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Telefonanlagen sind bei vielen Teilnehmern ein Muss!

Telefonanlagen haben wegen ihrer vielen Vorteile längst auch beim Mittelstand Einzug erhalten. Insbesondere die VoIP-Lösungen werden sich mehr und mehr auch in Kleinstunternehmen oder größeren Haushalten durchsetzen.

Telefonieren kann wirklich einfach sein. Man hat einen Anbieter, also eine Telefon-Steckdose und einen Telefonapparat. Apparat in die Steckdose und fertig. - Doch so einfach ist es nur bei kleinen Privathaushalten. Will man ein Unternehmen oder ein Büro verdrahten, wird die Sache schon deutlich komplizierter. Man benötigt dafür nämlich eine Telefonanlage - oft auch TK-Anlage oder umgangssprachlich kurz AMT genannt.

Telefonanlagen vermitteln die Gespräche im Inneren des Netzes und stellen eine Art letzte Absperrung nach außen in das große Netz des Anbieters dar. So werden Gespräche innerhalb der Telefonanlage kostenlos vermittelt. Auch Rechte lassen sich einstellen, sodass jeder Telefonapparat einen eigenen erlaubten Bereich hat. So kann Telefon eins zum Beispiel nur im Inneren der Anlage telefonieren. Eventuell kann es von außen angerufen werden. Telefon zwei darf nur Ortsgespräche führen, während Telefon drei zum Beispiel überall hin anrufen darf. Nur die Nummern auf der schwarzen Liste sind gesperrt. Wirklich alle kann nur der Chef mit Telefon vier anrufen.

Sind die Telefonanlagen sehr groß, zum Beispiel bei einer großen Firma, kann man auch mehrere zusammenschalten. So sind auch die vielen Gespräche zwischen Zweigstellen eines großen Unternehmens kostenlos. Um die Telefonanlagen zu verbinden, kommen allerdings Standleitungen zu Einsatz. Sie sind sehr teuer und über große Entfernungen nur schwer zu realisieren.

Aus diesem Grund wurde einen neue Technik entwickelt: Das Vermitteln von Gesprächen per Internet, besser bekannt unter dem Namen VoIP. Dabei ist die TK-Anlage nur noch eine Software, die Gesprochenes in Datenpakete umwandelt und sie dann über das Firmennetzwerk vermittelt beziehungsweise über das Internet an andere Telefonanlagen weiterleitet. Nur, wenn man in das "echte" Telefonnetz "hinaustelefonieren" will, braucht man noch Hardware, die das Gespräch aus dem Internet in die Telefonleitung hineinübersetzt. Man nennt solche Übersetzer auch Gateways.

Software-TK-Anlagen verdrängen gerade die traditionelle Anlage, weil sie billiger, besser konfigurierbar und vielseitiger sind. Die Größe ist nicht durch die Hardwarekapazität beschränkt und Erweiterungen, etwa für Videotelefonie, sind problemlos per Update realisierbar. Auch große Konferenzen sind so kein Problem.

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