Honda, der Konzern für das Auto und Motorrad
Der Konzern Honda, der im Japanischen für „Honda Forschung und Industrie“ steht, ist ein Unternehmen, das sich im Hauptbereich auf Autos und Motorräder, aber auch auf Motorgeräte und Außenbordmotoren spezialisiert hat.
Wer hierzulande den Namen Honda hört, weiß, dass von diesem Namen die Autos und Motorräder stammen, die in nicht unerheblichem Anteil auf deutschen Straßen unterwegs sind. Weniger bekannt sind Details des Unternehmens, die zum Beispiel dahin gehen, dass hier auch Außenbordmotoren und auch Motorgeräte für den weltweiten Markt gefertigt und auch vermarktet werden. Im Bereich der Autos ist Honda allerdings am bekanntesten, da es sich hier um den zweitgrößten Autohersteller weltweit handelt.
Aber auch im Motorenbereich ist dieses japanische Unternehmen sehr erfolgreich und durchschnittlich 22 Millionen Motoren verlassen als Jahresproduktion die Hallen des Konzerns. Diese sind in 30 Ländern weltweit verteilt, wobei der Hauptsitz des Konzerns Honda weiterhin Tokio ist. In Deutschland hat die Verwaltung von Honda Motor Europe ihren Sitz gemeinsam mit der Abteilung für Entwicklung in Offenbach/Main.
Interessant ist auch, dass der Konzern Honda sich innerhalb relativ kurzer Zeit zum Marktführer entwickeln konnte, denn während andere Automobilhersteller auf eine oftmals einhundertjährige Vergangenheit zurückblicken können, wurde Honda erst am 24. September 1948 gegründet. Hier war der Gründungshintergrund auch nicht einmal die Herstellung von Automobilen, sondern der Motor, der dem Antrieb von Fahrrädern diente, war das erste Produkt, das die Fabrikationshallen von Honda verließ.
Honda hat sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seine Unabhängigkeit bewahrt und das ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass Honda sich bisher nicht zu einer Fusion mit anderen Unternehmen entschieden hat. Auch die Akquise von Investoren war für Honda bisher nie ein Thema und so hat sich das Unternehmen seine Unabhängigkeit bis heute bewahrt und darüber hinaus auch noch einen Pkw der Luxusklasse unter eigenem Logo entwickelt. Der Vertrieb des Acura als Luxusklasse von Honda ist allerdings nur in Nordamerika und Hongkong aktiv.
Auch die Aktivitäten im Motorsport haben Honda in Europa zu großer Bekanntheit verholfen und mit Valentino Rossi konnte das Unternehmen die Weltmeisterschaft in der Königsklasse vom Motorradstraßenrennsport im Jahr 2003 einfahren. In der Formel 1 war Honda Motorenlieferant und die Entwicklung den Honda NSX war eine Folge der Erfahrungen im Formel 1 Rennsport. Die Finanzkrise beendete aber die Aktivitäten von Honda in der Formel 1.
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