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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - Die letzten 30 Beiträge

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
Kleiner Chef

neuester Beitrag 30.07.16 00:19:44 von
Bowlgod [Blogger]


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Bowlgod [Blogger]
30.07.16 00:19:44
Beitrag Nr. 22.234
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.949.905 von wiener9 am 29.07.16 21:41:26Die jungen Leute sollten das Lottogeld lieber in einen ETF-Sparplan stecken, um sich ein bisschen Kapital aufzubauen. Dann haben sie am Ende mehr davon.

Viel mehr will ich zu diesem Thema gar nicht sagen, ich muss noch schnell meinen Lottoschein ausfüllen :)
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wiener9
29.07.16 21:41:26
Beitrag Nr. 22.233
Lotto24 hat heut Abend eine Unternehmens Meldung gebracht:

auch die Aussagen zur jüngeren Zielgruppe sind sehr interessant wie ich finde;
wurde ja viel Diskutiert hier über Lotto und jüngere Leute ;)


Lotto24: 82-Millionen-EuroJackpot führt zu Online-Ansturm

Verdreifachung des Spielvolumens
Vor allem jüngere Lottospieler spielen verstärkt bei hohen Jackpots


http://www.lotto24-ag.de/cgi-bin/show.ssp?companyName=lotto2…


Dabei zeigen sich vor allem die jüngeren Lottospieler Jackpot-begeistert: Unter den 18- bis 30-Jährigen stieg das Spielvolumen um 232,9 Prozent an. Auch die 31- bis 40-Jährigen spielen mehr als dreimal so viel (+214,9 Prozent), während der Anstieg mit steigendem Alter deutlich abnimmt. Unter den 41- bis 50-Jährigen beträgt er „nur“ noch 189,3 Prozent, bei den 51- bis 60-Jährigen 165,6 Prozent und bei den 61- bis 70-Jährigen 135,0 Prozent. Unter den über 70-Jährigen ist mit einem Plus von immerhin noch 113,8 Prozent die Entwicklung am geringsten.

„Lotto ist nicht cool? Ganz im Gegenteil! Unsere Zahlen zeigen, dass junge Menschen zunehmend das Lotto-Spiel für sich entdecken“, so Petra von Strombeck, Vorstandsvorsitzende von Lotto24. „Lotto begeistert online und mobil auch die Generation Internet, speziell der EuroJackpot. Warum auch nicht? Der Traum vom Millionengewinn und der finanziellen Sicherheit ist keine Frage des Alters.“
1 Antwort
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hzenger
29.07.16 10:44:48
Beitrag Nr. 22.232
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.943.374 von hugohebel am 29.07.16 08:59:34Ja, im Chipbereich ist momentan alles recht günstig. Neben dem Ende des Smartphone Booms liegt das sicher auch ein wenig daran, dass die Erwartungen an IoT sich bisher nicht ansatzweise erfüllt haben. Die Apple Watch ist bisher tendenziell ein Flop und es gibt immer noch eher wenige Konsumenten, die Heizung und Kühlschrank per Smartphone steuern. Da sind die Gartner Erwartungen von vor ein paar Jahren verpasst worden.

Allerdings sind diese Märkte in meinen Augen einfach anders zyklisch als, sagen wir, Autos, Rohstoffe oder Chemie zyklisch sind. Die Nachfrage nach letzteren bricht in Wirtschaftskrisen gern mal komplett weg. Macht ja auch Sinn: wenn ich um meinen Job fürchte, schiebe ich den Kauf eines Autos lieber erstmal auf. Bei Smartphones und ähnlichem sehe ich da keine so dramatische Zyklik. Klar, in einer Wirtschaftskrise werden etwas weniger Smartphones verkauft. Aber das wird ganz sicher nicht im gleichen Maße aufgeschoben wie Investments in Rohstoffexploration etc.

Was den großartigen ROCE von AT&S Chongqing Investments angeht, würde ich das allerdings ein bisschen nuancieren. Wenn man hier nur auf die EBITDA Marge schaut, hat man leicht ein zu rosiges Bild. Das Geschäft von AT&S ist ja extrem kapitalintesiv. Auf EPS-Ebene sieht der ROCE der Chongqing Investitionen nicht mehr ganz so spektakulär aus. Akzeptabel, aber kein Knüller. Deshalb hat die Aktie zuletzt ja so gelitten, weil der Markt sich da tendenziell einen höheren ROI erwartet hatte.
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hugohebel
29.07.16 08:59:34
Beitrag Nr. 22.231
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.943.335 von Kleiner Chef am 29.07.16 08:55:33Ja das mit den Smartphones Tablets usw. wird mittelfristig vom IoT Thema etwas abgelöst. Aber ein Nachfrage Problem sehe ich die kommenden Jahre nicht, solange wir wirtschaftlich in keine Depression fallen. Aber dann geht eh alles den Bach runter und nicht nur AT&S.

Zitat von Kleiner ChefUnd die 20 % könnten sich früher einstellen als man glaubt. Wenn sie
für dieses Jahr 18-20 % prognostizieren an Marge, dann ist die Annahme von
20 % bei einem halbwegs ausgelasteten Werk(en) für die Investphase I
aus meiner Sicht sehr konservativ.

