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Blutzuckermessgeräte – Minilabore für unterwegs

Wer Diabetiker ist, weiß, wie wichtig es ist, richtig "eingestellt" zu sein. Blutzuckermessgeräte gibt es heute schon für Zuhause - im handlichen Format und leicht bedienbar.

Forschung und Entwicklung im Bereich Gesundheit kommt den Patienten zugute - und das ist auch gut so. Vor allem die Diabetiker ziehen Nutzen daraus. Für sie ist es in den letzten Jahren viel einfacher geworden, mit ihrer Krankheit umzugehen. Der ständige Gang zum Arzt zur Kontrolle der Blutzuckerwerte entfällt; oft reicht eine regelmäßige Vorstellung völlig aus. Das ist möglich, weil die modernen Blutzuckermessgeräte eine einfache Kontrolle zu jedem Zeitpunkt zulassen. Somit sind zuckerkranke Menschen unabhängiger und können ein aktiveres Leben führen – ein wahrer Befreiungsschlag. Voraussetzung ist natürlich, dass der Patient diszipliniert ist, was seine Ernährung angeht und dass er das Gerät auch richtig benutzt.

Während der Diabetiker vom Typ 2 durch gesunde Ernährung schon viel tun kann, muss der Typ 1 mehr für seinen Blutzuckerspiegel tun. Er muss regelmäßig messen und Insulin spritzen - oft mehrmals am Tag. Mit dem Blutzuckermessgerät ist es relativ einfach, einen Blutstropfen zu gewinnen, und zum Messen wird nur wenig Blut benötigt. Das ist ein Vorteil für diejenigen, die häufiger messen müssen. Nach ca. 5 bis 30 Sekunden ist das Messergebnis sichtbar. Die Geräte können in der Regel zwischen 100 bis 450 Werten speichern. Viele Messgeräte können auch vom Arzt benutzt werden, da sie einen Computeranschluss haben. So hat auch der Arzt eine gute Übersicht über die Messwerte.

Funktionieren können die Blutzuckermessgeräte so gut und zuverlässig, weil sie mit einem elektrochemischen Verfahren arbeiten. Vor allem für seh- und farbensehschwache Patienten ist das Blutzuckermessgerät sinnvoll. Es muss vom Patienten selbst angeschafft werden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 50 Euro. Während die Krankenkassen die Kosten für die Blutzuckerteststreifen übernehmen, bleibt der Patient beim Blutzuckermessgerät also auf den Kosten sitzen. Die Geräte, die im Handel erhältlich sind, unterscheiden sich im Preis, im Zubehör und vor allem im Service. Laut aktuellen Testergebnissen messen die gängigsten Blutzuckermessgeräte gut. Eine Beratungsstelle kann bei der Entscheidungsfindung helfen.

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