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Das Hagenuk Classico – Telefonieren mit Design

Mit dem Hagenuk Classico macht Telefonieren Spaß. Nicht nur die technische Seite des Apparats weiß zu überzeugen, sondern auch dessen Design. Ein Design, mit dem Hagenuk ins Schwarze getroffen hat.

Hagenuk wurde schon im Jahre 1899 gegründet. Damals hieß das Unternehmen noch schlicht Neufeldt & Kuhnke. 37 Jahre später, 1936, wurde das Unternehmen in Hanseatische Apparatebau-Gesellschaft Neufeldt & Kuhnke GmbH umbenannt. Abgekürzt wurde dieser lange Namen mit Hagenuk. Die ersten Produkte des Kieler Unternehmens hatten mit Telefonen nichts weiter zu tun. Hagenuk baute nämlich Tauchgeräte. 1917 wusste das Unternehmen mit dem Panzertaucher zu überraschen, einem Panzertauchanzug, der Tiefen von 170 Metern erreichte und damit lange Zeit das Nonplusultra für Taucharbeiten in großen Tiefen darstellte.

Im Jahr 1922 begann man dann, sich ein zweites Standbein zu verschaffen. Man baute Rundfunkempfänger, die über einen eingebauten Lautsprecher verfügten. Daraus entstanden auch Seefunkgeräte, die auch heute noch von Hagenuk vertrieben werden. Ab dem Jahr 1949 stellte man dann auch Telefone her. Zuerst wurden Wand- und Tischapparate für die Deutsche Bundespost gebaut. In den 1970er stellte Hagenuk das erste Tastentelefon für die Post her. Auch die schnurlosen Geräte der Bundespost namens „Sinus“ stammen vom Kieler Hersteller. Ab Ende der 1990er Jahre verlief die Geschichte Hagenuks sehr turbulent. Mehrere Insolvenzen machten dem Unternehmen zu schaffen und die Namensrechte wurden verkauft. Deshalb ist das Hagenuk Classico streng genommen auch kein reines Hagenuk-Gerät.

Nichtsdestotrotz ist das Hagenuk Classico ein echter Hingucker in jedem Haushalt. Das schnurlose Telefon überzeugt durch sein schlichtes und elegantes Design. Ebenfalls ein Pluspunkt dieses Telefons ist der relativ günstige Preis. Wer sich also für ein Telefon in edlem Design interessiert, aber nicht hundert Euro oder mehr dafür ausgeben möchte, sollte sich überlegen, ob er nicht zum Hagenuk greift. Minuspunkte gibt es natürlich auch: So sind die Tasten designbedingt relativ klein und deswegen eventuell etwas schwierig zu treffen. Auch bei der Wahl der Akkus büßt das Hagenuk ein, denn der Hersteller hat sich für spezielle Akkus entschieden und nicht, wie bei vielen anderen Anbietern üblich, für handelsübliche Akkus, die man bei Bedarf leicht und günstig ersetzen kann.

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