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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - Die letzten 30 Beiträge

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
Kleiner Chef

neuester Beitrag 26.09.16 20:27:33 von
Versucher1


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Versucher1
26.09.16 20:27:33
Beitrag Nr. 23.292
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.350.809 von katjuscha-research am 26.09.16 18:55:22
Zitat von katjuscha-research
Zitat von Versucher1Wie wärs denn echt und praktisch konstruktiv ... zB mit 'nem Einwanderungs-Gesetz, das neben einem neuen, vernünftigen und handhabaren Asylrechts-Gesetz steht ? Bei beiden Gesetzen dann mit Quoten/Jahr arbeiten, die neben den unbegrenzten humanitären Idealen auch praktische, auf Deutschlands Mittel + Möglichkeiten bezogene Grenzen in den Blick nehmen.


fordern die Linken ja schon seit längerem.

dann müssen die Rechtspopulisten aber halt auch erstmal bereit sein, legal Einwanderung zu wollen, und zwar nicht nur von hochqualifizierten Arbeitnehmern und Fachkräften. Dass sich Deutschland immer nur die Rosinen rauspickt (betrifft bisher nicht die Einwanderungspolitik), hat auch zu viel Missgunst gegenüber der BRD von Seiten anderer Staaten geführt. Man sollte nicht alles immer nur am praktischen (gemeint is oft der finanzielle) Vorteil mssen und deutsche Kultur und exportorientierte Wirtschaftssystem als das nonplusultra betrachten. Viele angebliche Nachteile können im übrigen langfristig zum großen Vorteil werden. Und da spielt eine Einwanderungspolitik mit einem vernünftigen Gesetz natürlich eine Rolle. Und was Mittel und Möglichkeiten angeht, gehts wohl kaum jemand so gut wie uns. Muss ich in einem Börsenforum wohl auch kaum jemans sagen. Wir meckern auf hohem Niveau.


Wieso denn die Rechtspopulisten ... diese Gruppe gibts doch erst seit 1,5 Jahren und zu sagen hat sie bisher nichts. Die CDU, die SPD und die Grünen sind in meinen Augen die Komplettversager in der hier seit ca 3 Jahren relevanten Frage 'DE als Zielland von Einwanderung', denn sie stehen in der politischen Verantwortung und versuchen die dabei auftretenden Probleme mit dem deutschen (Nachkriegs-!!!) Asylrecht zu lösen, was innerhalb der EU schon gar nicht funktionieren kann, (glücklicherweise ...). Dennoch sehen sich gerade die Vertreter dieser Parteien in Sachen Asylrecht auf hohem Ross und meinen da, dass die Welt in diesem Punkt am deutschen Wesen genesen solle (wie zB der SPD-Stegner, der in einer Fernseh-Diskussion meinte einen schweizer Journalisten in Ausländerfragen belehren zu können/müssen (in der CH hat es ca. 28% Ausländer, in DE ca. 9%, das wusste er halt nicht ...). Das ist schon sehr besserwisserisch, finde ich, und typisch deutsch.
Übrigens, auch in der Zuwanderungs-Vergangenheit (Öffnung nach Osteuropa/EU-Ausweitung) war DE kein Rosinen-Picker bezügl. der Ausbildungs-Qualität der Zuwandernden. Der Großteil der zB osteuropäischen hier lebenden/arbeitenden Menschen tut einfache Arbeiten und wird dementsprechend bezahlt (Bau, Fahrer, Putzkolonnen, Lager, Haus-/Garten-Servicedienste, Gastronomie, XXX, ...) .
Dass DE ein hochentwickeltes oder reiches Industrieland ist das sehe ich ebenso wie Du. Keine Frage dass bei anzuwendenden Quoten diese für DE höher liegen sollen als bei kleineren oder weniger reichen Ländern, logo. Ich sehe da sinnvolle Austarierungsmöglichkeiten in Quoten.
Klare Einwanderungs-/Asylrechts-Regeln (soweit als möglich ...) senden klare Signale in die Welt.
Das tut DE bzw. die politische Führung von DE nicht. Ist aber ihr Job.
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eschinger
26.09.16 19:28:18
Beitrag Nr. 23.291
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.350.965 von katjuscha-research am 26.09.16 19:12:23Bin mir jedenfalls nicht sicher, wieso du auf mein Posting so reagiert hast. Ich wil doch solchen Leuten kein Geld wegnehmen oder sie zwingen sich fortzubilden. Bei mir gehts um Kinder und Jugendliche

Kat, da haben wir einfach aneinander vorbei gesprochen!

Dir geht es um Kinder und Jugendliche ( habe ich so nicht mitbekommen sorry ) - okay kein Thema da bin ich bei Dir...

mir ging es darum eine Person darzustellen, welche heute in Deutschland mit ihrer Situation unzufrieden ist.

Diese Person wählt Heute die AfD. Nicht nur in Mecklenburg, sondern auch in Baden-Württemberg...

Gruß
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katjuscha-research
26.09.16 19:12:23
Beitrag Nr. 23.290
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.350.752 von eschinger am 26.09.16 18:48:23Da hast du mich aber komplett falsch verstanden.

Mit dem von dir zitierten Halbsatz wollte ich nur den Leuten entgegen kommen, die immer meinen man dürfe Ausländer nicht besser behandeln als Deutsche, egal ob das das Thema Kindergartenplätze sind, die seit Jahren nicht da sind, aber wenn Flüchtlinge kommen wäre das Geld da und andere (für mich) obskure Vorurteile. Für mich ist ja die Debatte eine Scheindebatte, wobei man natürlich eben sagen muss, dass Deutsche und Ausländer gleichermaen gefördert werden müssen. Und das ist ja auch so.


Ich will jedenfalls so jemanden gar nicht umschulen oder fortbilden, den du da beschrieben hast. Wird der ja vielleicht selbst gar nicht mehr wollen.

Und wo hab ich denn behauptet, so ein Bauarbeiter, der 30 Jahre geschuftet hat, soll nicht vernünftig entlohnt werden oder soll sich nochmal was Neues suchen und dafür die Schulbank drücken?

Ich hab genug solche Fälle im Freundeskreis. Im Osten nicht selten, teilweise sogar selbstständige oder auch Angestellte in Handwerkerberufen, die eigentlich gut ausgelastet sind, aber trotzdem netto wenig auf der Hand haben.


Bin mir jedenfalls nicht sicher, wieso du auf mein Posting so reagiert hast. Ich wil doch solchen Leuten kein Geld wegnehmen oder sie zwingen sich fortzubilden.

Bei mir gehts um Kinder und Jugendliche, insbesondere aus ärmeren Familien, die Zugang zu guter Schul- und Berufsausbildung bekommen müssen. Und da darf kein Unterschied gemacht werden, woher jemand kommt. Passiert aber leider immernoch in Deutschland. Wenn du Ali heißt und im Wedding wohnst, hast du einfach nicht die gleichen Möglichkeiten bei der Jobsuche, trotz ähnlicher Qualifikation wie Hans aus Zehlendorf. Wobei auch das vorhin nicht mein Thema war.

