Die Mikrowelle: Umstritten, aber auch nützlich
Wenn es im Haushalt mal wieder richtig schnell gehen soll und ein warmes Essen oder Getränk auf den Tisch muss, dann ist die Mikrowelle gefragt. Sie ist ein nützlicher Helfer, der aber auch immer wieder kritisiert wird.

So wurde schnell im Jahr 1947 der erste Mikrowellenherd gebaut, der allerdings mit seinen Abmessungen von 1,80 m Höhe und dem Gewicht von 340 kg die Kapazitäten der privaten Küchen sprengte. Die Leistung der ersten Mikrowelle in Herdform lag bei 3.000 Watt, womit sie die Kapazitäten der heutigen Mikrowellen um ein Dreifaches überschritt. Das Gerät wurde dann für den privaten Bedarf modifiziert und im Jahr 1954 auf den Markt gebracht. Das Gerät mit einer Leistung von 1.600 Watt musste allerdings noch mit einem vierstelligen Dollarpreis bezahlt werden und erst im Jahr 1965 wurde die erste Mikrowelle auf den Markt gebracht, die auch für Verbraucher preislich akzeptabel war. Die Mikrowelle wurde aber zunächst erst im Passagierflugzeug eingesetzt und die Herstellung erfolgte nicht von Haushaltsgerätehersteller, sondern von Unternehmen, die sich durch Radargeräte und die Arbeit mit Magnetrons bereits Erfahrungsschatz aufgebaut hatten.
Die Umstrittenheit der Mikrowelle zerschlagen Hersteller regelmäßig mit der Argumentation, dass die Strahlung für den Menschen durch die am Gerätegehäuse angebrachte Isolierung nicht gegeben ist. Lediglich Geräte, deren Außenhülle defekt ist, sollten nicht mehr zum Einsatz gelangen und so ist es jedem Verbraucher selbst überlassen, den Geräten Vertrauen zu schenken hinsichtlich der gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
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