Riester-Rente kündigen: Nachteile berücksichtigen
Immer früher werden zur Absicherung des Renteneinkommens zusätzliche private Altersvorsorgen abgeschlossen. Häufig ist eine verfrühte Kündigung unausweichlich, da nicht weiter eingezahlt werden kann.

Der Abschluss einer Riester-Rente lohnt sich für viele Arbeitnehmer, um die Versorgungslücke aus aktuellem Nettoeinkommen und späterer Altersrente zu schließen. Daher sollte ein Vertrag möglichst früh geschlossen und dann bis zur Rente gehalten werden. Weiterhin sollte man vor Kündigung des Vertrages zunächst Alternativen in Betracht ziehen, um sich kostenintensive Nachteile zu ersparen. Hier ist z. B. möglich, den Vertrag einige Zeit ruhen zu lassen und ihn später erneut wieder aufzunehmen. Der Einzahlende erhält so weiter Zinsen und auch die Zulagen bleiben erhalten. Bei einer Kündigung müssen dagegen die bis dahin erhaltenen Zulagen und Steuervorteile komplett zurückgezahlt werden, oft werden auch Gebühren fällig. Man sollte außerdem die Kündigungsfristen der Gesellschaften beachten, diese können nicht selten bis zu ein halbes Jahr betragen. Im Falle einer Kündigung erhält man nicht die kompletten Einzahlungen zurück, wie etwa bei Bausparverträgen. Die Höhe der Rückzahlungen richtet sich nach dem Rückkaufswert und den anstehenden Vertriebsgebühren, kann also dementsprechend niedrig ausfallen.
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