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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - Die letzten 30 Beiträge

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
Kleiner Chef

neuester Beitrag 28.06.16 18:48:41 von
valueanleger


Avatar
valueanleger
28.06.16 18:48:41
Beitrag Nr. 21.696
Avatar
Kleiner Chef
28.06.16 18:44:42
Beitrag Nr. 21.695
Blue-Cap: Verlangen über Einberufung einer ausserord. HV 2016 bei der Neschen AG!
Die Aktionäre verlangen eine Einberufung einer ausserord. HV,
weil das Unternehmen einerseits 20 Mill. Euro wert sein soll, anderer-
seits die Aktionäre aber leer ausgehen:

Verlangen der Einberufung einer Hauptversammlung ge
m. § 122 Abs. 1 Satz 1 AktG
Die Aktionärin Berlina AG für Anlagewerte, vertrete
n durch ihren Vorstand Karl-Walter
Freitag, beabsichtigt, die Einberufung einer außero
rdentlichen Hauptversammlung zu
verlangen. Die Hauptversammlung soll gemäß § 103 Ab
s. 1 AktG die amtierenden
Aufsichtsratsmitglieder Robert Gärtner, Dr. Wolfgan
g Riehle und Bernd Capellen abberufen
und gemäß § 147 AktG über die Geltendmachung von Sc
hadensersatzansprüchen
mindestens gegen den noch amtierenden Vorstand Hend
rik Felbier beschließen.
Andere Aktionäre der Neschen AG, die einen Beteilig
ungsbesitz von mindestens 50.000
Aktien haben, werden hiermit aufgerufen, sich unter
Nachweis ihres ununterbrochenen
Aktienbesitzes für die Zeit von mindestens drei Mon
aten vor dieser Bekanntmachung
diesem Verlangen anzuschließen.
Berlina Aktiengesellschaft für Anlagewerte
Karl-Walter Freitag
Vogelsanger Str. 104
50823 Köln
Telefax: 0221-424244
E-Mail: berlina-ag-einberufungsverlangen@gmx.de
Begründung:
Der Vorstand verschweigt der Öffentlichkeit, dass d
ie in Insolvenz befindliche Neschen AG
„so gut wie gerettet“ ist. Der Aufsichtsrat sieht d
iesem Verschweigen wesentlicher
Sachverhalte gegenüber Gläubigern, Aktionären und d
er Öffentlichkeit offenbar tatenlos zu!
Am 8. April 2015 veröffentlichte die Gesellschaft e
ine Ad-hoc-Mitteilung, dass der
angebliche Hauptgläubiger der Neschen AG, die Sandt
on III Financing (Luxemburg) S.a.r.l.,
nicht Inhaber des vormals J.P. Morgan gehörenden Ba
nkkredits nebst Sicherheiten
geworden ist.
Die sodann am 18. April 2015 in Insolvenz gegangene
Neschen AG hat mit Billigung von
Insolvenzverwalter und Gläubigerversammlung die San
dton III Financing (Luxemburg)
S.a.r.l. u.a. auf Feststellung verklagt, dass diese
nicht Inhaberin der Kreditforderung sei.
Nach hiesiger Kenntnis hat die bisherige Forderungs
inhaberin J.P. Morgen Dublin LLP
diese Kreditforderung nicht zur Insolvenztabelle an
gemeldet und damit faktisch auf die
Geltendmachung ihrer Ansprüche verzichtet.
Am 15. März 2016 urteilte das Landgericht Bückeburg
(Az. 2 O 187/15), dass Sandton
Financing III (Luxemburg) S.a.r.l. nicht Inhaberin
der Kreditforderung und der Sicherheiten
geworden sei.
Am 19. Mai 2016 veröffentlichte die Neschen AG soda
nn eine Ad-hoc-Mitteilung, dass sie
ihr operatives Geschäft an eine Firma „Blue Cap 07
GmbH“ verkauft habe. Der Kaufvertrag
stehe unter dem Vorbehalt von Freigabeerklärungen d
er Sandton Financing III (Luxemburg)
S.a.r.l. sowie der J.P. Morgan Dublin LLP. Über die
Konditionen sei angeblich
Stillschweigen vereinbart worden. Die Forderungen d
er Insolvenzgläubiger würden mit einer
„überdurchschnittlich Quote“ befriedigt.
Damit steht fest:
1.
Weder J.P. Morgan Dublin LLP noch Sandton Financ
ing III (Luxemburg) S.a.r.l. sind
Inhaber von Kreditforschung und Sicherheiten. Die K
reditforderung ist derzeit
vielmehr wirtschaftlich allenfalls als „herrenlos“
anzusehen.
2.
Gleichwohl steht der Verkauf an Blue Cap 07 GmbH
unter dem Vorbehalt der
Freigabeerklärungen der beiden Nicht-Gläubiger.
3.
Über die Konditionen, sprich: möglicherweise die
an Sandton Financing III
(Luxemburg) S.a.r.l. und J.P. Morgan Dublin LLP zu
bezahlenden Ablösebeträge für
diese Freigabeerklärungen, wurde ebenfalls Stillsch
weigen vereinbart. Es erscheint
lebensnah, anzunehmen, dass solche etwaigen Zahlung
sabreden zu Lasten des
Kaufpreises und des damit wahren Wertes des operati
ven Geschäfts der Neschen
AG getätigt worden sind.
4.
Es wird der Öffentlichkeit seit März 2016 versch
wiegen, dass Neschen den Prozess
gegen Sandton Financing III (Luxemburg) S.a.r.l. er
stinstanzlich gewonnen hat. Die
Klageerhebung gegen Sandton Finance III (Luxemburg)
S.a.r.l. war noch
Gegenstand einer Ad-hoc-Mitteilung, das erstinstanz
liche Urteil jedoch nicht. Diesem
Vorgang wird noch von anderer Seite nachzugehen sei
n. Es wird verschwiegen, ob
und in welcher Höhe die Gesellschaft gleichwohl daf
ür belastet wird, dass der „Deal“
mit Blue Cap 07 GmbH reibungslos über die Bühne geh
t.
5.
Neschen ist mit Umsätzen von weit über 50 Mio. E
UR und einem inzwischen deutlich
positiven EBITDA mindestens 20 Mio. EUR wert. Denno
ch sollen die
Insolvenzgläubiger nur eine „überdurchschnittliche
Quote“, die Aktionäre gar nichts
erhalten.
6.
Es ist daher zu prüfen, ob der Vorstand mit Wiss
en und Billigung des Aufsichtsrats zu
Lasten der Neschen AG den Nicht-Gläubigern Sandton
Financing III (Luxemburg)
S.a.r.l. und J.P. Morgen Dublin LLP (auch zu Lasten
der Aktionäre) ungerechtfertigte
Vorteile zuwendet, obwohl hierzu keine Veranlassung
besteht. Der Grund könnte
darinliegen, dass Vorstand und Aufsichtsrat entwede
r in völliger Unkenntnis der
Rechtslage agieren oder dass diesen seitens begünst
igter Nicht-Gläubiger Vorteile
für den Fall ausgelobt worden sind, dass der Deal z
ustande kommt. Beides erfordert
eine zeitnahe Neubesetzung der Organe der Neschen A
G und dringende Aufklärung.
Wegen des organisatorischen Aufwands bitten wir höf
lich um Verständnis dafür, dass sich
dieser Aufruf nur an Aktionäre richtet, die über ei
nen nachgewiesenen Anteilsbesitz von
mindestens 50.000 Aktien der Neschen AG verfügen un
d zudem diesen Aktienbesitz
mindestens drei Monate vor dieser Bekanntmachung un
unterbrochen gehalten haben. Da
aber grundsätzlich alle Aktionäre von dem zuvor ges
childerten Sachverhalt wirtschaftlich
betroffen sein können, werden die depotführenden Ba
nken gebeten, diese Mitteilung allen
Depotkunden mit einem Aktienbestand in Aktien der N
eschen AG weiterzuleiten.
Köln, im Juni 2016
Berlina Aktiengesellschaft für Anlagewerte
Der Vorstand

