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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.790 von skipper2004 am 24.04.17 11:52:49
Zitat von skipper2004Ich weiß nicht, ob das hier überhaupt hierhergehört...aber in Österreich gilt folgendes bzgl. Regiestrierkassen.

http://www.registrierkassen-oesterreich.at/registrierkassenpflicht/aenderungen-ab-2017

mfg
skipper


Ja, danke. Aber Österreich dürfte hinsichtlich der Umstellungen der regulatorischen Änderungen schon der Vergangenheit angehören, d.h. die Ergebniseffekte haben wir bei Vectron schon gesehen.



Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.280 von halodri99 am 24.04.17 10:55:17
Zitat von halodri99Noch ein Nachtrag:
In der PDF der First Berlin sind die Zahlen für die 3 US-Gesellschaften bis zum Jahr 2024 geschätzt. Selbst im Jahr 2024 kommt die FB derzeit auf 44 Mio USD EBIT. (Seite 3)




Vielen Dank für die Hilfe; sehr nett! Sind die 44 Mio im Jahr 2024 von den aktuell geplanten Bohrungen? Heftig; und eigentlich unvorstellbar für die aktuelle DRAG Bewertung, oder?

Auch wenn es nur 1/4 davon wäre...

Lieben Dank!

PS: Wie viele Bohrungen kommen denn dieses Jahr?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.280 von halodri99 am 24.04.17 10:55:17
Zitat von halodri99Noch ein Nachtrag:
In der PDF der First Berlin sind die Zahlen für die 3 US-Gesellschaften bis zum Jahr 2024 geschätzt. Selbst im Jahr 2024 kommt die FB derzeit auf 44 Mio USD EBIT. (Seite 3)


Vielen Dank für die Hilfe; sehr nett!

Sind die 44 Mio im Jahr 2024 von den aktuell geplanten Bohrungen?
Heftig; und eigentlich unvorstellbar für die aktuelle DRAG Bewertung, oder?
Auch wenn es nur 1/4 davon wäre...


Lieben Dank!
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.785.893 von TheGame90 am 23.04.17 19:16:49
Aktienauswahlkriterium Insiderkauf
Zitat von TheGame90@Aktienangler:

Insiderkäufe können ein gutes Einstiegssignal sein aber müssen nicht unmittelbar zum Erfolg führen.

Ein paar Beispiele von meiner Watchliste wären da GBS Software, Clere und Auden.
In diesen Fällen war es bisher besser nicht den Insidern zu folgen.

Bei GBS hat der Vorstand im Dezember für 50.000€ zugeschlagen bei einer MK von gerade mal 3 Mio. eigentlich ein gutes Zeichen. Der Kurs steht jedoch immer noch beim Kaufkurs von 50 Cent.

Bei Clere haben Insider im Oktober mit über 500.000€ zu Kursen um 19€ zugeschlagen. Der Kurs ist seither über 20% gefallen.

Die Krone geht aber an Auden. Hier hat der Aufsichtsrat in einem Monat die Hälfte seines Einsatzes von 115.000 € bei 3,30€ pulverisiert.

Blind den Insidern folgen ist also nicht immer der beste Rat.

Natürlich bringt es nichts, Insidern "blind" zu folgen. Generell achte ich natürlich auch auf die zu Grunde liegende Geschäftsentwicklung und den Kursverlauf. Dazu ist es immer wichtig, die Aktie zumindest ein halbes Jahr lang im Vorfeld zu beobachten, um ein "Gefühl" für die Situation zu bekommen.

Was die Insiderkäufe angeht, achte ich darauf, dass sie nicht nur einmalig erfolgen und dass es möglichst nicht nur eine Person ist, die da kauft.

Besten Dank für die Beispiele GBS Software, Clere und Auden, auf die ich im folgenden gerne näher eingehe:

GBS Software
Das Unternehmen ist ein leerer Mantel und kommt deshalb schon nicht für mich in Frage. Es gab mit Markus Ernst nur einen Insider der einmalig (am 13.12.2016) zugegriffen hat. Kein Wiederholungskauf in den Monaten danach, kein zweiter Insider der gleich handelt. GBS Software wäre also auch daher herausgefallen.

