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Wasseraufbereitungsanlagen: Kosten qualitätsabhängig

Wasseraufbereitungsanlagen können mit verschiedensten Technologien ausgestattet werden, um Wasser nach bestimmten Qualitätsrichtlinien zu reinigen. Verschiedene Technologien sind aber relativ teuer.

Wasser ist der wichtigste Bestandteil des Lebens, auch für Menschen. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen das Wasser aus der Haushaltsanschlussleitung Trinkwasserqualität hat. Dafür muss man aber Schmutz- und Grundwasser einigen Aufbereitungsmaßnahmen unterziehen, da viele Bestandteile des normalen Wassers gesundheitsbeeinträchtigend wirken. Man unterscheidet prinzipiell zwischen Festbestandteilen, chemischen Lösungen und biologischen Mikroorganismen, welche im verschmutzten Trinkwasser vorkommen. Letztere werden aber auch dafür verwendet, Schmutzwasser zu reinigen.

Man muss die Reinigungsfähigkeit einer Aufbereitungsanlage sowohl effektiv als auch umweltschonend gestalten, eine gute Methode bietet dabei der Einsatz von Mikroorganismen zur Wasserreinigung. In Schmutzwasser sind häufig schwere chemische Verbindungen vorhanden, die man nur mithilfe anderer, ebenfalls schädlicher Chemikalien lösen könnte. Bakterien und andere Organismen nutzen aber viele chemische Verbindungen als Nahrungsgrundlage und scheiden verkürzte Verbindungsketten oder gelöste Produkte wieder aus. Dieses Phänomen kann man beispielsweise bei Ölausflüssen in großen Gewässern beobachten, die auch wegen natürlicher Ursachen vorkommen können. Bakterien fressen große Teile des Schweröls auf und lösen es damit im Wasser, sodass die Flora und Fauna geschont wird. Deshalb findet man in Hochsee-Ölfördergebieten traditionell große Bakterienstämme, allerdings wurde der genaue biologische Zusammenhang noch nicht ausreichend erforscht.

Bakterien kann man nur für bestimmte Bestandteile der Verschmutzungen nutzen, Feststoffe müssen mechanisch abgereinigt werden. Hierfür nutzt man meistens Wasserabscheider oder Filtersysteme. Je nach Qualität der Aufbereitungsanlage kann der Filter mehr oder weniger einfach gewechselt oder gereinigt werden, was nicht zuletzt eine Kostenfrage ist. Denn Filter setzen sich schnell zu und behindern damit den Durchfluss des zu reinigenden Wassers. Neben der aktiven mechanischen Reinigung kann man die Schwebeteilchen auch einfach durch Absetzen auf dem Grund aus dem Wasser lösen, um wenigstens die gröbsten Partikel vor der Filterung auszusondern. Doch diese Methode ist in der Schnelligkeit einer funktionstüchtigen Wasseraufbereitungsanlage technisch kaum zu bewältigen, daher findet sie in der einfachen Form kaum Anwendung. Teure Anlagen nutzen moderne Technologien für die Abtötung von Bakterien und Mikroorganismen im Wasser, welche die Trinkqualität beeinträchtigen. Beispielsweise gibt es bestimmte UV-Lampen, welche unter Bestrahlung des Wassers bei der Reinigung hilfreich sind. Je nach Intensität der Strahlung ist die Reinigungswirkung aber dabei eine Frage der Strömungsgeschwindigkeit oder der Durchlaufzahl des Wassers.

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