http://berlina-ag.de/pdf/Einberufungsverlangen_Neschen.pdf
Avatar
1erhart
28.06.16 17:51:09
Beitrag Nr. 21.694
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.715.233 von valueanleger am 28.06.16 17:43:36Vor allem wenn man bedenkt dass Hypoport immer ganz vorsichtig mit seinen Prognosen war, und ich gehe daovn aus dass sich da nichts geändert hat. Ich kann den Satz schon auswendig mit der niedrigen zweistelligen .....
Avatar
Rainolaus
28.06.16 17:44:44
Beitrag Nr. 21.693
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.714.318 von Deliberately am 28.06.16 15:56:00
Zitat von DeliberatelyUnd die, die sich ohne Kreditaufnahme eine Immobilie nicht leisten können, werden zögern.ly


ausserdem ist die Keditvergabe seit dem 01.04.2016 deutlich restriktiver. das merke ich grad selber weil ich versuche derzeit einen mittleren 6-stelligen Betrag zur Refinanzierung aufzunehmen, und höre das auch von diversen Immobilien- und Finanzmaklern.
Vieles wird abgelehnt aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften. aber es gibt dennoch bergeweise Kredianträge.
Avatar
valueanleger
28.06.16 17:43:36
Beitrag Nr. 21.692
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.714.318 von Deliberately am 28.06.16 15:56:00
Zitat von Deliberately
Zitat von sirmikeHYPOPORT

Hypoport AG erwartet mittelfristig positive Auswirkungen des Brexit auf ihre Geschäfte

Artikel


Hypoport hat wohl hier eine zu optimistische Sicht der Dinge. Die Wirkung des Brexits dürfte eher sein,
dass die EZB noch mehr und noch länger Anleihen kauft und so den Zins nachhaltig niedrig hält.
Das führt zu einer Verdrängung der Privaten aus dem Zinsmarkt. Ein erheblicher Teil diesen Geldes
fließt dann in den Immobilienmarkt. Die Immobilien werden teurer ohne vermehrte Kreditaufnahme.
Und die, die sich ohne Kreditaufnahme eine Immobilie nicht leisten können, werden zögern.

Jedenfalls muss man diesen Effekt auch berücksichtigen.