Clere
Die letzten Insiderkäufe gab es hier in einem konzentrierten 2 Wochen Zeitraum Mitte bis Ende Oktober 2016. Soweit ich das jetzt richtig verfolgen konnte, nur ein einziger Insider - Thomas van Aubel - der da gekauft hatte. Trotz rückgängiger Kurse gab es keine weiteren Insiderkäufe seit dem. Entsprechend trifft das auch nicht meine Kriterien.

Auden
Besonderen Dank für diesen Tipp. Auden erfüllt alle meine Kriterien, was die Insiderkäufe angeht - und du hast Recht - trotz massiver wiederholter Insiderkäufe von verschiedenen Personen, schmiert die Aktie ab. Auden ist seit heute auf meiner Beobachtungsliste. Sollte es hier in den nächsten Wochen eine Bodenbildung und erneute Insiderkäufe geben, erwäge ich hier einen Einstieg. Zuvor muss ich mich aber noch in die Gesellschaft einlesen. Hab zwar schon öfter den Namen gehört, mich aber nicht näher damit beschäftigt.


Nicht ganz sauber wurden die Kriterien übrigens bei Staramba erfüllt: Hier war es zunächst ausschließlich Rolf Elgeti der seine Position seit Oktober 2016 permanent (auch für seine Beteiligungsgesellschaft Obotritia) ausgebaut hat. Hier haben aber ganz einfach der Name Elgeti und dessen Erfolge in der Vergangenheit für mich ausgereicht.

Im März gab es dann allerdings nochmal ein Insidersignal, als Daudert und Elgeti eine KE und Wandelanleihe weit über aktuellem Börsenkurs gezeichnet hatten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.652 von sirmike am 24.04.17 11:40:42Moin,

genau diese "Qualitätsrestaurants" arbeiten doch schon seit einiger Zeit mit foodora zusammen, also zumindest hier in Münster sind die Fahrräder von denen überall unterwegs und die Liste der Restaurants mit denen Foodora zusammenarbeitet ist schon sehr gut... warum sollten die wechseln?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.514 von Kleiner Chef am 24.04.17 11:22:02Ich weiß nicht, ob das hier überhaupt hierhergehört...aber in Österreich gilt folgendes bzgl. Regiestrierkassen.

http://www.registrierkassen-oesterreich.at/registrierkassenpflicht/aenderungen-ab-2017

mfg
skipper
1 Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.514 von Kleiner Chef am 24.04.17 11:22:02Wer sich mal eine erfolgreiche App ansehen will, kann sich mal mit Starbucks beschäftigen. Die größten Zuwächse machen die über ihre App, wo Leute bestellen und bezahlen und sich die Drinks dann nur am (separierten App-Abhol-) Schalter abholen. Das läuft dermaßen erfolgreich, dass Starbucks extra deswegen seine bestehenden Filialen umbaut.

Ähnlich könnte das auch für Restaurants laufen und ich meine jetzt mal nicht die klassischen Lieferservices, sondern "Qualitätsrestaurants". Die meisten sind Kunde bei Coke und nun könnten die über die App auch zusätzliche Kundeschaft bekommen. Entweder Leute, die sich das Essen dann selbst abholen oder solche, die sich das liefern lassen möchten. Klar, es gibt schon Lieferportale, die genau das als Geschäftsfeld aufbauen, aber... Coke ist bereits Vertragspartner. UND bonVito wird mit GetHappy viel weniger Prozente abgreifen also Lieferando & Co. Zwei starke Argumente pro bonVito/Vectron.
1 Antwort
Vectron: Vertriebskanäle und die Entwicklung vom Jäger zum gejagten....
Ich denke über den Trend hin zum Online-Vertriebskanal
auch im Gastronomiebereich führt kein Weg vorbei. Dies zeigen
uns die unzähligen Beispiel und Entwicklungen der jüngeren
Vergangenheit.

Ich nenne nur die Geiz ist Geil Mentalität, die vom stationären
Handel aufgebaut wurde und damit wurden "Fachhändler" über
mehrere Jahrzehnte ausgedünnt. Mittlerweile ist es so, das diese
Einzelhandels-Philosophie und deren Geschäfts-Politik sich so ent-
wickelt, das sie vom Jäger zum gejagten werden, weil man sich
Online-Vertriebskanal verschlossen hat oder aber keine Strategie hatte.

