Manchmal schon Glaubensfrage: Gas- oder Elektroherd?
Mit dem Kauf einer neuen Küche schafft man sich auch meist auch einen neuen Herd an, aber welcher Herd ist am sinnvollsten, ein Gas- oder ein Elektroherd? Jeder Gerätetyp ist unterschiedlich und hat Vor- und Nachteile.
Seit 1893 gibt es ihn, den Elektroherd. Damals noch ausschließlich in den Vereinigten Staaten. Ab den 1920er Jahren wurde der weiterentwickelte Herd auch in Europa angeboten. In vielen Haushalten war zu dieser Zeit jedoch noch kein Strom in den Häusern verlegt, so die Herde anfangs nicht viele Abnehmer hatte. Damals diente eine Kochstelle mit offenem Feuer oder einer ummauerten Feuerstelle zum Kochen, Braten oder Backen. Heutzutage hat jeder Haushalt Strom und somit auch die beste Voraussetzung für einen Elektroherd, ob nun mit ein, zwei oder vier Herdplatten und einem integrierten, einzeln nutzbaren Backofen oder ohne diesen.
Welches sind die Vor- und Nachteile? Der Vorteil eines Elektroherdes ist, dass man keine offenen Flammen hat. Dieses ist gerade bei Kleinkindern die sicherere Variante. Der Nachteil ist, dass die Erwärmung der einzelnen Platten etwas dauert und man hierbei einen hohen Energieverbrauch hat. In der heutigen Zeit haben Glaskeramik-Kochfelder (CERAN) großen Anklang gefunden. Sie lassen sich schneller erhitzen, kühlen schneller ab und lassen sich einfacher reinigen.
Bei einem Gasherd hingegen, hat man beim Einschalten direkt eine Flamme und kann mit dem Kochen sofort beginnen. Die benötigte Wärme ist somit sofort erzielt. In den letzten Jahren, wird der Gasherd oft dem Elektroherd bevorzugt. Trotz der Gefahren aufgrund der offenen Flamme. Ganz neu sind Kombigeräte, in denen man ein Elektro- und Gasherd in einem hat. Hier findet man überwiegend zwei Ceranfelder (Elektro) und zwei Gasfelder (offene Flamme). Der Backofen wird entweder elektronisch oder auch mit Gas erwärmt. Elektroherde sind im Unterhalt etwas teuer als Gasherde und haben den Vorteil, auch bei einem Stromausfall, zu funktionieren. Ebenfalls die Temperaturen sind bei Gasherden gegenüber den Elektroherden weitaus höher. Bei Gasherden sollte man keine Töpfe oder Flammen mit einem Kunststoffgriff verwenden, da diese, durch die offene Flamme, beschädigt werden könnten. Ebenfalls sollte immer für eine gute Lüftung des Raums gesorgt werden. Die Reinigung ist bei Elektroherden wesentlich einfacher, als beim Gasherd. Bei beiden Herden lässt sich die Temperatur dank eines Reglers einstellen. Es gibt Einbauherde und Standherde. Einbauherde sind in die Küchenzeile mit eingearbeitet. Standherde stehen einzeln.
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