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Weiterbildung, Umschulung oder Seminar - Lernen ist in!

Die Weiterbildung, Umschulung und das Seminar sind zwar nicht dasselbe, erhöhen aber alle Leistung und das Wissen der Belegschaft, weshalb Unternehmer immer öfter darauf zurückgreifen.

In Zeiten von Stehenden Maschinen, stagnierenden Aktienkursen und hohen Arbeitslosenzahlen steigt die Konkurrenz - und zwar sowohl zwischen den Bewerbern auf dem Arbeitsmarkt, also auch unter Unternehmen im Kampf um Marktanteile. Gerade jetzt, wo jeder Auftrag überdacht wird, alle gewohnten Handlungsweisen überdacht werden, kommt es auf die Belegschaft eines Unternehmens an, sodass vor allem Fachkräfte gebraucht werden. Die sind aber trotz der Rekordarbeitslosigkeit akute Mangelware, sodass Unternehmer inzwischen umdenken und anfangen, ihre eigenen, maßgeschneiderten Fachkräfte auszubilden.

Die wichtigsten Werkzeuge zu diesem Zweck heißen Weiterbildung, Umschulung und Seminar. Die Unternehmer wissen nämlich, dass Fortbildungen die Produktivität des Personals erhöhen - sogar, wenn sie von einem Thema handeln, das nichts mit dem zu tun hat, was der geschulte sonst im Arbeitsalltag macht. Dieser Effekt ist vor allem dann stark, wenn man ein zusammenhängendes Team gemeinsam auf ein Seminar schickt. Die Teilnehmer lernen sich dann auch privat besser kennen und sehen, wie sie ihre Talente gegenseitig nutzen und besser über schwächen hinwegsehen können. Das verbessert das Arbeitsklima und damit die Leistung, die wiederum direkt mit dem Gewinn zusammenhängt.

Dabei sind Weiterbildung, Umschulung und Seminar keineswegs dasselbe. Während ein Seminar über einen kurzen Zeitraum von weniger, als einer Woche, bestimmte Fähigkeiten, wie die Sozialkompetenz im Team schult, dauert die Weiterbildung viel länger und erweitert das Wissen, welches man ausbauen will, breitbandig, also in alle Bereiche. Die Umschulung baut im Gegensatz zur Weiterbildung nicht oder nur wenig auf bereits vorhandenen Kenntnissen auf und bringt dem Teilnehmer ein völlig neues Themengebiet näher - zum Beispiel einen Beruf.

Die Ausbildung der eigenen Belegschaft ist zweifelsohne eine Investition in die Zukunft - allerdings keine billige. Der Arbeitgeber muss die fehlende Arbeitskraft ersetzen, Reise- und Aufenthaltskosten tragen und das Lehrentgelt bezahlen. Als Faustregel kann man zum Beispiel sagen, dass ein dreitägiges Seminar pro Person ungefähr eintausend Euro kostet.

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