Wie eine online Bilddatenbank im Internet funktioniert
Immer mehr Fotografen stellen ihre Werke ins Internet, um sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine online Bilddatenbank ist dafür das wichtigste Werkzeug, das man manchmal sogar kostenlos bekommen kann.
Vorbei sind die guten, alten Zeiten, in denen man am Hochzeitstag zum Dorffotografen ging, ein paar Minuten stillhielt und das fertige Foto nach der Entwicklung abholte. Heute kann jeder so viele Fotos machen, wie er will und wann er will - ohne in den Ruin getrieben zu werden. Möglich geworden ist das erst durch die modernen Digitalkameras, die Bilder nicht chemisch auf einem Film speichern. Eine Digitalkamera beleuchtet stattdessen einen Fotosensor, der das Licht erkennt und entsprechende Informationen an die Elektronik weiterleitet.
Diese Fotos kann man dann bearbeiten, löschen, ausdrucken, von einem professionellen Fotolabor entwickeln lassen, oder aber online stellen. Dafür benötigt man eine Online Bilddatenbank, die ähnlich, wie ein Fotoalbum aus dem realen Leben aufgebaut ist. Gibt dann jemand, irgendwo auf der Welt, die Adresse des Servers ein, auf dem das Bildmaterial gespeichert ist, kann er es durchblättern oder downloaden.
Man kann eine eigene Online Bilddatenbank einrichten, oder kostenlose Muster von verschiedenen Anbietern benutzen, bei denen nur noch die Bilder hochgeladen werden müssen. Allerdings blenden die meisten Anbieter Werbung ein, um das Angebot zu finanzieren, sodass man bei professionellen Absichten nicht um eine eigene Datenbank herumkommt.
Man braucht eigentlich nur drei Dinge: Eine Domain, den Webspace und eine entsprechende Albensoftware. Die Domain ist nichts andere als eine Internetadresse, wie www.Beispiel.de. Diese Adresse zeigt auf den Webspace, also einen Speicherplatz im Internet. Beides kostet in der Regel einen kleinen Betrag im Jahr. Die Albensoftware liegt auf dem Webspace und ist die eigentliche Online Bilddatenbank. Hier werden auch die Fotos gespeichert, Kommentare aufbewahrt oder Veränderungen durchgeführt. Albensoftware kann sowohl kostenlos, als auch kommerziell sein. Kommerzielle Lösungen haben den großen Vorteil des Supports, der bei der Einrichtung hilft, während man für Open Source Alternativen durchaus umfassende Computerkenntnisse benötigt, sodass die Plattform auch sicher ist und gegen Angriffe geschützt bleibt - Updates lassen grüßen.
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