Thema Kaltstartregler: Lohnt sich die Nachrüstung
Kaltstartregler wurden bei älteren Motoren verbaut. Ein nachgerüsteter Regler hilft dabei, Steuern zu sparen. Lohnt sich eine Nachrüstung für ältere Autos aber tatsächlich? Die Umwelt profitiert nur minimal.

Vor dem Einbau eines Kaltstartreglers sollte das Fahrzeug an einem Katalysatortest teilnehmen. Bei dem Test wird der Kat auf seine Funktionalität geprüft. Mit dem Katalysatortest wird dokumentiert, ob der vorhandene Kat überhaupt mit einem neuen Kaltlaufregler eine verbesserte Schadstoffklasse erreichen kann. Ist der Katalysator schon soweit veraltet, dass keine Schadstoffverringerung durch die Aufrüstung erreicht werden kann, lohnt sich die Nachrüstung grundsätzlich nicht. Einige Motoren sind zudem grundsätzlich nicht für einen Kaltlaufregler geeignet. Interessenten sollten sich vor den ersten Überlegungen zu einer Nachrüstung informieren, ob ihr Motor überhaupt für einen Kaltstartregler in Frage kommt.
Viele Autofahrer rüsten einen Kaltstartregler an ihrem Fahrzeug älterer Baureihe nach. Mit dem verbesserten Schadstoffausstoß profitiert der Fahrzeughalter auch von einer günstigeren Kfz-Steuer. Eine Aufrüstung lohnt sich grundsätzlich für die Euro 1-Norm, die bei geeignetem Motor auf Euro 2 oder sogar D 3 verbessert werden kann.
Kaltlaufregler entlasten die Umwelt tatsächlich nur in geringem Umfang. Hauptsächlich wird mit einem Kaltlaufregler die gewünschte Betriebstemperatur schneller erreicht. Für Dieselmotoren kommen Kaltstartregler grundsätzlich nicht in Frage. Ein Diesel kann nur mit Spezialkatalysatoren nachgerüstet und in seinem Schadstoffaustausch verbessert werden. Besonders für Dieselmotoren lohnt sich tatsächlich aber eine Nachrüstung – die Steuerersparnis macht sich nach wenigen Jahren bezahlt. Ob sich der Kaltstartregler für den Benziner eignet, klärt ein Katalysatorentest wie oben beschrieben.
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