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schrieb am 12.06.05 13:13:18
Hallo Liebe Boardgemeinde !
Ich möchte Euch heute ein Unternehmen vorstellen, dass von der
Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt an die Börse (Prime
Standard) gegangen ist.
Durch ein Reverse IPO wurde das Unternehmen Wire Card
(www.wirecard.de) in die bereits börsennotierte Infogenie AG
integriert. Dadurch entstand ein völlig neues Unternehmen, das
NICHTS mehr mit der eigentlichen Infogenie zu tun hat.
Z. Zt. Wird Wire Card überhaupt nicht beachtet, die Tagesumsätze
zeigen deutlich auf, dass die Story die hinter der Wire Card AG
steckt der Öffentlichkeit in keinsterweise bekannt ist.
Aus meiner Sicht jedoch sehe ich langfristig erhebliches
Kurspotential.
Zum besseren Verständnis füge ich diesem Thread ein paar bestehende
Artikel bei, die ich nach eingehender Recherche im Internet
gefunden haben.
So kann sich jeder sein eigenes Bild über das „NEUE“ Unternehmen
Wire Card ein Bild machen.
Erstmal die aktuellen Zahlen des 01. Quartals 2005:
Wire Card AG mit hohem Wachstum im 1. Quartal 2005
31.05.2005 (11:13)
Berlin/München, 31. Mai 2005. Die Wire Card AG
(News/Board/Kurs/Chart) hat im ersten Quartal 2005 erneut hohe
Zuwachsraten bei ihren Ertrags- und Ergebniszahlen erzielt.
Der Umsatz des börsennotierten Software-Unternehmens im
Marktsegment elektronischer Zahlungslösungen stieg gegenüber dem
Vorjahresquartal von 7,8 Mio. Euro auf 10,1 Mio. Euro. Das EBIT
verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal auf gut 1 Mio.
Euro (alle Angaben auf Basis der bereinigten Proforma-Zahlen des
neuen Wire Card Konzerns).
Dr. Markus Braun, Vorstand der Wire Card AG: „Die Kernkompetenzen
der Wire Card AG sind sämtliche Dienstleistungen für das
Outsourcing elektronischer Zahlungsabwicklungen. Über 2.000
international tätige Unternehmen nutzen die international
einsetzbaren Zahlungslösungen zur Abrechnung. Ein besonderes
Leistungsmerkmal ist die simultane Bonitätsprüfung des Endkunden
vor der Auftragsannahme.“
Die Aktien der Wire Card AG (ISIN DE0007472060) sind im Prime
Standard notiert und im CDax enthalten. Das eingetragene
Grundkapital beträgt rund 55,4 Mio. Euro per 31. Mai 2005.
Mehrheitseigner der Wire Card AG ist mit 87,2 Prozent die ebs
Holding, 12,8 Prozent befinden sich zur Zeit im Streubesitz. Die
Wire Card AG beabsichtigt, im Abhängigkeit vom Börsenumfeld, den
Streubesitz in diesem Jahr auf mindestens 25 Prozent zu
erhöhen.
Details zu den veröffentlichten Zahlen und der Proforma-Darstellung
können ab sofort dem Quartalsbericht I, 2005 entnommen werden.
Jetzt die aktuellste Pressenews:
01.06.2005 19:24
Wire Card Finanzplattform mit neuem Travel/Airline Modul /
Führender europäischer Anbieter von Zahlungssystemen integriert 2e
Systems-Buchungsmaschine
Berlin/ Grasbrunn b. München (ots) - Die im Prime Standard der
deutschen Börse notierte Wire Card (Nachrichten) (ISIN
DE0007472060), einer der
führenden europäischen Anbieter von Zahlungssystemen,
Risikomanagement- und Kommunikationsdienstleistungen und der
Touristik-Softwareanbieter 2e Systems GmbH mit Sitz in
Kelsterbach,
bestätigen ihre erfolgreiche Kooperation. Mit der reibungslosen
Integration der Wire Card Zahlungs- und Risikomanagement-Plattform
in
die 2e-Buchungsmaschine entsprechen beide Lösungsanbieter dem
Bedürfnis von Reiseunternehmen, Buchungen über das Internet
problemlos und sicher abwickeln zu können.
