Balkonsanierung: Wie kann man den Balkon abdichten?
Ältere Balkons haben ihre besten Zeiten oft schon hinter sich. Es bilden sich Risse in den Fugen, Fliesen lösen sich ab. Wie kann man als Laie einen Balkon abdichten und zum kleinen Erholungsparadies umgestalten?

Balkone sind im Sommer großer Hitze ausgesetzt und werden bei starken Gewittern auch gern mal nass. Feuchtigkeit schädigt den Balkon dabei besonders, da der Regen über die Fugen eindringt und im Winter sogar gefriert. Wenn erst einmal Wasser in den Boden eingedrungen ist, lassen die ersten Risse meist nicht lange auf sich warten. Im schlimmsten Fall rosten bei einem undichten Balkon auch die Eisenverbindungen, womit auch die Fassade des Gebäudes geschädigt werden kann. Im besten Fall sollte der Balkonboden nach vorn etwas abgeschrägt verlaufen, damit das Regenwasser abfließen kann, und einen ebenen Boden haben.
Wer seinen Balkon abdichten möchte, kann die Arbeit auch in Eigenregie erledigen. Im Fachhandel sind alle erforderlichen Baustoffe für die Balkonabdichtung erhältlich. Auch Systemlösungen sind erhältlich, die zwar vom Fachmann ausgeführt werden müssen, aber den Zeit- und Kostenaufwand reduzieren. Wer selbst abdichtet, muss zunächst die Fliesen vom Balkon entfernen. Die alten Fliesen zeigen oft nicht nur Risse, sondern passen im 60er-Jahre Dunkelbraun auch nicht mehr in die heutige Zeit. Wenn der Balkonuntergrund nach der Entfernung der Fliesen keine Auffälligkeiten zeigt, kann Dichtspachtel zweifach aufgetragen werden.
Dichtspachtel aus Zement und Kunststoff sorgt für eine perfekte Abdichtung des Balkons. Wer seinen Balkon abdichten will, sollte zusätzlich Dichtband verwenden. Eine Abdichtung des Balkons ist alternativ auch mit Folie möglich. Heimwerker finden auf Bauportalen im Internet auch eine detaillierte Anleitung für die Balkonsanierung.
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