Deliberately


Ich finde Hypoport schätzt die akutelle Situtation vollkommen richtig ein.
Immobilienfinanzierer und Immobilienaktien werden (wieder) in den Mittelpunkt der Anlageentscheidung gerückt.
Beste Chancen für gute Kursgewinne in diesem Sektor. :cool:
1 Antwort
Avatar
Deliberately
28.06.16 15:56:00
Beitrag Nr. 21.691
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.711.591 von sirmike am 28.06.16 10:50:47
Zitat von sirmikeHYPOPORT

Hypoport AG erwartet mittelfristig positive Auswirkungen des Brexit auf ihre Geschäfte

Artikel


Hypoport hat wohl hier eine zu optimistische Sicht der Dinge. Die Wirkung des Brexits dürfte eher sein,
dass die EZB noch mehr und noch länger Anleihen kauft und so den Zins nachhaltig niedrig hält.
Das führt zu einer Verdrängung der Privaten aus dem Zinsmarkt. Ein erheblicher Teil diesen Geldes
fließt dann in den Immobilienmarkt. Die Immobilien werden teurer ohne vermehrte Kreditaufnahme.
Und die, die sich ohne Kreditaufnahme eine Immobilie nicht leisten können, werden zögern.

Jedenfalls muss man diesen Effekt auch berücksichtigen.

Deliberately
3 Antworten
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kontingent
28.06.16 13:56:53
Beitrag Nr. 21.690
Zitate von Kanzler Merkel zur gegenwärtigen Situation in der EU:

"Um es klar zu sagen: Jeder Vorschlag, der die Europäische Union der 27 als Ganzes aus dieser Krise führen kann, ist willkommen"

"Die Europäische Union ist stark genug, um den Austritt Großbritanniens zu verkraften. Sie ist stark genug, um auch mit 27 Mitgliedstaaten weiter voran zu schreiten."


< Die EU das bin ICH ! > ... meint Merkel -oder- anders und sachlich gesagt: Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert ...

... so wie die naive aber gut gemeinte Aussage des Gutmenschen Angela Merkel - verknüpft mit der Rolle als Kanzler Merkel = Deutschland - zum seit ca. 6 Jahren schon andauernden Flüchtlingsproblem - das jetzt in seine realkritische Phase gekommen ist ... wir schaffen das ! ... sehr wahrscheinlich (metaphorisch ausgedrückt) ganze Lastwagenladungen voller Pflastersteine in die EU-Länder ausgeschüttet hat, die dann für die Pflasterung dieses Weges in anderen EU-Ländern von Teilen der Bevölkerung dort dazu verwendet worden sind einen Weg zu pflastern, der die Länder der EU in eine Richtung führt mit der DIESELBE möglicherweise tatsächlich sich dann irgendwann in der Hölle wieder findet ...

Ja! ... und wenn das Wahlvolk (= Der/Das-Souverän) nicht vorher und noch rechtzeitig aufwacht und erkennt wohin dieser Weg führen kann, den u. a. Kanzler Merkel weist ... in UK könnte das schon mit der Brexit-Wahlveranstaltung der Weganfang eines so gepflasterten Weges sein ?!

... so gesehen, könnte möglicherweise die so genannte temporäre BREXIT-Entscheidung - einer kleinen Mehrheit gegen eine große Minderheit im selben (Wahl)Volk - tatsächlich ein Weckruf für das gesamte EU-Volk sein: diesen Weg nicht! zu gehen ...
Avatar
kontingent
28.06.16 12:12:43
Beitrag Nr. 21.689
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.711.516 von Deliberately am 28.06.16 10:44:29
Zitat von Deliberately"Die Menschen verstehen nicht, dass in allen Belangen der Weg zurück nicht funktioniert."
Relativitätstheorie auf gesellschafts-System-theoretisch

... es gibt viele Wege in eine Zukunft der EU -wobei- sind die Menschen in einer Gesellschaft ein von „dieser Gesellschaft“ (demokratisch) bestimmten Weg in Richtung ZUKUNFT gegangen, können dieselben Menschen heute nicht schon relativ genau wissen wohin sie dieser Weg - in seiner Zukunft angekommen - dann geführt haben wird: in das für sie Vorteilhafte oder Nachteilhafte ?

... real gesehen aber in Beides, denn jeder Vorteil braucht seinen Nachteil zu dem er 1Vorteil ist usw.

... denselben Weg zurück in seine Vergangenheit kann mann/frau = mensch natürlich auch wieder gehen, dort wird dann aber eine Zukunft sein, die sich im Vergleich - mit der damaligen Gegenwart ↔ mit der heutigen Gegenwart - jeweils von ein-ander unterscheiden und faktisch = sachlich gesehen auch unterscheiden lassen wird ... (dazu nebenbei bemerkt: emotional und moralisch gesehen unterscheiden sich die Menschen zu jeder Zeit von EIN ander !!)

