Gut bauen mit der Bilfinger Berger AG
Die Bilfinger Berger AG ist traditionell mit dem Bauwesen verwurzelt und ihr Logo findet man in Deutschland an sehr vielen besonders großen Baustellen.
Die historischen Wurzeln der Bilfinger Berger AG lassen sich bis in das 19. Jahrhundert zurück verfolgen. Als geschichtlicher Gründer des rechtlichen Vorgängers gilt August Bernatz, der mit der Bautätigkeit 1880 begann und als Firmensitz Mannheim wählte. Seine Firma wurde später in die Grün & Bilfinger AG integriert. Als rechtliche Vorläufer der heutigen Bilfinger Berger AG werden auch die Boden Gesellschaft Berlin und die Tiefbau AG Julius Berger angesehen.
Heute beschäftigt die Bilfinger Berger AG mehr als 60.000 Mitarbeiter und zählt damit zu den größten Bauunternehmen Deutschlands. 2008 konnte über 9.750 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet werden. Die Aktien des seit 1975 in der heutigen Form bestehenden Unternehmens können an der Börse gehandelt werden. Das Krisenjahr 2009 brachte dem Baugiganten einen interessanten Zuwachs. Zum Preis von 350 Millionen Euro übernahm man den Konkurrenten MCE aus Lienz in Österreich.
Die Bilfinger Berger AG ist vorwiegend im Hochbau und im Verkehrswegebau tätig. Andererseits werden von den Mitarbeitern auch ingenieurtechnische Meisterleistungen bei Großprojekten erbracht, die von der Planung bis hin zur Erstellung von Gebäuden und ganzen Gebäudekomplexen reichen. Auch bei der Umwelttechnik hat man die Nase immer mit ganz weit vorn. In Deutschland ist eines der bekanntesten Projekte das Schiffshebewerk in Niederfinow, bei dem ein Neubau notwendig wurde, nachdem die Kapazität der alten Anlage dem steigenden Aufkommen an Schiffen nicht mehr gewachsen war.
Doch die Bilfinger Berger AG ist nicht nur an deutschen Großbaustellen tätig. In der Hauptstadt von Katar wurde man beispielsweise mit dem Bau eines kompletten neuen Stadtteils beauftragt. In Finnland ist der Bauriese sogar mit der Errichtung eines Kernkraftwerkes beauftragt worden. Sogar in Kanada greift man auf die Dienste der Bilfinger Berger AG zurück. Dort geht die Golden Ears Brücke von Vancouver auf das Konto der Bauspezialisten.
Interessant ist auch die Verteilung der Aktien des Unternehmens. Fast drei Viertel befinden sich in Streubesitz. Gerade einmal fünf Prozent befinden sich in den Händen des Unternehmens. Weitere jeweils knapp fünf Prozent halten Unternehmen aus Großbritannien und Luxemburg. Die drei Prozent, die einst zur Deutschen Bank gehören, befinden sich jetzt im Besitz der Commerzbank. Weitere knapp drei Prozent gehören der französischen AXA Gruppe.
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