Zur Gastronomie:

Ob die einzelne Filiale den Internet-Kassenanschluss will oder
den Online-Vertriebskanal, ist nicht entscheidend.
Die Frage ist doch vielmehr:

Was will der Endkunde?

Stimmt das Angebot, Gutscheine, Reservierungen, Bestellungen, Loyalty-Programme
Online durchführen zu können, so werden Kunden darauf zurückgreifen. Die zunehmenden
Lieferservices in diesem Bereich sind doch erst der Anfang. Auch die erfolgreiche Entwicklung
von Payback als Beispiel wurde hier genannt. Dabei ist Payback nichts anderes als
ein "Sammelkarte" für Punkte.

Wenn ich ein stimmiges Online-Produktangebot habe, dann greife ich auf dieses Angebot
zurück. Dieser Trend wird auch die Gastronomie erfassen. Ich denke, das müssen wir
nicht wirklich diskutieren.

Ich stelle mir eine Kneipe/Restaurant vor, was gut besucht ist und gerade an Wochenenden
Reservierungen, Vorbestellungen erforderlich macht. Der Online-Kanal wird hier von den
Endkunden genutzt, da bin ich mir sehr sicher. Dann habe ich noch gar nicht von der
"Sammlermentatalität" über Punkte des deutschen Verbrauchers gesprochen.

Über die Anbindung der heutigen Kassengenerationen an das Netz wurde hier genug ausgeführt.
Daran wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen.

Zu den regulatorischen Anpassungen von Registrierkassen!

Man sollte in diesem Zusammenhang mal erwähnen, das durch die neuen Anforderungen
der Finanzbehörden zum 01.01.2017 oder 01.01.2020 kein Gastronom verpflichtet wird sich
Registrierkassen anzuschaffen. Dies wird von den Anbietern von Kassensystemen suggeriert, ist
aber nicht so.

Wer bisher ohne Registrierkassen ausgekommen ist, wird es auch in Zukunft. Dies ist nicht un-
bedeutend in Bezug auf Verständnis für das Neugeschäft von Vectron und in welchem Ausmass
sie von den zusätzlichen Anforderungen profitieren. Bedeutet also: Wer kein Bock hat auf eine
Registrierkasse, kann sie auch in die Tonne drücken und mit einer sogen. "Offenen Kasse" die
regulatorischen Anforderungen erfüllen. Dies ist nicht ganz unwesentlich, wenn man über die
positiven Ergebniseffekte aus den zusätzlichen regulatorischen Anforderungen spricht und deren
Abschätung für Vectron.

Gruß
4 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.091 von howdeep am 24.04.17 10:31:23Noch ein Nachtrag:
In der PDF der First Berlin sind die Zahlen für die 3 US-Gesellschaften bis zum Jahr 2024 geschätzt. Selbst im Jahr 2024 kommt die FB derzeit auf 44 Mio USD EBIT. (Seite 3)
2 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.789.091 von howdeep am 24.04.17 10:31:23Die Tabelle kommt aus der Analyse der First Berlin.
Hier der Link
http://www.more-ir.de/d/14615.pdf
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.782.782 von wiener9 am 22.04.17 23:22:39
Super Übersicht
Zitat von wiener9Trump hat gestern Abend bekannt gegeben dass die Pläne für die US Steuerreform bereits kommende Woche präsentiert werden.

US-Präsident Donald Trump hat erneut Steuererleichterungen für Privatleute und Unternehmen in Aussicht gestellt. Entsprechende Pläne werde er "am Mittwoch oder kurz darauf" vorstellen, sagte der Republikaner in einem am Freitag veröffentlichten Interview Trump versprach kürzlich "phänomenale" Pläne für eine Senkung der Unternehmenssteuern Es werde sich wohl um die größte Steuersenkung handeln, die es je gegeben habe. -

http://derstandard.at/2000056348191/Trump-will-Plaene-fuer-S…


ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und sage dass es in Deutschland keine Firma, zumindest keine Börsennotierte Gesellschaft gibt welche mehr von dieser US Steuerreform profitieren wird als die Deutsche Rohstoff AG;

die DRAG macht praktisch 100% ihrer Umsätze mit den Tochtergesellschaften in den USA;
die DRAG investiert heuer über 60 Mio. in den USA, und 2018 wohl noch etwas mehr;

ich denke dass sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Investitionen mit Steuerbegünstigungen zu rechnen ist;

