DAX-0,18 % EUR/USD+0,01 % Gold+0,21 % Öl (Brent)-0,06 %

Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - Die letzten 30 Beiträge



Beitrag schreiben  Filter

Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 55.011.171 von JohannesWild am 24.05.17 18:56:18Aus so einer Aktie wie Navigator kommt man kaum noch raus. IT Competence läuft unternehmerisch gar nicht. Auch da kommt man weder raus noch rein. Der Aktienkurs in beiden Aktien ist kontrolliert bzw. stark manipulierbar. Und wo die Reise bei IT Competence hingeht ist höchst ungewiss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.007.334 von Kleiner Chef am 24.05.17 11:28:47
Warum investierst Du sowohl in Navigator Equity Solutions als auch in ITC?
Hallo Kleiner Chef,

Die Story von Navigator Equity Solutions ist doch dass man quasi eine ITC Beteiligung zum halben Preis erhält. Warum verkaufst Du dann nicht die ITC Aktien und schichtest in Navigator Equity Solutions um?

Gruß,

Johannes

Zitat von Kleiner Chef
Zitat von tzadoz2014Kann es sein, dass jemand von hier bei Navigator Equity Solutions aussteigen will. Derzeit stehen 24.500 Stück zu 0,75 Euro zum Verkauf. Das ist für Navigator doch eher untypisch. Auch am 23.05.2017 wurden bereits 17.650 Stück gehandelt.


das hier jemand den Exit sucht. Ich bin es jedenfalls nicht. Wie hier mehrfach erwähnt, halte ich meine Positionen zulange zu Lasten der Performance. Das mag richtig sein. Bei Navigator allerdings bleibe ich im Boot. Die Diskrepanz zum inneren Wert ist zu gross. Wann der abgebaut wird, schauen wir mal. Eine Erholung bei ITC wäre der größte Trigger. Dann geht es für 2017 eben zu Lasten der Performance. die Mannschaft kann auch bei anderen Werten ausgetauscht werden.

Ich bin und werde kein Trader. Bei Navigator gilt dies erst recht. Ich kann mit dem Überschuss von 0,5 Mill. Euro bei Navigator gut leben, gerade vor dem Hintergrund der Vollkonsolidierung der ITC-AG. Zeigt ja,l daß man an anderer Stelle Geld verdient hat.

Gruß
1 Antwort
bedingte Kapitalerhöhung Endor?
Ich habe eine Frage zur bedingten KE. Endor hat auf der HV11 eine über 162012 Aktien (1EUR NW am Gk) beschlossen.
Zum 31.12.2011 weist man dann in der Bilanz das gez. Kap. mit 1.782.134 aus. Also erhöht um die bedingte KE und das obwohl man Optionen herausgegeben hat. Der Ausgabepreis der Optionen betrug insgesamt 22.681,68 EUR (0,14 EUR pro Aktie).
Der Ausgabepreis der Optionen wurde auch in der Kapitalrücklage verbucht (siehe GB11) aber dann kann man doch nicht gleichzeitig das gez. Kapital erhöhen wenn noch keine Wandlung stattgefunden hat.

Die Ausübung konnte nämlich erstmalig in 2016 auftreten.

http://www.onvista.de/news/dgap-news-endor-ag-endor-ag-ende-der-wartezeit-fuer-die-erstmalige-ausuebung-des-aktienoptionsprogramms-2011-deutsch-36420709

Über die Wandlung von Herrn Semsey wurden bereits wenige Zeit danach berichtet (53.464 Aktien)

Das gez. Kapital hat sich von 2015 auf 2016 aber um 71.941 EUR erhöht. Den Differenzbetrag werden wahrscheinlich Mitarbeiter ausgeübt haben. Der Rest der Optionen liegt wahrscheinlich bei dem anderen Vorstandsmitglied.


Entwicklung des Bilanzpostens gez. Kapital:

gez. Kap.
2010 1.620.122
2011 1.782.134
...
2016 1.854.075


Im GB10 konnte ich nichts zu einer möglichen Kapitalerhöhung lesen. Auch eine andere KE konnte ich nicht finden. Ein Ausweis des bed. Kapitals fehlt auch obwohl er laut § 152 Abs. 1 Satz 3 AktG notwendig wäre. Deshalb kann ich mir die Veränderungen des gez. Kapitals nur damit erklären, dass es sich um einen Fehler handeln muss und man dieses Jahr einfach die gewandelteten nochmal ins gez. Kapital eingebucht hat.

