Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Strom aus Wind - umweltfreundlich, günstig, gut

Energie aus einer widererneuerbaren natürlichen Quelle: der Strom aus Wind wird in Europa immer beliebter. The wind of change im eigenen Haushalt.

Am Anfang war die Segelschifffahrt. Noch vor über 4000 Jahren lernten Menschen die Windenergie kennen. Doch es hat lange gedauert bis man auf die Idee kam, dass man elektrischen Strom aus Wind erzeugen kann. Viele Jahrhunderte, ja gar Jahrtausende verwendete man Windenergie für Getreidemühlen und 1887 wurde in den USA das erste Windkraftwerk gebaut. Heute gewinnt diese natürliche Energiequelle immer mehr an Bedeutung, weil sie unerschöpflich und somit umweltfreundlich ist. Doch wie entsteht der Wind, aus dem man Strom gewinnen kann? Die Atmosphäre, die Land- und Wassermassen werden durch die ungleichmäßige Einstrahlung der Sonnenenergie auf die Erdoberfläche unterschiedlich erwärmt. So entstehen Druck- und Temperaturunterschiede, die die Luftmassen in Bewegung halten und somit Wind entstehen lassen. Auch die Rotation der Erde dazu bei die Luftmassen zu verwirbeln. In Windenergieanlagen wird die Windenergie in die elektrische Energie, also Strom umgewandelt. Schön daran ist, dass man die Windenergieanlagen in allen Klimazonen, auf in allen Landformen - Küste, Binnenland, Gebirge – und auf See eingesetzt werden können. Es gibt zwei Betriebsarten: der Inselbetrieb und der Verbundbetrieb. Über Inselbetrieb wird Strom für Einzelgehöfte, wenig besiedelte Gebiete und auf Halligen erzeugt, wo es keinen Zugang zur öffentlichen Stromversorgung gibt. Begrenzte Ausfallzeiten des Windgenerators können auch durch Speicher in Form elektrischer Akkumulatoren überbrückt werden. Beim Verbundbetrieb sind die Windanlagen an das öffentliche Stromversorgungsnetz angeschlossen. Oft wird Windenergie parallel zu anderen Energiequellen genutzt. Warum soll man auf Strom aus Wind umsteigen? Die Vorteile liegen auf der Hand. Windenergie ist umweltfreundlich und schadstofffrei. Bei ihrer Nutzung entstehen keine Abgase, keine Abwässer, keine radioaktiven Abfälle, keine Aschen und Filterstäube. Auch der Treibhauseffekt wird durch die Verwendung von Windenergie vermindert. Im Gegensatz zur Stromerzeugung aus Kohle, Öl, Gas und Uran, deren begrenzten Vorräte nur noch für wenige Generationen reichen, ist Wind unerschöpflich und kann nicht verbraucht werden. Windkraftwerke sind nicht so gefährlich wie Atomkraftwerke und erzeugen keine Abfälle. Windkraftwerke können, wie bereits erwähnt, überall gebaut werden und reduzieren Transportkosten, geschweige von Unfällen, die beim Öltransport immer wieder passieren. Außerdem wird der Strom aus Wind immer günstiger und wird nach den Plänen der deutschen Regierung bis zum Jahr 2010 12,5 Prozent und bis zum Jahr 2020 sogar stolze 20 Prozent der gesamten Stromerzeugung ausmachen. Also nicht zögern – auf Windenergie umsteigen, dabei zum Umweltschutz beitragen und dabei Geld sparen!

Jochen Wagner

Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare


Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.