Kepler und First Berlin rechnen mit folgender Umsatz / Einnahmenentwicklung bei der DRAG;




von rund 10 auf 100 auf 150 Mio. Umsatz in den Jahren 2016-2018,
da reden wir womöglich schnell über einen zweistelligen Mio. Betrag der da an zusätzlichen Gewinnen hängen bleiben könnte wenn die Steuern für Unternehmen wie erwartet deutlich gesenkt werden;

der aktuelle Börsenwert ist schon mit mehr als dem doppelten an Ressourcen im Boden abgedeckt,
und nun hat auch die Produktion welche sehr profitabel ist bereits begonnen,

sozusagen eine Clere, also unter Buchwert aber nun eben schon mit einem hoch Profitablen operativen Geschäft das in 2017 bereits zweistellige Mio. Erträge abwirft; ;)





Tolle Übersicht!
Woher stammt diese Tabelle? Hast Du diese selbst errechnet?
Kann man das Jahr 2019 auch schon abschätzen?

Vielen Dank!
4 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.787.957 von skipper2004 am 24.04.17 08:14:26Wie ich schrieb, für Ketten ist eine Internetanbindung sicher sinnvoll, aber wo siehst du einen Mehrwert für das inhabergeführte Cafe oder Restaurant? Ich habe ihn die ganzen 5 Jahre nie vermisst.

Und Coca-Cola, die stellen z.B. Sonnenschein, wenn man ein guter Kunde ist oder sich an exponierter befindet. Rückvergütungen wie bei Brauereien gibt es aber nicht. Und dass man bei denen nun so richtig tief in die Tasche greift um für dutzende Millionen die App zu promoten sehe ich auch nicht. Was können sie dabei groß gewinnen? Für 10 Colas gibt's eine umsonst, deshalb bestellt sich doch niemand eine Cola.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.788.119 von Wertefinder1 am 24.04.17 08:38:39Und: Für das System Rabattmarken gibt es in Deutschland ja bereits American Express/Payback mit Payback und der Mobile Payment Softwarelösung Payback Pay der UMT AG. Im Sommer soll daran endlich REWE angeschlossen werden - dann gilt es den Durchbruch zu schaffen.

Alles andere werden Insellösungen sein, die keine Marktakzeptanz finden. Siehe die vielen Start-up Pleiten in dem Bereich.

Und: Gastronomen wollen Kunden binden. Sie wollen nicht Teil einer App sein, die Kunden in Geiz-ist-geil-Mentalität zu Konkurrenten führt, wo es vllt. an dem Tag einen Kaffee umsonst gibt. Die Get happy App ist damit vom Ansatz zum Scheitern verurteilt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.788.119 von Wertefinder1 am 24.04.17 08:38:39
Zitat von Wertefinder1Eine Kasse mit dem Internet zu verbinden ist doch wohl sehr riskant. Das werden nur wenige machen. Von wegen externer Überwachung. Ganz viel läuft doch auch an der Steuer vorbei und die Gastronomie ist Hochburg der Schwarzarbeit.

Was ich nicht verstehe: Die meiste Getränkeversorgung wird doch über regionale Getränkehändler laufen. Nur manche reine Kneipen habe einen Vertrag mit einer Biermarke. Coca-Cola wird doch diese Großhändler beliefern und nicht jeden gastronomischen Kleinverbraucher direkt. Also hat Coca Cola mit seinem kleinen Warensortiment doch gar keinen Direkzugang zu den Kunden. Oder?


Also ich kann nur sagen wie es bei uns (einem mittelständischen Unternehmen aus der Freizeitbranche) ist.

Unsere Kassen sind online, aber natürlich mit separaten Netzwerk, das Thema Schwarzgeld hat da aber nichts mit zu tun. Denn wenn ich als Gastronom etwas schwarz verkaufen will, dann bon ich das natürlich nicht in die Kasse ein. Wobei große Ketten da sowieso nicht in dieser Richtung machen, eher die kleine Bäckerei oder der Kiosk der mit einer Handkasse arbeitet. Für die sind aber auch solche Kassensysteme i.d.R nicht interessant.

