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Die Bilanzkennzahlen werden zur Bilanzanalyse benötigt

Um eine Analyse der Bilanzen durchführen zu können, müssen die so genannten Bilanzkennzahlen vorhanden sein, ohne die die Analyse sich deutlich schwerer gestalten würde und auch sehr viel aufwändiger wäre.

Die sogenannten Bilanzkennzahlen sind besonders wichtig, um die Bilanz analysieren zu können. Ohne diese Kennzahlen wäre eine aussagekräftige Analyse kaum möglich. Egal, welcher Bereich gerade ausgeführt wird, beispielsweise das Steuern verschiedener Projekte, ohne die Verwendung der Kennzahlen würde all dies nicht funktionieren. Dennoch bringt es nicht nur Vorteile mit sich, wenn diese Kennzahlen der Bilanz zur Anwendung kommen, sondern auch zahlreiche Nachteile, die ebenfalls erwähnt werden müssen.

Bei den Vorteilen handelt es sich ganz klar unter anderem darum, dass durch das lückenlose Erfassen der Kennzahlen sehr viel schneller Abweichungen oder Schwachstellen eines Unternehmens erkennbar sind. Mittels der Erstellung so genannter kritischer Kennzahlenwerte werden den Teilbereichen Zielgrößen zugeordnet. Weiterhin werden diverse Steuerungsprozesse im Bereich Controlling des Unternehmens durch das Einsetzen der Bilanzkennzahlen erheblich vereinfacht. Eine quantitative und exakte Operationalisierung gewisser Ziele kann durch die Kennzahlen ermittelt werden.

Doch auch die Nachteile stehen den Vorteilen mengenmäßig in nichts nach. Beispielsweise ist es so, dass der Anwender die Möglichkeit hat, beliebige Kennzahlen aus der Bilanz und deren Interpretationen so zu wählen, dass diese den eigenen Zielen am nächsten kommen, was nicht immer positiv, weil nicht ganz objektiv ist. Sofern der unternehmerische Prozess lediglich nach den Kennzahlen ausgerichtet wird, kann es passieren, dass die langfristigen Gewinne vernachlässigt werden, weil lediglich die kurzfristigen Gewinne im Vordergrund stehen.

Die sogenannten kritischen Bilanzkennzahlen können unter Umständen als besonders erstrebenswert angesehen werden. Weiterhin werden durch den Einsatz der Kennzahlen aus der Bilanz einseitige Sichtweisen, die sehr wichtig sind, nur selten oder gar nicht berücksichtigt. Unter anderem existieren Bilanzkennzahlen für die Eigenkapitalrentabilität, die Rückstellungsquote, die Personalintensität, die Arbeitsintensität, sowie für den Kostenanteil der Herstellung.

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Kommentare

derdieschnautzelangsamvollhat
23.06.11, 13:08

Für die Projektsteuerung brauche ich die Bilanzkennzahlen eigentlich nur dann, wenn es sich um ein Restrukturierungs-, strategisches, oder Projekt zur Kennzahlenoptimierung handelt, wobei die Kennzahlen (wie bei einer tiefer gehenden "wirklichen" Analyse auch)logischerweise aufgebrochen, (beispielsweise den jeweiligen Kostenstellen und Kostenträgern zugeordnet werden müssen (sollten). Dieses Vorgehen verhindert durch Objektivität auch die beliebige Auslegung nach Interessenslagen.

Bei "normalen" Entwicklungs-, Organisations- oder Investitionsprojekten ergeben sich die notwendigen Kennzahlen aus der Ressourcen- und Kostenplanung/Finanzmittelbedarfsplanung, deren Einhaltung während der Realisierungsphase z.B. über Kostentrendanalysen (Soll-Ist-Vergleiche zu definierten Terminen) gesteuert werden können.

Warum der Verfasser (Praktikant ?) einseitige Sichtweisen für wichtig erachtet, erschließt sich mir leider nicht.
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