Im September 2009 folgten etwa 700 Aussteller dem Ruf der Frankfurter Veranstalter und stellten ihre Autoneuheiten bei der Internationalen Automobil-Ausstellung vor. Darunter befanden sich fünf Dutzend Automobilhersteller aus aller Herren Länder. Die Wirtschaftskrise sorgte dafür, dass sich 300 Aussteller weniger in Frankfurt einfanden, als das im Jahr zuvor in Paris der Fall gewesen war.
Zu den Highlights bei den Autoneuheiten zählte der Aston Martin Rapide. Er präsentierte sich mit einem Motor, der die Kraft von 480 Pferdestärken besitzt und es auf die Höchstgeschwindigkeit von knappen 300 Kilometern pro Stunde bringt. Schade nur, dass man sie auf den öffentlichen Autobahnen nur an wenigen Stellen einmal ausfahren kann. Bestechend ist auch die Spurtstärke. Immerhin schafft es ein geübter Fahrer, den Wagen in weniger als sechs Sekunden von null auf 100 zu beschleunigen. Experten gehen bei dem schnittigen Wagen, der eine echte Konkurrenz für Porsche werden könnte, von einem künftigen Kaufpreis jenseits der 200.000 Euro aus.
Auch die deutschen Autobauer konnten mit interessanten Autoneuheiten aufwarten. Dazu gehört beispielsweise der Audi A 5, der sowohl als Limousine als auch als Sportback zu haben ist. Die sportlichen Fahrer unter den Familienvätern wird es freuen, dass er ein gigantisches Kofferraumvolumen von fast 500 Litern besitzt und dieses sich durch das einfache Umlegen der Rückbank auf knappe 1.000 Liter erweitern lässt.
BMW hatte gleich mehrere Autoneuheiten zu bieten, wobei der BMW Hybdrid X6 eindeutig am meisten bewundert wurde. Er arbeitet mit einem Benzinmotor und zwei Elektromotoren. Kurzstrecken lassen sich vollständig mit dem Elektroantrieb bewältigen, nur für längere Fahrtwege wird der Verbrennungsmotor benötigt. Beim Active Hybrid 7 setzt man auf andere Technologien. Hier dient der Elektromotor zur Verstärkung des Beschleunigungsvermögens und hilft gleichzeitig beim Sprit sparen.
VW zeigte als Autoneuheiten auf der IAA den neuen Polo. Bei dieser Premiere stellte man fest, dass VW wie immer mitdenkt und seine Fahrzeuge mit unterschiedlichen Motorisierungen anbietet. Mit einem halben Dutzend Modellen, die sich gleichmäßig auf Benziner und Diesel verteilen, findet der interessierte Kunde eine reiche Auswahl vor. Jetta, Multivan, Touran und Variant aus der Golf-Reihe bekamen ein komplettes Facelift verpasst. Auch der Bluemotion war umlagert, denn er soll nach Angaben des Herstellers mit drei Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer auskommen.