Ein Minivan aus Köln: Der Ford Fusion im Überblick
Mit dem Ford Fusion stieg Ford 2002 in Deutschland mit einem neuen Minivan ein. Der Fünftürer wird in verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten und zeigte sich auch in Tests von seiner guten Seite.
Der Minivan Ford Fusion wird seit 2002 von Ford in Köln produziert und in Europa vertrieben. In den USA gibt es ein Modell mit gleichem Namen, das mit seinem Kölner Bruder aber wenig gemein hat. Beim amerikanischen Fusion handelt es sich um eine Mittelklasse-Limousine. Der europäische Minivan Ford Fusion basiert auf dem Vorgängermodell des Kleinwagens Fiesta und wird in drei Benzin- und zwei Dieselvarianten angeboten.
Der Minivan ist in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich. Serienmäßig verbaut sind Servolenkung, ABS, Scheiben- und Trommelbremsen, Airbags, Seitenaufprallschutz, eine teilbare Rücksitzbank sowie ein höhenverstellbares Lenkrad mit verstellbarem Sitz. Das Grundmodell trägt den Namen Ambiente. Bei der Ausstattungsvariante Style kommen noch eine Zentralverriegelung, ein Radio und eine Klimaanlage dazu. Der Fusion Calero entspricht dem Modell Style, verfügt aber zusätzlich über eine Fernbedienung, Nebelscheinwerfer, Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design und eine verbesserte Optik. Der Fusion+ ist mit einem Bordcomputer, hochwertigen Leichtmetallrädern und einer Klimaanlage ausgestattet.
Der Ford Fusion zeigt sich in seinem Verbrauch vergleichbar sparsam: Etwa 4,5 Liter benötigen die kleinen Dieselmotoren. Mit einem Facelift erhielt der Ford Fusion 2005 eine überarbeitete Optik. Alle europäischen Fusion-Modelle werden bei Ford in Köln produziert. Ein Großteil der Produktion wird ins Ausland exportiert. Der Fünftürer bietet eine vergleichbar hohe Sitzposition und ermöglicht damit auch den bequemen Einstieg für ältere Menschen. Im Gepäckraum haben mehr als 330 Liter Platz.
Als Minivan auf Basis des Fiesta Modells stellt der Fusion eine Alternative zum beliebten Kleinwagen aus dem Hause Ford dar. In einer Statistik des TÜV schloss das Modell Fusion in Punkto Mängeln bei den maximal 3-jährigen Fahrzeugen sehr gut ab. Gute Noten verteilte der TÜV für die Auspuffanlage und das Fahrwerk bei den Gebrauchten. Lediglich mit der Rückbeleuchtung gibt es regelmäßig Probleme. Die Einspritzer-Mängel der ersten Generation gelten längst als behoben. Einen guten gebrauchten Ford Fusion bekommt man bereits zwischen 6.000 und 8.000 Euro. Das Auto ist kein sportlicher SUV, sondern eignet sich für den Transport in der Stadt und gemütliche Fahrer aller Altersklassen.
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