Im Kerngeschäft erleben wir aktuell einen Rückgang des Smartphone-Wachstums
was ja den Rückgang im Q1 des Umsatzes erklärt. Beispiele, die noch mehr damit
mämpfen sind Dr. Hönle (siehe Nachricht gestern) und Dialog (ebenfalls Meldung gestern).

Dafür dürften aber die Applikationen im Bereich Medical/Automotive weiter zunehmen.
Und: Wie ich geschrieben habe verstehe ich die Guidance von 1 Mrd. Umsatz für nächstes
Jahr als Durchbruch der Mrd. Grenze, mit Luft nach oben, denn man kann den Aussies alles
andere als Euphorie in den Prognosen vorwerfen........:cool:

Gruß
1 Antwort
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Kleiner Chef
29.07.16 08:55:33
Beitrag Nr. 22.230
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.943.050 von hugohebel am 29.07.16 08:31:52
AT&S: Zustimmung auch bei differenzierter Betrachtungsweise!
Zitat von hugohebelAT&S ist sehr spannend. In 3 Jahren sollte AT&S ca. 1,5 Mrd umsetzen bei einer EBITDA Marge von ca. 20%. Ein faires Multiple von 7 angelegt wäre sie dann ungefähr 2 Mrd. Euro wert gegen aktuell 400 Mio. Euro. Im Grunde macht AT&S alles richtig, sie verschulden sich zu 2% Zinsen und ziehen damit Projekte hoch die 20% EBITDA Marge erzielen. Der Return für den Investor ist sensationell hoch. Eine Wette mit gutem CRV.


Und die 20 % könnten sich früher einstellen als man glaubt. Wenn sie
für dieses Jahr 18-20 % prognostizieren an Marge, dann ist die Annahme von
20 % bei einem halbwegs ausgelasteten Werk(en) für die Investphase I
aus meiner Sicht sehr konservativ.

Im Kerngeschäft erleben wir aktuell einen Rückgang des Smartphone-Wachstums
was ja den Rückgang im Q1 des Umsatzes erklärt. Beispiele, die noch mehr damit
mämpfen sind Dr. Hönle (siehe Nachricht gestern) und Dialog (ebenfalls Meldung gestern).

Dafür dürften aber die Applikationen im Bereich Medical/Automotive weiter zunehmen.
Und: Wie ich geschrieben habe verstehe ich die Guidance von 1 Mrd. Umsatz für nächstes
Jahr als Durchbruch der Mrd. Grenze, mit Luft nach oben, denn man kann den Aussies alles
andere als Euphorie in den Prognosen vorwerfen........:cool:

Gruß
2 Antworten
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hugohebel
29.07.16 08:31:52
Beitrag Nr. 22.229
AT&S ist sehr spannend. In 3 Jahren sollte AT&S ca. 1,5 Mrd umsetzen bei einer EBITDA Marge von ca. 20%. Ein faires Multiple von 7 angelegt wäre sie dann ungefähr 2 Mrd. Euro wert gegen aktuell 400 Mio. Euro. Im Grunde macht AT&S alles richtig, sie verschulden sich zu 2% Zinsen und ziehen damit Projekte hoch die 20% EBITDA Marge erzielen. Der Return für den Investor ist sensationell hoch. Eine Wette mit gutem CRV.
3 Antworten
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Wertefinder1
28.07.16 17:30:09
Beitrag Nr. 22.228
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.939.048 von cebulonby am 28.07.16 17:10:19Der Großaktionär hat nur 32,47 % der Aktien. Das ist noch weit von plus 50 % entfernt. In der Praxis hat der im Zweifel allerdings jetzt schon die 75 % HV-Mehrheit. Aber das muss bei der offensichtlichen starken Unterbewertung der Aktie nicht so bleiben. Ich erinnere da an die Colexon Energy AG, als da 2013 die SdK als Gegenpart der 7C Solarparken NV auftrat.

Und der Großaktionär wird nicht umsonst vor der Kapitalrückzahlung im Mai/Juni das Pflichtangebot nach Überschreitung der 30 %-Schwelle überschritten haben. Er kann jetzt unkompliziert weiter zukaufen. Und hat das ja am 24.06.2016 mit einem Insiderkauf über immerhin 164.024,30 Euro auch schon getan. Auch er bekommt ca. um den 20. Oktober herum ein Drittel seines Ursprungsinvest zurück und könnte damit ein begrenztes Kaufangebot für eine bestimmte Aktienanzahl abgeben, um wirklich sicher dauerhaft die 75%-HV-Mehrheit zu haben.
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cebulonby
28.07.16 17:10:19
Beitrag Nr. 22.227
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.938.970 von Wertefinder1 am 28.07.16 17:01:07derzeit ist clere eine black box ... mit all den Risiken, die aliberto ja aufführt

die Re-Investition von Anlegern wird nur dann stattfinden, wenn das Geschäftmodell bis dahin klar ist und auch sicher gestellt, dass hier nicht der Groß-Aktionär "Kies schürft" ....

ich halte Deine Idee für nicht schlecht und auch Deine Herleitung ist für mich logisch !!
Dennoch verkenne ich nicht, dass der Groß-Aktionär machen kann, was er will !!
Es kommt halt immer darauf an, wie hoch man in dem Wert investiert ist ....
1 Antwort
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Wertefinder1
28.07.16 17:01:07
Beitrag Nr. 22.226
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.938.829 von Aliberto am 28.07.16 16:44:13
Zitat von AlibertoDer Bewertungsabschlag bei der Clere AG hat m.M.n. schon seine berechtigten Gründe!


