06 11:33:59
    Beitrag Nr. 9 (20.060.758)
    #2

    Ist Maria die Mutter Gottes?


    Es ist das leidige Thema einer Unterhaltung mit einem Katholiken: die angebliche Mutter Gottes, Maria. In der römisch-katholischen Kirche werden Marien-Statuen aus purem Gold errichtet, bestückt mit teuersten Edelsteinen und Perlen, umhängt von wertvollen Ketten und angebetet von Millionen Katholiken. Kirchen und Straßen werden nach St.Maria, der angeblichen Königin des Himmels, benannt und in vielen Ländern ihr zur Ehren den Kindern der Zweitnamen Maria gegeben. Man nimmt Kosten und Mühen auf sich, um zu Stätten zu pilgern, wo Marienerscheinungen stattfanden. Aber was sagt Gott selbst zu diesem ganzen Trubel? Was sagt die Bibel zu diesem Thema?


    Was sagte Jesus wer seine Mutter sei?

    Die Bibel gibt uns an einigen Stellen Auskunft zu diesem Thema:


    "Da er noch also zu dem Volk redete, siehe, da stunden seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden.
    Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden.
    Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
    Und reckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder.
    Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, derselbige ist mein Bruder, Schwester und Mutter."
    Matthäus 12:46-50

    "Und es ward ihm angesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen.
    Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die GOttes Wort hören und tun. "
    Lukas 8:20f

    "Und es kam seine Mutter und seine Brüder und stunden draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.
    Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder draußen fragen nach dir.
    Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder?
    Und er sah rings um sich auf die Jünger, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Brüder.
    Denn wer GOttes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter".
    Markus 3:31-35


    Es wird deutlich, daß der Mensch Jesus Christus zwar durch den Menschen Maria geboren wurde, aber Maria darüber hinaus keine Bedeutung hat. Jesu Worte sind sehr deutlich zu diesem Thema. An einer anderen Stelle im Lukas-Evangelium versuchte eine Frau, Maria zu segnen und ihr eine besondere Stellung einzurämen. Wie aber reagierte Jesus? Er ließ dieser Irrlehre keinen Raum:


    "Und es begab sich, da er solches redete, erhub ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast. Er aber sprach: Glückselig sind vielmehr die, welche das Wort Gottes hören und tun".
    Lukas 11:27f


    Offensichtlich sind diejenigen, die Verwandten von Jesus Christus, die das Wort Gottes hören und es tun! Diejenigen, die gehorsam Gottes Wort hören und es tun, sind Jesu Familie!

    Blieb Maria Jungfrau nach der Geburt Jesu?

    Auch zu diesem Thema ist Gottes Wort klar und deutlich:


    "Und es ward ihm angesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen."
    Lukas 8:20

    "Da er noch also zu dem Volk redete, siehe, da stunden seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden."
    Matthäus 12:46

    "Und es kam seine Mutter und seine Brüder und stunden draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen."
    Markus 3:31


    Jesus hatte mehrere Brüder und auch mindestens eine Schwester! Da Maria Jungfrau war als sie Jesus gebar (Matt 1:23-25), kann sie demnach nur nach Jesu Geburt die anderen Kinder geboren haben. Sie ist also keine Jungfrau geblieben!

    Was sagt uns Maria?

    Maria sagt in Johannes 2:5 : "Was ER euch sagt, das tut."
    Avatar
    cajadeahorros
    schrieb am 06.02.06 11:48:38
    Beitrag Nr. 10 (20.060.978)
    [posting]20.060.717 von mouse_potato am 06.02.06 11:31:24[/posting]Hab ich gelesen. Ich bin leider immer noch reif für die Verdammnis, weil ich unverheiratet Sex mit wechselnden Partnerinnen hatte - von denen eine sogar bedennende Baby-Holocausterin war (ist aber eh egal, da ich ja trotz genauer Kenntnisse über den christlichen Erlösergott seine irdischen Stellvertreter samt ihrer Lehre ablehne, was mich gemäß des gültigen Katechismus der hl. kath. Kirche reif für die Hölle macht).
    Avatar
    Eddy_Merckx
    schrieb am 06.02.06 12:34:19
    Beitrag Nr. 11 (20.061.809)
    Welche Maria?