Was meint ihr?
Nanofocus neuer Ankeratkionär
Bei Nanofocus kam heute ebenfalls eine interessante Meldung. Die Mahr gruppe hat 20% der Anteile erworben. Eine Übernahme ist momentan aber nicht geplant. Wer sich für Nanofocus interessiert dem empfehle ich das Interview auf Börsenradio. Die Story in kurz: Nach schwierigen Jahren mit Großauftragsverschiebungen und viel F&E Aufwand gilt ab nun Vertrieb Vertrieb Vertrieb. Dieses Jahr kann es hier einen ganz klaren Turnaround geben.

Risiko: Hat der Vorstand wirklich aus den Fehlern gelernt wie er es im Interview sagt? Ist teilweise eine Glaubenssache.

Das Potential ist theoretisch riesig. Dazu gibts auch noch ne nette Präsentation auf der Homepage.
Vivanco Geschäftsbericht veröffentlicht
Aus meiner Sicht im Rahmen der Erwartungen

http://www.vivanco.de/Startseite/Unternehmen/Berichte-und-Mi…

Diverse Sondereffekte trieben das Ergebnis stark nach oben, auf 1,27 € pro Aktie. Bereinigt um Sondererfekkte läge es wohl eher bei knapp 0,75 €.

Ausblick eher verhalten, aber ich geh davon aus, dass man die Prognose am oberen Rand treffen wird. Damit hätte man fürs laufende Jahr auch etwa ein EPS bei 0,7 €. KGV bei knapp 6.

Allerdings hat man immernoch eine hohe Nettoverschuldung, die aber ziemlich transparent auf rund 15 Mio in diesem Jahr sinken wird.

MarketCap aktuell bei 24 Mio €.

Kann jetzt jeder draus machen, was er für angebracht hält. Ohne die Verschuldung wäre man wohl ein klarer Kauf. So kann man es halten wie nen Dachdecker, je nachdem welche Cashflows man die nächsten Jahre erwartet. Hab allerdings auch noch nicht den ganzen Geschäftsbericht durchgeackert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.010.013 von TheGame90 am 24.05.17 16:27:09Das mit Clere nimmt schon etwas bizarre Züge an. Aber wahrscheinlich ist genau das beabsichtigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.009.821 von straßenköter am 24.05.17 16:02:28Naja die Null ist vlt. etwas übertrieben aber deutlich verringern lässt sich der Wert bestimmt auf halblegalem Wege.
V.A könnte ja diverse Beratungsleistungen über seine restlichen Firmen abrechnen oder überteuerte Projekte an Clere verkaufen und so das Eigenkapital herausziehen. Ich bin kein Jurist und weiß nicht wie weit man in diesem Fall gehen könnte aber Fehlinvestitionen sollten doch ein allgemeines Risiko eines Unternehmens sein.
Ebenso könnte er sein Gehalt ja auch etwas großzügiger gestalten. So lange er die Mehrheit bei der HV hält kann ihm da ja eigentlich keiner reinreden oder sehe ich da etwas falsch?
1 Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.009.701 von xcozmox am 24.05.17 15:52:15
Zitat von xcozmoxWarum sollte man nicht auf das Angebot eingehen? Ich habe Clere, bin das erste mal in der Situation.... Eines delisting. Ich kann die Risiken einfach nicht überblicken die auftreten können falls ich die Position einfach halte.

Risiko welche ich bis jetzt sehe:
1. Nicht mehr handelbar, bzw schwer.

2. Eigentümer kann den Wert von Clere selbst auf null rechnen. Totalverlust?


Dann würde ich gern mal erklärt haben, wie man den Wert (auf Null) herunterschraubt?
2 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.008.717 von Effektenkombinat am 24.05.17 13:58:36
Zitat von EffektenkombinatHeute hat die Elector das Erwerbsangebot für die Aktien der Clere AG veröffentlicht. Geboten werden wie erwartet 16,33 Euro. In der Unterlage ist auf Seite 25 zu lesen:

"Die Bieterin beabsichtigt, dass die Zielgesellschaft auf der ordentlichen Hauptversammlung 2017 eine Dividende in der Höhe ausschüttet, die erforderlich ist, um den Kaufpreis für den Erwerb der Zum Verkauf Angemeldeten Clere-Aktien (sowie der Vorerwerbe und Transaktionsnebenkosten) infolge dieses Delisting-Erwerbsangebots vollständig zu refinanzieren.