Ja sicher hat der Gründe. Aber mit der Meldung vom 19.07.2016 wurde der zukünftige Geschäftszweck der AG näher eingekreist. Es findet sich dort jetzt nicht mehr der Geschäftszweck "Mittelstandsfinanzierung" wie noch zuvor.

Und es geht an der Börse doch darum, Entwicklunge in der Zukunft bereits heute zu adaptieren.

Um den 20. Oktober bekommen die heute Investierten ca. ein Drittel ihres investierten Geldbetrages zurück. Die hatten sich mal dazu entschlossen, diesen vollen Betrag zu investieren und jetzt sind es nur noch ca. 66 %. Sie können das Geld ausgeben oder in andere Aktien investieren. Sie werden den Börsenwert von aktuell dann 108 Mio. Euro bei ca. 160 Mio. Euro Cash sehen und sich fragen: "Gibt es irgendwo eine andere sinnvollere Anlage als die, wieder bei der Clere AG zu reinvestieren?" Da muss kein Börsenbrief oderso erst trommeln - das geschieht automatisch im Kreis der heute schon Investierten.

Ich gehe fest davon aus, das im Oktober/November zumindest ein Teil der Investierten ein Teil ihrer Kapitalrückzahlung wieder in die Aktie investieren wird. Und bei einem Auszahlungsvolumen von derzeit knapp einem Drittel kann das dann auf den um die Kapitalherabsetzung reduzierten Börsenwert eine kurssteigernde Auswirkung haben.
2 Antworten
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Bilanzgewinn
28.07.16 16:54:00
Beitrag Nr. 22.225
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.937.878 von Aliberto am 28.07.16 14:57:48
Zitat von Aliberto@Wertefinder1
"Für mich weiter eine risikoreduzierte Top-Chance."........von risikoreduziert kann doch wohl hier nicht ernsthaft die Rede sein und von Top-Chance schon mal überhaupt nicht!!

"Das Unternehmen habe Inhaber-Schuldverschreibungen in einem Volumen von 12 Mio. Euro gezeichnet, die mit Solarparks besichert seien. Die Laufzeit der Papiere liege bei sieben Monaten, zur Rendite habe es keine Angaben gegeben. Angekündigt worden seien zudem weitere Zeichnungen mit einem Volumen von 21 Mio. Euro."........wenn ein Solarunternehmen eine Überbrückung von 7 Monaten benötigt und eine einigermaßen gute Bonität besitzt, dann wird es die Überbrückungsfinanzierung ganz bequem mit der Hausbank machen (bei den aktuellen Zinssätzen) und nicht extra Inhaberschuldverschreibungen verbriefen. Wenn allerdings die Hausbank "ablehnt", wird dies seine Gründe haben und da wird dann halt ein "dummer Investor" gesucht. Das es keine Angabe zum Emittenten und Zinssatz gibt, sollte jedem Investor in der Clere AG die Alarmsirenen klingeln lassen (Stichwort: Emittentenrisiko / mit Solarparks besichert...heißt doch heutzutage überhaupt nichts...vorrangig oder nachrangig etc. etc....die Banken sind ja auch nicht blöd und suchen händeringend gute "Finanzierungsgeschäfte mit überschaubarem Risiko").


Wie soll den eine Besicherung mit Solarparks nachrangig sein? Man kann doch nicht den gleichen Solarpark (der typischerweise Scheinbestandteil ist und daher wohl nach §§ 929,930 BGB zur Sicherheit übereignet wurde) zweimal wirksam übereignen.
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Aliberto
28.07.16 16:44:13
Beitrag Nr. 22.224
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.938.271 von Wertefinder1 am 28.07.16 15:43:43@wertefinder1
"Der Großaktionär ist lt. eBanz Geschäftsführer von Solarbeteiligungsgesellschaften in Brandenburg, die nach 100 % Eigenkapitaleinsatz in der Bauphase 2011 teilweise nur 2 % Eigenkapital im 2014er Jahresabschluss ausweisen."..........ohne die Diskussion jetzt hier zu vertiefen (Alarmglocken !!!), wie zieht man als Großaktionär elegant Kohle aus einer AG ....man kauft überteuerte Sachanlagen oder Verbindlichkeiten aus einer seiner anderen Beteiligungen (die einem zu 100% gehören).

