Feuer und Flamme mit Ofenholz
Ofenholz verbindet behagliche Wärme mit einer faszinierenden Flamme. Heizen mit Holz ist preiswert, sauber und ökologisch.
Sowie es draußen kühler wird, beginnt bei Haus-Eigentümern und Mietern das große Zittern. Sie bibbern nicht vor Kälte sondern bei dem Gedanken an die erbärmlich hohen Energiepreise. Immer mehr Menschen suchen eine Alternative zu den fossilen Brennstoffen Öl, Kohle und Gas - und landen beim Holz, dem wohl bekanntesten Brennstoff der Menschheitsgeschichte.
Ofenholz duftet gut, knistert geheimnisvoll und fasziniert durch ein schönes Flammenspiel. Die günstigste Variante von Ofenholz sind wohl Holzbriketts und sogenannte Pellets. Hierbei handelt es sich um kleine Presslinge aus naturbelassenem, getrocknetem Restholz. Und diese Pellets können im Preis-Leistungs-Verhältnis mit den fossilen Brennstoffen hervorragend punkten. Holz kann man preisgünstig beim Fachhandel beziehen, oder selbst im Wald sammeln. Dabei ist das Selbstsammeln natürlich die preiswerteste Lösung. Selbstsammler von Ofenholz müssen sich nur beim Forstamt melden und ihren Holz-Sammelschein abholen. Dieser berechtigt den "Selbstwerber" zum Sammeln von Holz. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Hölzer die nach einem Einschlag übrig geblieben sind, also beispielsweise Kronenholz oder dünnere Stämme. In einem bestimmten Gebiet und über einen bestimmten Zeitraum kann so eine abgesprochene Menge Holz gesammelt werden.
Dieses Ofenholz ist natürlich noch frisch und muss vor dem Verheizen trocken gelagert werden. Perfekte Orte für die Lagerung sind ein zugiger Schuppen oder eine überdachte, vom Wind abgewandte Hausseite. Ein Keller oder geschlossene Räume sind für diesen Zweck ungeeignet, da das Ofenholz dort nicht gut trocknen kann.
Zum Heizen im Kaminofen darf nur und ausschließlich naturbelassenes Holz, Pellets oder Holzbriketts nach DIN 51731 verwendet werden. Auf dicke Holzstücke oder Rundlinge sollte man ganz verzichten. Das verwendete Holz sollte öfters gespalten sein. Feuchtes, unsachgemäß gelagertes Ofenholz ist ebenfalls nicht für das Heizen geeignet. Falls das Ofenholz zu Jahresbeginn geschlagen wurde, kann man es schon bei richtiger Lagerung im darauf folgenden Winter zum Heizen verwenden. Experten raten nach Möglichkeit zur Verfeuerung von Eschenholz. Dieses Ofenholz soll die schönste und ausdrucksreichste Flamme besitzen. Grundsätzlich gilt, dass Hartholz einen höheren Heizwert als Weichholz besitzt.
Beim Heizen mit Ofenholz wird das Prinzip, Scheit für Scheit verheizen, nicht mehr angewendet. Empfohlen wird dagegen das Auflegen der kompletten Füllmenge.
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