Ich hoffe, es zieht jeder die richtigen Schlüsse daraus. Wenn keiner andient (und es sollte auch keiner), gibt's auch keine Dividende. Aber natürlich werden Aktien angedient werden....


Ich muss mich korrigieren, durch die Vorerwerbskosten und Nebenkosten wird es auf jeden Fall eine Dividende geben, auch wenn die Annahmequote minimal ist. Bei bspw. 10% Annahmequote ergibt sich eine Dividende von 4,10 Euro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.008.717 von Effektenkombinat am 24.05.17 13:58:36Warum sollte man nicht auf das Angebot eingehen? Ich habe Clere, bin das erste mal in der Situation.... Eines delisting. Ich kann die Risiken einfach nicht überblicken die auftreten können falls ich die Position einfach halte.

Risiko welche ich bis jetzt sehe:
1. Nicht mehr handelbar, bzw schwer.

2. Eigentümer kann den Wert von Clere selbst auf null rechnen. Totalverlust?
3 Antworten
Angebotsunterlage Clere AG
Heute hat die Elector das Erwerbsangebot für die Aktien der Clere AG veröffentlicht. Geboten werden wie erwartet 16,33 Euro. In der Unterlage ist auf Seite 25 zu lesen:

"Die Bieterin beabsichtigt, dass die Zielgesellschaft auf der ordentlichen Hauptversammlung 2017 eine Dividende in der Höhe ausschüttet, die erforderlich ist, um den Kaufpreis für den Erwerb der Zum Verkauf Angemeldeten Clere-Aktien (sowie der Vorerwerbe und Transaktionsnebenkosten) infolge dieses Delisting-Erwerbsangebots vollständig zu refinanzieren.


Ich hoffe, es zieht jeder die richtigen Schlüsse daraus. Wenn keiner andient (und es sollte auch keiner), gibt's auch keine Dividende. Aber natürlich werden Aktien angedient werden....
5 Antworten
Vectron
Keine Sorge, dies ist mein letztes posting zu Vectron für die nächsten Wochen

Warburg Research erhöht das Kursziel deutlich von 56€ auf 128€ bei einem Rating Halten.

Für bonVito ermitteln sie aber im Erfolgsfall ein Potential von 548,40€

Da ich bei bonVito sehr optimistisch bin, werde ich die Vectron Aktie halten und ggf. aufstocken, falls es zu einer Konsolidierung kommen sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.007.238 von tzadoz2014 am 24.05.17 11:21:05
Navigator: Das kann schon sein.......
Zitat von tzadoz2014Kann es sein, dass jemand von hier bei Navigator Equity Solutions aussteigen will. Derzeit stehen 24.500 Stück zu 0,75 Euro zum Verkauf. Das ist für Navigator doch eher untypisch. Auch am 23.05.2017 wurden bereits 17.650 Stück gehandelt.


das hier jemand den Exit sucht. Ich bin es jedenfalls nicht. Wie hier mehrfach erwähnt, halte ich meine Positionen zulange zu Lasten der Performance. Das mag richtig sein. Bei Navigator allerdings bleibe ich im Boot. Die Diskrepanz zum inneren Wert ist zu gross. Wann der abgebaut wird, schauen wir mal. Eine Erholung bei ITC wäre der größte Trigger. Dann geht es für 2017 eben zu Lasten der Performance. die Mannschaft kann auch bei anderen Werten ausgetauscht werden.

Ich bin und werde kein Trader. Bei Navigator gilt dies erst recht. Ich kann mit dem Überschuss von 0,5 Mill. Euro bei Navigator gut leben, gerade vor dem Hintergrund der Vollkonsolidierung der ITC-AG. Zeigt ja,l daß man an anderer Stelle Geld verdient hat.