Einer der gemeinsam betreuten Kunden ist beispielsweise die
dba,
Deutschlands zweitgrößte innerdeutsche Liniengesellschaft, die
im
Februar 2005 als Testsieger im Airline-Vergleich der Stiftung
Warentest hervorging.
2e Systems realisierte Anfang des Jahres die komplett neue
Buchungsanwendung für dba. Wire Card hingegen ist bereits seit
August
2003 erfahrener Technologie- und Service-Dienstleister für dba
im
Bereich der Online Zahlungsabwicklung bzw. Risikomanagement von
Flugtickets.
Phil Douglas von 2e Systems: "Wir freuen über die
Zusammenarbeit
mit Wire Card. Trotz erheblichem Zeitdruck hat alles
reibungslos
funktioniert. Ein Maximum an Flexibilität war für die
Durchführung
erforderlich - das haben wir gemeinsam professionell
bewältigt."
dba-Geschäftsführer Peter Wojahn äußerte sich ebenfalls sehr
zufrieden: "Buchungssoftware und Zahlungsabwicklung sind
wichtige
Geschäftsprozesse, die reibungslos und zuverlässig
funktionieren
müssen, um unseren wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Wir sind
mit
der kompetenten, schnellen Projektrealisierung und der
Zusammenarbeit
unserer beiden Lösungspartner Wire Card und 2e hochzufrieden".
Neben weiteren branchenspezifischen Lösungen, unterstützt Wire
Card auch die Airline- und Tourismus Branche, um Zahlungen von
Endkunden oder die Provisionsausschüttung an Reisebüros oder
Agenturen über eine zentrale Plattform zu steuern. Wirksame
Risikomanagement-Mechanismen minimieren Zahlungsausfälle. Die
Wire
Card Plattform ist neben 2e Systems bereits in viele
Buchungsmaschinen standardmäßig integriert, z.B. in die Systeme
von
der Dialog-Computer-Software GmbH/ Caesar oder der Inovasoft
AG/
Dynares.
Originaltext: Wire Card AG
Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=15202
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_15202.rss2
ISIN: DE0007472060
Pressekontakt:
Wire Card AG
An den Treptowers 1
12435 Berlin
Iris Stöckl
Tel.: +49 89 4424 2034
Fax: +49 89 4424 2100
E-Mail: iris.stoeckl@wirecard.com
www.wirecard.de
Die ersten zaghaften Empfehlungen:
Von Thomas Bergmann
Nachdem der IPO-Markt in Deutschland immer noch brach liegt,
versuchen manche Gesellschaften über ein Hintertürchen auf das
Börsenparkett zu gelangen. Die Rede ist von einem so genannten
"Reverse IPO", bei dem ein Unternehmen in eine bereits
börsennotierte Gesellschaft eingebracht wird. Neben der Tatsache,
dass auf diesem Weg erheblich Kosten und Zeit gespart werden,
lassen sich meist auch ein höherer Unternehmenswert erzielen als
bei einem "klassischen" Börsengang. Bei den ehemaligen
Neuer-Markt-Werten Tepla (Fusion mit PVA Vakuum-Anlagenbau zu PVA
Tepla im Oktober 2002) und Asclepion Meditec (Verschmelzung mit
Carl Zeiss Ophtalmic Systems zu Carl Zeiss Meditec im Juli 2002)
hat diese Methode funktioniert. Jetzt sollen Infogenie Europe und
Catoossee der Türöffner.