    T.A. McMahon



    Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun.
    Lukas 8:21

    Vor einigen Monaten bat mich Grizzly Adams Productions / PAX TV Networks, bei einem Dokumentarfilm mit dem geplanten Titel "Das Geheimnis von Fatima" mitzuwirken. Falls Sie nicht mit dem Thema vertraut sind, es wird dort behauptet, daß im Jahr 1917 Maria, die Mutter Jesu, in den schroffen Bergen einige Kilometer westlich von Fatima in Portugal drei Kindern von Schafhirten erschien. Sie teilte ihnen einige geheime Botschaften mit, die erst später enthüllt werden durften. Da ich als Katholik aufwuchs, war mir die Erscheinung von Fatima wohl bekannt. Ich hatte wie die meisten meiner katholischen Schulkameraden große Befürchtungen wegen dieser sogenannten Geheimnisse, die jenseits aller Vorstellungen furchterregend sein sollten.

    Die Videoproduktions Gesellschaft hielt nach einem Kritiker Ausschau, und ich entschloß mich widerstrebend zu dem Interview. Ich zögerte deshalb, weil das Ergebnis selten so ist, wie man hofft, besonders wenn man mit weltlichen Produktionsfirmen zu tun hat. Der Film mit dem Interview (den ich noch nicht gesehen habe) könnte mich zum gleichen Aufschrei wie Hiob bringen:


    "Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und wovor mir bangte, das kam über mich."
    (Hiob 3:25).

    Die Anziehungskraft von Maria, der wir uns nun im biblischen Rahmen zuwenden, wird immer größer, da sie weit über die traditionellen Grenzen der katholischen und orthodoxen Kirchen hinausgeht. Maria, der tausendmal mehr Schreine gewidmet sind als ihrem Sohn, wird immer mehr zur "Königin der Ökumene." Sie ist eine Figur, die unterschiedliche Religionen verehren können, die sie um sich scharen kann und die angebetet werden kann, ohne daß die jeweiligen Theologien Anstoß nehmen. Die Los Angeles Times berichtete, daß "eine wachsende Zahl von Amerikanern aller christlichen Glaubensrichtungen sich der Jungfrau Maria als einer tröstenden Übermittlerin von Spiritualität und einem Friedenssymbol in unruhigen Zeiten öffnen... Es sind nicht nur Katholiken, die sich für Maria interessieren und den Erscheinungen folgen..."(1).

    Es gibt, welch Überraschung, sogar Marienerscheinungen in islamischen Ländern, wo anscheinend eine Vielzahl von Moslems sie verehren. In den späten Sechzigern bezeugten Tausende die Erscheinung einer weiblichen "Lichtgestalt", die ein Baby im Arm hielt und sich anscheinend auf dem Dach einer koptisch orthodoxen Kirche in einem Vorort Kairos bewegte. "Mehrere Nächte gingen wochenlang Tausende Moslems, wo auch immer es aus Platzgründen möglich war, auf ihrem Gebetsteppichen auf die Knie und weinten vor der herrlichen, wunderbaren, erhabenen Erscheinung unserer Himmelskönigin."(2) Obwohl eine solche Reaktion auf westliche Christen befremdlich wirkt, gibt es dort eine breite Basis dafür. Ein ganzes Kapitel (Miriam) im Koran und viele andere Verse darin sowie hunderte aus dem Hadith, zollen Maria, der Mutter Jesu, Hochachtung. Die islamische Gelehrte Aliah Schleifer schreibt in ihrem Buch "Maria, die gesegnete Jungfrau des Islam", daß Maria höher geschätzt wird als die meistverehrten Frauen moslemischen Glaubens, einschließlich der beiden Lieblingsfrauen Mohammeds, Khadija und Aisha sowie seiner Tochter Fatima. Nach Schliefer zitiert ein Hadith Vers Mohammed, wie er sagt, er würde Maria als eine seiner Frauen im Himmel nehmen. "Der Bote Gottes sagte ‚Gott vermählte mich im Paradies mit Maria...‘"(3)

    Schleifer zieht die Schlußfolgerung:

    Aus der Perspektive der klassischen muslimischen Gelehrten ist Maria im Koran und der Sunna ein Symbol, das alle Offenbarung zusammenbringt. Als Nachfahre der großen israelischen Propheten, den Überbringern des Wortes, Mutter Jesu und als traditionelle Sunni, der ausgewählten Frau des Islams für die Welt, ist Maria symbolisch für die Botschaft des Koran, daß die Offenbarung nicht auf ein bestimmtes Volk beschränkt ist.(4)

    Dazu kommt die Tatsache, daß eine Erscheinung nahe einem Ort, der nach Mohammeds Lieblingstochter benannt ist, geschah, mit dem Anspruch Maria zu sein, was "Unsere Liebe Frau von Fatima" bei Millionen Moslems beliebt machte. 1992 berichtete der "Fatima Crusader", daß mehr als 500.000 Anhänger des Islam die Statue der Fatima-Maria in Bombay, Indien verehrten.

    Es mag so aussehen, daß zumindest einige Marienerscheinungen auch den Respekt der Moslems für den islamischen Glauben teilten. Unsere Liebe Frau von Medjugorje, die vielfach in dem umkämpften Gebiet von Bosnien und Herzegowina erschien (wo sich Römische Katholiken, Moslems und Orthodoxe gegenseitig umbringen), sagte angeblich einem derjenigen, die die Erscheinung gesehen hatten: "Sagt es den Priestern, sagt es allen, daß ihr selbst die Teilung auf der Erde geschaffen habt. Die Moslems und die Orthodoxen sind aus den gleichen Gründen wie die Katholiken gleich vor meinem Sohn und mir. Ihr seid alle meine Kinder."(5) Der katholische Erzbischof Fulton J. Sheen, ein populärer Fernsehevangelist der späten fünfziger und frühen sechziger Jahre, sagte voraus, daß Maria der Schlüssel zur Aussöhnung der Glaubensrichtungen von Rom und Mekka sei.

    Maria spielte ein Schlüsselrolle in der Bekehrung einiger der führenden Apologeten der Gemeinde zum Katholizismus, wie der frühere reformierte Theologe Tim Staples und Scott Hahn, ein Absolvent des evangelikalen Gordon-Conwell Seminars und früherer Presbyterianer Pastor. Staples schreibt es dem "Herrn und seiner Mutter" zu, die ihm halfen zum römisch-katholischen Glauben zu kommen. "Ich habe so lange den katholischen Glauben an Marias Fürsprache verachtet. Aber schlußendlich gab ich dem liebenden Ruf nach..."(6) Zur geistlichen Unterstützung bei seiner Bekehrung betete Hahn den Rosenkranz, bei dem 153 von 170 Gebeten Maria gewidmet sind. Er schreibt in seiner Bekehrungsgeschichte: "Ich fuhr fort, den Rosenkranz zu beten, und wie ich so betete, fühlte ich in meinem Herzen, was ich dann auch in meinem Verstand verspürte: Ich bin ein Kind Gottes. Ich habe nicht nur Gott zum Vater und Christus zum Bruder, ich habe auch Seine Mutter für mich."(7) Die Franziskaner Universität, wo Hahn Professor ist, ist eine der größten Befürworter der Pilgerreisen zum Schrein Unserer Lieben Frau zu Medjugorje.

    Mehr und mehr Protestanten werden von Maria angezogen. Die historische St. Thomas Episkopalkirche in New York City stellt an vornehmer Stelle eine Statue Unserer Lieben Frau der Fifth Avenue zu Schau. Der verstorbene Kardinal John O’Connor und der orthodoxe Erzbischof Peter standen für ihre Einweihung 1991 zur Verfügung. Charles Dickson schrieb 1996 ein populäres kleines Buch, um eine Neubewertung von Maria unter Evangelikalen zu ermutigen. Im Buch "Ein protestantischer Pastor schaut auf Maria", betont er, daß Luther und Kalvin hinsichtlich Maria mehr übereinstimmten als spätere Generationen ihrer Anhänger. Dickson zitiert einen Brief Luthers, den er an den Herzog von Sachsen schrieb: "Mag die zärtliche Mutter Gottes selbst mir den Geist der Weisheit verschaffen, der mir nützlich und gänzlich diese ihre Lieder auslegt." Ein enthusiastischer Amazon.com Rezensent schreibt "Dicksons Buch ist super!...Dieses Buch von einem Protestanten ist das beste Buch über die Heilige Jungfrau, das ich bis heute las. Dieses Buch rührte mich zum Weinen und brachte meinen Geist zum Lachen. Nach der Lektüre dieses Buches werden nur wenige Leute noch die Rolle Marias im Leben ALLER Christen leugnen können...wie auch der Rosenkranz für alle Christen ist. ...Dieses Buch hilft auch eine Brücke zwischen den christlichen Gruppen zu bauen. Es versucht, einen unbedingt benötigten gemeinsamen Grund zu schaffen (mit viel Erfolg). Werden Protestanten und Katholiken jemals in der Lage sein, sich über Maria zu verständigen? Dieses Buch wird sicher helfen, daß es geschieht!"