Gruß
2 Antworten
Kann es sein, dass jemand von hier bei Navigator Equity Solutions aussteigen will. Derzeit stehen 24.500 Stück zu 0,75 Euro zum Verkauf. Das ist für Navigator doch eher untypisch. Auch am 23.05.2017 wurden bereits 17.650 Stück gehandelt.
3 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.006.368 von halbgott am 24.05.17 09:45:34
Zitat von halbgottZum Vergleich: die BVB Aktie bekommt von der Creditreform das beste Rating überhaupt, das wird von 4 Millionen Unternehmen gerade mal an 0,02 Mio Unternehmen vergeben:
https://www.creditreform-dortmund.de/nc/aktuelles/news-list/…

Ich kann leider nicht erkennen, welches Rating Borussia Dortmund von der Creditreform erhalten hat, bitte teile doch mal die Ratingnote mit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.006.647 von halbgott am 24.05.17 10:16:16bitte lies dir doch erstmal die Begründung der Rating Agentur durch bevor du hier solch einen Blödsinn postest;

Investitionen wurden 2016-2017 massiv hochgefahren,
Verbindlichkeiten deshalb logischerweise rauf gegangen;
und genau wegen diesem Szenario bin ich hier Investiert;

Die DRAG gibt operativ Vollgas!



Die Creditreform schreibt in Ihrer Rating-Bewertung: „Wesentliche Gründe für die Ratingeinstufung sind die im Zuge hoher Investitionen steigenden Verbindlichkeiten und abschmelzenden Finanzreserven, wenngleich letztere weiterhin auf einem soliden Niveau verbleiben. Hinzu kommt eine forcierte Projektentwicklung, welche einerseits eine deutliche Ergebnis- und Cashflow-Verbesserung zeigt und in Aussicht stellt, andererseits aber erhöhte Investitions- und operative Risiken abbildet. Vor dem Hintergrund einer sinkenden aber weiterhin soliden Eigenkapitalquote sowie der aktuellen operativen Entwicklung sehen wir die Deutsche Rohstoff AG insgesamt in der Lage die geplanten Unternehmensziele umzusetzen, wenngleich erhöhte operative und marktbezogene Risiken einzukalkulieren sind.“
Vorschlag an die beiden Kampfhähne: Geht in den nächsten Boxring und haut euch einfach mal die Fresse voll.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.006.422 von wiener9 am 24.05.17 09:50:16
Ratingeinstufung
Zitat von wiener9ist echt lächerlich was du da mit deinen BVB, Vectron Vergleichen in verschiedenen Foren abziehst,

du Vergleichst echt einen Fußballverein der keine Verbindlichkeiten hat mit der DRAG welche gerade die Investitionen massiv erhöht, :laugh:


Du unterstellst quasi, jedes Fussballunternehmen hätte ein tolles Rating, daher könne man nicht vergleichen. Das ist aber Unsinn. Die meisten haben ein Ramschniveau, einige sind besser, Schalke z.B. hat ein Rating BB-

Beim BVB werden ebenso Investitionen massiv erhöht, das kann bei jedem Unternehmen mit glänzender Bonität passieren und hat damit nur sehr wenig zu tun.

Bei Vectron wurde hier im Forum unterstellt, daß dieses Wachstum nur mit einer Kapitalerhöhung zu stemmen wäre, daher wäre die Vectron Aktie kein Kauf, oder eben über neue Schulden, z.B. eine Anleihe. Das hätte die Bonität ganz sicher belastet. Aber nichts dergleichen ist passiert, die Kapitalerhöhung war so dermaßen winzig, daß das Kursziel wegen der sehr sehr geringen Verwässerung damals lediglich von 100 auf 95 Euro gesenkt wurde.

Und jetzt auch wieder, die Dividende wurde bei Vectron von 0,45 auf 1,00 mehr als verdoppelt, eben weil man das Geld nicht für Investitionen benötigt, sondern es einfach direkt ausschütten kann, so etwas schafft Vertrauen, geht gar nicht um die Dividendenrendite an sich.