Umfirmierung in Wire Card AG
Die EBS Holding, bereits Mehrheitsaktionär von Infogenie Europe,
wird nach Click2Pay (vergleichbar mit Firstgate) auch ihre
70-Prozent-Tochter Wire Card AG in die börsennotierte Gesellschaft
einbringen. Gleichzeitig soll die Infogenie Europe AG in Wire Card
AG umbenannt werden. Wire Card ist einer der weltweit führenden
Anbieter für Echtzeitbezahlsysteme im Internet. Über 2.000
B2B-Kunden, darunter Sony, Betandwin.com, Tiscali und ProSieben-
Sat.1, nutzen die plattform-basierten Wire-Card-Lösungen, die den
gesamten Prozess der Zahlungsabwicklung und Bonitätsprüfung
umfassen. Im Jahr 2005 werden laut Vorstand Dr. Markus Braun
Transaktionen im Wert von 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro über diese
Systeme abgeschlossen. Damit ist die Gesellschaft nach eigenem
Bekunden etwa 20 bis 25 Prozent größer als der nächste
Wettbewerber.
Moderate Bewertung
Die Analysten von SES Researh bewerten die "neue" Gesellschaft auf
Basis eines DCF-Modells (Discounted Cashflow) mit rund 180
Millionen Euro. Unter der Annahme, dass Wire Card nach den
geplanten Kapitalmaßnahmen (Sach- und Barkapitalerhöhung) etwa 65
Millionen Aktien ausstehen hat, ergäbe sich ein Preis von rund 2,80
Euro je Aktie. Dies ist allerdings sehr konservativ gerechnet, wenn
man die Bewertung anderer, börsennotierter Gesellschaften
betrachtet. Die am ehesten zu vergleichende Cybersource aus den USA
bringt derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 170 Millionen
Euro auf die Waage. Wire Card weist aber im Vergleich zu den
Amerikanern einen doppelt so hohen Umsatz und Gewinn aus. Auch die
britische NETeller und die amerikanische Optimal Group sind
wesentlich höher bewertet.
Fazit: Gute Gelegenheit zum Kauf. Mit einem Engagement bei
Infogenie können sich Anleger zu einem frühen Zeitpunkt an einer
interessanten Wachstumsstory beteiligen.
Infobox: Infogenie Europe
Hinweis: Der Artikel ist in Ausgabe #02/05 von DER AKTIONÄR
erschienen.
10.05.2005
Wire Card Outperformer
SES Research
hier klicken zur Chartansicht Die Analysten von SES Research
bewerten die Aktie von Wire Card (ISIN DE0007472060/ WKN 747206) in
einer Ersteinschätzung mit "Outperformer".
Der Wire Card-Konzern entwickle und vermarkte ASP-Lösungen für
Echtzeitbezahlsysteme. Echtzeitbezahlsysteme seien Systeme, mit
denen Unternehmen Zahlungen mit ihren Endkunden unmittelbar (in
Echtzeit) über das Internet abwickeln könnten. Besonderheit dabei
sei, dass gleichzeitig die Bonität des Endkunden überprüft werde.
Darüber hinaus könnten Wire Card-Kunden weitere Funktionen
(Mahnwesen etc.) innerhalb der Financial Supply Chain (FSC) an die
Wire Card outsourcen.
Das Marktpotenzial der Wire Card sei an das Online-Einkaufverhalten
sowie an das Online-Entertainmentverhalten (Online-Spiele,
Online-Glücksspiele, Online-Wetten etc.) privater Haushalte
gekoppelt. Dies hänge indirekt an der Internetpenetration sowie an
den Ausgaben pro Kopf im Internet. Beide Kennziffern sollten bis
2008e eine hohe Wachstumsdynamik aufweisen.
AdSolution - Internet Werbeflächen Management System
Darüber hinaus ergebe sich für Wire Card durch die FSC eine weitere
Wachstumsdimension. Die Wertpapierexperten würden erwarten, dass
Unternehmen verstärkt dazu übergingen, mehr und mehr Komponenten
des Zahlungsprozesses auszulagern. Wire Card stelle für Unternehmen
einen idealen Outsourcing-Partner dar.
Auf Basis des DCF-Modells der Wertpapierexperten ergebe sich ein
fairer Wert von 3,10 EUR pro Aktie. Das entspreche einem
Aufholpotenzial von 37%. Ein KGV 06e von 10 sowie ein PEG (05e-08e)
von 0,4 würden die Unterbewertung bestätigen. Auf Grund des
transaktions- und plattformbasierenden Geschäftsmodells würden die
Wertpapierexperten eine signifikante Margensteigerung bis 2006e
erwarten. Das Geschäftsmodell sei darauf ausgelegt, an zwei großen
Wachstumstrends zu partizipieren: Dem Online-Einkauf sowie dem
Outsourcing von Funktionen innerhalb des Zahlungsprozesses.
