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Wildunfälle verursachen oft Sach- und Personenschäden

Immer wieder kommt es vor, dass Autos auf Landstraßen oder Autobahnen mit Wildtieren kollidieren und es dadurch nicht nur zu verletzten oder toten Tieren, sondern auch zu Sach- oder Personenschäden kommt.

Besonders zur Brunftzeit bestimmter Tierarten sieht man an besonders gefährdeten Stellen daher Warnschilder, die auf einen verstärkten Wildwechsel hindeuten. Aber auch außerhalb dieser Zeitperioden sollte man sich nicht in Sicherheit wiegen, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass Wildwechsel und somit auch die damit verbundenen Unfälle grundsätzlich immer auftreten können. Jahres- und tageszeitunabhängig überqueren Wildtiere Straßen und Autobahnen, und ist man nicht hellwach, kommt es schnell zu den gefürchteten Zusammenstößen, bei denen nicht nur die Tiere zu Schaden kommen können. Besonders häufig treten Unfälle mit Wildtieren mit Rehen, Wildschweinen und Dammwild auf. Wer vorausschauend fährt, schafft es im Idealfall, einen Zusammenstoß zu vermeiden und die Tiere passieren zu lassen bzw. ihnen auszuweichen. Kommt es aber doch einmal zu einem Unfall, ist dieser unverzüglich beim zuständigen Jagdaufseher oder Wildhüter zu melden. Meist wird die Polizei informiert, die dann den Jagdausübungsberechtigten in Kenntnis setzt, damit dieser gegebenenfalls das verunfallte Wild bergen kann. Außerdem kann eine Bescheinigung für die [url=http://www.jurat.de]Kfz-Versicherung[/url] ausgestellt werden. Diese Meldepflicht gilt übrigens auch für Unfälle mit nur geringen Beschädigungen. Als Autofahrer selbst sollte man verletzte Tiere auf keinen Fall berühren oder gar mitnehmen. Tote Tiere, auch Fallwild genannt, dürfen von Gesetz her nicht mitgenommen werden, da dies den Tatbestand der Wilderei erfüllen würde.

Zusammenstöße mit Haarwild sind in den meisten Fällen über die Kfz-Teilkasko versichert. Juristisch gesehen handelt es sich bei durch Wildtieren verursachte Beschädigungen nämlich nicht um einen Wildschaden, sondern um einen Unfallschaden, der in der Teilkasko abgedeckt wird. Allerdings gilt dies nur für Unfälle mit sogenanntem Haarwild. Federwild, also wild lebende Vögel, werden oft nicht von der Versicherung übernommen. Bei durch Ausweichmanövern verursachte Schäden zahlt die Versicherung übrigens nur, wenn dadurch eindeutig größere Beschädigungen am Fahrzeug verhindert worden sind. Ist das Ausweichen in Panik oder aus Reflex passiert, muss man für die Kosten selbst aufkommen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass man durch das Ausweichen einen noch größeren Unfall etwa mit anderen Fahrzeugen provoziert. Experten raten daher dazu, kleineren Tieren wie Hasen oder Igeln nicht auszuweichen und auch nur dann zu bremsen, wenn man keine Autos direkt hinter sich hat. Umwelt- und Tierschützer sprechen sich andererseits dagegen aus, die Tiere im Zweifelsfall zu überfahren. Grundsätzlich gilt: Wer langsam und vorausschauend fährt und auch dann einen kühlen Kopf bewahrt, wenn sich Tiere der Fahrbahn nähern, hat gute Chancen, einen Zusammenprall mit Wildtieren zu vermeiden.

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