Ratingabstufung der DRAG Aktie ist in jedem Fall eine schlechte Nachricht.
1 Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.006.368 von halbgott am 24.05.17 09:45:34schau doch mal auf den Ölpreis,
da kommt richtig Freude auf, ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.006.368 von halbgott am 24.05.17 09:45:34ist echt lächerlich was du da mit deinen BVB, Vectron Vergleichen in verschiedenen Foren abziehst,

du Vergleichst echt einen Fußballverein der keine Verbindlichkeiten hat mit der DRAG welche gerade die Investitionen massiv erhöht, :laugh:
2 Antworten
Creditreform vergibt neue Ratingnote BB an DRAG
Die hier viel besprochene und hochgelobte Deutsche Rohstoff Aktie bekommt von der Creditreform das Rating BB, bisher BB+. Damit wurde die DRAG Aktie also abgestuft:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-05/40792983…

Zum Vergleich: die BVB Aktie bekommt von der Creditreform das beste Rating überhaupt, das wird von 4 Millionen Unternehmen gerade mal an 0,02 Mio Unternehmen vergeben:

https://www.creditreform-dortmund.de/nc/aktuelles/news-list/…
5 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.005.453 von sirmike am 24.05.17 08:00:24
Strategien
Kann man sicher lange und ausgiebig diskutieren.
Genauso wie die Frage, ob eher fundamental oder eher technisch.

Ich versuche dort einen Mix hinzubekommen und danach zu handeln.
Was mir endlich auch etwas besser gelingt.
Allerdings habe ich auch einige Jahre Lehrgeld bezahlen müssen.

Für mich sind Beispiele für Einstiegschancen im Moment Petrowelt, Lion, DRAG etc. hier sind einige im Forum, die jeden Tag diese Aktien hervorheben und die fundamentale Ausgangslage heranziehen. Cherttechnisch sind dort allerdings keinerlei Kaufsignale zu sehen (Meine Meinung).
Und ehrlich gesagt, lag ich mit meiner Handlung, hier am Rand zu bleiben, bisher sehr gut.

Bei allen Dreien (Und noch 2-3 anderen) werde ich darauf warten, dass es diese Signale und damit die Einstiegsmomente gibt.

Richt oder falsch?? Keine Ahnung, halt meine Vorgehensweise.

Was aber absolut Fakt ist, dass dieses Forum hier viel Wissen und einige unterschiedliche Strategien beinhaltet und das macht es für mich extrem wertvoll und ich möchte es auch nicht missen.

C u
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.005.453 von sirmike am 24.05.17 08:00:24
Kursentwicklung von Hypoport und Vectron im Vergleich
Zitat von sirmikeVectron dümpelte lange vor sich hin, bis nun der Kurs explodierte. Hypoport vor zwei Jahren ebenso.
...
Und wer meint, er wäre so ein geiler Trader, der immer die richtigen und wichtigen Signale mitbekommt und richtig in den Markt rein und raus springt, der soll in seiner Phantasiewelt glücklich werden. Nur, wirklich gelingen tut das fast Keinem...


Du weist auf die Kursentwicklung von Hypoport hin und vergleichst mit Vectron. Dazu habe ich folgendes zu sagen:

Bei beiden gab es die gleichen Analysten, nämlich Seydler und Warburg. Und diese beiden Analysten haben bei der Kursvervielfachung jeweils ein Kurspotential von 10-20% erkannt, also NICHTS besonderes, sondern nur daß, was gemeinhin bei fast jeder analysierten Aktie erkannt wird. Sehr schade, die Hypoport Aktie hatte sich 2015 verfünffacht.

Bei Vectron gab es aber einen sehr entscheidenden Unterschied, hier kam plötzlich Hauck & Aufhäuser dazu und analysierte die Vectron Aktie, als diese bei 28 Euro stand (Kursziel Seydler in dem Moment: 27 Euro) Sie nannten ein Kursziel von 100 Euro. Über Twitter (hier mein Account: https://twitter.com/bvbaktie ) wurde ich auf diese Analyse aufmerksam, weil Gereon Kruse von Börsengeflüster.de es twitterte. Die Analyse war zu dem Zeitpunkt nicht öffentlich, es gab auch keinen einzigen Eintrag in den Finanzmedien. Ich bat also Gereon Kruse, ob er mir die Analyse zukommen lassen könnte, das tat er und ich machte hier im Forum darauf aufmerksam.

