Zum Thema Schirp:
Es ist immer das alte Lied,
die Anleger werden grundsätzlich 2
mal abgezockt
a) beim Verkauf der Anlage (mit massenweise weichen Kosten
sowie hohen Krediten und Zinslasten, die sich die Banken sowei Hinz
und Kunz in die Taschen stecken, die aber das Investment "anfangs"
durch hohe Sonderabschreibungen "rentierlich" erscheinen
lassen)
einiger Zeit später wird das Ganze notleidend (Garantien platzen,
Geld bleibt aus, Nachschusspflicht droht, Insolvenz droht usw.
(nicht bei LBB, aber bei vielen anderen Fonds!) und nun beginnt
Abzock-Stufe
b) bei dem "Rettungsversuch" des unter a) investierten
Geldes
man nennt es auch "dem schlechten Geld gutes hinterherwerfen"
Damit will ich nicht sagen daß es nicht klug sein kann, etwas (ggf.
auch Geld) zu investieren, um notleidende Engagements zu
retten

. Aber das Grundprinzip muß lauten: für einen in
diesem Zusammenhang eingesetzten Euro muß, mit höchstmöglicher
Wahrscheinlichkeit, mindestens 1,1 EUR zurückkommen, einschließlich
angemessener Verzinsung im Falle daß es "etwas länger
dauert"

.
Und da "klemmt" es bei Schirp, ob man nun die Sammelklagen bei
"BRAGO-Einzelberechnung mit Rabatt" sieht (die Schirp-Kläger
bleiben selbst bei vollständigem Gewinn der Klage auf Teilkosten
sitzen) oder die mangelhafte Aufbereitung der Schirp-Klagen
bezüglich entgangenem Gewinn (ist ohnehin schwierig bei
Sammelklagen, denn Anleger sind individuelle Einzelpersonen).
Ich muß bei TSE positiv anmerken daß er all diese Probleme sieht,
benennt und bei seiner eigenen Strategie genau diese Punkte stets
in möglichst optimaler Art und Weise versucht, zu
berücksichtigen.
Dafür dann gelegentlich 1% der Zeichnungssumme seiner Schäfchen zu
fordern, und das auch noch auf freiwilliger Basis, ist mehr als
anständig.
Die Schirp-Sammelkläger werden dagegen locker 5, 8 oder mehr %
ihrer Zeichnungssumme demnächst berappen müssen bzw. schon
eingezahlt haben, und davon sehen sie, wenn überhaupt, nur einen
Teil wieder.
Ich will nicht sagen daß Schirp nicht auch Positives macht, so z.B.
hat er früh auf Mißstände hingewiesen und bei "Emden" nach
anfänglichem Zögern eindeutige und richtige Empfehlungen an seine
Mandanten ausgegeben. Aber dies eben erst verzögert, wo doch die
Vermögensvernichtung bzw. Positionsschwächung der Anleger bei
"Emden" von Anfang an erkennbar war.
LBI
Lustig übrigens: Onkel Vogelgesang verklagt TSE wegen angeblicher
"Unterstellung eines Liebesverhältnisses" mit einer Sekretärin bei
IBV. Dabei hat TSE doch nur darauf hingewiesen, daß HTV sich
"feschen Ersatz" besorgen muß wenn eine bestimmte Dame IBV verläßt.
Im Reininterpretieren von nicht vorhandenen Tatsachen waren unsere
IBV-Jungs schon immer große Klasse (wir erinnern uns: unsere
Fondsobjekte befinden sich an "ausgesuchten Standorten" und sind
"ertragsstark", so klingt es phantasievoll bei IBV).