... die angebliche Volksentscheidung zum "BREXIT" lässt sich aber real gesehen allemal vom selben Volk wieder umkehren, d.h. rückgängig machen, wenn Der-Souverän = Das-Volk das will ... :cool:

Aber: ... um dann feststellen zu müssen, dass auch wenn mensch vermeintlich auf dem selben Weg zurück in dessen Vergangenheit geht - sie (die Menschen als Wahl-Volk) - dort eine Gegenwart vorfinden, die möglicherweise mit der damaligen Vergangenheit nur noch entfernt etwas zu tun hat ...
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sirmike [Blogger]
28.06.16 10:50:47
Beitrag Nr. 21.688
HYPOPORT

Hypoport AG erwartet mittelfristig positive Auswirkungen des Brexit auf ihre Geschäfte

Artikel
4 Antworten
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Deliberately
28.06.16 10:44:29
Beitrag Nr. 21.687
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.708.138 von smartcash am 27.06.16 21:22:08
Zitat von smartcashS&P hat das Rating von UK mal eben um 2 Stufen auf AA gesenkt und den Ausblick sowieso. Das ist schon mal eine Ansage die die weitere Richtung vorgibt. Ich höre von Einstellungsstopps und Plänen von Unternehmen ins Ausland zu gehen. In dem Stil wird es weitergehen, wenn nicht irgendjemand diese Woche noch den Mut hat sich bei 52% von 73% unbeliebt zu machen und eine Remain Kampagne anstößt trotz Referendum. die Variante auf Zeit zu spielen wird es mit jedem Tag schlimmer machen. Es ist unfassbar wie ein Cameron sich aus der Nummer rausziehen will.

In der WamS las ich von einer Leave Befürworterin, die keine Ahnung hatte aber der die Tierschutzgesetze der EU nicht passen. Das kommt dann dabei raus. Und bei den jungen Leuten die sich jetzt beklagen eine Wahlbeteiligung von 33%. Wir brauchen gar nicht lachen, weil das bei uns auch passieren könnte.

Die Menschen verstehen nicht, dass in allen Belangen der Weg zurück nicht funktioniert.


"Die Menschen verstehen nicht, dass in allen Belangen der Weg zurück nicht funktioniert."

Das ist schon richtig, beschreibt die derzeitige Lage aber nur sehr unzureichend. Das besondere
Problem besteht doch jetzt darin, dass weder ein zurück noch ein vorwärts funktioniert, und ein Stehenbleiben auch nicht. Man kann den Brexit nicht vom Problem Euro trennen. Fast alle Fachleute sagen, eine gemeinsame Währung ohne politische Union geht auf die Dauer nicht. Weil aber die Bevölkerung in den Euroländern das nicht will, kann man diesen notwendigen Schritt nach vorn nicht
tun. Bis eine neue Finanzkrise diesen Schritt doch erzwingt. In zwei Jahren, wenn der Brexit dann
wirklich vollzogen wird, werden die Briten wahrscheinlich doch froh darüber sein, für den Brexit
gestimmt zu haben, denn Teil einer politischen Union zu sein, dass wollen sie bestimmt nicht.

Deliberately
1 Antwort
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straßenköter
28.06.16 08:27:41
Beitrag Nr. 21.686
Bei VW scheint ja jetzt die wesentliche Strafe fest zu stehen. Mal sehen, ob wie so oft in der Vergangenheit dies der Zeitpunkt ist, wo man kaufen musste. Bei Bayer, FMC und Shell waren jeweils mit Verkündung ideale Kaufzeitpunkte.
Avatar
Straßenkoeter
28.06.16 08:26:34
Beitrag Nr. 21.685
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.709.776 von DickeBacke am 28.06.16 08:08:02Ja hast du schon recht. Ich bin aber entspannt und habe eine sehr große Position aufgebaut. Zum einen sehe ich hier eine große Chance für alle. Für einen dann unnotierten Wert habe ich dies auch praktiziert und eine große Position aufgebaut. Ja ich finde die tiefen Kurse unangebracht und gehe deshalb von einem Endspurt aus. Ich räume ein, dass ich mich freuen würde, wenn wir die 5€ überschreiten, da dieser Kurs dann zunächst wohl die Basis für den Handel bei Valora ist. Man schaut dann immer was hat die Aktie am letzten Handelstag an der Börse gekostet. Wobei ich eher davon ausgehe, dass bei Valora der Handel im Bereich von 7€ stattfindet.

Die Aktie hat definitiv ein Problem des fehlenden Fokus. Es ist schon erstaunlich was da dann in Kombination mit einem anstehenden Delisting für Kurse möglich sind. Kenne keinen Börsenbrief, der über eine Weng Fina Art in den letzten Jahren je berichtet hat. Deshalb mache ich eben verstärkt auf die Aktie aufmerksam. Dicke Backe aber keine Bange mit dem heutigen Tag ist mein Bemühen die Aktie bekannter zu machen beendet, da dann das Delisting vollzogen ist. Bei einer pferdewetten.de habe ich hier der Gemeinde den Kurs auch intensiv näher gebracht. Die kannte bis dato auch keiner und war abstrus niedrig bewertet.
Avatar
kontingent
28.06.16 08:25:42
Beitrag Nr. 21.684
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.709.593 von Kleiner Chef am 28.06.16 07:30:58EU - Konstitution ist kein Lotteriespiel!

EU - Staatsverfassung (= Konstitution) ist deswegen kein Lotteriespiel, weil „die EU“ noch gar keine (politische) Verfassung hat !