Aber nochmal zum Thema Coca Cola:

Ähnlich wie die Verträge mit den Brauereien verpflichten sich Gastronomen direkt mit Coca Cola, die Waren von ihren abzunehmen und erhalten dafür dann Werbemittel, Geld, Sachleistungen oder was auch immer.
Die eigentliche Lieferung der Waren läuft dann über autorisierte Händler - und wenn der Kunde dann bspw hingeht und sich die Colaflaschen bei Discounter oder CC Markt XY besorgt, fallen die nicht in die Berechnung der Vergütung seitens Coca Cola mit rein.

Coca Cola hat also schon einen Zugang zu den Händlern und wenn du mal die Werbeschilder für Menüs in Imbissen oder Dönerläden gesehen hast, die sind meist vom entsprechenden Coca Cola Vertreter gesponsort.

Es besteht zwar die Möglichkeit dass ich in meinem Laden Coca Cola verkaufe und keinen direkten Zugang zu Coca Cola habe, aber nach ein paar Monaten steht dann der Vertreter in der Tür und für den Händler bietet es natürlich auch Benefits, deshalb ist der Zugang seitens Coca Cola zu den Gastronomen recht gut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.787.957 von skipper2004 am 24.04.17 08:14:26Eine Kasse mit dem Internet zu verbinden ist doch wohl sehr riskant. Das werden nur wenige machen. Von wegen externer Überwachung. Ganz viel läuft doch auch an der Steuer vorbei und die Gastronomie ist Hochburg der Schwarzarbeit.

Was ich nicht verstehe: Die meiste Getränkeversorgung wird doch über regionale Getränkehändler laufen. Nur manche reine Kneipen habe einen Vertrag mit einer Biermarke. Coca-Cola wird doch diese Großhändler beliefern und nicht jeden gastronomischen Kleinverbraucher direkt. Also hat Coca Cola mit seinem kleinen Warensortiment doch gar keinen Direkzugang zu den Kunden. Oder?
2 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.787.957 von skipper2004 am 24.04.17 08:14:26ihr solltet eines nicht vergessen;
große Gastro Betriebe und Unternehmen haben doch schon seit Jahren solche Registrierkassen die alles aufzeichnen;

wer jetzt noch nachziehen muss sind viele kleine Lokale, Bars, Pubs
die schaffen das nur an weil sie vom Gesetz her verpflichtet werden,
auf Internet oder Zusatzfunktionen habe die wohl kaum Lust,

bonvito jetzt schon so hoch zu rechnen obwohl es erst irgendwann in 2017 starten soll ist ebenfalls mutig,
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.787.675 von ChrisHamburg01 am 24.04.17 07:29:51Hi Chris,
ich muss jetzt auch mal meinen bescheidenen Senf hier dazugeben:). Wohlgemerkt - obwohl ich von dieser Materie hier absolut nichts verstehe und dennoch in VECTRON (ebenso bescheiden) investiert bin.
Ich weiß auch nicht über die Vorzüge von Kassensystemen Bescheid, die Zugang zum Internet haben bzw. nicht.
ABER : Glaubt du allen Ernstes, dass es in sagen wir mal ein paar Jahren noch Kassen OHNE Internetzugang gegen wird? Das wär ja wie bei einem Handy. Für mich Laien unvorstellbar. Solche Kassen wären ja ein absoluter Anachronismus . Mittlerweile ist doch schon fast jeder Mensch in der halbwegs "zivilisierten Welt" ( du weißt schon, was ich meine ) vom Internet abhängig. Das erfährt wohl jeder am eigenen Leib. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Und grad in der Geschäftswelt, in der ja Kassen ein fixer Bestandteil darstellen, sollen eben diese Kassen ohne Internetzugang Zukunft haben?
Man möge mir bitte meine Zweifel verzeihen.:)

mfg
skipper
5 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.785.452 von Kleiner Chef am 23.04.17 17:36:50
Zitat von Kleiner Chef
Zitat von ChrisHamburg01Gehe bei den vielen neuen Kassen mal nicht davon aus, dass alle internetfähige Kassen sind. Wir z.B. hatten bei uns eine Vectron Kasse ohne Internetzugang. Und das ist bei einem nicht unerheblichen Teil der Gastronomen so.

Unser Restaurant hatte immerhin 60 Sitzplätze.