Mit dem Halbsatz, den du da aus dem Zusammenhang gerissen hast, wollte ich darauf hinaus, dass man egal ob Ausländer oder Deutsche nicht von seinem aktuellen Bildungsgrad oder kultureller Einstellung auf seine Zukunft schließen kann. Mit entsprechender Unterstützung bei der Integration und seinem eigenen Willen (den die meisten Flüchtlinge haben, die ich bisher kennenlernen durfte), verändern Menschen ihren Bildungsstand und können durchaus zu den Fachkräften werden, die gesucht werden. Immer zu behaupten, Syrer haben zum Großteil keine Fachausbildung, mag nach deutschem Standard (IHK etc.) ja stimmen, aber das muss doch nicht so bleiben. Man muss sie halt ausbilden. Und das gleiche trifft eben auf Deutsche zu, die in ähnlicher Lage sind, mal abgesehen vom Kriegstrauma.
1 Antwort
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katjuscha-research
26.09.16 18:55:22
Beitrag Nr. 23.289
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.350.527 von Versucher1 am 26.09.16 18:17:29
Zitat von Versucher1Wie wärs denn echt und praktisch konstruktiv ... zB mit 'nem Einwanderungs-Gesetz, das neben einem neuen, vernünftigen und handhabaren Asylrechts-Gesetz steht ? Bei beiden Gesetzen dann mit Quoten/Jahr arbeiten, die neben den unbegrenzten humanitären Idealen auch praktische, auf Deutschlands Mittel + Möglichkeiten bezogene Grenzen in den Blick nehmen.


fordern die Linken ja schon seit längerem.

dann müssen die Rechtspopulisten aber halt auch erstmal bereit sein, legal Einwanderung zu wollen, und zwar nicht nur von hochqualifizierten Arbeitnehmern und Fachkräften. Dass sich Deutschland immer nur die Rosinen rauspickt (betrifft bisher nicht die Einwanderungspolitik), hat auch zu viel Missgunst gegenüber der BRD von Seiten anderer Staaten geführt. Man sollte nicht alles immer nur am praktischen (gemeint is oft der finanzielle) Vorteil mssen und deutsche Kultur und exportorientierte Wirtschaftssystem als das nonplusultra betrachten. Viele angebliche Nachteile können im übrigen langfristig zum großen Vorteil werden. Und da spielt eine Einwanderungspolitik mit einem vernünftigen Gesetz natürlich eine Rolle. Und was Mittel und Möglichkeiten angeht, gehts wohl kaum jemand so gut wie uns. Muss ich in einem Börsenforum wohl auch kaum jemans sagen. Wir meckern auf hohem Niveau.
1 Antwort
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eschinger
26.09.16 18:48:23
Beitrag Nr. 23.288
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.350.407 von katjuscha-research am 26.09.16 17:54:12 sondern auch der deutschen sozial oder bildungsfernen Schicht.

kat, das ist in der Theorie richtig, in der Praxis nicht einfach umsetzbar.

Beispiel:

Ein deutscher Familienvater sagen wir mal 40, gelernter - sagen wir "Gas- Wasserinstallateur".

Wenn der Mann verheiratet ist liegt sein Netto irgendwo bei 1600 Euro Monat. ( da macht man mit 2 Kindern keine Sprünge ) Der Mann ist 8-9 Stunden am Tag auf dem Bau. Dann kommt der heim, muss sich noch bisschen um die Kinder kümmern etc. ( die Frau bisschen entlasten etc. )

Wie willst Du den Mann jetzt so bilden, dass seine Perspektiven besser werden? Der kann nicht 1 Jahr "umschulen", weil er die Familie ernähren muss.

Neben her ? Mit 2 Kindern und den ganzen Tag auf dem Bau? das schaffen die Wenigsten. Ausserdem wär der Mann dann 40 und hätte in seinem neuen Berufszweig keinerlei Berufserfahrung und will dann aber selbstverständlich wie ein 40 jähriger Familienvater bezahlt werden und nicht wie ein 25 jähriger Einwanderer aus irgendwo...

Das ist wirklich nicht so ohne. Dem Gas-Wasserinstallateur bleibt aktuell somit nix anderes übrig als weiter zu arbeiten für die 1600 Euro Netto im Monat. Ich habe einige Bekannte in dieserSituation. Wenn der Mann dann auch noch Unterhalt für ein uneheliches Kind bezahlen muss ist ganz fertig. Ohne Schwarzarbeit geht dieser Mann finanziell unter...

P.s. und in die Rentenkasse bezahlt der Mann dann natürlich auch nicht viel ein bei einem Brutto von 2100 Euro oder so ähnlich. Mit der Rente kann der schon mal gar nicht auskommen...

Gruß
2 Antworten
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Deliberately
26.09.16 18:38:08
Beitrag Nr. 23.287
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.348.616 von eschinger am 26.09.16 14:24:56Einem stimme ich zu. Der ungehinderte Zugang von Arbeitnehmern dürfte das Lohnniveau bei
den Geringverdienern begrenzen. Der Minestlohn wird da auch nicht helfen, weil der Markt sich
nicht austricksen lässt. Auf der Strecke bleiben die schwächeren unserer Gesellschaft. Eine
Begrenzung des Zuzugs aus Osteuropa hätte dann auch gleich den schönen Nebeneffekt, dass
die Briten in der EU blieben.

Zitat von eschingerEs gibt keine Vision mehr von einer gerechten Gesellschaft.

ja es gibt ein Problem bei der "arbeitenden" Bevölkerung. Vor allem im Dienstleistungssektor, aber auch im Einzelhandel, Bau etc.

Die Gehälter in diesen Sektoren steigen nicht ( kaum ). Der Grund dafür ist zu großen Teilen die Zuwanderung nach Deutschland. Jetzt bin ich ja kein Feind von Zuwanderung. Die deutsche Industrie braucht Arbeitskräfte und noch dazu: Wenn Leute Hilfe benötigen muss ein reiches Industrieland ( bis zu einem gewissen Maß ) helfen können. Ein Großteil der Zuwanderer möchte auch nur eine Chance auf ein anständiges Leben für die eigene Familie etc . Soweit alles i.O. ABER Fakt ist, das ist für die "arbeitende Bevölkerung" nicht unbedingt lustig, die würden nämlich auch gerne mal paar Euros verdienen.

Da braucht man sich nicht wundern wenn diese Leute AfD wählen. ( die AfD ist selbstverständlich kein Heilmittel, aber erklär das den Leuten mal :rolleyes:

also was tun?

Du sagst "echte Marktwirtschaft". Dafür musst Du erst mal gleiche Bedingungen schaffen.
In den o.g. Sektoren arbeiten lauter Osteuropäer. Nix gegen Osteuropär ( nicht das das falsch rüber kommt ) aber hier in Deutschland arbeiten Leute, welche zumindest teilweise die Familie und damit die Lebenshaltungskosten im tiefsten Osteuropa haben. Ein Arbeitereinkommen in Rumänien beträgt etwa 400 Euro im Monat. Jetzt konkurriert dieser rumänische ( etc. nur Beispiel ) Arbeiter mit dem Deutschen, der hier seine Familie hat und selbst mit den 8,50 Mindestlohn doch nicht lang kommt!?