"Gehebelt" kann ich auch nicht mehr hören, jeder Hedgefonds oder Bank müßte dann doch aktuell das Geschäft ihres Lebens machen....Finanzierung zu Minizinsen und Anlage zu "deutlich" höheren Zinsen.....ohne Risiko geht da überhaupt nix...andere Leute sind auch schlau!

Der Bewertungsabschlag bei der Clere AG hat m.M.n. schon seine berechtigten Gründe!
3 Antworten
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Wertefinder1
28.07.16 15:43:43
Beitrag Nr. 22.223
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.937.878 von Aliberto am 28.07.16 14:57:48
Zitat von Aliberto@Wertefinder1
"Für mich weiter eine risikoreduzierte Top-Chance."........von risikoreduziert kann doch wohl hier nicht ernsthaft die Rede sein und von Top-Chance schon mal überhaupt nicht!!
...


Der gesamte Börsenwert liegt aktuell bei 161 Mio. Euro. Das Eigenkapital - das im Moment fast zu 100 % aus der Liquidität bzw. jetzt zum Teil aus den o.g. Schuldverschreibungen besteht - liegt aktuell bei 200 Mio. Mio. Euro. Das ist schon mal eine beträchtliche Risiko-Reduzierung.

Nach ca. dem 20. Oktober liegt der Börsenwert beim aktuellen Kurs bei ca. 108 Euro - das Eigenkapital bei ca. 146 Mio. Euro bzw. die Cashposition bei ca. 160 Mio. Euro. Das ist dann ein nochmals größerer Risikoabschlag.

Dann muss man abwarten, ob und wie stark das Eigenkapital überhaupt zukünftig gehebelt wird. Ich gehe von einem branchenüblichen Niveau aus. Muss aber nicht sein. Vllt. passiert das gar nicht, was aber nicht klug wäre. Der Großaktionär ist lt. eBanz Geschäftsführer von Solarbeteiligungsgesellschaften in Brandenburg, die nach 100 % Eigenkapitaleinsatz in der Bauphase 2011 teilweise nur 2 % Eigenkapital im 2014er Jahresabschluss ausweisen.

Es steht da nicht in der Mitteilung. Aber man kann auch annehmen, das es für die Clere AG eine Projektfinanzierung während der Bauphase ist und das Projekt nach den 7 Monaten gekauft werden soll. Dann ergibt das auch für den Projektierer Sinn.

Also ganz klar eine im Moment risikominimierte Anlage - aber auf Sicht einiger Jahre mit einer Top-Chance.
4 Antworten
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Tschonko
28.07.16 15:23:39
Beitrag Nr. 22.222
Die zahlen zu

AT&S.
Der Ertragsrückgang bei AT&S kommt nicht unerwartet - gilt es doch die Großinvestition IC-Substrate finanziell zu verdauen. Das so: Das EBITDA etwa wurde durch die Anlaufeffekte aus dem Projekt Chongqing mit 19,3 Mio. Euro beeinflusst, dazu kommen 7,6 Millionen an Abschreibungen auf Sachanlagen, die es ohne Chongqing nicht geben würde - und schon sind 26,9 Mio. Euro beim EBIT weg. Ohne hätten wir also ein EBIT von zumindest 17,7 Millionen (plus weniger Mitarbeiterkosten ...), was dann schon näher an den 23,8 Millionen des Vorjahres liegt. Die Differenz lässt sich dann mit dem üblicherweise saisonal schwächerem Q1 im Leiterplattenbereich für mobile Endgeräte erklären (das im Vorjahr wegen diverser Sondereffekte ‘ausgefallen’ ist). Es ist übrigens erst erst das dritte mal überhaupt, dass AT&S in einem Q1 einen EBIT-Wert größer 10 Millionen Euro schafft - vor 2014 waren eher bis zu fünf Millionen üblich.

Ein Vergleich mit den Analystenschätzungen zeigt auch keine gröberen Abweichungen, die Guidance für das Gesamtjahr wurde auch bestätigt - warum dann das Minus?

Zwei Erklärungsversuche dazu: Denn erstens kann so ein Halbsatz durchaus verunsichern: Die Optimierung der hochkomplexen Produktionsanlagen für die 1. Produktionslinie IC-Substrate verursacht derzeit einen etwas flacheren Anlauf“ - auch wenn „AT&S am Ziel der Vollauslastung der 1. Produktionslinie gegen Ende des Kalenderjahres 2016 fest hält“. Immerhin handelt es sich dabei um Chongqing. Viel mehr wiegt aber wahrscheinlich eine Gewinnwarnung des Apple-Zulieferers Dialog Semiconductor, dessen Aktie mehr als 10% einbrach. Mehr zu AT&S gibt’s unter http://goo.gl/XLvPdO
Avatar
Aliberto
28.07.16 14:57:48
Beitrag Nr. 22.221
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.937.221 von Wertefinder1 am 28.07.16 13:48:17@Wertefinder1
"Für mich weiter eine risikoreduzierte Top-Chance."........von risikoreduziert kann doch wohl hier nicht ernsthaft die Rede sein und von Top-Chance schon mal überhaupt nicht!!