Daraufhin baten mich einige Foristen ebenfalls um die Analyse, ich glaube es waren 20, so in etwa. Ich mailte jedem Interessierten die Analyse und keiner war davon überzeugt, kein einziger. Daß die Vectron Aktie nur aufgrund der neuen Kassenrichtlinie ein überdurchschnittliches Potential hätte, war in dem Moment ein Faktum, welches eintrat in dem die Steuergesetzgebung tatsächlich geändert worden wäre. Die Wahrscheinlichkeit dafür war extrem hoch, es stand sogar im Koalitionsvertrag.

Nachdem ich diese Analyse allen gemailt hatte, stand die Vectron Aktie natürlich nicht mehr bei 28 Euro. Aber ob man nun bei 34 oder 31 Euro kaufte, ist im Nachhinein total egal. Auch wer den Zug verpasste (Aktie ging schnell hoch bis 41 Euro) hatte bald danach wieder gute Kaufgelegenheiten, die Vectron Aktie stand am 9.2.2016 im Tief bei 31,33. Aber keiner interessierte sich dafür.

Es ist kein geiles Trading, wie Du schreibst, wenn man nach so einer Analyse mit Kursziel 100 Euro einsteigt, ich folgte einfach dem dargestellten Investmentcase, nichts weiter.

Also exakt wie bei Apple, das iPhone war der Knüller, daß die Apple Aktie von 3 bis 16 gestiegen ist, ist dabei völlig unerheblich, denn ab sofort entsteht ein komplett neues Potential, welches nichts mit der bisherigen Kursentwicklung zu tun hat, außer, daß das Management auch in der Vergangenheit offensichtlich fähig war.

Bei den darauf folgenden Nachrichten, kann man sich sehr wohl an charttechnischen Signalen orientieren, muss man sogar. Diese sind aber natürlich nicht losgelöst von fundamentalen Betrachtungen und dem Investmentcase. Aber alles in allem, ist an diesem Verhalten nix genial oder "geil" wie Du beschreibst, das sehe ich als Polemik.

Bei Hypoport hatte man diese einfache Einstiegschance nicht, da hätte man in dem Moment ein Spezialist sein müssen, der sich lange genug mit der Materie beschäftigt hatte. Wer da mutig sehr hoch investiert eingestiegen ist, war "genial". Bei Vectron hingegen wurde der Investmentcase von Hauck & Aufhäuser dargelegt, die einzige Aufgabe die sich stellte, war das zu überprüfen und zu einer eigenen Einschätzung zu kommen. Das ist aber eine vergleichsweise einfache Aufgabe. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.005.519 von Kleiner Chef am 24.05.17 08:11:59Danke für die interessanten Infos, KC.
Blue-Cap: Zum Biolink Verkauf!
Um es nochmals auch hier festzustellen. Ich habe die Position nicht
glattgestellt, sondern ein plazierter Verkaufsauftrag führte zu dem Teilverkauf.

Auf meine Nachfrage im Unternehmen, weshalb man die "Cashcow" verkauft,
obwohl Blue-Cap immer wieder betont nicht "Extitgetrieben" zu sein, erhielt ich
die Antwort, daß man nach dem Closing, also nach aktuellem Stand im Juli,
weitere Details liefern werde, insbesondere was die Hintergründe und strategische
Ausrichtung angeht.

Es wurde ausgeführt, das man durch das inzwischen aufgebaute Netzwerk gute
Verbindungen besitze und dadurch zahlreiche Targets über die Schreibtische gehen.
Konkret sei aber nichts.

Mein Fazit: Blue-Cap wird mit dem Deal die Bilanzkennzahlen deutlich verbessern
und die Nettoverschuldung deutlich abbauen.
Zum Halbjahr könnte ein Überschuss von 20 Mill. Euro stehen bei Einnahmen von Minimum
30 Mill. Euro. Man hat dann in Summe seit den Käufen 2009 und Aufstockung 2013
eine Wertsteigerung um den Faktor 10 oder mehr erzielt. Da man die Einnahmen
aus dem Biolink Verkauf wieder einsetzen wird, bleibt die Story absolut intakt bei der
aktuellen Bewertung.

