Campingheizung - auch unterwegs ein warmes Häuschen
Wer nicht nur im Sommer, sondern auch zu anderer Jahreszeit mit Campmobil oder Zelt unterwegs ist, benötigt zumindest zeitweise eine Campingheizung. Zwar wärmt auch die Kochgelegenheit, doch reicht dies für Wohlbehagen?
Richtig eingefleischte Camper wollen auf das Zelt nicht verzichten, doch ist ein Wohnwagen oder Campmobil doch wesentlich bequemer. Allen Möglichkeiten, den Urlaub unabhängig von einer zu buchenden Unterkunft zu verbringen, ist jedoch gemein, dass sie nur im Sommer ohne jede Campingheizung auskommen - wenn man da nicht in den hohen Norden fährt. Selbst in den südlichen Ländern wie Italien und Spanien ist im Winter eine Heizung angenehm. Zwar hat jedes Campmobil als Auto während der Fahrt den Motor als Wärmequelle, und die Wärme hält auch noch kurze Zeit nach dem Stopp an. Dann fällt der Motor als Wärmequelle aus, weil er nur bei höherer Drehzahl, also keineswegs im Stand, Wärme übrig hat. Eine mögliche Heizung über die Autobatterie dürfte nicht lange reichen. Es wäre peinlich, wenn man dann wegen leergeheizter Batterie nicht mehr starten könnte.
Wer mit dem Wohnwagen oder Campmobil unterwegs ist, benötigt über die Nacht einen Standplatz. Oft bleibt man auch mehrere Tage an einem Ort, oder man hat sein Feriendach auch fest etabliert. Der Standplatz verfügt in der Regel über Wasser- und Stromanschluss. Für diese Fälle bietet sich eine Elektroheizung an. Ein kleiner Elektro-Heizofen reicht aus, wenn man nicht ständig Tür oder Fenster offen lässt. Hierfür gibt es im Camping-Fachhandel verschiedene Geräte. Man sollte sich eine sparsame Ausführung aussuchen, weil der Strom meist extra bezahlt werden muss. Wer es auch außerhalb komfortabel warm haben will, greift auf Heizstrahler zurück. Im Grunde genommen ist dies aber Verschwendung. Da sollte man dann besser doch einen kleinen Holzofen dabei haben oder auch einfach am offenen Feuer sitzen.
Klassische Campingheizung ist die Gasheizung. Gas ist Standort-unabhängig. Auch wenn man einmal einen Standplatz fernab von der Steckdose zugewiesen erhält oder auch "wild" campt, ist man damit gut bedient. Meist wird dazu Propangas verwendet, dass es in handelsüblichen Gasflaschen speziell für Camper zu kaufen gibt. Die Geräte sind in der Regel sparsam. Auch hier gibt es Unterschiede in Technik und Preis. Wichtig ist auch die Sicherheit, der Geräte und die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften.
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