"Das Unternehmen habe Inhaber-Schuldverschreibungen in einem Volumen von 12 Mio. Euro gezeichnet, die mit Solarparks besichert seien. Die Laufzeit der Papiere liege bei sieben Monaten, zur Rendite habe es keine Angaben gegeben. Angekündigt worden seien zudem weitere Zeichnungen mit einem Volumen von 21 Mio. Euro."........wenn ein Solarunternehmen eine Überbrückung von 7 Monaten benötigt und eine einigermaßen gute Bonität besitzt, dann wird es die Überbrückungsfinanzierung ganz bequem mit der Hausbank machen (bei den aktuellen Zinssätzen) und nicht extra Inhaberschuldverschreibungen verbriefen. Wenn allerdings die Hausbank "ablehnt", wird dies seine Gründe haben und da wird dann halt ein "dummer Investor" gesucht. Das es keine Angabe zum Emittenten und Zinssatz gibt, sollte jedem Investor in der Clere AG die Alarmsirenen klingeln lassen (Stichwort: Emittentenrisiko / mit Solarparks besichert...heißt doch heutzutage überhaupt nichts...vorrangig oder nachrangig etc. etc....die Banken sind ja auch nicht blöd und suchen händeringend gute "Finanzierungsgeschäfte mit überschaubarem Risiko").
6 Antworten
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hzenger
28.07.16 14:56:57
Beitrag Nr. 22.220
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.933.840 von cicero3 am 28.07.16 08:40:44
AT&S
Interview mit dem CEO bei BRN:

https://www.brn-ag.de/31042
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Wertefinder1
28.07.16 13:48:17
Beitrag Nr. 22.219
Auch mal wieder mein Werbebeitrag. ;)

Ein meines Wissens erster Börsenbrief hat die Clere Aktie seit der Meldung vom 19.07.2016 mit dem entscheidend neu angepassten "Über-Passus" aufgegriffen - aber ohne Kursziel:
http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Clere_Aktie_Erste…

Über Clere (ISIN: DE000A2AA402): Die Clere AG ist aktiv im wachsenden Markt für erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Wir investieren in Projekte der regenerativen Energieerzeugung und betreiben diese Anlagen mit langfristiger strategischer Perspektive. Hierzu arbeiten wir mit renommierten Projektentwicklern zusammen und engagieren uns bereits in der Planungs- und Bauphase. Im Fokus stehen Anlagen in Regionen, die aufgrund ihrer politischen Stabilität, den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der bestehenden Energie- und Umweltpolitik langfristig stabile Renditen versprechen.


Nach der Kapitalherabsetzung stehen noch ca. 150 Mio. Euro Investitionsmittel als Cash zur Verfügung. Ungehebelt dürften das vllt. 75 MW z. B. Solar- oder Windparkkapazitäten entsprechen. Wird es mit einer Quote von 15 % Eigenkapital mit Fremdkapital gehebelt, dann könnten es vllt. in einigen Jahren auch 1 Milliarde Euro bzw. 500 MW sein.

D.h., man könnte in den Bereich einer Capital Stage AG (stand-alone heute ohne Chorus Clean Energy) kommen. Schaut man sich deren Nettoergebnis und die Gewinnmargen anderer Bestandshalter wie 7C Solarparken oder Energiekontor AG an, dann müsste es bei 1 Milliarde Euro Invest möglich sein, das 15 Mio. Euro Nettoergebnis übrigbleiben. Dazu die Börsenbewertungen der o.g. Konzerne angeschaut, könnte nach der Kapitalherabsetzung um den 20. Oktober um 9 Euro auf vom aktuellen Kurs von 27 Euro dann 18 Euro eine Kursverdopplung drin sein.

Kurzfristig wird die Kapitalherabsetzung im Fokus stehen. Nach der Kapitalherabsetzung um rund ein Drittel steht dem Kurs von 18 Euro eine Cashposition von ca. 27 Euro gegenüber - falls der Cash bis dahin nicht schon zum Teil investiert worden ist. Das ist ein ordentlicher Risikoabschlag.

Und alle die, die die Aktie schon gehalten haben, haben plötzlich ein Drittel ihres Invest als Bargeld auf dem Konto. D.h., das sind alles Anleger die die Story bereits kennen und nicht erst über Börsenbriefe o.ä. darauf aufmerksam gemacht werden müssen. Zumindest ein Teil davon könnte geneigt sein, zumindest ein Teil des Bargeldes wieder in die Aktie zu investieren. D.h., nach der Kapitalherabsetzung könnte es reges Kaufinteresse geben.

Diese Erwartungshaltung macht sich bereits im Vorfeld im Kurs bemerkbar und sollte in den nächsten Monaten anhalten. Von einer gesteigerten IR-Tätigkeit sollte man allerdings nicht ausgehen. Meiner Meinung nach müsste der Großaktionär weiter ein Interesse an einer Anteilsaufstockung haben - die Grundlage dafür hat er mit der Abwicklung des Pflichtangebotes gelegt. In diesem Rahmen hat er ca. 2,3 Mio. Euro für Aktien ausgegeben bzw. über eine Bank finanziert. Im Rahmen der Kapitalherabsetzung fließen ihm allerdings allein ca. 17 Mio. Euro zu. Also er allein hätte danach ausreichend Geld, um den Aktienkurs mit Käufen anzuheben.

