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Viele Schulabgänger möchten Sozialpädagogik studieren

Der Einstieg in soziale Berufe erfreut sich bei Schulabgängern schon seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Wer Sozialpädagogik studieren möchte, sollte schon frühzeitig über das zukünftige Berufsbild nachdenken.

Seit einigen Jahren ist der Trend zu beobachten, dass eine große Anzahl der Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife Sozialpädagogik studieren möchte. Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, wird eine große Bandbreite an beruflichen Betätigungsfeldern finden, die eines gemeinsam haben. Sie haben immer mit Menschen zu tun, und zwar in der Regel mit Kindern und Jugendlichen oder Erwachsenen, die aufgrund gesundheitlicher oder sozialer Probleme Unterstützung benötigen. Daher eignen sich für das Studium der Sozialpädagogik Menschen, die einen respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen pflegen und gerne bereit sind, andere zu unterstützen. Typische Einsatzgebiete für Sozialpädagogen sind Kinder- und Jugendeinrichtungen, Seniorenheime, Obdachloseneinrichtungen, Einrichtungen zur ambulanten und stationären Pflege, Selbsthilfegruppen, Justizvollzugsanstalten, Beratungsstellen, Behörden, aber auch die Erwachsenenbildung.

Wer Sozialpädagogik studieren möchte, findet dazu an vielen Hochschulen und Fachhochschulen in allen deutschen Bundesländern sowie an zwei niederländischen Universitäten die Möglichkeit. Seit der Studienreform gibt es nur noch wenige Studiengänge, die zum Diplom führen. In den meisten Fällen führt das Studium der Sozialpädagogik zum Bachelor- oder Master-Abschluss. Studenten, die einen eher praktischen Bezug bevorzugen, haben darüber hinaus die Möglichkeit, den Studiengang Sozialwesen zu wählen, der eine Kombination aus Sozialarbeit und Sozialpädagogik darstellt. Um Sozialpädagogik studieren zu können, ist ein Numerus Clausus als Zugangsvoraussetzung nicht vorgesehen. Die Annahme an den Hochschulen ist jedoch auch vom Notendurchschnitt abhängig. Grundsätzlich erstreckt sich das Studium über eine Regelstudienzeit von acht Semestern. Es gliedert sich wie alle Studiengänge in Grund- und Hauptstudium, wobei das letzte Semester der Abschlussprüfung vorbehalten ist.

Wer bereits über eine Berufsausbildung verfügt und auf seine berufliche Tätigkeit nicht verzichten möchte, kann auch berufsbegleitend Sozialpädagogik studieren oder einen Fern-Studiengang wählen, dessen Schwerpunkt die Sozialpädagogik darstellt.

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