Festgeldzinsen lassen sich problemlos berechnen
Bevor man eine Festgeldanlage abschließt, sollte man immer berechnen, wie hoch der Zinsertrag ist. Schließlich kann man die Zinsen von Festgeld ohne große Schwierigkeiten ermitteln.
Im Gegensatz zu Geldanlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld lassen sich die Zinsen von Festgeld über einen bestimmten Anlagezeitraum sehr leicht ausrechnen. Denn bei ihnen kommt der Zinseszinseffekt nicht zum Tragen.
Der Zinssatz einer Festgeldanlage bezieht sich nämlich, egal, wie lange der Anlagezeitraum ist, stets nur auf den Anlagebetrag. Deshalb kann man auch ohne Weiteres vor Abschluss einer Festgeldanlage sämtliche Zinsen ermitteln, die das Festgeld abwerfen wird. An zwei Beispielen lässt sich dies sehr gut erläutern: Vorausgesetzt, man möchte eine Festgeldanlage in Höhe von 1.000 Euro zu einem Zinssatz von 5 % für 1 Jahr anlegen, dann belaufen sich die Festgeldanlagezinsen auf 50 Euro. Denn 1 % von 1.000 Euro sind 10 Euro, 5 % daher 5-mal so viel, also 50 Euro. Wenn man beabsichtigt dieselbe Geldsumme zum gleichen Zinssatz für 3 Jahre als Festgeld anzulegen, dann sind die Zinsen einfach 3-mal höher, als dies bei einem Jahr der Fall ist. Denn 1 % von 1.000 Euro sind 10 Euro, 5 % sind 5-mal so viel und somit 50 Euro. Bei 3 Jahren sind es dann 3-mal so viel, also 150 Euro. Da häufig bei einem Festgeldvergleich im Internet die Zinsen für eine Festgeldanlage über einen bestimmten Anlagezeitraum nicht angegeben sind, kann man auf diese Weise den Zinsertrag des Festgeldes berechnen.
Wenn man mittels eines Festgeldrechners im Internet nach lukrativen Festgeldanlagen sucht, werden auch normalerweise die während des Anlagezeitraumes erwirtschafteten Zinsen gleich mitberechnet. Falls man eine Abgeltungssteuer bezahlen muss, die mittlerweile bei Kapitalerträgen zum Tragen kommt, kann man sich bei einem guten Festgeldrechner auch gleich ermitteln lassen, was abzüglich Steuern übrig bleibt. Der Festgeldrechner zieht nämlich dann gleich maximal 25 % Abgeltungsteuer (zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag) von den Festgeldanlagezinsen mit ab.
Um sicher zu gehen, dass die Zinsen einer Festgeldanlage sich auch wirklich lohnen, sollte man sie immer vorab ausrechnen. Auch, wenn die Zinsen über einen Festgeldrechner ermittelt wurden, kann es nicht schaden, sie selbst noch einmal rechnerisch zu überprüfen. Schließlich sind die Zinsen bei Festgeld schnell berechnet.
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