Für mich weiter eine risikoreduzierte Top-Chance.
7 Antworten
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wiener9
28.07.16 13:30:01
Beitrag Nr. 22.218
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.935.778 von cebulonby am 28.07.16 11:10:44Alles klar, hatte eben ein zweites mal darauf aufmerksam gemacht weil es der höchste aller Zeiten ist.
Das war es jetzt aber! Werde mich wieder rein auf die Unternehmensnachrichten konzentrieren.
Avatar
cebulonby
28.07.16 11:10:44
Beitrag Nr. 22.217
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.934.512 von wiener9 am 28.07.16 09:35:42@wiener9

es ist ja schön, dass Du die Aktie hast .... ich im Übrigen auch
... das heisst aber nicht, dass man hier alle Tage einen Werbeblock schalten muss, der völlig am Sinn dieses Threads vorbei geht ...

denn, was soll Deine Aussage bewirken, wo doch inhaltlich zur Aktie kein einziges Wort verloren wird ??

Wenn Du solche "Werbeblöcke" schaltest, solltest Du m.E. auch immer den Bezug zur Aktie herstellen !!

Wenn das nicht möglich ist, dann lass' es doch einfach !!

In Klartext: Mir persönlich gehen Deine Beiträge zu sehr in Richtung Pushing!! ... und das dann mit wechselnden Aktien ... und die jeweils aktuelle treibst Du wie eine Sau durchs Dorf ... das schädigt die Klasse dieses Threads !!

Wenn Du also etwas zu einzelnen Aktien inhaltlich oder analytisch beizutragen hast, dann jederzeit und gerne!!
Aber sich jeden Tag melden, damit "wiener9 oder seine gerade aktuelle Aktie" nicht in Vergessenheit geraten, ist lächerlich bzw. nervt einfach !!

Gruß @cebulonby
1 Antwort
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Spekulatius666
28.07.16 11:02:55
Beitrag Nr. 22.216
IVU Traffic ist nun nicht nur fundamental, sondern auch charttechnisch interessant geworden.
Ein vermeldeter Großauftrag wäre das i-Tüpfelchen, um wieder schnell in die Region um die 4€ vorzustoßen. Der Wert gefällt mir vor allem aufgrund des niedrigen Downside-Risk, was in den tendenziell schwachen Börsenmonaten, die nun anstehen, ein Vorteil sein kann.

Beste Grüße
Avatar
wiener9
28.07.16 09:35:42
Beitrag Nr. 22.215
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.909.357 von wiener9 am 25.07.16 15:50:45
Zitat von wiener9Lotto24:

noch nie gab es in den staatlichen Lotterien in Deutschland soviel zu gewinnen wie in dieser Woche
Rekordsumme von 107 Mio. Euro in dieser Woche in Deutschland zu gewinnen

Dürfte wie erwähnt deutlich positive Auswirkungen auf das Neukunden Geschäft haben.



Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2015.

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_78501872/lott…



und weiter geht die größte Jackpot Jagd aller Zeiten in Deutschland;
Lotto 6 aus 49 gestern wieder nicht geknackt;
somit nun insgesamt schon 110 Mio. in den Jackpots!
2 Antworten
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Kleiner Chef
28.07.16 08:47:44
Beitrag Nr. 22.214
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.933.684 von Rainolaus am 28.07.16 08:25:00
Endor: Eine Ergänzung noch!
Zitat von Rainolaus
Zitat von Kleiner ChefIch bin überrascht über einige Abgaben bei Endor, wenn
ich die nun vorliegenden ersten HV-Berichte lese. Folgende
Statements wurden hier gemacht:

a) H1 2016 ist mit zweistelligen Wachstumsraten im Umsatz
und Ergebnis verlaufen. Ergebnis ist überproportional gestiegen
b) Trend für das Gesamtjahr, so wie H1 verlaufen ist, wird bestätigt
für das Gesamtjahr
c) Simulatoren: Wachstum zweistellig, ohne genaue Angaben machen
zu wollen. Expansion ins Ausland denkbar.
d) Wachstumsschub wird untermauert durch Produkterweiterung der CSL-
Serie ab Herbst. Beta-Phasen Feedback positiv
e) Lizenz mit Sony liegt nicht vor. Aber Verhandlungen laufen und Zuversicht
über Abschluss
f) Konkrete Pläne für Kapitalmassnahmen gibt es nicht, werden für die Zukunft
aber nicht ausgeschlossen.

Mein Fazit: Der Investmentcase wird bestätigt, das Unternehmen wächst in 2016
und das Ergebnis überproportional. Das EPS dürfte im Bereich von 1 Euro/Aktie
rauskommen. Damit ist die Aktie alles andere als teuer.


das klingt gut. sehr gut. Danke für diese Info.


Aber gerne. Eine Ergänzung, die nicht ganz unwichtig ist in der
heuitigen Zeit ist das Thema Börsenlisting. Hierzu hat man gesagt, das
man für die Zukunft sich vorstellen kann in ein höheren Transparenzlevel
zu wechseln.