... während Lotterie ein Spiel mit dem Glück ist, in dem die weitaus überwiegende Zahl der Menschen (= Bevölkerung) die daran teilnehmen regelgerecht Pech haben nach den Spielregeln der Lotterie und auch noch für ihr Pech Steuern bezahlen müssen dafür, dass sie an der Lotterie teilnehmen dürfen ... schließlich Spielen sie ja das Lotteriespiel freiwillig und niemand zwingt sie dazu ... ;)
Avatar
DickeBacke
28.06.16 08:08:02
Beitrag Nr. 21.683
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.709.737 von Straßenkoeter am 28.06.16 08:02:45Irgendwie verstehe ich das aggressive Marketing für die Aktie nicht. Wenn es für dich so ein super Deal ist, kannst Du dich doch einfach entspannt zurück lehnen, statt ständig die Werbetrommel zu rühren...
1 Antwort
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Straßenkoeter
28.06.16 08:02:45
Beitrag Nr. 21.682
Endspurt bei Weng Fine Art-Heute letzter Handelstag an den Börsen, dann nur noch Handel auf Valora.

Heute letzter Handelstag, dann nur noch Handel außerbörslich auf Valora. Rechne heute nochmals mit richtig hohen Umsätzen. Alles ist möglich. Ein Kurseinbruch, wenn ein Paniker aus seinem Tiefschlaf erwacht und schnell noch sein Depot für jeden Preis räumt. Dann sollte man Opportunist sein und gierig einsammeln was möglich ist. Viel wahrscheinlicher aber ist, dass nun agressiv das genommen wird was im Ask steht. Man muss einfach sehen, dass man bei einem Kurs von 5€ und einer Dividende von 0,20€ immer noch eine Dividendenrendite von 4% hat. Sollte sich wegen der Vollausschüttung die Dividende in 2017 auf 0,50€ erhöhen, dann wäre die sogar bei 10%. Da es die Aktie Weng Fine Art so günstig wie noch nie gibt, gehe ich eher davon aus, dass wir am letzten Handelstag nochmals einen deutlichen zweistelligen prozentualen Antieg sehen. Einfach weil der Kurs auf ein unanständig niedriges Niveau gefallen ist. Ja das Delisting ist ein Mist, aber auf der anderen Seite ist die Transformation des Unternehmens abgeschlossen und man darf in Zukunft stetig steigende Gewinne erwarten. Und Herr Weng beteiligt daran alle Aktionäre. Es ist ein Mit und kein Gegen die Aktionäre. Deshalb ist die Höhe des Abschlags dieses Delistings völlig unangebracht.
2 Antworten
Avatar
Kleiner Chef
28.06.16 07:30:58
Beitrag Nr. 21.681
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.708.138 von smartcash am 27.06.16 21:22:08
EU - Konstitution ist kein Lotteriespiel!
Zitat von smartcashS&P hat das Rating von UK mal eben um 2 Stufen auf AA gesenkt und den Ausblick sowieso. Das ist schon mal eine Ansage die die weitere Richtung vorgibt. Ich höre von Einstellungsstopps und Plänen von Unternehmen ins Ausland zu gehen. In dem Stil wird es weitergehen, wenn nicht irgendjemand diese Woche noch den Mut hat sich bei 52% von 73% unbeliebt zu machen und eine Remain Kampagne anstößt trotz Referendum. die Variante auf Zeit zu spielen wird es mit jedem Tag schlimmer machen. Es ist unfassbar wie ein Cameron sich aus der Nummer rausziehen will.

In der WamS las ich von einer Leave Befürworterin, die keine Ahnung hatte aber der die Tierschutzgesetze der EU nicht passen. Das kommt dann dabei raus. Und bei den jungen Leuten die sich jetzt beklagen eine Wahlbeteiligung von 33%. Wir brauchen gar nicht lachen, weil das bei uns auch passieren könnte.

Die Menschen verstehen nicht, dass in allen Belangen der Weg zurück nicht funktioniert.


Ich bin gespannt wie es hier weitergeht. Wie leichtgläubig hier am Beispiel
mit der EU-Mitgliedschaft verfahren wird ist schon abenteuerlich.

Ein Referendum an sich der Briten, ohne Beteiligung der angeschlossenen Länder
des Königsreiches ist schon eine Ausgrenzung von Teilen der Bevölkerung. Wenn
man aber sieht wie man damit jetzt in GB umgeht, dann sieht man das offenbar
wie in einem Endtunier der EM, mal bin ich dabei mal bin ich nicht dabei.

Klar ist seit gestern, daß die Engländer im Endtunier nicht mehr dabei sind. Ob das
für die Umsetzung des Exits gilt, werden wir sehen. Eine Übergangsphase von zwei
Monaten kann noch einige Wellen auslösen, die den politischen Druck über den Verbleib
erhöhen können. Dann wäre das Votum von letzter Woche nichts anderes als ein3
Stimmungsbild und die Mitgliedschaft der Briten gegenüber der EU gleicht einem
Lotteriespiel. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

Solange diese Diskussion die Sommerzeit bestimmt dürfte es den Märkten schwerfallen,
sich wieder zu erholen, einzelne Gegenbewegungen kann es natürlich geben.

Gruß
1 Antwort
Avatar
smartcash
27.06.16 21:22:08
Beitrag Nr. 21.680
S&P hat das Rating von UK mal eben um 2 Stufen auf AA gesenkt und den Ausblick sowieso. Das ist schon mal eine Ansage die die weitere Richtung vorgibt. Ich höre von Einstellungsstopps und Plänen von Unternehmen ins Ausland zu gehen. In dem Stil wird es weitergehen, wenn nicht irgendjemand diese Woche noch den Mut hat sich bei 52% von 73% unbeliebt zu machen und eine Remain Kampagne anstößt trotz Referendum. die Variante auf Zeit zu spielen wird es mit jedem Tag schlimmer machen. Es ist unfassbar wie ein Cameron sich aus der Nummer rausziehen will.

