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Die Wertpapierkennnummer: Eine Charakterstudie

Wer mit dem Handeln von Aktien und anderen Wertpapieren zu tun hat, weiß, dass hierfür die Kenntniss der Wertpapierkennnummern unerlässlich ist. Diese haben bereits eine lange Geschichte hinter sich.

Die Wertpapierkennnummern werden in der Regel mit WKN abgekürzt, gebräuchlich sind in Einzelfällen jedoch auch die Abkürzungen WPKN oder WPK. In Deutschland ist diese Nummer eine Zusammensetzung aus sechs Ziffern bzw. Buchstaben und ist von der neunstelligen National Securities Identifying Number (NSIN) zu unterscheiden, die neben der nationalen auch die internationale eindeutige Erkennung von Wertpapieren bzw. Finanzinstrumenten ermöglicht.

Die WKN wurden in Deutschland bereits im Jahr 1955 eingeführt und werden unverändert bis heute verwendet. Verantwortlich für die Herausgabe der Nummern ist die "Herausgebergemeinschaft Wertpapier-Mitteilungen, Keppler, Lehmann" (abgekürzt WM-Datenservice), bei dem es sich um ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main handelt. Sie ist Mitglied der Association of National Numbering Agencies (ANNA) und ist jene verantwortliche Stelle, bei der Emittenten bzw. deren Agents eine WKN beantragen können, damit ihr Wertpapier zum Börsenhandel zugelassen werden kann.

Offiziell ist die WKN zwar am 23. April des Jahres 2003 von der NSIN abgelöst worden, doch aufgrund ihrer bisherigen Bedeutung wird sie parallel zu diesen neuen Nummern im Börsengeschäft weiterverwendet.

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Kommentare

Kaufangebot
24.01.12, 15:29
ISIN !!!
Plutokrat
23.01.12, 21:07
Die Zulassung zum Börsenhandel ist keine Voraussetzung zur Vergabe einer WKN.

Eine deutsche NSIN besteht aus drei Nullen gefolgt von der WKN.
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