Vielen Dank für den Hinweis. Da bedeutet aber für den Blick
nach vorne um so dringlicher, daß man die regulatorischen
Änderungen mit den steigenden Neuintallationen als Sprungbrett
für

a) neue Produkt-Bundles nutzen wird mit ausschließlich Online-fähigen Systemen. Kann3
mir sogar vorstellen, daß dies über eine Erweiterung der bestehenden System machbar ist.

b) Die Synergien aus der Marketing-Offensive für die Neuinstallation von Systemen nutzen
wird. Das entsprechenden Produktangebot auf der Get-Happy Seite jedenfalls macht es bereits
heute deutlich

c) Bin ich davon überzeugt, daß alle neuen Kassensysteme Online-fähig sein werden. Jedenfalls werden die Vectron und Duratec-Systeme heute bereits im Bundle bei Get-Happy angeboten und

d) die Produktangebote zwischen 10 - 100 Euro je Monat (incl. Duratec, Vetctron) Kassensystem dürften erst der Anfang sein. Siehe Abbbildung unten:



Dann schau dir mal die HP von Vectron genau an. Viele Systeme laufen ohne Internetanschluss und gerade dieses System http://www.vectron-systems.com/de/kassensystem-pos-mini2.htm… wird viel verkauft und sicher nicht online gehen. Auch bei den Anderen wird explizit damit geworben, dass sie ohne Internet laufen.

Kurz: Ich denke, dass vielleicht 50% der neu verkauften Systeme ans Internet angeschlossen werden, dieses sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn man sich die Zahlen der neu verkauften Kassen ansieht und die Händler/Gastronomen dann auch gleich als GetHappy Kunden betrachtet. Gerade inhabergeführte Einzelunternehmen, von denen es wie Sand am Meer gibt, benötigen keinen Internetzugang der Kasse.
6 Antworten
Guten Morgen,
nachdem die Vorwahlen in Frankreich pro Europa ausgegangen sind ist mit einer kleinen Erholungsrally im DAX zu rechnen.
Ich werde dies nutzen um Gewinne bei einzelnen Positionen mitzunehmen.
Fest geplant sind Teilverkäufe bei Grammer und Stabilus.
Meine Watchlist ist eigentlich gut gefüllt, aber es gibt keinen zwingenden Handlungsbedarf.
Aktuell stehen Ad Pepper, Nanofocus und Quirin ganz vorne.
Meine Cashquote wird weiter aufgebaut.
Käufe werden nur bei entsprechenden Ereignissen vorgenommen.
Im Prinzip bin ich mit meinem aktuellen Depot zufrieden so das ich in den nächsten Wochen und Monaten eher als "Bestandsverwalter" fungieren werde. ;)
Gruß und eine schöne Woche wünscht
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.785.650 von Kleiner Chef am 23.04.17 18:17:39Ich wünsche Dir das Deine Beharrlichkeit von Erfolg gekrönt wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.786.667 von hzenger am 23.04.17 21:43:03Im Eff.Sp AUSGABE 6.4 bestens Verkaufsempfehlung:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.786.667 von hzenger am 23.04.17 21:43:03Nein. - nichts übersehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.786.085 von Wertefinder1 am 23.04.17 19:55:47
Clere: Verlustvorträge
@Wertefinder1: Im folgenden grob, wie ich es berechnet habe. Bitte korrigier' mich, falls etwas nicht stimmen sollte.

Laut GB (S. 63) hat Clere derzeit 74,5 Mio. EUR Verlustvorträge für die deutsche Gewerbesteuer und 65,1 Mio. EUR für deutsche und internationale Körperschaftssteuer. Welche Länder bei letzterem Punkt betroffen sind, geht aus dem GB meines Wissens nicht hervor. Auf S. 63 schreibt Clere jedoch immerhin: "Es wird dennoch davon ausgegangen, dass diese Verlustvorträge mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden können". D.h. diese VV dürften zukünftig (mehr oder weniger vollständig) werthaltig sein.

Clere bildet latente Steuern mit einem Gesamt-Steuersatz von derzeit 30,2% (was sowohl Gewerbe- als auch Körperschaftssteuer beinhaltet). Man hat bei obigen Zahlen "im Durchschnitt" (74,5 + 65,1) / 2 = 69,8 Mio. EUR Verlustvorträge auf Körperschafts- und Gewerbesteuer. Bei einem gesparten Steuersatz von 30,2% ergäben sich dann also Nettogewinne aus Steuerersparnis von 69,8 Mio. * 0,302 = 21,1 Mio. EUR. Bei 5,89 Mio. Aktien ergibt das einen nominalen Wert von 21,1 / 5,89 = 3,58 EUR pro Aktie an zukünftigen Steuerersparnissen.

