Ein Olympus Diktiergerät steckt voller Technik
Das Olympus Diktiergerät kann mehr, als manch einer vermutet, denn das Leistungsspektrum geht heute weit über die simple Aufnahme von Sprache hinaus.
Ob wichtiges Gespräch, inoffizielle Abkommen, Lesung an der Uni oder Auseinandersetzung mit dem Nachbarn - oft will man das Gesprochene auf Band - oder genauer gesagt auf Festplatte haben. Moderne Diktiergeräte zeichnen schon lange nichts mehr auf Band auf. Die Sound-Technik bedient sich inzwischen auch am digitalen Zeitalter und speichert die Aufnahmen meist in komprimierten Formaten, wie MP3, um hunderte von Gesprächsstunden aufzunehmen.
Der wichtigste und größte Hersteller von Diktiergeräten ist Olympus. Diktiergerät ist aber nicht gleich Diktiergerät, was auch in der eigenen Produktreihe gilt. So sind verschiedene Geräteklassen im Angebot, die sich hinsichtlich Ausstattung und Leistung unterscheiden. Manche beherrschen nur die Grundfunktionen, können also Sound aufnehmen und auf den Computer übertragen, zeigen aus dem Display die verbleibende Aufnahmezeit und Akkulebensdauer, während andere Hintergrundgeräusche von Relevantem unterscheiden, qualitativ hochwertige Mikrofone besitzen und sich zum Beispiel per Funk mit dem Heim-PC synchronisieren.
Die Beschränkung bei der Aufnahmezeit liegt längst nicht mehr bei der Kapazität des Speichers, sondern bei der Batterielaufzeit. Gute Akkus sind teuer und der Stromverbrauch der hochgezüchteten Elektronik ist groß, sodass bei Modellen der Oberklasse die sogenannten Li-Po-Akkus verbaut sind. Auch sparsame Hardware, die zum Beispiel den Standby-Modus unterstützt, ist inzwischen verfügbar, sodass der Käufer beispielsweise einstellen kann, dass das Olympus Diktiergerät so lange in Standby-Modus bleibt, bis ein Timer heruntergezählt hat und die Aufnahme beginnt. Und die Aufnahmezeit selbst kann ebenfalls über eine Art Zeitschaltuhr geregelt werden.
Hat man zum Beispiel einen Vortrag aufgenommen, kann man ihn in Zeitlupe wieder abspielen und aufschreiben. Auch dieser Schritt soll dem Nutzer abgenommen oder zumindest vereinfacht werden, sodass bei Modellen der Oberklasse eine Spracherkennungssoftware enthalten ist, die Gespräche in geschriebenen Text umwandeln kann, den man mit Word oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm anpassen oder ausbessern kann.
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