Jetzt hast Du die Flüchtlinge, die auch wieder zu großen Teilen in den o.g. Sektoren landen werden. Das alles sorgt für Unmut und spielt Parteien wie der AfD in die Hände.

und noch eins, ja man müsste von oben nach unten umverteilen ( wohl gemerkt zu den Arbeitern - nicht zur Sozialhilfe ) Das ist aber nicht so einfach, weil wo gehst Du bei der "oberen" Bevölkerung dran? Kann es sein das Apple etc. keine Steuern bezahlt? Der Arbeiter bezahlt, Apple nicht? Das geht nicht oder? Kann es sein das Millionen und noch mehr Millionen an Managergehältern bezahlt wird? ob die gut sind oder nicht? Erbschaftssteuer? ( ganz schwieriges Thema ) Die Börse ! eine tolle Sache - aber das gehört eingeschränkt! 90% Steuer auf den Hochfrequenzhandel etc. ! Ist das hier eine Börse wo Unternehmensanteile gehandelt werden oder ist das hier Las Vegas?

somit, es gibt viele Möglichkeiten, nur die Umsetzung ist schwierig. Die Umsetzung müsste auf viele Länder der Welt ausgeweitet werden um "Unternehmensflucht" etc. zu verhindern. Aber da ist ja schon das nächste Problem. Nichtmal die paar Länder in der EU werden sich einig, wie willst Du da die Steuerflucht von Hedge Funds etc. auf irgendwelche Inseln begrenzen...

alles sehr schwierig..


um bei den Aktien zu bleiben und in der Hoffnung ein neues BVB Posting zu verhindern :rolleyes: hat jemand ne Meinung zur DEAG?

Gruß


Unser Steuersystem müsste man in vier Punkten ändern.
In allen vier Punkten geht es darum, den Grundsatz der Besteuerung entsprechend der
Leistungsfähigkeit besser durchzusetzen.

1. Bei der Kapitalertragssteuer muss der einheitliche Steuersatz für alle wieder abgeschafft werden
und die Besteurung muss entsprechend dem persönlichen Steuersatz erfolgen.
2. Die Erbschaftssteuer muss leicht erhöht werden und die Ausnahme für Erben von Unternehmen
muss abgeschafft werden. Das Gejammere der Familienunternehmer die Substanz der
Unternehmen sei gefährdet und Investition würden unterbleiben, ist einfach nur lächerlich.
Im Regelfall wird sich bei größeren Unternehmen immer einer oder mehrere finden, der/die
bereit sind, sich zu beteiligen. Wenn das der Erbe nicht will, ist das fast reiner Egoismus und
sollte vom Staat nicht unterstützt werden.
3. Die Steuerkurve bei der Einkommenssteuer muss viel flacher werden, damit sich für die
Leistungsträger unserer Gesellschaft Leistung besser lohnt, und der deutlich nach hinten
verschobene Spitzensteuersatz muss erhöht werden.
4. Die Besteuerung von Kapitalgesellschaften muss dahingehend reformiert werden, dass auch bei
erhöhter Körperschaftssteuer die Investitionsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird.

(Enschuldigung an alle, in Zukunft mach ich es über Boardmail)

Deliberately
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Versucher1
26.09.16 18:17:29
Beitrag Nr. 23.286
Wie wärs denn echt und praktisch konstruktiv ... zB mit 'nem Einwanderungs-Gesetz, das neben einem neuen, vernünftigen und handhabaren Asylrechts-Gesetz steht ? Bei beiden Gesetzen dann mit Quoten/Jahr arbeiten, die neben den unbegrenzten humanitären Idealen auch praktische, auf Deutschlands Mittel + Möglichkeiten bezogene Grenzen in den Blick nehmen.
2 Antworten
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eschinger
26.09.16 18:14:43
Beitrag Nr. 23.285
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.350.239 von fallencommunist am 26.09.16 17:31:20Die Erbschaftssteuer ist wirklich ein ganz schwieriges Thema.

hzenger hat es ja in seinem Posting bereits angedeutet, ich bringe es mal auf den Punkt:

Kann es sein, bzw. ist es richtig, das "Dynastiesprösslinge" auf die Welt kommen und allein mit ihrer Geburt in diese Familie für den Rest des Lebens ausgesorgt haben, wärend andere "buckeln" wie verrückt um ihrer Familie ein bisschen etwas bieten zu können?

Das ist aus meiner Sicht auf jedenfall in Frage zu stellen...

Kommt aber wieder die Frage aus dem anderen Posting - wie gehst Du das fair und sinnvoll an?
Nimmst Du nur Vermögen >50 Mio. triffst Du nur die obere Spitze. Ein paar Unternehmen ( in Katon Bern 0 ) somit bleibt in der Masse wahrscheinlich auch nicht viel überig zum umverteilen.

Gehst Du an die Mittelständler <50 Mio. wird's wirklich Ernst!
Ganz abgesehen davon das diese Leute dann nicht mehr Herr über ihr Unternehmen sind, stellt sich die Frage wieviele dieser Unternehmen überhaupt in der Lage wären sich extern Eigenkapital zu besorgen. Das trifft dann ja auch viele Unternehmen bei welchen die Rentabilität sicher oft ehr grenzwertig ist. Wenn so ein Unternehmenseigentümer in Raten sagen wir mal 10 Mio. Euro Erbschaftssteuer abtragen muss, dann arbeitet der eventuell die nächsten 20 Jahr einzig und allein dafür die Steuer abtragen zu können. Wär somit unter Umständen sinnvoller das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen. Damit wird der wichtige deutsche Mittelstand immer kleiner und kleiner. Konzerunternehmen immer größer und größer. Ob es für den deutschen Arbeiter gut ist wage ich zu bezweifeln.

Wär aber für uns Börsianer gut, würde eventuell mehr gute deutsche Mittelständler an die Börse zwingen... :eek:

hat eben alles Vor- und Nachteile...
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katjuscha-research
26.09.16 17:57:27
Beitrag Nr. 23.284
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.348.358 von jambam1 am 26.09.16 13:51:30
Zitat von jambam1die Durchlässigkeit für Wirtschaftsaustausch muss geregelt so bleiben, aber die Durchlässigkeit für Menschenströme muss restriktiver gehandhabt werden.


Wird man ohne Ursachenbekämpfung nicht schaffen.

