Stromkabel verlegen - ganz ohne Pannen
Als guter Heimwerker denkt man häufig, dass das Stromkabel verlegen eine einfache Angelegenheit sei. Tatsächlich muss man aber eine ganze Reihe Regeln beachten, wenn man selber Stromkabel verlegen möchte.

Früher hatten Stromkabel lediglich zwei Adern. Die eine Ader war die Stromleitung, die andere die Nullung, also die Erdung. Heute nutzt man allerdings mindestens 3 oder 4 Kabel. Man verwendet eine Nullung und eine Schutzerdung. Die Schutzerdung ist die Erdung des Gehäuses. Liegt auf einem Gehäuse zufällig Spannung, weil im Gerät etwas defekt ist, dann soll diese Leitung die Spannung ableiten. Oft hat man gerade diese spannungsführenden Gehäuse angefasst und dadurch Stromschläge erlitten. Die andere Leitung dient zum Aufdecken von Fehlströmen. Wenn irgendwo Strom verloren geht, dann springt die sogenannte Schutzschaltung an, die FI-Schaltung.
Durch die verschiedenen Leitungen und den Absicherungen ist der Bewohner zunächst einmal vor Stromschlägen gesichert. Das Haus jedoch ist damit noch nicht vor Bränden geschützt. Brände können beispielsweise durch überhitzte Kabel entstehen. Die Verbindungen der Kabel lockern sich manchmal, wodurch der Widerstand steigt und die Kabel überhitzen. In diesem Falle muss man Kabel und Klemmen austauschen. Wichtig ist es auch, beim Stromkabel verlegen an die Aufzeichnungen zu denken. Stromkabel verlegen ohne Skizze ist eine Todsünde. Denn ohne Skizze weiß man nicht mehr, an welchen Stellen man gefahrlos bohren kann.
Wer selber Stromkabel verlegen möchte, sollte sich unbedingt Rat vom Fachmann holen.
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