Gruß
Avatar
cicero3
28.07.16 08:40:44
Beitrag Nr. 22.213
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.932.562 von katjuscha-research am 27.07.16 23:35:28#Katjuscha

Warum hältst Du eine Vervierfachung für 19/20 zu optimistisch?

Aus der ROCE - Prognose 19/20 lässt sich ein EBIT von etwa 140 Mio und damit ein Gewinn von etwa 100 Mio ableiten. Das würde bei derzeitigen Kursen etwa einem KGV von 4 entsprechen. Zweifelst Du an den Prognosen oder würdest Du AT&S nur ein KGV von 8 zubilligen?
1 Antwort
Avatar
Rainolaus
28.07.16 08:25:00
Beitrag Nr. 22.212
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.930.450 von Kleiner Chef am 27.07.16 19:22:13
Zitat von Kleiner ChefIch bin überrascht über einige Abgaben bei Endor, wenn
ich die nun vorliegenden ersten HV-Berichte lese. Folgende
Statements wurden hier gemacht:

a) H1 2016 ist mit zweistelligen Wachstumsraten im Umsatz
und Ergebnis verlaufen. Ergebnis ist überproportional gestiegen
b) Trend für das Gesamtjahr, so wie H1 verlaufen ist, wird bestätigt
für das Gesamtjahr
c) Simulatoren: Wachstum zweistellig, ohne genaue Angaben machen
zu wollen. Expansion ins Ausland denkbar.
d) Wachstumsschub wird untermauert durch Produkterweiterung der CSL-
Serie ab Herbst. Beta-Phasen Feedback positiv
e) Lizenz mit Sony liegt nicht vor. Aber Verhandlungen laufen und Zuversicht
über Abschluss
f) Konkrete Pläne für Kapitalmassnahmen gibt es nicht, werden für die Zukunft
aber nicht ausgeschlossen.

Mein Fazit: Der Investmentcase wird bestätigt, das Unternehmen wächst in 2016
und das Ergebnis überproportional. Das EPS dürfte im Bereich von 1 Euro/Aktie
rauskommen. Damit ist die Aktie alles andere als teuer.


das klingt gut. sehr gut. Danke für diese Info.
1 Antwort
Avatar
katjuscha-research
27.07.16 23:35:28
Beitrag Nr. 22.211
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.932.343 von codiman am 27.07.16 22:57:37Denke mal, die Kursreaktion morgen kann schon einen starken Hinweis darauf geben, ob man AT&S nochmal unter 9 € bekommen wird oder nicht. Wenn es morgen sogar ein Kursplus am Ende des Tages gibt, könnten wir das Tief schon gesehen haben. Aber da müssen wir wohl erstmal abwarten was die Ösis morgen vormittag treiben.
2 Antworten
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Wertefinder1
27.07.16 23:14:09
Beitrag Nr. 22.210
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.930.819 von katjuscha-research am 27.07.16 20:13:15
Zitat von katjuscha-researchWas haltet ihr eigentlich von Eckert&Ziegler ?
...


http://www.atommuellreport.de/daten/eckert-und-ziegler-nucli…
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codiman
27.07.16 22:57:37
Beitrag Nr. 22.209
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.930.372 von Kleiner Chef am 27.07.16 19:12:15
Zitat von Kleiner Chef
Zitat von Rainolausbin gespannt wie der MArkt morgen die schlechten Zahlen aufnehmen wird


Ich weiß nicht was der Markt morgen aus den Zahlen macht, aber mein Szenario wird bestätigt. Im Einzelnen

a) Wir haben im Q1 einen Verlust von 13,5 Mill. Euro gesehen,
b) Vorlaufkosten auf EBITDA-Ebene etwa 20 Mio. Euro, wahrscheinlich im 1.
Quartal am höchsten
c) Hochfahren des Werkes wurde gemäß Planung bestätigt
d) Noch 140 Mio. Invest von 480 Mio. Phase I zu tätigen
e) Q1 dürfte das schwächste Quartal sein und danach sukzessive
Ergebnisverbesserung in Folgequartalen mit Rückkehr in die schwarzen
Zahlen in Q3.
f) Für das Gesamtjahr werden schwarze Zahlen stehen.
g) Ab Q3 wird sich das Umsatzniveau auf etwa 250 Mill. Euro
bewegen wie auch im nächsten Jahr mit dem Potential für Überraschungen
im nächsten Jahr was das Umsatz-Quartalsniveau angeht.

Fazit: Wenn es richtig ist, daß die Börsen 6 Monate im Kursverlauf
vorwegnehmen, so sollten wir die Tiefs gesehen haben. Auch für
die Österreicher sollte das gelten.:confused:


AT&S habe ich mir schon vor Monaten zu 11,35 € als Anfangsposition ins Depot gelegt.
Was mich überrascht ist, dass der Umsatz so schwach war. Ich hätte mit ein wenig mehr gerechnet.
480 Mio € Investition ist ein Brett da darf nichts schief laufen.Platt gesagt,
Für mich heisst das erstmal nichts tun und das nächste Quartal abwarten und auf die Marge achten.

