Präsentationstechniken - der perfekte Vortrag
Geeignete Präsentationstechniken und Tipps für unterhaltsame Vorträge gibt es viele. Mit einer strukturierten Gliederung bekommt die Rede eine Form, während der Projektor die Keyfacts beleuchtet.
Hand aufs Herz: Wer ist vor einem Vortrag vor Publikum nicht nervös? Unterhaltsame Vorträge liegen nicht jedermann. Ab der mittleren Führungsebene müssen Mitarbeiter und Abteilungsleiter aber mit Präsentationstechniken vertraut sein, wenn eine Rede vor den Kollegen, dem Chef, vor Kunden oder Fachpublikum ansteht. Im schlimmsten Fall verzettelt sich der Redner in unwichtigen Details oder kann auf Fragen aus dem Publikum nur stockend antworten. Wer einen Vortrag halten muss, sollte sich ruhig vor dem Spiegel vorbereiten oder die Rede von der kritischen Gattin beurteilen lassen.
Einleitend sei gesagt, dass Redner sich bei Vorträgen immer an die vereinbarte Redezeit halten müssen. Großzügige Über- oder Unterschreitungen der Timeline sind tabu. In diesem Zeitfenster muss der Redeinhalt untergebracht werden. Profis empfehlen, die Rede in viele kleine Zeitfenster einzuteilen, die sich in Redezeit und Anschauungsmaterial gliedern. Vorab sollte der gesamte Vortrag in eine übersichtliche Gliederung gebracht werden. In der Einleitung wird die Kernaussage des Vortrages angerissen. Der Hauptteil der Rede arbeitet auf die Kernaussage hin. Im Schlussteil werden die wichtigsten Aussagen des Vortrages noch einmal zusammen gefasst, ehe das Fazit folgt. Im Anschluss sollten die Zuhörer Fragen zum Vortrag stellen dürfen. An dieser Stelle muss der Redner natürlich perfekt auf sein Thema vorbereitet sein, um auch knifflige Argumente aufgreifen zu können.
Bei jeder professionellen Rede sind veranschauliche Darstellungen heute Pflicht. Zu den klassischen Präsentationstechniken gehört der Projektor, der mit Folien bestückt wird. Heute kommen jedoch zunehmend digitale Folien zum Einsatz, die mit Powerpoint am Rechner erstellt und per Beamer übertragen werden. Wenn es sich thematisch anbietet, können auch Videoclips abgespielt werden. Auf der Folie wird die Kernaussage des Redeabschnitts in wenigen Worten oder mit Hilfe von Grafiken verdeutlicht. Das Anschauungsmaterial wird vom Redner aktiv in den Vortrag einbezogen und dient dabei auch als Gedankenstütze. Wer sich genau vorbereiten möchte, arbeitet mit Storyboards.
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