Der VW T4 – mehr als nur ein Transporter
Unter der Bezeichnung T4 ist dem Wolfsburger Automobilhersteller ein Fahrzeug gelungen, das von Kult bis zu höchsten Ansprüchen an Funktionalität und Technik so ziemlich alles abdeckt.
Wer kennt ihn nicht noch aus den 1970er und frühen 1980er Jahren, den Bulli von Volkswagen. Obwohl alle Transporter von VW unter der Bezeichnung „T“ laufen, konnte speziell dieses Modell eine absolute Ausnahmesituation erreichen. Obwohl er auch von vielen Firmen eigens zu seinem, ihm bestimmten Zweck genutzt wurde, ist wahrscheinlich kein anderes Fahrzeug der Wolfsburger Unternehmensgruppe so oft als Wohnmobil oder Ähnliches umgebaut worden wie der Bulli. Man traf ihn mit reiselustigen Menschen rund um die Welt an – von Indien bis Marokko und von China bis Grönland. Es war robust, galt als verlässlich und einfache Reparaturen konnten von jedem Besitzer mit einem bisschen handwerklichem Geschick selbst verrichtet werden. Selbst heute noch – mehr als 20 Jahre nach seiner erfolgreichsten Zeit – wird der Bulli als Oldtimer unter Liebhabern gehandelt.
Bei der Bundeswehr findet man unter der Bezeichnung T4 nur Menschen, die für den Wehrdienst nur bedingt tauglich sind. Das ist bei den von 1990 bis 2003 gebauten, gleichnamigen Modellen von VW natürlich komplett anders. Diese zeichnen sich vor allem durch ihre Vielseitigkeit und verlässliche Technik aus und haben daher oft auch den Namen Multivan. Die Vier steht in der Namensnennung übrigens für die vierte Generation. Die erste T1-Generation wurde dabei von 1950 bis 1967 hergestellt. Mittlerweile gibt es allerdings auch schon den T5, der seit 2003 produziert wird.
Mit der Einführung des T4 stellte Volkswagen erstmalig auf einen Frontantrieb der Fahrzeuge um. Die größte und leistungsstärkste Version stellt dabei der Multivan mit 204 Pferdestärken und einem V6 Motor dar. Nicht weniger beliebt ist auch aus der gleichen Klasse der VW Caravelle mit gleicher PS Zahl. Des Weiteren gab und gibt es sie auch als klassische Pritschenwagen mit 88 PS. Besitzer dieser Fahrzeuge schätzen vor allem auch ihre Laufleistung und die wenigen Reparaturen. Insbesondere Dieselfahrzeuge schaffen nicht selten 200.000 Kilometer und mehr auf dem Tacho, bevor sie endgültig ausrangiert werden müssen oder sich Investitionen nicht mehr lohnen.
Doch egal, für welches der T4 Modelle man sich entscheidet, es ist immer eine gute Wahl. Kein Wunder also, dass vor allem Firmen mit kleinen und großen Fahrzeugflotten immer wieder auf diese Marke zurückgreifen.
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