Gruß codiman
3 Antworten
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straßenköter
27.07.16 21:48:25
Beitrag Nr. 22.208
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.931.539 von katjuscha-research am 27.07.16 21:32:37
Zitat von katjuscha-researchHab mir die historische Bewertung natürlich auch angeschaut. Man war im Schnitt der letzten 6 Jahre etwa mit KGV von 14 bewertet und hatte dabei (ohne den Cashflow der letzten Jahre) nicht so eine starke Bilanz. Daher würd ich EUZ insbesondere jetzt im Zinsumfeld allemal ein KGV von 15 zubilligen, was einem Kurs von 28 € entspricht. Und wie gesagt, mit dem zu erwartenden Cashflow der nächsten zwei Jahre sollte auch noch etwas anorganisches Wachstum die Gewinne voranbringen, oder aber man schüttet höhere Dividenden aus.


Ja, es gab Zeiten, da wurde dem Wert ein höheres KGV zugebilligt. Das lag damals an den Wachstumsabsichten. Dann kamen die Enttäuschungen und das KGV lag nach Kursverlusten um die 10. Bleibt das Zinsniveau niedrig und davon gehe ich aus, wird man E&Z wiederentdecken, auch ohne großes Wachstum. Fragt sich nur, ob die Aktie den Trigger Dividende benötigt. Vom CF wäre E&Z ein Übernahmekanddat.
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katjuscha-research
27.07.16 21:32:37
Beitrag Nr. 22.207
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.931.182 von straßenköter am 27.07.16 20:59:40Hab mir die historische Bewertung natürlich auch angeschaut. Man war im Schnitt der letzten 6 Jahre etwa mit KGV von 14 bewertet und hatte dabei (ohne den Cashflow der letzten Jahre) nicht so eine starke Bilanz. Daher würd ich EUZ insbesondere jetzt im Zinsumfeld allemal ein KGV von 15 zubilligen, was einem Kurs von 28 € entspricht. Und wie gesagt, mit dem zu erwartenden Cashflow der nächsten zwei Jahre sollte auch noch etwas anorganisches Wachstum die Gewinne voranbringen, oder aber man schüttet höhere Dividenden aus.
1 Antwort
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straßenköter
27.07.16 20:59:40
Beitrag Nr. 22.206
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.930.819 von katjuscha-research am 27.07.16 20:13:15
Zitat von katjuscha-researchWas haltet ihr eigentlich von Eckert&Ziegler ?

Ich hab die letzten Wochen eine kleinere Position aufgebaut.

Nachteil ist sicherlich, dass EUZ organisch nicht nachhaltig wächst und insofern nicht wirklich sexy ist, aber dennoch find ich die Bewertung mittlerweile sehr attraktiv, da man eine sehr gute Bilanz und Kapitalfluss vorweisen kann, der auch zu einer nachhaltigen Dividenden führt und für viel Potenzial auf anorganisches Wachstum sorgt.

MarketCap derzeit 112 Mio €
EnterpriseValue knapp 100 Mio €, der 2017 auf 90-92 Mio fallen dürfte.

Ebitda bei rund 23 Mio €
Überschuss 9,5-10,0 Mio €

auf Basis 2017 also ohne Wachstum

EV/Ebitda = 3,9
KGV = 11,2 (cashbereinigt unter 10)
KCV = 6,7

Was vielleicht negativ zu erwähnen ist, sind die steigenden Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen. Darlehensverbindlichkeiten werden allerdings 2018 komplett abgebaut sein, so dass EUZ mit dem vorhandenen Cash (aktuell knapp 30 Mio €) genug Investitionsmöglichkeiten hätte bzw. mehr ausschütten könnte.


In E&Z war ich schon zweimal investiert. Die Aktie ist für einen Medizintechniktitel sehr günstig. Allerdings ist dies schon länger der Fall. Hauptproblem sind das fehlende Wachstum und die Prognoseunfähigkeit des Management. Wenn die mal den unteren Rand ihrer Prognose getroffen haben, konnte man glücklich sein. Als Langfristinvestment finde ich die Aktie gut.
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fallencommunist
27.07.16 20:45:28
Beitrag Nr. 22.205
AT&S

auf jeden Fall eine interessante Story. Ist leider ausserhalb meines Kompetenzbereichs daher vermutlich eher nichts für mich. Was mir zu dem Thema noch einfällt ist, dass sich die Situation evtl ein bisschen mit Kulicke & Soffa vergleichen lässt, die ebenfalls eine sehr lukrative Bewertung aufweisen, wenn man sich die letzten 5 Jahre anschaut. Allerdings - wenn man 10-15 Jahre zurückgeht - sieht man, dass es oft jahrelange Durststrecken gibt und der hohe Kapitaleinsatz sich meist nur über wenige Jahre monetarisieren lässt. Dadurch erklärt sich auch der hohe Cashbestand bei K&S; nur so kann man überhaupt mitspielen an der Technologiegrenze.


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