Schlechte Bonität verhindert Kredite
Möchte man heute einen Kredit in Anspruch nehmen, dann setzt die Bank als Kreditgeber eine gute Bonität voraus. Wer hingegen eine schlechte Bonität besitzt, bekommt nur selten ein Darlehen.

Auch im Finanzierungsbereich ist die Beurteilung der Bonität wichtig, denn als Kunde bekommt man von der Bank in aller Regel bei schlechter Bonität auch keinen Kredit. Es stellt sich nun die Frage, anhand welcher Kriterien man eine gute oder schlechte Bonität festmachen kann. Normalerweise gilt zunächst die Schufa-Auskunft als Hinweis auf die Bonität des Kunden. Sind dort negative Merkmale vorhanden, wie beispielsweise ein Mahnbescheid oder Ähnliches, dann gehen die meisten Kreditgeber davon aus, dass der Kunde eine schlechte Bonität besitzt. Weitere Aspekte, die zur Beurteilung der Bonität zu Rate gezogen werden, können Bankauskünfte, Einkommensnachweise oder Vermögensaufstellungen sein. Die Bonität eines Unternehmens wird in der Regel anhand der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beurteilt. Für den Bereich Finanzierung muss man im Grunde festhalten, dass eine schlechte Bonität den Erhalt von Krediten in den meisten Fällen verhindert.
Dennoch hat man natürlich stets die Möglichkeit, seine eigene Bonität zu verbessern. So ist es laut Statistiken zum Beispiel so, dass rund 40 Prozent aller Daten, die in der Schufa vorhanden sind, Fehler enthalten. Es ist also durchaus möglich, dass die eigene Bonität aufgrund falscher Daten in der Schufa schlechter eingeschätzt wird, als sie eigentlich ist. Solche fehlerhaften Daten sollte man sehr schnell korrigieren lassen, weil die Schufa nach wie vor für die meisten Kreditinstitute die erste und wichtigste Informationsquelle ist, um letztendlich eine Aussage darüber treffen zu können, welcher Kunde eine gute und welcher Kunde eine schlechte Bonität hat.
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