Die Analysten von SES Research stufen die Aktie von Wire Card in
einer Ersteinschätzung mit Outperformer ein.
01.06.2005
Wire Card kaufenswert
TradeCentre.de
hier klicken zur Chartansicht Die Experten von "TradeCentre.de"
halten die Aktie von Wire Card (ISIN DE0007472060/ WKN 747206) für
kaufenswert.
Durch ein Reverse IPO hat die Wire Card AG den Sprung auf das
Börsenparkett vollzogen. Der Großaktionär, die ebs Holding AG,
halte rund 88 Prozent an dem Unternehmen und habe die
Geschäftsaktivitäten in die ehemalige InfoGenie Europe AG
eingebracht.
Die Gesellschaft sei ein Internet-Dienstleister für die
Echtzeit-Zahlungsabwicklung mit integriertem Risikomanagement sowie
Call-Center- und Kommunikationslösungen. Der Bereich
Zahlungssysteme reiche von Standardlösungen für kleinere Anbieter
bis hin zu branchenspezifischen Financial Supply Chain
Management-Lösungen für Großunternehmen. Es werde eine breite
Palette lokaler und globaler Zahlungsmethoden über Kreditkarten-
und Lastschriftverfahren sowie mit dem Produkt CLICK2PAY ein
alternatives Internet-Echtzeit-Zahlungssystem offeriert.
AdSolution - Internet Werbeflächen Management System
Namhafte Unternehmen vor allem aus den Branchen e-Commerce,
Travel/Ticketing, Homeshopping, Medien und Gaming, darunter zum
Beispiel flydba.com, HSE24, Sony Europe und Tiscali würden die
Lösungen von Wire Card nutzen. "Wir sind in Europa einer der
größten Banken unabhängige Anbieter und sind zusätzlich auch in
Nordamerika tätig", sage Vorstandschef Markus Braun im Gespräch mit
"TradeCentre.de".
Von großer Bedeutung sei der Gaming-Markt, da dort die
Wachstumsraten gigantisch seien. Online-Casinos, Poker und
Sportwetten seien im Internet der Renner. Das alternative
Internet-Zahlungssystem CLICK2PAY eigne sich hervorragend für diese
Märkte, da es Kartenzahlung und verschiedenste lokale
Debit-Verfahren vereine. Die Wire Card zähle zum Beispiel den
österreichischen Wettanbieter betandwin.com oder die Microgaming
Gruppe zu ihren Kunden.
Das Unternehmen habe auf pro-Forma Basis im vergangenen
Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro erzielt.
Pro-Forma habe das EBIT sechs Millionen Euro betragen. Dies
entspreche einer knackigen Marge von satten 15 Prozent. Braun
kündige für das Jahr 2005 ein Umsatz- und Ergebnisplus von
mindestens 30 Prozent an. "In den nächsten zwei bis drei Jahren
können wir aus eigener Kraft jeweils mit rund 30 Prozent wachsen",
sage der CEO. Die ohnehin schon bombige EBIT-Marge dürfte sich auf
Grund der hohen Skaleneffekte noch auf über 20 Prozent steigern
lassen. In der kommenden Woche präsentiere die Firma Zahlen für das
erste Quartal. Negative Überraschungen seien nicht zu erwarten.
Vor kurzem seien im Zuge einer Bezugsrechtskapitalerhöhung
insgesamt 2.738.493 neue Aktien zum Preis von 2,09 Euro gezeichnet
worden. Die Aktien seien mindestens bis Ende des dritten Quartals
gelocked und nicht zum Handel zugelassen. Weitere Barbeschaffungen
seien für das organische Wachstum nicht nötig, erkläre Braun.
Höchstens bei Zukäufen, die der CEO in Erwägung ziehe, wäre eine
Kapitalerhöhung notwendig. "Wir sind offen für Akquisitionen und
schauen uns den Markt permanent an."