    Als Antwort auf die Frage "Werden sich Protestanten und Katholiken [oder auch Moslems] jemals über Maria verständigen können?" muß eine viel grundlegendere Frage gestellt werden: "Welche Maria?"

    Die Maria der orthodoxen Kirche war ohne Sünde, wurde aber nicht unbefleckt empfangen. Die Maria des Islam wird mit Miriam, der Schwester von Moses und Aaron verwechselt, deren Vater Amram war. Sie ist weder die Mutter Gottes noch die des Sohnes Gottes ("Allah hat keinen Sohn" – Sure IV:171) Die Maria des Katholizismus wurde unbefleckt empfangen, sie ist die Mutter Gottes, eine ewige Jungfrau, Vermittlerin zwischen Gott und Mensch und die Himmelskönigin.

    Dann gibt es da noch die Maria der Bibel.

    Für jeden, der unbedingt die Wahrheit über Maria kennen lernen will, kann den einzig verläßlichen Bericht in den Schriften finden, wo die Information durch jene vorgestellt wird, die sie persönlich kannten und, noch wichtiger, deren Niederschrift unter dem Wirken des Heiligen Geistes erfolgte. Weniger als 90 Bibelverse behandeln das Leben Marias. Darin finden wir eine wunderbar demütige Magd des Herrn, die sich an Ihm als ihren Erlöser erfreut (Lk 1:47). Offensichtlich war ihr Herz nicht unbefleckt, noch wurde sie ohne Sünde gezeugt, weil ihr Sohn, ihr Retter, nicht für die Sündlosen kam, "denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist." (Lk 19:10). Die katholische Kirche scheint bei dem Punkt von Marias Sündlosigkeit verwirrt zu sein, weil sie sie als die Frau von Off 12 ansieht "...bekleidet mit der Sonne, und der Mond [war] unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen." Dies spezifische Bild ist auf unzähligen Statuen Marias auf der ganzen Welt zu sehen. Die Bibel sagt aber, "Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in Schmerzen [und soll] gebären." (Off 12:2) und Schmerzen und Mühe sind Teil von Gottes Gericht für Sünder (1 Mose 3:15-16). So liegt entweder der "unfehlbare" Papst Pius XII (kürzlich seliggesprochen) falsch hinsichtlich der Sündlosigkeit Marias, der ihre unbefleckte Empfängnis in ein Kirchendogma umwandelte, oder der "unfehlbare" Papst Pius XII und zahlreiche andere katholische Theologen lagen falsch bei der Annahme, Maria sei die "Frau" der Offenbarung 12:1-2.

    Marias Dienst bestand einfach darin, das Kind Jesus auf die Welt zu bringen und es aufzuziehen. Nachdem Er erwachsen war, spielte sie keine wesentliche Rolle mehr bei Seinem irdischen Dienst. Bei der Hochzeit zu Kanaan, wo der Dienst Jesu begann, wurden ihre letzten Worte aufgezeichnet. Passenderweise sagte sie den Knechten, "Was er euch sagen mag, tut." (Joh 2:5). Es besteht kein Zweifel daran, daß sie beispielhaft unter den biblischen Heiligen ist als Modell für Gehorsam und Unterwerfung unter den Willen Gottes, speziell für die Berufung, zu der sie bestimmt war. In Einklang mit den Worten Johannes des Täufers "Er muß wachsen, ich aber abnehmen" (Joh 3:30), trat Maria in den Hintergrund.