Dieser Wert wird aber erst in der Zukunft anfallen und muss daher diskontiert werden. Ich hatte den diskontierten Wert Pi Mal Daumen mit 3 EUR angesetzt. Jetzt, wo ich genauer draufschaue, ist der tatsächliche Barwert aber wohl geringer. Denn es dürfte viele Jahre dauern, bis Clere die VV nutzen kann. Schließlich heißt es im GB: "Da diese Gewinne jedoch in Perioden erwartet werden, die sich außerhalb des Planungszeitraums befinden, erfolgte keine Aktivierung."

Wenn man mal beispielhaft davon ausgeht, dass eine Nutzung im Durchschnitt 5 Jahre braucht und der Diskontsatz 7% ist, so ergäbe sich ein Barwert der VV von 3,58 / (1,07^5) = 2,55 EUR pro Aktie. Der tatsächliche Wert der Verlustvorträge wäre in diesem Fall also noch etwas geringer.

Oder habe ich in der obigen Überschlagsrechnung etwas wichtiges übersehen?
2 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.786.487 von InsertName am 23.04.17 21:16:24
Zitat von InsertNameWie konntest Du eine Goldaktie verkaufen? Ich bin fassungslos!
Und welche Wurstfabrik ist börsennotiert?


Ich habe Asanko Gold verkauft als die Short-These von K2 kam. Im Moment gibt es keinen 100% überzeugenden Alternativkandidaten, daher bin ich in Gold aktuell nicht mehr exponiert, ausser in den Edelmetallreserven von DocCheck (merkwürdige Sache, finde ich auch).

Die Wurstfabrik ist die Schweizer Bell AG zu der in Deutschland z.B. Zimbo und Hilcona gehören. Highlights in der Schweiz sind die St. Galler OLMA Bratwurst und das traditionsreiche Bell Würstli :)
Bell gehört zu meinen "Rentenaktien", d.h. mit Anlagehorizont "beliebig lang", da sie mMn einen beständigen Wettbewerbsvorteil haben (starker Vertrieb über Partner und Großinvestor Coop) und den systematisch ausspielen über anorganisches Wachstum gekoppelt mit niedrigsten Fremdkapitalkosten.
"Wurstfabrik" ist natürlich ein bisschen pauschalisiert. Traditionell verdient man auch mit Frischfleisch und in jüngeren Jahren zunehmend mit diversem convenience food (v.a. BBQ Zeugs inkl. Fisch/Seafood, aber eben auch die Hilcona Sachen), hochpreisigen Marinaden, Rohschinken usw.

Related: Von meinen Savencia Aktien habe ich mich kürzlich schweren Herzens getrennt. Deren Produkte hatten wir natürlich auch häufig am Tisch und beim Picknick, z.B. den Tartare Frischkäse mit Knoblauch und Kräutern :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.786.235 von fallencommunist am 23.04.17 20:28:42Wie konntest Du eine Goldaktie verkaufen? Ich bin fassungslos!
Und welche Wurstfabrik ist börsennotiert?
1 Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.786.298 von imperatom am 23.04.17 20:41:35
Zitat von imperatomAber ich finds super, dass Du Deinen Kindern schon zeigst, woran man sich überall beteiligen kann. Sie werden vermutlich mit offeneren Augen durch die Welt laufen als manch Erwachsener :laugh:


Ich hoffe zumindest, dass sie sich mal verstärkt für solche Dinge interessieren. Zumindest lebe ich es mal fleissig vor. Eine solide "Financial Literacy" wäre mein Mindestziel. Ein Thronfolger für die Verwaltung des Familienvermögens wäre dann die Krönung :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.786.235 von fallencommunist am 23.04.17 20:28:42
Zitat von fallencommunist@imperatom
du meinst die Pressemitteilung, oder? Mein Eindruck ist, dass generell oft so argumentiert wird. "Zu teuer, wenig Handel, etc.". Aber die mittelfristige Folge ist häufig ein kompletter Rückzug von der Börse. Spielt aber letztlich auch keine große Rolle. Dass Familien, Mitarbeiter und Kunden an den Aktien festhalten, auch beim Delisting zeigt, wie committed alle Beteiligten sind und an den Erfolg glauben. Fühle mich daher relativ wohl, dort mitinvestiert zu sein.