In der WamS las ich von einer Leave Befürworterin, die keine Ahnung hatte aber der die Tierschutzgesetze der EU nicht passen. Das kommt dann dabei raus. Und bei den jungen Leuten die sich jetzt beklagen eine Wahlbeteiligung von 33%. Wir brauchen gar nicht lachen, weil das bei uns auch passieren könnte.

Die Menschen verstehen nicht, dass in allen Belangen der Weg zurück nicht funktioniert.
4 Antworten
Avatar
BICYPAPA
27.06.16 20:20:15
Beitrag Nr. 21.679
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.707.109 von BICYPAPA am 27.06.16 18:58:31
Chartvergleich zum S-DAX
Hier noch die Performance des Biotechdepots im Vergleich zum S-DAX

Avatar
hzenger
27.06.16 19:26:44
Beitrag Nr. 21.678
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.707.223 von Wertefinder1 am 27.06.16 19:14:04Das ist das, was ich oben meinte: die Brexiter haben hier einfach schlicht gelogen. Die Leute dachten, sie stimmen gegen hohe Kosten und osteuropäische Immigranten ab. In Wahrheit wären Kosten und Immigration auch ohne EU Mitgliedschaft da (zumindest dann, wenn man Marktzugang haben will).

Aber es kommt ja noch mehr hinzu. Z.B. ist der Netto-Beitrag der Briten ja nicht einfach nur Geld, das die EU das Klo runterspült. Sondern davon werden dann die Dinge bezahlt, die Großbrittanien an die EU ausgelagert hat: Kartellamt, Flugsicherung, Freihandel etc. etc.

Für all diese Dinge gab es früher halt 27 Behörden in jedem einzelnen Mitgliedsstaat. Jetzt muss England das alles wieder neu machen. Sie brauchen eine größere Wettbewerbsbehörde, eine Flugsicherungsbehörde, Aufsicht für Nahrungsmittelkontrolle etc. etc. etc.

Das dürfte in Summe letztlich mehr kosten als der Beitrag, den Großbrittanien an die EU liefert. Ganz zu schweigen von den ganzen Vorteilen, die jetzt wegfallen (z.B. werden die Roaminggebühren wieder raufgehen, weil die EU Regulierung wegfällt). Und dann ist da natürlich noch das krass gefallene Pfund. iPhones, Fernseher und Mercedes Benz werden ab nächstem Jahr dann 10-15% mehr kosten in UK...
Avatar
Wertefinder1
27.06.16 19:14:04
Beitrag Nr. 21.677
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.706.980 von hzenger am 27.06.16 18:45:01
Zitat von hzenger... Norwegen ist ja eh schon draußen ...


Norwegen war nie drin. Was würde die Norwegen-Option für UK bedeuten:

Norwegen-Option: Großbritannien könnte wie Norwegen dem Europäischen Wirtschaftsraum beitreten. Damit wäre es nicht mehr Teil der EU-Agrar-, Handels- und Außenpolitik. Gleichzeitig würde es sich den freien Zugang zum Binnenmarkt erhalten. Der Nachteil: London müsste fast so viel in den EU-Haushalt einzahlen wie bisher – und die EU-Beiträge waren einer der Hauptkritikpunkte der Brexit-Befürworter. Außerdem müsste Großbritannien im Wesentlichen alle EU-Regeln übernehmen, auch die Bewegungsfreiheit für Arbeitnehmer. Während es also den Regularien der EU unterworfen bliebe, hätte es kein Stimmrecht.

Norwegen mit seinen 5,1 Millionen Einwohnern zahlt jährlich 388 Millionen Euro an die 15 am wenigsten wohlhabenden EU-Länder http://www.norwegen.no/News_and_events/germany/policy/Norweg…

Rechnet man diesen Beitrag auf die ca. 66 Million UK-Einwohner um, dann ergibt sich fast der gleiche Beitrag, den Großbritannien aktuell zahlt. Aber man könnte viel weniger mitbestimmen als heute und müsste sich dem unterwerfen, was die EU beschliesst. Das wäre so ziemlich das Gegenteil dessen, was das BREXIT-Lager versprochen hat.

Die aktuelle Meinung von Boris Johnson, UK könnte bei einem Austritt aus der EU weiter die volle Handels- und Dienstleistungsfreiheit mit der EU haben, aber nichts dafür bezahlen, ist schlicht naiv. Der BREXIT wird ernste Folgen für UK haben müssen bei mehr als 50 % Handelsvolumen soviel im Ex- und Import mit EU-Ländern. Die EU selbst wird das verschmerzen können. Auch weil es ja noch viele Länder mit einer jungen Bevölkerung gibt, die Mitglied der EU werden wollen.
1 Antwort
Avatar
BICYPAPA
27.06.16 18:58:31
Beitrag Nr. 21.676
Statistik Biotechdepot Juni
http://www.ariva.de/forum/Deutsche-Biotechwerte-ab-2016-5327…