    Sucht in den Schriften nach Belieben und Ihr werdet keine Führungsrolle Marias unter den Aposteln finden. Sie lehrte nicht. Niemals hören wir, daß die Apostel sie wegen eines Rates aufsuchten. Außerhalb der Evangelien wird Maria nur einmal im Neuen Testament erwähnt, wo die Apostelgeschichte uns von einer schlichten Teilnahme an einem Gebetstreffen zusammen mit ihren Söhnen berichtete. Die Lehre, daß Maria eine ewige Jungfrau war, wird auch durch viele andere Verse widerlegt (Mt 12:46; Mk 6:3; Joh 7:3,5; 1 Kor 9:5; Gal 1:19; Ps 69:8).

    Wenn Sie vergleichen, was die Erscheinungen rund um die Welt sagen und tun, indem sie den Anspruch erheben, Maria zu sein, erhalten Sie eine Maria, die sozusagen das genaue Gegenteil derer ist, die in der Schrift vorgestellt wird. Auf feine und manchmal nicht so feine Weise geben sich die Erscheinungen der Selbst-Erhöhung und der Eigenwerbung hin – alles um gleichzeitig Jesus abzuwerten – und ihre Belehrungen sind oft anti-biblisch und anti-christlich. Die "Maria", die zu Vater Gobbi sprach, dem Gründer der Marienbewegung, die mehr als 100.000 Priester umfaßt, erklärte, "Jede Meiner Statuen ist ein Zeichen der Gegenwart von Mir und erinnert euch an eure himmlische Mutter. Daher muß sie geehrt werden und an Stellen großer Verehrung aufgestellt werden..."(8)

    Berücksichtigen Sie Unsere Liebe Frau von Fatima: "Sprecht den Rosenkranz jeden Tag, um für die Welt Frieden zu erhalten....Betet, betet, sehr viel und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sie nicht genug Opfer für sie gebracht haben...Gott wünscht, in der Welt die Verehrung Meines unbefleckten Herzens einzuführen. Wenn die Menschen tun, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet werden und es wird Frieden geben."(9)

    Das ist nicht die bescheidene und gehorsame Maria der Bibel. Beim Rosenkranz werden zehnmal soviel Gebete an Maria wie an den Herrn gerichtet; Jesus ist der Friedensfürst, nur das Opfer, das Christ ein für alle Mal gebracht hat, rettet Seelen vor der Hölle. Weder ist das Herz Marias unbefleckt, noch sind wir für keinen anderen als unseren Herrn und Erlöser geistlich hingegeben. Die Marienerscheinungen weisen Maria einen Stellenwert zu, der ohne Unterstützung durch oder Beispiel in der Schrift ist. Der Apostel Petrus, ein Zeitgenosse Marias, der von den Katholiken als der erste Papst angesehen wird, schrieb nichts über sie. Der Apostel Paulus, der getrieben durch den Heiligen Geist mehr spezifische Anweisungen gab als jeder andere Autor der Bibel, erwähnte dennoch nichts von der vorgeblichen Bedeutung der Verehrung oder Wiedergutmachung für Maria. Im Gegensatz zu der Maria der Erscheinungen, die behauptet "ohne Sünde empfangen" worden zu sein, bezeichnete Paulus sich selbst als den "größten aller Sünder," dennoch verwandelte Gott ihn in die produktivste Figur des Neuen Testaments nach Christus. Der Apostel Johannes, der das letzte Buch der Bibel schrieb und dem die Sorge für Maria durch Jesus selbst anvertraut wurde, sagt nichts darüber, sie zu verehren.

    Die Erscheinungen sind eindeutig nicht die der Mutter Jesu, obgleich sie jede Anstrengung unternehmen, daß dies so wahrgenommen wird. Viele erscheinen als junge Frau mit einem Kind. Nun wer soll dieses Kind sein?. Jesus war in seinen Dreißigern, als er mit Triumph zu seinem Vater zurückkehrte. Offensichtlich hat die Maria der Erscheinungen eine höhere Stellung in dieser Beziehung, welches kleine Kind würde seiner Mutter nicht gehorchen? Statt als hilfloses Baby verherrlicht die Bibel Jesus als König der Könige, Herrn der Herren, Schöpfer des Universums, den verherrlichten Sohn Gottes, Gott manifestiert im Fleisch!