Fun fact am Rande (weil Sonntag ist): für mich haben Investments häufig noch einen nicht-monetären Nutzen, nämlich den Kindern zu erzählen, wo man beteiligt ist. Nachdem mein 5 Jahre alter Sohn neulich erfahren hat, was so ein Windrad tut, ist er sehr zufrieden, dass Papa jetzt "Windparks baut" :) Kommt aber nicht ran an Highlights wie der BVB, die Wurstfabrik und (Nr. 1) die "Goldaktie". Bis heute ist das Kind fassungslos, wie ich die verkaufen konnte.


Naja, bei ABO war der Handel ja wirklich sehr gering angesichts der Kosten. Für einen Squeeze-out, bräuchte aber erstmal ein Aktionär 90% der Aktien, das ist auch mit viel Phantasie derzeit wohl kaum denkbar.

Aber ich finds super, dass Du Deinen Kindern schon zeigst, woran man sich überall beteiligen kann. Sie werden vermutlich mit offeneren Augen durch die Welt laufen als manch Erwachsener :laugh:
1 Antwort
Anmerkung zu Vectron


Zu Vectron möchte ich folgendes anmerken: 15€ EPS in 2019 halte ich für sehr sehr optimistisch, da müsste bonVito schon einschlagen wie eine Bombe. Ich habe pro Forma 8,99€ Eps. Auch die Behauptung mit der Übergangsregelung ist m.E. nicht ganz korrekt. Die Kassensysteme hätten bis Ende 2016 umgestellt werden müssen (geregelt im BMF Schreiben vom 26.11.2010), aber viele haben gedacht dass durch das Gesetzt, das erst Ende 2016 beschlossen wurde, das damalige BMF Schreiben aufgehoben wird - wurde es aber nicht. Also müssen alle möglichst schnell nachrüsten weil sie sonst Probleme mit dem Finanzamt bekommen (Strafzahlung oder Schätzung des Umsatzes -> insgesamt aber vor allem keine korrekte Buchführung). Das Gesetz 2020 hat damit erstmal noch gar nichts zu tun, weil in dem Gesetz ein technischer Standard enthalten ist, der aber wohl aktuell noch nicht definiert und daher auch nicht in den Kassen enthalten ist. Über ein Update sollte das aber geregelt werden können, sodass dann wie richtig dargestellt, mit einem weiteren Schub zu rechnen ist.
@hzenger
merci! ich nehme Clere mal in die Watchlist auf.

@imperatom
du meinst die Pressemitteilung, oder? Mein Eindruck ist, dass generell oft so argumentiert wird. "Zu teuer, wenig Handel, etc.". Aber die mittelfristige Folge ist häufig ein kompletter Rückzug von der Börse. Spielt aber letztlich auch keine große Rolle. Dass Familien, Mitarbeiter und Kunden an den Aktien festhalten, auch beim Delisting zeigt, wie committed alle Beteiligten sind und an den Erfolg glauben. Fühle mich daher relativ wohl, dort mitinvestiert zu sein.

Fun fact am Rande (weil Sonntag ist): für mich haben Investments häufig noch einen nicht-monetären Nutzen, nämlich den Kindern zu erzählen, wo man beteiligt ist. Nachdem mein 5 Jahre alter Sohn neulich erfahren hat, was so ein Windrad tut, ist er sehr zufrieden, dass Papa jetzt "Windparks baut" :) Kommt aber nicht ran an Highlights wie der BVB, die Wurstfabrik und (Nr. 1) die "Goldaktie". Bis heute ist das Kind fassungslos, wie ich die verkaufen konnte.
4 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.776.152 von fallencommunist am 21.04.17 16:16:08
Zitat von fallencommunist@imperatom
denke ich auch. deren Erwartungen wurden ja um ein ganzes Stück getroffen, daher muss man deren Kursziel wohl ein bisschen hochskalieren. Wegen Squeeze-Out: Wozu sonst das Delisting?


Wird ausführlich auf der Webseite erläutert...


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