Es sei denn man findet es okay wie es aktuell mit den Lagern im Süden bzw. Südosten Europas inklusive Türkei und em Libanon läuft. Ich finds beschämend für unser Europa bzw. unsere Weltgemeinschaft. Hätte ich im neuen Jahrtausend nicht erwartet. Aber würde hier zu weit führen.
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katjuscha-research
26.09.16 17:54:12
Beitrag Nr. 23.283
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.349.255 von hzenger am 26.09.16 15:48:17schönes Posting hzenger

seh ich komplett genauso.

ich würde zu deinem Satz mit den Syrern ohne Deutschkenntnisse allerdings gerne ergänzen (weil das oft plakativ vor sich hergertragen wird), dass die Syrer, die ich aus den Flüchtlingsheimen kennenlernen durfte allesamt gewillt sind deutsch zu lernen. Natürich fällt es nicht jedem leicht, und natürlich hat der ein oder andere die Hoffnung relativ schnell nach Syrien zurückzukehren und lässt deshalb sowas auch schleifen. Und natürlich hat auch der deutsche Staat bisher viel zu wenig für Deutschkurse und ähnliche Maßnahmen getan. Aber mir ist wichtig zu sagen, dass sich mangelende Bildung ja mit entsprechenden Maßnahmen der Politik auch verändern lassen, übrigens nicht nur bei Migranten, sondern auch der deutschen sozial oder bildungsfernen Schicht. Hast du ja schon angeschnitten, dass daran gearbeitet werden muss.
Wobei ich ja hinsichtlich Arbeit ohnehin auf einem anderen Ansatz stehe als die Mehrheit der Leute. Ich glaube in Zeiten von Industrie 4.0 einfach nicht daran, dass die Rente wie bisher durch unser bisheriges System komplett abgedeckt werden kann, auch nicht bei Rente ab 67 oder gar 70. Finde ich aber nicht unbedingt schlimm, wenn man mal etwas über das bisherige System aus Wachstumsdogma und staatlichen Rentensystem hinaus schaut. Man brauch da mal komplett neue Lösungsansätze. Da hat sicherlich noch niemand das Patenterezept gefunden, aber man sollte Ideen nicht immer gleich als dumme Utopien abtun, nur weil sie nicht zu der bisherigen Denkweise unserer Systematik der letzten 70 Jahre passt. Gesellschaften verändern sich, und das hat nicht wirklich was mit Migration zu tun. Migration ist höchstens eine Folge, aber nicht ursächlich oder problematisch.
3 Antworten
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fallencommunist
26.09.16 17:31:20
Beitrag Nr. 23.282
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.349.969 von eschinger am 26.09.16 17:01:02die Bedrohung von Familienunternehmen durch die Erbschaftssteuer wurde hier auch viel diskutiert und man hat sich für den Abstimmungstext (hier in der Schweiz, letzten Herbst) darauf geeinigt, dass Betriebsvermögen bis 50m steuerfrei bleiben. Fakt ist, dass im Kanton Bern, wo wir selbst solche Auswertungen vorgenommen haben kein einziger Betrieb über diese Grenze kommt, 0. Abgesehen davon sollte es kein Problem sein, Erbschaftssteuerverbindlichkeiten in Raten zu tilgen und/oder Rücklagen dafür zu bilden. Unternehmer bilden ja auch heute schon Rückstellungen für alles mögliche, e.g. Pensionsverpflichtungen.
1 Antwort
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hzenger
26.09.16 17:12:55
Beitrag Nr. 23.281
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.349.969 von eschinger am 26.09.16 17:01:02hallo eschinger, das sind sicher wichtige und gute Punkte. Wie genau man die nicht unberechtigte Unzufriedenheit wieder einfängt und Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft korrigiert, sind sicher extrem schwierige Fragen.

Immerhin konnten wir durch diesen Offtopic-Schlenker eine Vertiefung der BVB Detailanalyse abwenden ;)
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eschinger
26.09.16 17:01:02
Beitrag Nr. 23.280
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.349.255 von hzenger am 26.09.16 15:48:17hzenger,

ich bin da in ganz vielen Punkten bei Dir!

ich sage ja auch nicht das alles "negativ" ist. Wollte nur aufzeigen das

a ) es in Deutschland definitiv eine nicht so kleine Bevölkerungsschicht gibt, aus deren Sicht es durchaus verständlich ist, das diese sich unfair behandelt fühlt.

b) von wo nimmt man "oben" weg und verteilt um? Unternehmenssteuer sagst Du - ist mit 30% ausreichend, Hochfrequenzhandel etc. bringt zu wenig . Erbschaftsteuer sagst Du - ja vielleicht.

Genau am Punkt Erbschaftsteuer sag ich aber wieder - schwierig. Ich muß Dir doch nicht sagen das ein Großteil dieser Vermögen als Eigenkapital in irgendwelchen Unternehmen fest sitzt. Fängst Du da an zu besteuer sind die Familien nicht mehr Herr über ihr Unternehmen. Das kann auch nicht das Ziel sein.

alles eben nicht so einfach...

Gruß
3 Antworten
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hzenger
26.09.16 16:55:04
Beitrag Nr. 23.279
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.349.669 von fallencommunist am 26.09.16 16:30:00Ja, Inflation kann sicher u.U. zu einer Umverteilung führen.

Letztlich finde ich eine gerechte Verteilung der Chancen am Wichtigsten. Die soziale Durchlässigkeit des deutschen Systems ist ja bekanntermaßen recht mies. Mit höheren Hartz IV Sätzen wird man dauerhaft auch nicht unbedingt eine bessere Gesellschaft erreichen. Mit Gerichtigkeit im Vorankommen innerhalb einer Gesellschaft aber schon.

In der Theorie ist da immer jeder dafür. "Soziale Mobilität fördern" klingt erstmal gut. In der Praxis heißt das aber eben auch, dass reiche Eltern von weniger brillianten Kindern es akzeptieren müssen, wenn der Murat in der Schule besser ist und dem Konrad "seinen" Gymnasiumsplatz wegnimmt. Aber genau das ist halt normalerweise gerade nicht der Fall. Denn dann wird solange auf den Lehrer eingeredet und der Konrad wird solange in Nachhilfe geschickt, bis er den Murat dann halt doch wieder hinter sich lässt. Und wenn nicht, kommt der Konrad halt auf die Privatschule.

Und wie groß wird in so einem System dann wohl der Anreiz vom Murat sein, sich richtig reinzuhängen?
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fallencommunist
26.09.16 16:30:00
Beitrag Nr. 23.278
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.349.255 von hzenger am 26.09.16 15:48:17passend zur Erbschaftssteuer:
http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/8754/so-viel-geld-wuerde-die-erbschaftssteuer-in-die-kasse-spuelen

Ich finde eine Erbschaftssteuer konzeptionell sehr interessant. Man darf aber nicht überschätzen, wieviel damit umverteilt werden kann. In der Bevölkerung (siehe am Schweizer Beispiel) gibt es großen Widerstand, obwohl 98.1% der Bevölkerung zu den Gewinnern einer Erbschaftssteuer gehören würden. Hier braucht es noch viel Aufklärungsarbeit und zudem muss das Konstrukt "dicht" sein, d.h. auch Schenkungen besteuert werden und man erzeugt mit einer Erbschaftssteuer natürlich neue Anreize, Vermögen im Ausland zu verstecken.

Ein genereller Gedanke noch hierzu:

Zitat von hzengerAllerdings sorgen diese Veränderungen auch dafür, dass die Verteilung des Kuchens sich ändert. Obwohl der Kuchen insgesamt größer wird, gewinnen einige viel stärker als andere. Und nicht wenige verlieren sogar, obwohl eigentlich mehr zum Verteilen da ist. Konkret: es verlieren diejenigen, für die sich der Wettbewerb erhöht ("einfache" Arbeiter und Geringverdiener im Westen), es gewinnt der Rest (z.B. Kapitalisten und Hochqualifizierte).