Der Monat ist jetzt wieder fast rum. Deshalb noch mal die Statistik vom Biotechdepot. Vor der Brexit Entscheidung hatte ich die Notbremse gezogen, da alle Biotechwerte signifikant abbauten. So wollte ich wenigstens noch die ca 15% Jahresperformance retten und eine Bodenbildung der Biotechs abwarten.
Doch mit der Brexit Entscheidung wurde ich praktisch zum Handeln gezwungen. Ich konnte die 3 Werte Evotec, Sartorius und Biotest fast optimal einkaufen. Somit konnte ich die Performance des Depots von ca 15% auf ca 21% ausbauen. Da ich mit Gewinnmitnahmen rechnete konnte ich auch alle Werte wieder fast optimal verkaufen. Während die meisten anderen Depots ein Minus bis zu 8% zu verkraften hatten, konnte ich durch den sehr hohen Cashbestand mein Ergebnis von 15% auf 21% ausbauen.
Kurz noch die Daten zum heutigen Tag. Der S-DAX notiert mit gut 2% im negativen Bereich. Der DBI steht mit einem Minus von ca 13,26% nicht gerade glänzend da. Erfreulich der Wert des Biotechdepots. Heute verbucht es einen Wert von über 22%.
Da ich alle Positionen wieder glattgestellt habe verbleibt nur noch Epigenomics im Depot, die doch eine große Stärke in den letzten Tagen aufweist. Ich warte noch einige Zeit ab bis sich im Biotechchart eine Bodenbildung abzeichnet, um mich dann wieder in einigen Werte vorsichtig einzukaufen. Im Augenblick belegt das Depot mit 22% etwa Rang 85 von ca 1600 Teilnehmern. Das kann sich für ein Branchendepot mit einem negativen Indexwert von ca 13% wirklich sehen lassen. Ich habe außerdem vor in Zukunft etwas vorsichtiger zu agieren um mir bis zum Jahresende die Performance nicht mehr zu versauen. Der Biofrontera Fehlgriff hat dem Depot doch arg zugesetzt. Das wars in Kürze zu dem Biotechdepot und dem augenblicklichen Stand.
1 Antwort
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Wertefinder1
27.06.16 18:54:18
Beitrag Nr. 21.675
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.700.977 von happyinvest am 27.06.16 01:31:05
Zitat von happyinvesthttp://www.wiwo.de/politik/europa/eu-haushalt-die-groessten-netto-zahler-der-eu/7179190.html

aus aktellem anlass mal eine bildgalerie von wiwo über die nettozahler der eu - und vor allem mal interessant pro kopf.

Platz 1: Niederlande 279,90
Platz 3; deutschland 191,90
und die briten zahlen 76.60

sind ja doch enorme summen die die briten jetzt sparen ;)


Das kommt schon hin - sind in Summe ca. die 110 Mio. Pfund pro Woche oder 5,5 Mrd. Pfund im Jahr.

Nur haben die BREXIT-Befürworter dem Volk ja eingeredet, das sie 350 Mio. Pfund jede Woche an die EU zahlen würden. Und das bei einem Ja zum BREXIT diese im Jahr dann 18 Milliarden Pfund in das unterfinanzierte britsche Gesundheitssystem National Health System fließen werden. Also Britain first! Man hat den Leuten erzählt, das sie keine Arzttermine mehr bekommen, weil ihnen die Europäer auf der Insel diese wegnehmen. In Wahrheit sind es die mehr älteren Briten selbst, die mehr Arzttermine benötigen, die meisten Europäer arbeiten im Land und zahlen somit über ihre Steuern auch in das NHS ein und es soll 130.000 EU-Bürger geben die in UK in der Gesundheitsbranche arbeiten, deren Zukunft jetzt unklar ist. Wenn die Wirtschaftsleistung sinkt oder weniger steigt als mit einem Verbleib in der EU, gibt es eher Einschnitte in das Gesundheitssystem als bei einem BREMAIN.

http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/eu-referendum-…

Die erste Reaktion nach dem BREXIT von UKIP Farage war: Das hat er so selbst nie gesagt und hält es für einen Fehler, das es gesag wurde, weil es nicht haltbar sei.




Fazit: Da wurde mit dreisten Lügen an die Ausländerfeindlichkeit appelliert, wie es auch eine AfD macht, wenn der Verkehrsrowdy Gauland sagt, das niemand in Deutschland neben einem Herr Boateng wohnen möchte. Die Fehler in der Unterfinanzierung des NHS wurde den EU-Ausländern in die Schuhe geschoben und so Stimmung für Britain first und weg mit der EU gemacht.

In UK gibt es schon heute nur halb soviele Krankenhausbetten wie z. B. in Rumänien und mit der Gesundheitsfürsorge scheint es wirklich schlecht auszusehen. Das ist nicht so wie in Deutschland, wo wenn man arbeitet, krankenversichert ist und dann auch in ein Krankenhaus gehen kann ohne etwas dazuzubezahlen. Wer in UK als armer Mensch krank wird und den falschen Status hat, kann sterben, weil er die medizinische Hilfe nicht bezahlen kann.
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question-mark
27.06.16 18:47:22
Beitrag Nr. 21.674
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.706.980 von hzenger am 27.06.16 18:45:01man würde der entsprechenden Regierung klarmachen, dass sie denselben Handelsstatus wie Nordkorea haben werden, wenn sie gehen.


der war gut !
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hzenger
27.06.16 18:45:01
Beitrag Nr. 21.673
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.705.645 von kontingent am 27.06.16 16:22:37Für viele Süd-Euroländern wäre ein EU-Austritt noch viel problematischer als für Großbrittanien.

