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Wo bekomme ich ein Existenzgründerdarlehen?

Wer sich selbständig macht, benötigt Kapital zur Finanzierung seiner Geschäftsidee. Gründer haben die Möglichkeit, ein Existenzgründerdarlehen bei einer Bank oder aus dem staatlichen Fördertopf in Anspruch zu nehmen.

existengründerdarlehen
© RainerSturm / http://www.pixelio.de
Mit einem Existenzgründerdarlehen wird der Geschäftsaufbau von Selbständigen gefördert. Ein eigenes Business zählt auch in wirtschaftlich schwierigen und turbulenten Zeiten bei vielen Deutschen noch immer zum großen Lebenstraum. Wer von einer Selbständigkeit träumt, will seine Geschäftsidee mit viel Fleiß in die Tat umsetzen, selbst Verantwortung übernehmen und das Geschäft nach eigenen Vorstellungen aufbauen. Mut und Risiko zur Selbständigkeit werden mit einem attraktiven Einkommen belohnt, das Angestellte meist nur in führenden Positionen erreichen.

Vom eigenen Friseursalon bis zum Eventmanagement: Jeder Gründer benötigt Kapital. Lediglich Freiberufler kommen manchmal auch ohne Finanzierung aus. Angehende Gewerbetreibende müssen für ein Existenzgründerdarlehen zunächst ein tragfähiges Konzept für ihre Geschäftsidee erstellen. Dieses Konzept ist auch als Businessplan bekannt und nicht nur zur Vorlage bei der Bank wichtig: Die Tragfähigkeit der Geschäftsidee sollte schwarz auf weiß vorliegen. Hierzu müssen alle zu erwartenden Ausgaben und Einnahmen kalkuliert werden. Nur wenn sich das Konzept als tragfähig erweist, sollte die Idee von der Selbständigkeit auch in die Tat umgesetzt werden. Über die Arbeitsagentur und Handelskammern werden auch Unternehmensberater vermittelt, die Gründern bei der Erstellung eines Businessplans unter die Arme greifen.

Mit dem fertigen Geschäftskonzept geht es nun zur Bank. Ohne Eigenkapital reagieren die deutschen Banken heute allerdings sehr zögerlich auf neue Geschäftsideen. Gründer können sich hier jedoch auch über individuelle Förderprogramme der Bundesländer informieren, die als Mikrodarlehen vergeben werden. Die Rückzahlungsphase beginnt beim Mikrodarlehen ein Jahr nach Aufnahme des Kredites. Zu den beliebtesten Förderungen für Gründer gehören die Existenzgründerdarlehen der KfW-Mittelstandsbank, die über Hausbanken beantragt und vergeben werden. Die KfW-Mittelstandsbank betreibt verschiedene Förderprogramme.

Zu diesen Förderprogrammen gehört das ERP-Darlehen für besonders langfristige Investitionen des Mittelstandes. Weiterhin stellt die Deutsche Ausgleichsbank das DtA-Darlehen als Startgeld für Existenzgründer und als Existenzgründungsdarlehen zur Verfügung. Auch die DtA-Förderung wird über die Hausbank gewährt, ist jedoch an Sicherheiten geknüpft.

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