Gruß
1 Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.004.961 von Aktienangler am 24.05.17 01:43:58
Zitat von Aktienangler
Zitat von Pep92Manche Leute wollen investieren, manche wollen traden. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Das sind sie nicht. Ein Investor, der keine Idee hat, was er von seinem Investment auf einen bestimmten Zeitraum bezogen erwartet, ist ein schlechter Investor. Alles hat seinen Preis. Wenn ich in Aktie XY langfristig investiere, weil ich 50% Wertsteigerung binnen zwei bis drei Jahren erwarte und diese dann nach 6 Monaten bereits eintritt, ohne dass sich fundamental etwas drastisch geändert hat (der Markt also ein gehöriges Stück Entwicklung schon frühzeitig einpreist), dann nimmt ein guter Investor Gewinne mit, weil seine ursprünglichen Erwartungen eingetreten sind. Der Erlös kann entsprechend in Aktien mit höherem Potential umgeschichtet werden.

Im Umkehrschluss ist es nie gut, zu lange an einer Investmentidee festzuhalten, die offenbar nicht funktioniert und von den meisten anderen Marktteilnehmern anders interpretiert wird. Das hat halbgott gut auf den Punkt gebracht und ich schließe mich ihm an und behaupte, dass genau das dieses Jahr KC unnötig Performance kostet.


Vectron dümpelte lange vor sich hin, bis nun der Kurs explodierte. Hypoport vor zwei Jahren ebenso. MBB konnte sich drei Jahre lang nicht signifikant von der 20-Euro-Marke lösen. MUT krebste ange bei 5 Euro rum und darunter. An ihnen festzuhalten, hätte einige Zeit Performance gekostet, weil andere Werte besser liefen. Aber Stand heute? Die Chance, den (Wieder-)Einstieg zu verpassen und die Kursvervielfachungen nicht mitzunehmen, ist/war viel zu groß. Wer die Aktien die ganze zeit behalten hat, wird heute reichlich belohnt. Und wer meint, er wäre so ein geiler Trader, der immer die richtigen und wichtigen Signale mitbekommt und richtig in den Markt rein und raus springt, der soll in seiner Phantasiewelt glücklich werden. Nur, wirklich gelingen tut das fast Keinem...
2 Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.005.117 von valueanleger am 24.05.17 06:30:26Aus Deiner "staatlichen" Rente ist eine "stattliche" Rente geworden. Es gibt Tippfehler, die zu herrlich sind. Vielen Dank für die Berichterstattung. Ich bin auch beruflich relativ häufig auf derartigen Veranstaltungen. Bei den Prognosen zu den Aktienmärkten muss ich immer ein wenig schmunzeln. Hätte man vor einem Jahr den Leuten gesagt, dass der BREXIT kommt und wir einen selbst verliebten Clown als US-Präsidenten bekommen, hätten sicher einige ihre Aktienquote lieber reduziert. Ich habe gestern den regelmäßigen Call von Flossbach von Storch gehört. Dort ist man weiterhin sehr positv für Aktien gestimmt. Eine Blase bei den Aktien sehe man weit und breit nicht.

