Heckenpflanzen wirken natürlicher und schöner, als ein Zaun

    Viele Hausbesitzer entscheiden sich lieber für Heckenpflanzen, anstatt eines Zaunes. Die Natürlichkeit dieser ist mit nichts zu vergleichen.

    Heckenpflanzen dienen nicht nur als Wind- und Sichtschutz, sie bieten Vögeln Nahrung und Unterkunft. Viele Vögel bauen ihre Nester in Heckenpflanzen. Sind diese dicht bewachsen, sind die Eier und das Nest vor neugierigen Blicken ausreichend geschützt. Alle möglichen Sträucher und immergrüne Gehölze eignen sich für eine lebendige Hecke. Arbeit hat man trotzdem. Ein Zaun muss fast jedes Jahr gestrichen werden, Heckenpflanzen muss man schneiden. Allerdings sollte man darauf achten, wann man das macht. Der Heckenschnitt ist geregelt. Ab Brutzeit ist nicht mehr mit Schneiden, deshalb sollte man diese Arbeiten besser im Herbst oder im zeitigen Frühjahr durchführen. So bleibt die Hecke ansehnlich und wächst kompakter und dichter.

    Heckenpflanzen kann man in jedem Gartencenter, oder beim Gärtner kaufen, doch manche Pflanzen kann man auch leicht selber ziehen. Vielleicht einfach mal beim Nachbarn nachfragen, ob man von seinem Schnittgut etwas abhaben kann. Diese in Erde gesteckt wurzeln relativ schnell. Im kommenden Frühjahr oder vielleicht bereits im Herbst können die so gewonnenen neuen Pflanzen an Ort und Stelle gepflanzt werden. Bis sie groß genug sind, um sie erneut zu schneiden, vergehen zwar einige Jahre, doch die Freude ist umso größer, da man etwas selbst geschafft hat.

    Zu den beliebtesten Heckenpflanzen zählen ohne Zweifel blühende Sträucher, wie Deutzie, Weigelie, Brautspiere, Sommerflieder, Flieder, Schneeball, aber auch immergrüne Gehölze wie Buchs, Thuja, Rhododendren, oder auch einige Nadelgehölze. Bei der Pflanzung von Heckenpflanzen muss man unbedingt auf den richtigen Abstand Acht geben. Man muss bedenken, dass die Pflanzen nicht nur in die Höhe, auch in die Breite wachsen. Damit sie sich voll entfalten können, benötigen sie ausreichend Platz. Diesen Platz kann man ihnen jedoch nur bei der Pflanzung geben. Viele dieser Gehölze vertragen sehr gut einen Schnitt. Blühende Sträucher sollte man nur direkt nach der Blüte etwas einkürzen. Das regt die Bildung neuer Triebe an. Immergrüne Gehölze, wie Buchs und Thuja, können gut in Form geschnitten werden. Aus Buchs kann man sogar einzelne Pflanzen zu witzigen Figuren gestalten. Besonders in einem Bauerngarten eignet sich Buchs gut für eine niedrige Hecke. Heckenpflanzen sollte man im ersten Jahr gar nicht schneiden. Wann sie soweit sind, merkt man das bereits an ihrer Wuchsform.

    Frederik Makel

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