Ein Mechanismus der Umverteilung (von unten nach oben) ist in meinen Augen die Inflation. Der Mythos von der optimalen Rate von 2% wird mMn eher von einer Lobby aufrechterhalten als dass er durch Theorie und Empirie gestützt würde. In der Summe wird durch Inflation niemand reicher (Nullsummenspiel), aber wer profitiert? Antwort: derjenige der Nahe am Geldhahn sitzt (da das Geld am Anfang des Wirtschaftskreislaufes mehr Wert ist als am Ende), d.h. in absteigender Reihenfolge: Banken, große Unternehmen, mittlere Unternehmen. Am weitesten weg vom Geldhahn sind Arbeitnehmer, Pensionäre, Arbeitslose. Man rennt der Inflation z.B. durch mühsame Tarifverhandlungen hinterher. Dabei wäre es eigentlich ganz einfach: Geldmenge konstant belassen -> Inflation (neu: Deflation) ergibt sich dann indirekt proportional zum Wirtschaftswachstum, d.h. die Größe des Kuchenstücks verbleibt erstmal für jeden gleich groß. Für einen sinkenden Reallohn ist dann der Arbeitsgeber in der schwierigeren Ausgangslage, die Löhne zu drücken (statt bisher die Löhne einfach nur unterproportional anzuheben).

Um mal die Größenordnung (ein bisschen provokant) zu skizzieren: wenn man von 2% Wirtschaftswachstum ausgeht und 2% Inflation, dann gibt es de facto eine Steuer von 4% die von ganz unten nach ganz oben umverteilt.
1 Antwort
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hzenger
26.09.16 15:48:17
Beitrag Nr. 23.277
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.348.616 von eschinger am 26.09.16 14:24:56Globalisierung, Freihandel und Migration sorgen dafür, dass Menschen bessere Produkte zu günstigeren Preisen nutzen können. Was früher teuer war (Fernseher, Computer, Kleidung) ist heute zu einem Bruchteil der Kosten zu erhalten und in deutlich besserer Qualität. Die Bevölkerung profitiert--auf rein wirtschaftlicher Ebene--immens von diesen Veränderungen. Sie maximieren die Größe des Kuchens für Deutschland und die Welt.

Allerdings sorgen diese Veränderungen auch dafür, dass die Verteilung des Kuchens sich ändert. Obwohl der Kuchen insgesamt größer wird, gewinnen einige viel stärker als andere. Und nicht wenige verlieren sogar, obwohl eigentlich mehr zum Verteilen da ist. Konkret: es verlieren diejenigen, für die sich der Wettbewerb erhöht ("einfache" Arbeiter und Geringverdiener im Westen), es gewinnt der Rest (z.B. Kapitalisten und Hochqualifizierte).

Der "Rest" besteht dabei aber eben nicht nur aus Billionären und Privilegierten. Sondern auch die Ärmsten der Armen gewinnen massiv. Nicht umsonst ist die Armutsquote weltweit in den letzten 15 Jahren durch die Globalisierung dramatisch gesunken. Kurz: lokal (z.B. in Deutschland) wird die Ungleichheit tendenziell größer. Global wird sie tendenziell geringer, auch wenn die Hauptprofiteure sicher dennoch die Besitzer des Kapitals sind (besonders in einer Niedrigzinswelt).

Ich würde zustimmen, dass wir als Reaktion auf diese Veränderungen eine fairere Verteilung brauchen und dass zwischenstaatliche Anstrengungen unternommen werden sollten, um Steuerflucht u.ä. einzudämmen. Allerdings würde ich das Kind auch nicht mit dem Badewasser auskippen. Die meisten Großkonzerne zahlen nicht unerheblich Steuern. Die bereits versteuerten Unternehmensgewinne müssen dann meist noch ein zweites Mal von den Aktionären als Kapitaleinkünfte versteuert werden. Trotz Apples (illegalem) Spezial-Deal mit Irland: es wäre inkorrekt zu behaupten, dass kapitalistische Firmen sich normalerweise um Steuern drücken können. Den Nettosteuersatz kann man ja in den jeweiligen Bilanzen nachlesen. Und da steht bei den Unternehmen, in die ich investiert bin, zu meinem Leidwesen meistens so etwas wie "30%".

Den Einfluss der Immigration auf das Lohnniveau in Deutschland würde ich dabei als relativ überschaubar ansehen. Maßgeblicher ist da in meinen Augen die internationale Konkurrenz auf Produktebene (sprich: der Freihandel in einer globalisierten Welt, wo deutsche Unternehmen mit chinesischen konkurrieren, welche ein niedrigeres Lohnniveau haben). Das ist sehr, sehr gut für den deutschen Konsumenten, aber potenziell schwierig für den deutschen Arbeiter--vor allem mit niedriger Qualifikation.

Von Steuern auf Hochfrequenzhandel sollte man sich meiner Meinung nach nicht viel versprechen. Es gibt ja Finanztransaktionssteuern in zahlreichen Ländern. Eine große Einnahmequelle sind sie nie. Solche Steuern sind in meinen Augen eher Steuerungsinstrumente um ein gewünschtes Verhalten zu erreichen. Durch sie kann man Hochfrequenzhandel eindämmen, wenn man das für ein erstrebenswertes soziales Ziel hält (was ich persönlich nicht unbdeingt tue). Unsere Verteilungsprobleme lassen sich dadurch leider nicht lösen.

Die Erbschaftssteuer könnte da schon eher etwas beitragen. Eine gesellschaftliche Rechtfertigung für dynastischen Reichtum, der von einer Millionärsgeneration an die nächste weitergegeben wird, gibt es in meinen Augen nicht wirklich. Da gibt es bestimmt noch reichlich Spielraum, den Rockefeller Juniors den vom Papa zum Abi geschenkten Mercedes Cabrio runterzusteuern (z.B. auf einen gebrauchten Skoda--das erschiene vielleicht angemessener?).

Und was die Menschenströme aus dem Ausland angeht: Wenn man mal zusammenzählt, wie viele Rentner wir in 15 Jahren haben werden und wie viele Arbeitnehmer, dann erkennt man recht schnell, dass das momentan erst der Anfang ist mit der Migation. Wir werden an weiterer Immigration nicht vorbeikommen. Das müssen zugegebenermaßen nicht Syrer ohne Deutschkenntnisse sein. Aber wenn wir in Deutschland die Immigration insgesamt stoppen würden, wäre das Land in spätestens 20 Jahren vollkommen pleite oder die Lebensarbeitszeit müsste bis 75 oder weiter laufen. Beides dürfte nicht in unserem Interesse sein. Ich denke daher, dass wir weiterhin hohe Immigrationszahlen sehen dürften.
10 Antworten
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eschinger
26.09.16 14:24:56
Beitrag Nr. 23.276
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.347.194 von Deliberately am 26.09.16 11:08:29Es gibt keine Vision mehr von einer gerechten Gesellschaft.

ja es gibt ein Problem bei der "arbeitenden" Bevölkerung. Vor allem im Dienstleistungssektor, aber auch im Einzelhandel, Bau etc.

Die Gehälter in diesen Sektoren steigen nicht ( kaum ). Der Grund dafür ist zu großen Teilen die Zuwanderung nach Deutschland. Jetzt bin ich ja kein Feind von Zuwanderung. Die deutsche Industrie braucht Arbeitskräfte und noch dazu: Wenn Leute Hilfe benötigen muss ein reiches Industrieland ( bis zu einem gewissen Maß ) helfen können. Ein Großteil der Zuwanderer möchte auch nur eine Chance auf ein anständiges Leben für die eigene Familie etc . Soweit alles i.O. ABER Fakt ist, das ist für die "arbeitende Bevölkerung" nicht unbedingt lustig, die würden nämlich auch gerne mal paar Euros verdienen.

Da braucht man sich nicht wundern wenn diese Leute AfD wählen. ( die AfD ist selbstverständlich kein Heilmittel, aber erklär das den Leuten mal :rolleyes:

also was tun?

Du sagst "echte Marktwirtschaft". Dafür musst Du erst mal gleiche Bedingungen schaffen.
In den o.g. Sektoren arbeiten lauter Osteuropäer. Nix gegen Osteuropär ( nicht das das falsch rüber kommt ) aber hier in Deutschland arbeiten Leute, welche zumindest teilweise die Familie und damit die Lebenshaltungskosten im tiefsten Osteuropa haben. Ein Arbeitereinkommen in Rumänien beträgt etwa 400 Euro im Monat. Jetzt konkurriert dieser rumänische ( etc. nur Beispiel ) Arbeiter mit dem Deutschen, der hier seine Familie hat und selbst mit den 8,50 Mindestlohn doch nicht lang kommt!?

Jetzt hast Du die Flüchtlinge, die auch wieder zu großen Teilen in den o.g. Sektoren landen werden. Das alles sorgt für Unmut und spielt Parteien wie der AfD in die Hände.

und noch eins, ja man müsste von oben nach unten umverteilen ( wohl gemerkt zu den Arbeitern - nicht zur Sozialhilfe ) Das ist aber nicht so einfach, weil wo gehst Du bei der "oberen" Bevölkerung dran? Kann es sein das Apple etc. keine Steuern bezahlt? Der Arbeiter bezahlt, Apple nicht? Das geht nicht oder? Kann es sein das Millionen und noch mehr Millionen an Managergehältern bezahlt wird? ob die gut sind oder nicht? Erbschaftssteuer? ( ganz schwieriges Thema ) Die Börse ! eine tolle Sache - aber das gehört eingeschränkt! 90% Steuer auf den Hochfrequenzhandel etc. ! Ist das hier eine Börse wo Unternehmensanteile gehandelt werden oder ist das hier Las Vegas?

somit, es gibt viele Möglichkeiten, nur die Umsetzung ist schwierig. Die Umsetzung müsste auf viele Länder der Welt ausgeweitet werden um "Unternehmensflucht" etc. zu verhindern. Aber da ist ja schon das nächste Problem. Nichtmal die paar Länder in der EU werden sich einig, wie willst Du da die Steuerflucht von Hedge Funds etc. auf irgendwelche Inseln begrenzen...

alles sehr schwierig..


um bei den Aktien zu bleiben und in der Hoffnung ein neues BVB Posting zu verhindern :rolleyes: hat jemand ne Meinung zur DEAG?

Gruß
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jambam1
26.09.16 13:51:30
Beitrag Nr. 23.275
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.347.194 von Deliberately am 26.09.16 11:08:29die Durchlässigkeit für Wirtschaftsaustausch muss geregelt so bleiben, aber die Durchlässigkeit für Menschenströme muss restriktiver gehandhabt werden.

Und wer unbedingt einen Nicht-Europäer hierher holen will kann das tun, indem er für mtl. 2500 Euro bürgt. Das ist ja jetzt schon möglich.
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katjuscha-research
26.09.16 12:02:18
Beitrag Nr. 23.274
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.347.194 von Deliberately am 26.09.16 11:08:29Man hätte einfach nur Sanders wählen müssen.

Der hat die Vison einer gerechteren Gesellschaft, war zudem genau wie Trump gegen das Establishment, nur halt ohne dummen Nationalismus und Rassismus.


Ich hab die Ablehnung gegen Clinton und das Establishment auch lange unterschätzt. Dazu kommt die weltpolitische Situation, die Rechtspopulismus erstärken lässt. Da können jetzt halt wieder Dinge gesagt werden, die vor 10-15 Jahren noch klar als extremistisch oder im Fall Trumps zumindest als dumm bezeichnet worden wären. Heutzutage ist diese Mischung aus Flüchtlinsgkrise, Terror und Ablehnung des neoliberalen Establishments ein großer Nährboden für Trump und Co. Darf man sicherlich nicht unterschätzen.

Ich glaub allerdings trotzdem, dass am Wahltag dann am Ende doch das kleinere Übel Clinton gewählt wird. Trump hat einfach zu viele wichtige Wählergruppen verschreckt, die dann den Ausschlag geben.
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Deliberately
26.09.16 11:08:29
Beitrag Nr. 23.273
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.345.760 von smartcash am 26.09.16 07:57:07
Gutes Statement!
Zitat von smartcashEine wichtige Frage ist der Ausgang der Wahlen in den USA. Ich persönlich rechne damit, halte es zumindest für realistischer als die meisten, dass Donald Trump gewinnt auch wenn ich mir das nicht wünsche. Ich bin mir nicht sicher, wie die Börsen darauf reagieren werden. Politische Ereignisse haben ja meist nur kurze Wirkung und auch der President kann ja nicht machen was er will, aber die Signalwirkungen über den Globus sind nicht zu unterschätzen. Es könnte diesmal etwas anders sein.

Das Ganze ist ja ein riesiger Aufstand von Verdrossenen der aktuellen Politik und insbesondere derer, die nur Nachteile der Globalisierung spüren und dem Irrtum unterliegen, ein Rückzug in die eigenen Grenzen könnte wieder herstellen, was mal war. Ob jetzt das Kapital oder die Politik die wirkliche Macht auf dieser Welt haben: wenn der Lauf der Zeit immer mehr Menschen an den Rand drängt, werden wir noch ganz andere Probleme bekommen.

Wie groß muss der Frust erst werden, wenn die Menschen merken, dass sich auch von den Populisten niemand wirklich für sie interessiert? Wer profitiert den von den Einheitssteuersätzen, die Trump und die AfD haben wollen?


Trump könnte in der Tat gewinnen. Trotz der offiziellen stark gesunkenen Arbeitslosenrate liegt die
Beschäftigtenquote auf dem niedrigsten Stand seit 40 Jahren. Die meisten Amerikaner sehen keine
Zukunft mehr für sich oder haben wenigstens Angst vor der Zukunft. Sie wollen einfach einen
Politikwechsel und sehen diesen eher bei Trump als bei Clinton.

