Guter "Radschlag": Die Technik schützen mit Nabenkappen
Wer sich besonders schöne Felgen gönnt, der sollte auch gleich nach passenden Nabenkappen schauen, denn sie geben funktional und optisch den letzten Schliff.
Nabenkappen haben den Vorteil, dass man damit die Radnabe, also den Mittelpunkt eines Rades gegen einen vorzeitigen Verschleiß beispielsweise durch Witterungseinflüsse oder durch aufgewirbelten Schmutz und Wasser bei Geländefahrten schützen kann. Zwar verzichtet man bei Rennwagen auf alles, was bei der Reduzierung des Gesamtgewichtes helfen könnte, aber die Radkappen werden nur in den seltensten Fällen weggelassen. Sie bieten der Radnabe nämlich auch in dem Fall Schutz, wo es während der Rennen zu seitliche Kollisionen zwischen den Fahrzeugen kommt.
Die Nabenkappen müssen immer auf die verwendeten Felgen abgestimmt werden. So gibt es beispielsweise Exemplare, die von innen in die Felge gesteckt werden, ehe sie am Fahrzeug montiert wird. Das ist die derzeit sicherste Methode, ein Wegfliegen bei rasanten Fahrten zu verhindern, weil diese Radnaben keine eigenen Verschraubungen haben, die bei einer übergroßen Beanspruchung kapitulieren könnten.
Nabenkappen gibt es in den verschiedensten Materialien und Materialkombinationen. Die meisten sportlichen Fahrer bevorzugen jedoch Edelstahl, weil er den Ruf hat, extrem robust und widerstandsfähig zu sein. Außerdem können diese Nabenkappen auch auf Hochglanz poliert werden und sich so optisch auch einer polierten Alufelge perfekt anpassen. Natürlich bekommt man die Nabenkappen auch in verschiedenen Farben. So können sie immer optisch an die vorhandenen Felgen angeglichen werden.
Eine wichtige Kenngröße bei den Nabenkappen ist der Lochkreis. Damit ist der innere Durchmesser der Nabenkappe gemeint. Er muss mit den Maßen der Radnabe harmonieren, weil er sonst einerseits keinen optimalen Sitz hat und andererseits keinen effektiven Schutz bewirken kann. Deshalb muss man beim Kauf auch wissen, dass es besondere Ausführungen für Zwillingsreifen gibt.
Je nach Ausführung kann man die Nabenkappen schon sehr preiswert bekommen. Mattierte und polierte Nabenkappen sind schon ab zehn Euro pro Stück zu haben. Wer sich natürlich welche aus Edelstahl gönnen möchte, der sollte Kosten zwischen zwanzig und 35 Euro pro Stück einplanen. Bestellen kann man den Nabenschutz über die Stammwerkstatt oder man schaut, ob man beim Autozubehör Fachhändler vor Ort etwas Geeignetes findet. Der Vorteil ist hier, dass man die Teile vor dem Kauf in die Hand nehmen kann, was beim allerdings meist preiswerteren Onlinehändler nicht möglich ist.
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