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Referenzen geben Hinweise auf seriöse Finanzberatung

Wer sein Geld anlegen oder Geld leihen möchte, braucht eine gute Beratung. Vor Abschluss eines Finanzgeschäftes sollten Kunden deshalb nach einem seriösen und erfahrenen Fachmann suchen.

Ob es nun um die private Altersvorsorge geht, eine Lebensversicherung oder die Finanzierung eines Immobilienkaufs: Finanzgeschäfte sind meistens vor allem eine Vertrauenssache. Die Wahl des richtigen Beraters kann hier eine entscheidende Rolle spielen. Sehr gerne verlassen sich Kunden bei der Auswahl auf Mundpropaganda. Wenn ein Freund oder Bekannter gute Erfahrungen mit einem Berater gemacht hat, weckt das oft Vertrauen. Nicht in allen Fällen können Kunden sich jedoch darauf verlassen. Manche Finanzgeschäfte zeigen ihre vertraglichen Schwächen erst nach einiger Zeit. Gerade bei langfristigen Anlagen wie privaten Rentenversicherungen oder Lebensversicherungen kann das der Fall sein. Eine Möglichkeit, sich über Finanzberater zu informieren, ist das Internet. Viele Anbieter haben eine eigene Homepage, auf der sie über ihre beruflichen Qualifikation und ihre Referenzen informieren.

Eine Referenz können etwa Kunden sein, für die der Berater bereits gearbeitet hat. Auch Publikationen in Fachzeitschriften können einen Hinweis auf die Kompetenz des Beraters geben. Der Kunde sollte die berufliche Qualifikation prüfen, in der Regel ist das eine kaufmännische Ausbildung. Auch die Berufserfahrung kann bei der Auswahl eine Rolle spielen. Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband ist ein Hinweis darauf, wie viel Wert der Berater auf Weiterbildung legt. Bevor man sich für einen Finanzberater entscheidet, sollte man auch fragen, ob der Dienstleister gegen Vermögensschäden haftpflichtversichert ist. Erlaubt ist auch die Frage nach der Deckungssumme dieser Versicherung.

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Finanzberatern unterscheiden. Die erste Gruppe bilden diejenigen, die für einen bestimmten Anbieter, etwa einen Versicherer oder eine Bank arbeiten. Die zweite Gruppe bilden die Berater, die unabhängig arbeiten. Auch diese erhalten in manchen Fällen jedoch Provisionen für Vertragsabschlüsse. Danach sollten sich Kunden vorher erkundigen. Gute Berater machen dies transparent. In einigen anderen europäischen Ländern ist es weiter verbreitet, Finanzberater zu konsultieren, die von jeglichen Anbietern unabhängig sind. Das Honorar ist allerdings höher, wenn die Berater ohne Provisionen auskommen müssen.

Ein Kunde sollte für die Suche und die Beratung genügend Zeit einplanen. Dazu gehört die rechtzeitige Absprache eines Beratungstermins. So können Kunde und Berater sich ausreichend vorbereiten. Vor Vertragsabschluss sollte man sich immer Bedenkzeit einräumen lassen. Keiner ist verpflichtet, sofort zu unterschreiben. Manchmal werden besondere Vergünstigungen der Vertragsbedingungen versprochen, wenn man sich schnell entscheidet. Es kann aber Nachteile haben, wenn man sich übereilt darauf einlässt. Im Zweifelsfall ist es günstig, den Vertrag von einem Steuerberater prüfen zu lassen. Seriöse Berater dokumentieren das Beratungsgespräch und überlassen dem Kunden den schriftlichen Vertrag vor seiner Unterzeichnung. So kann man sich die Bedingungen zu Hause noch einmal durchlesen und dann entscheiden, ob es sich dabei um das Richtige und um ein vertrauenswürdiges Produkt handelt.

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