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Mit der Rüttelplatte neue Wege schaffen

Eine Rüttelplatte zählt zu den Baumaschinen und wird mit einem Motor betrieben. Sie dient in erster Linie zum Verdichten von Flächen, was unter anderem durch Vibration erreicht wird.

Wer schon einmal den Stellplatz für sein Fahrzeug unter einem Carport erstellt hat oder ein Fundament selber gebaut hat, wird eine leistungsfähige Rüttelplatte garantiert zu schätzen wissen. Ihr Einsatzgebiet findet das Gerät überall dort, wo es um das Verdichten von Bodenbeschaffenheiten geht. Will man also zum Beispiel einen Parkplatz für sein Auto bauen, muss zunächst einmal der Boden ausgeschachtet werden, um eine Schotterschicht einzubringen. Diese ist notwendig, damit die Fläche auf einem weichen Unterboden nicht absackt.

Nachdem dieser eingebracht ist, wird er mit der Rüttelplatte verdichtet. Somit hat man eine stabile Grundlage für den späteren Parkplatz geschaffen. Die Verdichtungskraft der Maschine entsteht in der Regel durch die Zentrifugalkräfte des Gerätes, die beim Umwuchten durch die Vibrationen verursacht werden. Die Bandbreite der hier wirkenden Kräfte liegt je nach Rüttelplatte zwischen zehn und 100 Kilonewton bei einem Betriebsgewicht zwischen 40 Kilo und einer Tonne.

Gleichzeitig werden die meisten Platten mit der Hand geführt, wobei sie oft auch über einen sogenannten Vorwärts- und Rückwärtsgang verfügen. Das heißt, die Maschine muss weder geschoben oder gezogen werden, sondern bewegt sich aus eigenem Antrieb. Es gibt sie sowohl als Zwei- und Viertakter mit Diesel- oder Benzinmotor. In Einzelfällen sind auch Elektromotoren möglich.

Aufgrund der unterschiedlichen Größen der Vibrationsplatte ist sie auch für verschiedenste Bereiche und Flächen geeignet. Für den erwähnten Parkplatz reicht eine relativ kleine Ausführung, die sogar häufig in Baumärkten ausgeliehen werden kann. Eine besondere Eignung für die Baumaschine ist dabei nicht nötig, man sollte sich jedoch trotzdem eine ausführliche Einweisung in die Funktionen des Gerätes geben lassen.

Doch man kann mit einer solchen Platte nicht nur bodenvorbereitende Maßnahmen durchführen, sondern auch abschließende. Wird also zum Beispiel bei erwähntem Stellplatz nach der Ausgleichschicht, die meist aus Glasasche besteht und Frostschäden verhindern soll, zum Schluss das Pflaster aufgetragen, muss auch dieses letztendlich abgerüttelt werden, damit die Steine auch optimal sitzen. Hier muss man allerdings etwas vorsichtig vorgehen, damit die Pflastersteine nicht aus ihrer Position herausgerüttelt werden. Daher empfiehlt es sich, die Fläche vorher einzusanden.

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