Natürlich ist Trump nicht die Lösung. Und in Europa sind die rechten Parteien keine Lösung.
Aber die etablierten Parteien bieten eben auch keine Lösung.

Es gibt keine Vision mehr von einer gerechten Gesellschaft.

Nach meiner Meinung brauchen wir eine echte Marktwirtschaft, eine Marktwirtschaft die alle
Bürger mit einbezieht. Nach dem Grundsatz, mehr Markt schafft man durch mehr Wettbewerb,
und mehr Wettbewerb schafft man durch mehr Chancengleichheit. In dem Maße, wie das Prinzip
der Chancengleichheit umgesetzt wird, konkurrieren sich die sozialen Unterschiede gegenseitig weg.
Dieser Ansatz verlangt nach einem völlig anderem Steuersystem und einer wesentlich breiter
gestreuten Teilhabe am Kapital der Unternehmen.
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smartcash
26.09.16 07:57:07
Beitrag Nr. 23.272
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.345.679 von valueanleger am 26.09.16 06:22:33Eine wichtige Frage ist der Ausgang der Wahlen in den USA. Ich persönlich rechne damit, halte es zumindest für realistischer als die meisten, dass Donald Trump gewinnt auch wenn ich mir das nicht wünsche. Ich bin mir nicht sicher, wie die Börsen darauf reagieren werden. Politische Ereignisse haben ja meist nur kurze Wirkung und auch der President kann ja nicht machen was er will, aber die Signalwirkungen über den Globus sind nicht zu unterschätzen. Es könnte diesmal etwas anders sein.

Das Ganze ist ja ein riesiger Aufstand von Verdrossenen der aktuellen Politik und insbesondere derer, die nur Nachteile der Globalisierung spüren und dem Irrtum unterliegen, ein Rückzug in die eigenen Grenzen könnte wieder herstellen, was mal war. Ob jetzt das Kapital oder die Politik die wirkliche Macht auf dieser Welt haben: wenn der Lauf der Zeit immer mehr Menschen an den Rand drängt, werden wir noch ganz andere Probleme bekommen.

Wie groß muss der Frust erst werden, wenn die Menschen merken, dass sich auch von den Populisten niemand wirklich für sie interessiert? Wer profitiert den von den Einheitssteuersätzen, die Trump und die AfD haben wollen?
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valueanleger
26.09.16 06:22:33
Beitrag Nr. 23.271
Die Offerte durch Lanxess zeigt das fast alle Unternehmen auf der Lauer liegen um Konkurrenten aufzukaufen bzw. ihr Geschäftfeld zu erweitern.
http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/lanxess-unterzeichnet-ver…
Noch warten viele Anleger mit dem Einstieg ab - wir haben den Oktober noch vor uns (Angstsyndrom). :look:
Die Investmentgesellschaften wissen jetzt schon nicht mehr wohin mit dem Geld.
Manche Fonds werden sogar wegen zuviel Geld geschlossen (Frankfurter Stifungsfonds für Aktien).
Könnte ein heißer Herbst / Winter an den Börsen werden. :cool:
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hzenger
25.09.16 22:19:14
Beitrag Nr. 23.270
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.340.852 von sirmike am 24.09.16 12:46:00Glückwunsch, sirmike. Potenziell ganz dicker Deal für Aurelius. Da werden sie dann zum ersten Mal bei einem dicken Brummer operieren.

Ähnlich die News bei SNP Freitag. Die "großen Chemikonzerne" dürften Dow und DuPont sein, die gerade fusionieren. Wie bei Aurelius/Office Depot ist das ein Auftrag in einer ganz neuen Dimension. Dow/DuPont dürfte eins der größten Integrationsprojekte weltweit sein. Da kann bestenfalls Bayer/Monsanto und AB Inbev/SAB Miller noch rankommen.
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sirmike [Blogger]
24.09.16 12:46:00
Beitrag Nr. 23.269
Home Office Europe-Übernahme: Aurelius kauft 2 Milliarden Euro Umsatz zu

Dem Münchner Finanzinvestor Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA ist ein Mega-Deal geglückt. In der nach Umsatz größten Transaktion der Aurelius- Unternehmensgeschichte übernimmt er Office Depot Europa, die europäischen Geschäftsaktivitäten des US-Konzerns Office Depot, Inc. Die zu übernehmenden Aktivitäten erwirtschaften mit rund 6.500 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. €2 Mrd. Verkäufer ist die in Florida ansässige Office Depot, Inc., ein Anbieter von Bürobedarf und -dienstleistungen.

>>> ganzer Artikel
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Kleiner Chef
24.09.16 10:37:37
Beitrag Nr. 23.268
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.339.976 von Glanzhose am 24.09.16 09:07:53
Publity: Warum steigt diese Aktie nicht?
Zitat von GlanzhoseHallo und guten Morgen,

als erstes möchte ich ich mal bei KC für seine Arbeit hier im Forum bedanken. Ich bin jedes mal aufs neue erstaunt wie fundiert und ausführlich deine Beiträge sind. Kompliment und DANKE.

Mich würde mal eure Einschätzung zu Publity Reg interessieren. Die waren ja hier mal ein Thema, nur leider hört und liest man überhaut nichts ausser mal eine Vermietungsmeldung auf deren Website.

Danke und schönes WE


Die Frage warum Publity nicht steigt, im Gegenteil ein gutes
Stück zurückgekommen ist, ist berechtigt, weil man von der operativen
Seite nur positive Signale empfängt.

Aus meiner Sicht ist die Nachrichtenlage so positiv und offensiv nach aussen
kommuniziert, daß hier man diese immer kritisch hinterfragen muss. Ein paar
Hinweise:

a) Das Unternehmen zielt auf starkes Wachstum und stellt den kurzfristigen
Unternehmensaspekt/erfolg in den Vordergrund. Die Frage ist: Wie lange geht
das gut?
b) Geschäftsmodell: Jedes Jahr wird es schwerer werden die Nachhaltigkeit des
Ertragsniveaus zu bestätigen, wie auch in den Präsentationen ausgeführt wird.
Wenn es hier nur Ansätze einer Krise gibt, dann sehe ich hier auch für die Aktie
einen Weg, nach Süden, wenn Investoren nicht mehr zur Verfügung stehen oder
sogar Geld abziehen.
c) Nehmen wir als Vergleich Lloyd Fonds, die ebenfalls 1,5 Mrd. AUM verwalten, aber
nur mit 10 % von Publity kapitalisiert sind. Bei allen Unterschieden passen hier
die Bewertungsrelationen nicht!
d) Wenn man eine Dividende ausschüttet in 2016, um einige Wochen später eine
Kapitalerhöhung durchzuführen, dann ist das kein Signal für einen nachhaltigen,
langfristigen Unternehmenserfolg

Bewertung: Dennoch glaube ich das Publity steigen wird, weil sie die 2016er Ziele erreichen
werden. Insofern ist Publity aus meiner Sicht ein Kauf allein schon mit Blick auf
das Dividendenversprechen von 2,8 Euro für 2016.
Allerdings bin ich hier sehr vorsichtig, was den Wert
auf längerer Sicht angeht.

