Antwort auf Beitrag Nr.:
32.576.306 von Salem- am 26.11.07
22:31:13Hi Salem,
bis zur kündigung war ich auch super zufrieden. aber die kündigung
ist nervig, hier mal der ablauf:
Also erstmal siehst bzw. sah man nicht sofort online, bis wann dein
DSL-vertrag läuft und wie die kündigungsfrist ist. mag irgendwo
versteckt gewesen sein und vielleicht ist das mittlerweile anders
(zumindestens bei meinem GMX-Mail-Account), aber ich habe diese
info erst dann gesehen, wenn man die tel.nr. unter dem "menüpunkt
kündigung" angerufen habe (man hat auch keine chance, direkt online
zu kündigen). die frist war bei mir auch 3(!) monate vor.
also angerufen, blablabla von mir, blablabla zurück ("nein, danke,
ich möchte KEINE kostenlose gmx-flatrate, denn diesen trick kenne
ich in ähnlicherweise von t-online... aber Nice try

")
- dann hieß es, "die kündigungsseite ist nun freigeschalten".
Ok, neue Kündigungsseite ist nun gnädigerweise freigeschalten - und
man sieht nun auch Laufzeit des aktuellen Vertrages etc(!),
Ausgefüllt und Submit...
Dann bekommt man eine Meldung, daß man noch die Kündiung
schriftlich bestätigen muss, per fax oder brief. klingt nicht
unplausibel daß man sicherstellen will, daß ein kunde nicht
versehentlich online kündigt - ich meine, die meisten kunden sind
ja erstmal apriori a bißl deppert, oder? Das erklärt dann wohl auch
die zusätzlich telefonische deppen- ähhh sicherheitssperre
natürlich für die eigentliche kündigungsseite. aber auch kein
problem - fax also ab.
dann hörte ich definitiv nix mehr - bis zu dem tag, an dem
DSL-vertrag hätte auslaufen sollen und ich munter weitersurfen
konnte. oh wunder wunder, aber ok, angerufen: "nein, kündigung
liegt nicht vor" (schepper krach). Bekam aber eine besondere
emailadresse, an die ich mich wenden kann.
ok, geht wohl nicht online meine anliegen aufzunehmen, muss
anscheinend die spezial-abteilung ran...
aber was soll's, sind ja auch bestimmt nur menschen und ich also
hingeschrieben, was los sein.
die antwort war dann sinngemäß wie folgt:
"das kündigungsfax war kaum leserlich - man konnte gerade noch die
bearbeitungsnummer lesen...".
da hatte ich ja nochmal glück mit der nur fast-unleserlichkeit,
denn ansonsten hätten sie mir ja auch nicht "2 Meldungen zukommen
lassen können, die a) diesen Umstand schilderten und b) mich über
die Nichtwirksamkeit meiner Kündigung informierten"

"
da bin ich doch ziemlich wütend, aber auch stutzig geworden:
"meldungen" geschickt?
Wie denn genau: Brieftaube, Gebärdensprache, Rauchzeichen,
Flaschenpost, Email, Fax oder was?
Diese konkrete Frage ist bis dato offen (nebenbei bemerkt, ich habe
definitiv nix bekommen, weil alle Emails von GMX auf meinem Rechner
lückenlos für den fraglichen Zeitraum vorliegen und auch Faxe gehen
bei mir nicht verloren).
Auf meine aufforderung, mir eine kopie des unleserlichen fax zu
schicken ist bis heute nicht erfüllt.
einziger erfolg bisher ist, daß man nun "ausnahmsweise" eine 2
monatige kündigungsfrist akzeptiert.
Fazit:
wenn sich eine firma so um seine kunden kümmert, sprich'
sicherstellt, dass ein kunde sich auf gar keinen fall
unbeabsichtigt vom lebenserhaltenden, trostspendenden internet
abtrent, dann muss man diese fürsorge doch wirklich mal öffentlich
aussprechen...
das haben die sich für die 50 euronen (um die geht es nämlich nur),
ja wirklich redlig verdient...
Fred C2.