Konkurrenten aus dem Bereich der Telekomkonzerne (Telekom,
Vodafone) oder Kreditkartenhäuser (American Express) fürchte Braun
nicht. "Unsere Wettbewerber sind eher die großen Banken, die auf
das Kreditkartengeschäft spezialisiert sind".
Da im Bereich der Online-Zahlungssysteme vor allem in England die
Musik spiele, würden britische Investoren zunehmend Interesse am
Unternehmen zeigen. Bei rund 55 Millionen Aktien (derzeit seien
allerdings nur rund elf Millionen Aktien zum Handel zugelassen)
bringe es Wire Card auf eine Kapitalisierung von rund 140 Millionen
Euro. Das sei auf den ersten Blick viel Holz. Die Wachstumsraten
seien dafür aber enorm hoch. Mache das Management keine Fehler,
dürfte es nicht sonderlich schwer sein, an den super Marktchancen
teilzunehmen. Das KGV für 2006 betrage günstige 13. Wettbewerber
kämen auf ein KGV von strammen 25.
Die Aktie von Wire Card ist mit einem Kursziel von mindestens 3,50
Euro kaufenswert, so die Experten von "TradeCentre.de".
Nüchtern betrachtet sehe ich bei diesem Wert wiedermal eine Chance
an einer interessanten und sehr spannenden Story teilnehmen zu
können.
Wir kennen alle das Spielchen. Die einschlägige Pressezunft sucht
immer nach NEUEN Gesichtern, da die ALTEN Geschichten abgegrast
sind. Irgendwann in naher Zukunft schreibt die erste
Börsenzeitschrift einen Artikel, dann folgt die zweite und ab geht
die Post. Danach folgen die Analysen, die Börsenumsätze steigen und
ehe man sich versieht wird die eventuelle TecDax Aufnahme
gespielt.
Und wir wissen alle was das bedeutet.....
FAZIT:
Macht Euch schlau über diesen Wert. Besucht die Hompage, seht Euch
den Kundenstamm an (z. B. Betandwin - Weltmeisterschaft 2006) und
setzt den Wert auf die Watchlist. Meiner Meinung nach wächst hier
was großes heran, wo wir in 2 Jahren fluchend vor dem Monitor
sitzen und uns sagen: "Die konnte ich gemütlich bei 2,45 einsammeln
und jetzt ?
Viel Glück !
schrieb am 12.06.05 14:35:38
[posting]16.870.038 von Compus am 12.06.05
13:13:18[/posting]Sicher ein interessantes Papier, aber m.E.
auch schon sehr hoch bewertet. Außerdem frage ich mich bei diesen
sog Researchstudien, wie sie ihre Gewinne berechnet haben.
In einem Artikel steht, daß das 06er KGV 13 "nur" betrage.
Ausgehend vom letzten Xetra-Kurs bei 2,50 und 55 Mio Aktien
prognostiziert dieser "Profi" demanch einen JÜ für 2006 in Höhe von
10,6 Mio. Im 1.Quartal 2005 betrug das EBIT (nicht der JÜ!) 1 Mio.
Da frage ich mich, wo dieses exponetielle Wachstum herkommen soll
bzw wie realistisch diese Erwartung ist.
SES prognostiziert sogar ein KGV von 10 für 2006, womit der JÜ noch
höher liegen müßte.
Ich gebe zu zu, daß ich nicht einschätzen kann, ob dieses enorme
Gewinnwachstum möglich ist. Vielleicht ist es ja machbar. Aber ich
habe eher den Eindruck, daß vielleicht nur die zum Börsenhandel
zugelassenen Aktien in diese Berechnungen eingeflossen ist, womit
das natürlich eine Milchmädchenrechnung wäre.
schrieb am 13.06.05 08:44:47
@MFC500 (Danke für Deinen Beitrag)
Ich sehe das rasante Wachstum als realistisch an, da die
Entwicklungskosten sinken und die Marge steigt. Weiterhin müssen
wir uns darüber im klaren sein, dass Internet Shopping bald überall
SELBSTVERSTÄNDLICH sein wird und eine sichere Zahlungsmöglichkeit
für Kunden als auch für den Verkäufer garantiert sein muss.