Fazit: Diejenigen, die aktuell den Wert bei 30 Euro abstossen tun dies nicht aus
Unwissenheit sondern tun das gezielt. Wer das ist weiß ich nicht, muss ich auch
nicht. Die Abgeber kommen offenbar zu einem ähnlichen Urteil wie ich in der mittelfristigen
Betrachtung von Publity.

Gruß
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Glanzhose
24.09.16 09:07:53
Beitrag Nr. 23.267
Publity Reg
Hallo und guten Morgen,

als erstes möchte ich ich mal bei KC für seine Arbeit hier im Forum bedanken. Ich bin jedes mal aufs neue erstaunt wie fundiert und ausführlich deine Beiträge sind. Kompliment und DANKE.

Mich würde mal eure Einschätzung zu Publity Reg interessieren. Die waren ja hier mal ein Thema, nur leider hört und liest man überhaut nichts ausser mal eine Vermietungsmeldung auf deren Website.

Danke und schönes WE
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Kleiner Chef
23.09.16 18:48:34
Beitrag Nr. 23.266
Depotupdate: Lion E-Moblitity – Aktie des Monats September!
Einen ganz starken Rebound legte die Aktie von Lion im Monat September hin. Hintergrund dieser Entwicklung ist ein starker Newsflow aus dem Unternehmen. Nachdem Rücksetzer bis auf 3 Euro in Verbindung mit einem verhaltenen ersten Halbjahr, schauen die Investoren wieder nach vorne.


Mehr Aufmerksamkeit und ab 2017 startet die Serienproduktion!

Für 2016 arbeitet Lion-Smart daran, die Prognose von 4 Mill. Euro Umsatz bzw. die Verdoppelung gegenüber 2015 zu realisieren, weil man das verhaltene erste Halbjahr aufholen muss. Der aktuelle Newsflow des Unternehmens unterstreicht aber das intakte Wachstum des Unternehmens mit Blick auf 2017.

In 2016 dominiert noch das Bereich Entwicklung und Prototypenbau das Wachstum bei Lion Smart, wie etwa der publizierte Auftrag für Toyota. Für 2017 füllt sich zunehmend die Auftragspipeline, mit dem Unterschied, daß man mit diversen Applikationen des BMS in die Serienfertigung erstmals vorstößt. Ähnlich wie bei Dialog wird das BMS durch Dienstleister hergestellt. Vorteil für Lion: Die Kapazitäten stehen bereit und man muss nicht selbst eine teure Produktion aufbauen und finanzieren.

Die Applikationen für das BMS umfassen dabei sationäre Speicher wie für den Mavero von Kreisel, wie auch Kleinserien für 2000 Sprinter, dessen Auftrag von Kreisel vermeldet wurde. Die dritte Anwendung im Bereich der Lade-Infrastruktur wie zu Jahresbeginn publiziert, befindet sich noch in der Entwicklung. In Summe trägt das BMS-Segment damit ab 2017 erstmals zum weiteren signifikanten Wachstum bei und eine weitere Verdoppelung des Umsatzes wird immer visibler. Mit Blick auf die vorhandenen Prototypen bei Kreisel sind weitere Klein-Serien-Aufträge im Fahrzeugbau wahrscheinlich.

Heute nun vermeldet das Unternehmen, daß man auch auf Xetra handelbar ist, was die Aufmerksamkeit der Aktie weiter erhöht. Richtig spannend wird es wenn die Gazetten den Wert erst entdecken oder wenn es das erste Coverage zu Lion gibt.


Gewinner & Verlierer in der Übersicht!




Im September seit dem 03.09. dominiert Lion die Depot-Performance mit einem Zugewinn von 32 %. Weiterhin überdurchschnittlich zulegen konnten 7C Solarparken, M.U.T. AG mit 7 % sowie die DRAG mit 6 % und S&T mit 5 %. Verlierer des Depots in diesem Zeitraum war Nanofocus mit 9 % und Lloyd Fonds mit 6 %.


Jahresperformance steigt von 29 % auf 33 %!



Gut durch den September kam das Depot während der Urlaubswochen. Es konnte um 4 % von 29 % auf 33 % zulegen. Damit erreicht das Depot ein weiteres Jahreshoch.


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halbgott [Blogger]
23.09.16 14:30:50
Beitrag Nr. 23.265
Geschäftsbericht veröffentlicht
http://aktie.bvb.de/Publikationen/Geschaeftsberichte/Geschae…

Was mich am meisten interessiert ist die Prognose. Sie erwarten einen Umsatz von 340 Millionen, einen niedrigen einstelligen Mio Gewinn, sowie einen positiven Cashflow aus operativer Tätigkeit im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.


So hatte sich die Prognose vergangener Jahre entwickelt:

2014/15 nur bei herausragendem Erfolg könne der Umsatz gesteigert werden. Es wurde Abstiegskampf und am Ende Platz 7, CL Aus im Achtelfinale. Pokalfinale ganz nett, finanziell aber nicht wirklich bedeutend, alles in allem eine sehr durchwachsene Saison und alles andere als herausragend.

Der Umsatz konnte aber um 16 Mio gesteigert werden, dazu 12 Mio CL Ausfallversicherung, die in diesem Umsatz nicht auftauchen.


2015/16 Umsatz wurde mit 265 Millionen prognostiziert, diese Prognose wurde um 111 Millionen geschlagen. Ergebnis wurde lediglich als positiv prognostiziert, es gab das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Cashflow wurde auf Vorjahresniveau prognostiziert, tatsächlich wurde er von 17 Mio auf 35 Mio mehr als verdoppelt.


Seydler schätzt übrigens einen Umsatz von 376 Mio


Ich habe auch 2x mit CFO Thomas Treß telefoniert. Dieses posting wird zu lang, wenn ich das jetzt hier alles aufführe, nur so viel:

Meine Frage war, wie es kommt, daß Borussia Dortmund die eigenen Prognosen so tief ansetzt. Ich schlug vor, daß man im Sinne einer besseren Kapitalmarktkommunikation diese Prognosen während der Saison anheben könne, am sinnigsten nach einem Ausscheiden in einem KO Wettbewerb. Nach dem Ausscheiden gegen Liverpool im EL Viertelfinale war klar, daß die eigene Prognose klar geschlagen wird.

CFO Thomas Treß fand diese Anregung interessant und wird es mit Watzke besprechen. Mal sehen, ob wir bei der Jahreshauptversammlung mehr dazu erfahren. :rolleyes:
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halbgott [Blogger]
23.09.16 14:28:11
Beitrag Nr. 23.264
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.335.524 von Popolski am 23.09.16 13:38:00
Lion
Zitat von Popolskihttp://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-09/38667580…


Das ist eine sehr gute Nachricht und wird jeden der mit wesentlich höheren Beträgen handelt interessieren. :rolleyes:
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Popolski
23.09.16 13:38:00
Beitrag Nr. 23.263
LION E-Mobility AG ab heute, 23.09.2016, auf Xetra
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-09/38667580…
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