GB ist bei allem, was unangenehm ist, ja ohnehin nicht dabei (z.B. Euro, Griechenlandrettung, Staatsanleihenaufkauf und Syrien-Immigration). Insofern sind da die Wähler in meinen Augen auf wirklich ziemlich perverse Rhetorik reingefallen, die inhaltlich eine Luftblase ist.

Bei den anderen EU Ländern hätte ein EU Austritt natürlich schon den Reiz, sich von bestimmten negativen Dingen der EU verabschieden zu können. Allerdings würde das bei den meisten Ländern einem Default gleichkommen, denn aus dem Euro müssten sie dann ja wohl auch raus.

Die neue lokale Ersatzwärung für den Euro (Drachme, Lire, Franc etc.) würde natürlich sofort in den Keller fallen. Da ist Großbrittanien einfach viel stabiler, weil sie ein grundsätzlich verlässlicher Wirtschaftspartner sind. Aber würde irgendwer freiwillig Griechische Drachme-Anleihen oder französische Franc-Anleihen zu normalen Zinssätzen halten, wenn EZB und Deutschland im Worst Case dafür nicht mehr einstehen? Erscheint mir schwer vorstellbar. Die Südländern können also eigentlich nur raus, wenn sie bereit sind, einen fetten Staatsbankrott mit allem drum und dran hinzulegen. Das würde glaube ich nicht viel Spaß machen...

Die Osteuropäer fallen für einen Exit im Prinzip auch weg wegen der Angst vor Russland. Bleiben also nur noch die kleineren Nordländer. Da erscheinen mir Holland und Finnland die einzigen Länder, wo das theoretisch passieren könnte. Norwegen ist ja eh schon draußen und Dänemark und Schweden sind nicht im Euro.

Aber ich wage mal die Prognose: Wenn ein Zwerg wie Holland, Finnland oder die Slowakei anfangen würde, da allzu laut rumzuheulen, dann würde Frau Merkel weniger gnädig sein als mit den Engländern. Ich denke da würden sofort die Schrauben angezogen werden und man würde der entsprechenden Regierung klarmachen, dass sie denselben Handelsstatus wie Nordkorea haben werden, wenn sie gehen.

Ich glaube daher nicht wirklich an einen realen weiteren Exit von irgendwem. Allerdings könnte allein schon das Thema Exit in Frankreich und anderswo für weitere Monate von Chaos und Unsicherheit führen. Leider.
3 Antworten
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kontingent
27.06.16 16:22:37
Beitrag Nr. 21.672
Nicht alle in UK die für „leave“ gestimmt haben, wollten wirklich raus aus der EU ... aber sie wollten raus aus dieser EU ! ... ohne sich zu überlegen, dass „ein bisschen Schwanger“ nicht möglich ist ...

... diese „bauchgesteuerte“ Gefühlsentscheidung teilen sie aber mit vielen der über 400 Millionen EU-Bürger, die am Donnerstag nicht zur Abstimmung über in der EU bleiben ? - Ja! oder Nein! - abstimmen konnten ... vielleicht hätte es dann noch einen Frexit, Nexit usw. gegeben ...

Frage: Auf den Verbleib welchen Landes würde irgendjemand hier bei klarem Verstand noch einen Betrag von sagen wir mal 10.000 € setzen ? wenn z.B. in Frankreich und Holland ebenfalls ein solches Referendum wie in UK abgehalten würde ...
4 Antworten
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sdaktien
27.06.16 10:15:07
Beitrag Nr. 21.671
Da muss man halt anfangen zu denken, bevor man handelt.

Aber wie soll man wissen was man denkt, bevor man gehört hat, was man sagt. :rolleyes:
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Rainolaus
27.06.16 10:11:05
Beitrag Nr. 21.670
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.702.357 von sdaktien am 27.06.16 10:01:20
Zitat von sdaktienDie werden sie auch brauchen, wenn die Steuern Richtung Kontinent wegbrechen.


denen wird gerade erst klar, was sie da getan haben.
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sdaktien
27.06.16 10:01:20
Beitrag Nr. 21.669
Die werden sie auch brauchen, wenn die Steuern Richtung Kontinent wegbrechen.
1 Antwort
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kontingent
27.06.16 08:00:00
Beitrag Nr. 21.668
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.700.977 von happyinvest am 27.06.16 01:31:05... ich glaube nur der Statistik die ich selbst „gefälscht“ habe ... ;)
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happyinvest
27.06.16 01:31:05
Beitrag Nr. 21.667
http://www.wiwo.de/politik/europa/eu-haushalt-die-groessten-netto-zahler-der-eu/7179190.html

aus aktellem anlass mal eine bildgalerie von wiwo über die nettozahler der eu - und vor allem mal interessant pro kopf.

Platz 1: Niederlande 279,90
Platz 3; deutschland 191,90
und die briten zahlen 76.60

sind ja doch enorme summen die die briten jetzt sparen ;)
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