Das kaum noch junge Leute in Aktien investieren, wundert kaum. Erstens wird es Ihnen nicht vermittelt, zweitens gehen gefühlte 100% in dem Alter zur Uni oder leben von der Hand in den Mund. Da werden meine Kinder keine Chance haben. Denen habe ich schon jetzt Aktien auf dem Rücken fest angenagelt, wo sie nicht herankommen.
Guten Morgen,
hier nun eine kurze Zusammenfassung der Bff-Online Tour 2017 von gestern in München.
9 Jahre steigende Kurse an den Börsen trotz politischer Unsicherheit – wie lange noch?
Dieses Thema schwebte den ganzen Tag im Raum.
Die Überbewertung der US-Märkte im Vergleich zu Europa wurde vor allem durch massive Aktienrückkäufe ausgelöst.
Die Zinswende ist in USA angekommen – in Europa wird es spätestens 2019 so weit sein.
Die Fondsgesellschaften geraten wegen der ETF’s massiv unter Druck – es wird zu weiteren Übernahmen und Fusionen kommen.
Bei den Zukunftsinstrumenten der Kapitalanlage sieht man die Robo Advisor und die Blockchaintechnology (u.a. Bitcoin) mit dem meisten Potential.
2017 werden 340 Mrd US$ durch Robo Advisor gemanaget – 2021 soll diese Summe auf 1350 Mrd US-Dollar steigen.
Aktuell sind in Deutschland Robo Advisor von 30 verschiedenen Firmen aktiv.
Die Commerzbank (Cominvest) und die Deutsche Bank steigen in diesem Jahr ein.
Es wird zu einer Marktbereinigung kommen und nur die großen werden überleben.
Quirion wurde positiv erwähnt.
Der Vortrag von Dr. Bruns wurde leider durch einen Schwächeanfall zum Ende etwas abrupt beendet.
Der Aktienboom in Deutschland wird von den deutschen Anlegern immer noch ignoriert.
Die jährlichen Sparerverluste von 100 Mrd€ wurden ebenfalls genannt.
Volkswirtschaftlich gibt es natürlich auch positive Effekte zu bedenken.
Die Sparquote in D liegt trotzdem bei 9,7% - der Aktienanteil am Gesamtvermögen liegt bei 7%.
Von den 20-24 jährigen investieren nur noch 7% in Aktien (2001 waren dies 17,5%), obwohl die stattliche Rente wohl sehr mau ausfallen wird.
Dr. Bruns ist in seinen Loys Global MH selbst stark investiert (Performance letzten 12 Monate = 32%).
Eines seiner Zugpferde ist die Einhell AG, welche auch gestern gute Zahlen geliefert hat.
Von Mainfirst wurde das starke Wachstum in Europa aufgezeigt.
Noch ihrer Meinung sind Autoaktien und zyklische Aktien zu billig.
Als Favoriten wurden u.a. Schäffler und Bertrand genannt.
DHCA Invest favorisiert Internet Werbeagenturen bzw. Firmen welche die Googledaten zur gezielten Werbung auf allen Medien verwenden.
Weitere Favoriten sind IT-Unternehmen mit Schwerpunkt Cloud und IT-Securitiy (z.B. Atos AG aus Frankreich).
Nordea sieht ein doppeltes Rückschlagpotential bei den Anleihen und setzt ebenfalls mehr auf den Aktienmarkt.
Der BHF Trust ist ebenfalls positiv für die europäischen Aktien gestimmt, hat aber seine Aktienquote auf 25% reduziert.
Favoriten sind Atos und PayPal.
Fazit:
Die Zinswende kommt auch in Europa – nur wann?
Das aktuelle Umfeld zwingt einen zu Aktieninvestments – die Cashquote sollte aber für Rückschläge gut gefüllt sein.
Neue Anlageinstrumente werden der Fondsbranche mit ihren Produkten Probleme bereiten.
Den Fintechs gehört die Zukunft, sie werden aber nicht alle überleben bzw. selbstständig bleiben.
Für Dr. Bruns hoffe ich, dass sein Schwächeanfall keinen ernsten Hintergrund hat.

Allen Mitlesern viel Erfolg beim Traden und Anlegen.

Gruß
Value
1 Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.000.170 von Pep92 am 23.05.17 13:01:13
Zitat von Pep92Manche Leute wollen investieren, manche wollen traden. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Das sind sie nicht. Ein Investor, der keine Idee hat, was er von seinem Investment auf einen bestimmten Zeitraum bezogen erwartet, ist ein schlechter Investor. Alles hat seinen Preis. Wenn ich in Aktie XY langfristig investiere, weil ich 50% Wertsteigerung binnen zwei bis drei Jahren erwarte und diese dann nach 6 Monaten bereits eintritt, ohne dass sich fundamental etwas drastisch geändert hat (der Markt also ein gehöriges Stück Entwicklung schon frühzeitig einpreist), dann nimmt ein guter Investor Gewinne mit, weil seine ursprünglichen Erwartungen eingetreten sind. Der Erlös kann entsprechend in Aktien mit höherem Potential umgeschichtet werden.

Im Umkehrschluss ist es nie gut, zu lange an einer Investmentidee festzuhalten, die offenbar nicht funktioniert und von den meisten anderen Marktteilnehmern anders interpretiert wird. Das hat halbgott gut auf den Punkt gebracht und ich schließe mich ihm an und behaupte, dass genau das dieses Jahr KC unnötig Performance kostet.
3 Antworten


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben