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    DSL versus Kabel

    Internet Flatrates von Anbietern wie 1&1, Freenet, Arcor und anderen werden immer beliebter und immer günstiger. Die Preise fallen quasi im Monatsrhythmus. Konkurrenz zur Telefondose

    Schon vor Jahren als die Alternative zum Internet aus der Telefondose angekündigt, setzt sich die Kabeltechnik erst jetzt gegen konventionelle Angebote durch. Der Hauptgrund lag vor allem in den horrenden Preisen, die nicht mit denen der Internetprovider mithalten konnten. Doch es hat sich etwas getan auf dem Markt. Die Preise sind konkurrenzfähig und die Technik ist nicht komplizierter als die Installation einer herkömmlichen DSL-Verbindung. Die Kundenfreundlichkeit der Kabelgesellschaften ist zwar nicht ganz freiwillig, sehen sie sich doch durch kostenloses Digitalfernsehen oder Internet-TV, in ihrem Kernsegment immer stärker bedroht. Letztlich ist dieser Verdrängungswettbewerb zumindest preislich für den Kunden von Vorteil.

    Mit oder ohne Kabelanschluss

    Vor allem Verbraucher, die bereits einen Kabelanschluss besitzen, sollten sich über die Angebote der Kabel-Provider genauer informieren. Für alle anderen, die noch keinen Kabelanschluss besitzen, lohnt sich diese Variante eher weniger, da die monatlichen Kabelgebühren in etwa genauso viel kosten wie der monatliche Grundbetrag der Telekom. Jedoch gibt es inzwischen sogar Kabelgesellschaften, die ihren Internet oder Telefonzugang auch ohne einen Kabelanschluss anbieten, das heißt das es nicht möglich ist über diese Leitung fernzusehen

    Triple Play

    Alles auf einmal: Fernsehen, Telefon, Internet – in vielen Regionen ist dies auch mit einem Kabelanschluss möglich, der damit zur echten Konkurrenz der DSL-Provider wird. Telefoniert wird dann per Voice over Cable in einem rückkanalfähigen Kabelnetz. Dies geht zwar noch nicht in allen Gebieten, aber die Kabelnetzbetreiber investieren weiter um immer mehr Regionen diesen Service bieten zu können. Hier sollte man als Kunde wirklich nachrechnen, ob solch ein Kabelanschluss nicht eventuell billiger als andere Angebote ist. Die Internet Geschwindigkeiten stehen denen der etablierten Provider in nichts nach – Kabel Deutschland bietet sogar schon einen Zugang mit 26mbit/S an – vergleichbar einem DSL 26000 Anschluss.

    Verfügbarkeit

    Der größte Nachteil einer Kabel Flatrate: Sie ist nicht überall verfügbar. Nicht nur regional sondern manchmal auch innerhalb einer Stadt oder sogar einer Straße muss man schauen, ob die Angebote der Kabelbetreiber wirklich verfügbar sind. So sind es kleinere Antennengemeinschaften denen das letzte Ende der Kabelnetze gehört und über das sie entscheiden können – und so kommt es, dass in manchen Straßen der Hauseigentümer die einzige Barriere zwischen dem Kunden und seinem Internetanschluss per Kabel ist.

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