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Eigenheimförderung - Möglichkeiten und Chancen

Der Bau eines Hauses wird seit einigen Jahren nicht mehr durch den Staat gefördert. Stattdessen kann die eigene Wohnung oder das eigene Haus mittels einer privaten Rentenversicherung finanzieren.

Der demografische Wandel schwebt wie ein Damoklesschwert über dem Rentensystem: In wenigen Jahrzehnten müssen zwei Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren - vermutlich, ohne selbst je eine staatliche Rente beziehen zu können. Bei diesen Aussichten sollte man privat fürs Alter vorsorgen. Die beste Vorsorge besteht immer noch im Erwerb von Immobilien und Grundstücken, so spart man sich die Zahlung einer hohen Miete und kann eventuell vielleicht selbst vermieten und sich damit etwas zur Rente hinzuverdienen.

Doch der Bau eines Einfamilienhauses oder der Kauf einer Eigentumswohnung wird schon seit einigen Jahren nicht mehr durch den Staat gefördert. Doch es gibt andere Möglichkeiten, an Zuschüsse zu kommen. Zum einen kann man eine private Rentenversicherung abschließen. Auf diese erhält der Versicherungsnehmer unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Zuschüsse. Diese summieren sich auf mehrere Hundert Euro - Jahr für Jahr. Wer Kinder hat, profitiert besonders: Für diese bekommt der Versicherungsnehmer fast doppelt so viele Zuschüsse wie für sich selbst. Zudem sind die Einzahlungen in eine private Rentenvorsorge als Aufwendungen von der Steuer absetzbar. Der Rentenvertrag kann als eine Art Bausparvertrag genutzt und zur Finanzierung der Immobilie herangezogen werden.

Im Rentenalter müssen auf die unter Umständen schon vor Jahrzehnten ausgezahlten Beträge versteuert werden - mit Zinsen. Wird die Immobilie verkauft, muss die Förderung zurückgezahlt werden.