Geldanlage in Gold - langfristige Kapitalsicherung
Gold - ein Edelmetall, das schon in der Antike bei der Schmuckverarbeitung oder als Zahlungsmittel hoch begehrt war. Auch heute ist es als Wertanlage, in Zeiten von wirtschaftlichen Krisen, wieder hoch im Kurs.

In Form von Barrengold und Goldmünzen wird dieses Edelmetall auch heute noch als internationales Zahlungsmittel anerkannt. Viele Weltbanken und Länder decken einen Teils ihres Eigenkapitals mit der Einlagerung von Goldbarren. Ein Goldbarren enthält 12,44 kg Gold, was 400 Unzen entspricht. Unze kommt vom lateinischen Uncia und bedeutet „ein Zwölftel“. Als Massenmaßeinheit bezeichnet die Unze das Handelsgewicht von Edelmetallen.
Als privater Anleger besteht die Möglichkeit, einen Barren zu 10, 20, 50, 100 oder 1000 Gramm Gold zu erwerben. Da dieses Edelmetall als sicherer Hafen für Wertanlagen gilt, ist die Nachfrage nach Gold vor allem in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise sehr hoch. So schnellte der Preis einer Unze Gold während der Griechenlandkrise im Mai 2010 auf ca. 1000 Euro hoch. Aber auch in wirtschaftlich stabilen Zeiten besteht ein relativ hohes Verlangen nach Wertgold, vor allem als Altersvorsorge. Sollte die Wirtschaft einmal dermaßen stagnieren, dass an eine Auszahlung von gesetzlicher Rente nicht mehr zu denken ist, kann das eingelagerte Gold versetzt werden. Aber auch als Geschenkartikel sind Goldanlagen, in Form von Goldbarren, sehr beliebt, da dieses Edelmetall nie an Wert verlieren wird.
Wie oben erwähnt sind es vor allem die Weltbanken und viele Länder, die ihr eigenes Kapital in Goldbarren anlegen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass eben diese Institutionen sehr darauf bedacht sind, die Produktion des Goldes zu kontrollieren, was den Werterhalt dieses Edelmetalls sicherstellt.
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