Eine Einparkhilfe einbauen und sicherer fahren
Auch wer über ein außerordentlich gutes Fahrgefühl verfügt, kommt in engen Winkeln mit schlechter Sicht beim Parken an seine Grenzen. Daher sollte man eine Einparkhilfe einbauen, um überall problemlos parken zu können.
Selbst die besten Autofahrer haben hin und wieder mit zu engen Parklücken zu kämpfen. Ist die Sicht obendrein noch eingeschränkt, wird das Abstellen des Fahrzeugs fast zur Qual. Wenn man einen Beifahrer dabei hat, kann man diesen immerhin bitten, einen in die Parklücke einzuweisen, indem er winkt, wenn man einem Hindernis zu nahe kommt.
Doch nicht immer ist man mit einer Begleitung unterwegs, die diese Aufgabe unternehmen kann. Muss man seinen Wagen alleine in eine enge Lücke manövrieren, kann es schnell einmal zu kleineren Unfällen kommen. Auch diese können allerdings teuer sein, da auch die Reparatur von Lackschäden und kleinen Kratzern durchaus ihren Preis hat. Außerdem muss man lästige Formalitäten erledigen, auf die wohl jeder gerne verzichten würde.
Um dies zu vermeiden, sollte man eine Einparkhilfe einbauen, die akustische Signale von sich gibt, wenn man einem Hindernis zu nahe kommt. Gute Modelle verfügen dabei über mehrere Signalstufen. Sie beginnen mit einem noch eher dezenten Piepton, wenn man sich dem Hindernis nähert und werden immer penetranter, je kritischer der geringe Anstand wirkt. Dadurch kann man auch bei schlechter Sicht einparken, ohne dass es zu Schäden am eigenen oder einem anderen Fahrzeug kommt.
Wer handwerklich ein wenig begabt ist, dürfte ohne Probleme selbst eine Einparkhilfe einbauen können. Dazu befestigt man sowohl an der vorderen als auch an der hinteren Stoßstange des Wagens Sensoren, die den Anstand zu den umgebenden Hindernissen messen. Wo genau man diese positionieren sollte, ist in der Einbauanleitung beschrieben. Anschließend verbindet man die Kabel gemäß der Anleitung mit der Box der Einparkhilfe. Diese kann man gut im Kofferraum platzieren, zum Beispiel in der Ersatzradmulde, sofern diese nicht anderweitig benötigt wird. Je nach Geschick und Können müsste der Einbau in ungefähr einer halben, höchstens einer ganzen Stunde zu bewältigen sein. Anschließend sollte man die Einparkhilfe im Beisein einer zweiten Person testen, die einen bei Bedarf vor dem Auffahren auf ein Hindernis stoppen kann, sofern der Einbau nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
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