Das derzeitige "eventuelle" KGV kann vernachlässigt werden.
Wenn Wire Card gespielt wird, dann aufgrund der Marktposition in
Europa (siehe Kundenstamm)und der zukünftigen Wachstumsphantasie
sowie der TecDax-Phantasie.
Ich bin überzeugt das bald die ersten Meldungen über
ausserbörsliche Fondsbeteiligungen gemeldet werden.
Alles in allem, eine sehr spannende Börsenstory und darauf kommt´s
an.
schrieb am 13.06.05 11:59:09
Wer steckt eigentlich hinter dem Großaktionär ebs Holding?
schrieb am 14.06.05 08:07:54
@Herbert
Hier zur Erklärung:
Hallbergmoos, 29.Mai 2002. (press1: iBOT) - Die Gründung des
Technologiekonzerns ebs Holding AG ist das Ergebnis einer
zukunftsorientierten und weitsichtigen Planung der vergangenen
Jahre. Der Vorstand der Holding, Paul Bauer begann 1999 als
Begründer der ebs Electronic Billing Systems AG (ebsAG), zusammen
mit ebsAG Vorstand Alexander Herbst diese strategische
Marktpositionierung. Weitere Firmen wurden gegründet bzw.
acquiriert. Die fünf Säulen des ebs Holding Gebäudes setzen sich
jetzt zusammen aus der ebs Electronic Billing Systems AG, Wire Card
AG, United Payment GmbH(vormals pay@eurodebit GmbH), ebs Mobil GmbH
und ebs Global GmbH. Die zu einer starken Gruppe
zusammengeschlossenen Unternehmen sind 100%ige Töchter der Holding,
die nicht im operativen Geschäft agiert, sondern sich darauf
konzentriert weitere Investitionen vorzunehmen, die zur Holding
Struktur und dem Geschäftsbereich elektronische Zahlungssysteme
passen. Mit dieser gezielten Bündelung können Kunden die passende
ePayment Lösung für jede Anforderung im elektronischen
Zahlungsverkehr, unabhängig von Struktur und Größe des Anbieters,
mit allen dazugehörigen Dienstleistungen erwarten.
Die Wire Card AG ist mit ihren High End Technologie Produkten,
hervorragend aufgestellt. Das Corporate Clearing Center, eine
modulare Plattform für die Abwicklung von Finanzprozessen bietet
komplexe Funktionalitäten für Großunternehmen. Die
Finanztransaktionen sowie internen und externen Datenströme global
tätiger Unternehmen laufen auf dieser zentralen Plattform zusammen
und ermöglichen die Einbindung aller Vertriebs- und
Lieferantenkanäle. Anfang Mai 2002 präsentierte Vorstand Dr. Markus
Braun mit dem Corporate Trust Center das erste "Stand Alone"
Produkt für intelligentes Risiko Management. Mit Hilfe des
Corporate Trust Centers wird Unternehmen umfangreicher
plattformunabhängiger Schutz vor Zahlungsausfällen im
elektronischen Handel geboten.
Anbieter, die in erster Linie das processing von ePayment Lösungen
im Backend benötigen (wie z.B. IP-Gateways), werden über die ebs
Electronic Billing Systems AG Zahlungssysteme eingebunden. Die
ebsAG stellt Kunden mit größerem Transaktionsvolumen oder Banken
eine high performance Processing Plattform zur Verfügung, welche
auch dem Informationsbedürfnis des globalen Merchants gerecht wird.
Mit dem Finanzexperten Alexander Herbst im Vorstand, der auch für
die ebs Global GmbH und ebs Mobil GmbH die Geschäfte führt, ist ein
kompetenter Partner für das Finanzmanagement der Gruppe an Bord.
Herbst leitet ein Team von über 40 Mitarbeitern im Bereich
Processing, Accounts und Kundenservice.
