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Staatsanleihen - Planungssicherheit vs. niedrige Rendite

Staatsanleihen von Staaten, die eine hohe Bonität haben, bieten eine gute Planungssicherheit aber eine geringe Rendite. Anders ist das dagegen bei Staaten mit höheren Spreads und schwankenden Kursen.

Staatsanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die relativ hohe Erträge und Sicherheiten bieten. Der Staat bietet diese Papiere an und leiht sich so von privaten Anlegern Geld. So sichert sich ein Land einen Teil seiner Liquidität. Käufer von Staatsanleihen bekommen einen Brief, auf dem der Rückzahlungswert und die Höhe der Zinsen festgeschrieben sind. Die Auszahlung der Zinsen erfolgt einmal im Jahr, die Rückzahlung des Wertes nach Ende der Laufzeit zu 100 %. Die Laufzeit beträgt in der Regel 10 Jahre.

Die Renditen von Staatsanleihen sind abhängig von den aktuellen Kursen. Je länger die Laufzeit der Wertpapiere, desto höher steigt in der Regel die Rendite. Diese ist aber nicht garantiert. Geht ein Staat pleite und ist nicht mehr zahlungsfähig, dann verliert der Anleger seinen Anspruch auf eine Rückzahlung des investierten Geldes und der Zinsen. Staatsanleihen der Bundesrepublik bieten beispielsweise zwar eine niedrigere Rendite als die Wertpapiere anderer Staaten, dafür gewähren sie aber eine relativ hohe Planungssicherheit. Wer sein Geld also sicher angelegt wissen möchte, investiert in deutsche Anleihen. Ein höheres Risiko aber auch eine deutlich höhere Rendite erhalten Anleger dagegen, wenn sie in Anleihen von Ländern investieren, deren Kurse hohe Schwankungen aufweisen. Hierbei ist es durchaus möglich, Renditen von über 10 % zu erhalten. Dafür sind jedoch auch Bonitätsabwertungen einzuplanen.

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