Die richtige Wahl bei der Holzfarbe
Naturstoffe sind empfindliche Materialien, die es zu schützen gilt, daher ist die Verwendung der optimalen Holzfarbe entscheidend für die Lebensdauer der Dinge, auf die sie aufgetragen wird.

Besonders Zäune oder andere Gegenstände im Außenbereich sind ständig den UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt. Diese bauen das Lignin im Holz aber, das quasi die Fasern und Struktur im Material frisch hält. Daher werden unbehandelte Hölzer oft schnell grau und rissig. Das macht außerdem die Oberfläche wasserempfindlich und das Holz wird morsch. Nadelhölzer können sich zusätzlich durch den Bläuepilz verfärben, wenn sie nicht mit einer schützenden Holzfarbe versehen wurden.
Gleichzeitig ist Holz ein atmungsaktives Material, das immer versucht den Feuchtegehalt an seine Umgebung, also der Luftfeuchtigkeit, anzupassen. Außerdem reagiert es auf Temperaturschwankungen. Dem kann man jedoch mit einer schützenden Farbe entgegenwirken. So hat man bedeutend länger Freude am Holz, weil es seine Form nicht verliert, solange man es von Zeit zu Zeit mit der richtigen Farbe behandelt. In der Regel braucht Holz keinen besonderen Voranstrich. Es reicht, wenn die Fläche leicht angeraut ist, um die Farbe besser aufzunehmen und einen perfekten Anstrich zu garantieren. Außer bei Nadelhölzern. Hier sollte man auf eine Grundierung nicht verzichten, da trotz optimaler Holzfarbe ein Pilz eindringen kann.
Für den Innenbereich gelten allerdings zusätzlich noch andere Richtlinien. Hier sollte man ganz besonders auf eine Umweltverträglichkeit der Farben achten, wobei die Schutzfunktion der Farbe nicht so wichtig ist. Die meisten unbedenklichen Farben tragen auf den Verpackungen einen blauen Engel, der sie als ökologisch sinnvoll und umweltverträglich auszeichnet.
Es gibt übrigens eine relativ einfache Möglichkeit herauszufinden, ob das Holz einen neuen Anstrich braucht. Dabei wird ein nasses Tuch auf die Oberfläche gelegt, und wenn sich dieses innerhalb von drei Minuten dunkel verfärbt, ist es Zeit, die Malersachen aus dem Keller zu holen und den Möbeln etwas Gutes zu tun.
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Kommentare
Die einfachsten Mittel sind oft die besten.
Wikipedia:
Konservierungsmittel [Bearbeiten]
Leinöl ist ein natürlicher Holzschutz und wird seit Jahrhunderten für die Imprägnierung von Holz (z. B. Fachwerk, Fenster, Türen, Holzfassaden), Putz, Stuck, Mauerwerk und Terracotta verwendet. Es ist wasserabweisend, jedoch dampfdiffusionsoffen und dringt im Gegensatz zu anderen Bindemitteln (Acrylaten) tief ins Holz ein und polymerisiert im Innern des Holzes zu einer sehr stabilen Verbindung. Die Eindringtiefe und damit die konservierende Wirkung steigt mit der Fließfähigkeit des Öls und wird daher durch Erwärmung oder die Verwendung sauberer und damit dünnflüssigerer Ölqualitäten verbessert. Leinöl ist auch im Außenbereich bei starker Wetterbelastung als Holzschutz geeignet.
1. Ist es Nadelholz?
2. Ist es Laubholz?
3. Ist es evtl. sogar ein Tropenholz/Hartholz?
4. Ist es ein sägerauhes oder gehobeltes Holz?
5. Enthält das Holz irgendwelche besonderen Inhaltsstoffe?
Wenn diese Fragen geklärt sind, ist es sinnvoll darüber nachzudenken ob es eine Deckfarbe oder aber eine Holzlasur sein soll.
Eine recht gute Unterteilung findet man bei folgender Firma:
http://hcs-trading.de/Holzschutz/
Dann sollte entschieden werden, ob das Holz noch einen chemischen Holzschutz in Form einer Grundierung benötigt. Gerade bei nicht resistenten Hölzern wie z.B. Kiefer, Tanne, Ficht und Lärche. Diese Hözer sollten zumindest einen Bläue- und Fäulnisschutz erhalten. Natürlich nur im Aussenbereich.Im Innenbereich sollten/dürfen keine Biozide verwendet werden. Dann kann mit dem streichen der Holzfarbe oder der Holzlasur begonnen werden.
1. Holzfarbe = deckender Anstrich für Holz
2. Holzlasur = Maserung des Holzes bleibt erhalten.
Wichtig wäre noch an den UV-Schutz zu denken, also bei der Holzlasur möglichst keine sehr hellen Farbtöne verwenden wie z.B. farblos oder hemlock. Allerdings gibt es auch schon Lasuren die einen sehr guten UV-Absorber beinhalten.
So, und nun viel Erfolg beim streichen....
Cedric
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