Die United Payment GmbH deren operatives Geschäft im Inland und auf
den zentraleuropäischen Raum konzentriert wird, ist Ansprechpartner
für kleinere Anbieter (Frontend Lösungen), die eine schnelle,
unaufwändige Implementierung der klassischen Paymentverfahren wie
Kreditkarten/ Lastschrift Transaktionen etc. benötigen und schnürt
auf Wunsch ein komplettes Dienstleistungspaket wie z.B.
Risikomanagement Tools, Customer Care, Mahnwesen und Inkasso. Mirko
J. Hüllemann, ehemaliger Paybox Key Accounter, ist für United
Payment als Geschäftsführer verantwortlich.
Als Beteiligungsgesellschaft für Billing Unternehmen wird sich die
ebs Global GmbH auf die großen europäischen Märkte konzentrieren.
Nach Spanien und England werden kurzfristig weitere Länder, wie
z.B. Italien und Frankreich folgen.
Infolge der maßgeblichen Beteilung an der am Neuen Markt in
Frankfurt notierten InfoGenie Europe Ltd. (Call-Center Spezialist
Thomas Dehler seit 15.5.02 im Vorstand) durch die ebs Mobil ziehen
zukünftig alle Holding Unternehmen Nutzen aus dem Call Center Know
How der InfoGenie.
Der Kundenservice aller Unternehmen der ebs Gruppe reicht vom
technischen Support, über das Processing bis zum Customer Care
Center und dem Experten Pool / Call Center der InfoGenie, eines der
besten Dienstleistungsangebote am Markt.
In Windsor/UK dem Headquarter der InfoGenie Ltd. werden demnächst
Niederlassungen der ebsAG sowie der United Payment zur besseren
Positionierung am englischen Markt, gegründet.
Innerhalb der Holding sind derzeit 120 Mitarbeiter beschäftigt, mit
steigender Tendenz. Die Erwartungen liegen nach cash- positivem
Quartalergebnis 2002 (und über 70 Mio. EURO Umsatz im 1.Vj.2002)
bei ca. 400 Mio.EURO Clearing Volumen für dieses Jahr. Hauptsitz
der Holding ist Hallbergmoos bei München.
Kontakt:
Iris Stöckl
Director Public Relations
ebs Holding AG
Lilienthalstrasse 5
D-85399 Hallbergmoos
Tel. +49 (0) 811 5546 329
Fax +49 (0) 811 5546 333
www.ebsholding.com
www.ebs-ag.de
www.wirecard.com
istoeckl@ebs-ag.de
schrieb am 14.06.05 09:40:57
Hmm, viel Text, aber keine Antwort auf meine Frage. Um sie zu
präzisieren, hier noch einmal: Wer sind die Anteilseigner der EBS
Holding und wo sind diese beheimatet?
Weiterhin lese ich im o. g. Artikel, dass ein wesentlicher Teil der
bisherigen Umsatzerlöse der Wire Card gar nicht aus dem
Finanzdienstleistungs-, sondern aus dem Call-Center-Geschäft
stammen. Ist das richtig? Ist denn dann die Bewertung der Wire Card
AG nicht viel zu hoch?
schrieb am 14.06.05 09:59:30
@HERBERT
Das ist eine Holding die seinerzeit gegründet worden ist. Gehört
100% zur Wire Card AG. Eines Tages wird die Holding aufgelöst, da
Sie kein operatives Geschäft beinhaltet. Firmenstandort und IR
genau identsich mit Wire Card.
Der o. g. Artikel stammt aus dem Jahre 2002.
schrieb am 14.06.05 12:19:30
Meine Frage war aber eine andere: Wer sind die Großaktionäre der
EBS Holding und der Wire Card AG und wo sind diese beheimatet?
schrieb am 15.06.05 13:41:18
Großaktionär der Wirecard ist die EBS; bis zur erfolgten
Kapitalerhöhung waren das gut 90%, aber um den Free Float ztu
erhöhen hat EBS die Kapitalerhöhung nicht mitgetragen; es wurden
aber troztdem alle Aktien plaziert....aber wem die EBS gehört,
keine Ahnung?!!!