    Erscheinungen sind die wichtigste Quelle vieler bedeutender katholischer Liturgien, Rituale und Dogmen. Das Brown Skapular, das "Seelen aus dem Fegefeuer befreit," kam von Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel im Jahr 1251; eine Erscheinung führte 1830 die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis zusammen mit der Wunderbaren Medaille ein; der Dominikanerorden behauptet, sein Gründer führte die Verehrung des Rosenkranzes durch den Rat einer Marienerscheinung im 13. Jahrhundert ein.

    Obgleich die Menschheit jeder Art von geistlicher Täuschung in den letzten Tagen vor der Wiederkehr Jesu unterliegt, ist es besonders traurig, daß die wahre Mutter Jesu, die bemerkenswerte Magd des Herrn (Lk 1:38) so schrecklich entstellt dargestellt wird und damit Millionen von ihrem Sohn weggezogen werden. Im Lukasevangelium (11:27-28) spricht eine wohlmeinende Frau zu Jesus über seine Mutter: "Glückselig der Leib, der dich getragen, und die Brüste, die du gesogen hast!" Wäre die Maria, die wir aus den Schriften kennen, anwesend gewesen, können wir sicher sein, daß sie zu der treffenden Anwort ihres Sohnes ein von Herzen kommendes Amen hinzugefügt hätte: "Gewiß, doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen!" Möge unser Gehorsam gegenüber Gottes Wort unsere Leidenschaft sein. TBC



    "Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel...ist."
    2 Mose 20:4
    Avatar
    cajadeahorros
    schrieb am 06.02.06 12:51:56
    Beitrag Nr. 12 (20.062.086)
    :laugh:

    Ich greife einfach einmal den besten Satz heraus:

    "Für jeden, der unbedingt die Wahrheit über Maria kennen lernen will, kann den einzig verläßlichen Bericht in den Schriften finden, wo die Information durch jene vorgestellt wird, die sie persönlich kannten und, noch wichtiger, deren Niederschrift unter dem Wirken des Heiligen Geistes erfolgte."

    Ist wie an der Börse, da kann man auch tausendmal schreiben, daß eine Firma Betrug ist, das Geschäft nicht existiert und die Homepage lächerlich ist, wenn der "Priester" eines Börsenschmierblättchens - befeuert vom heiligen Geist - das Gegenteil schreibt, steigt der Kurs trotzdem. Und hinterher sind die Gläubigen die angeschissenen, auch wenn sie vorher den besonnenen, die sich auf Wissen und Verstand verlassen haben (und natürlich short waren) reichlich Schaden zugefügt haben.
    Avatar
    cajadeahorros
    schrieb am 06.02.06 13:26:03
    Beitrag Nr. 13 (20.062.532)
    Schlechte Karten übrigens für McMahon (ich kenn nur Pogue Mahone) wenn er in einer einzigen Schrift gleich zwei Amtsreligionen beleidigt. Noch ein Jahr Toleranzhetze von Mullah & Priester dann kann er sein Buch in Deutschland einstampfen.
    Avatar
    smirnow
    schrieb am 06.02.06 14:17:02
    Beitrag Nr. 14 (20.063.300)
    Allah ist also ein Mondgott. Nun gut.

    Werden die Moslems die Amerikaner nun weniger hassen? Ich glaube kaum. War es doch mit Neil Armstrong ein Amerikaner, der als erster Mensch den Mond schändete.
    Avatar
    BarondeWulf
    schrieb am 07.02.06 00:02:12
    Beitrag Nr. 15 (20.073.400)
    Eh..wärst du nur weiter radlgfarn.....ein Wwwwwaaaaaahhnnnnnsssiiiinnnnnn.

    Jo lecktsmi am oarsch....was hoast denn graaahhhcht...Deifi ..deifi des muss ein Kraut sein


    cu DL....schon scharf der Sräd:laugh::laugh::laugh:
    Avatar
    Eddy_Merckx
    schrieb am 07.02.06 00:58:02
    Beitrag Nr. 16 (20.073.729)
    #15

    Ich kann aus deinen Phrasen keine Problemstellung deinerseits erkennen.

    Soll´s nur ein Pfeiffen im dunklen Keller sein?




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