Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht
-
Umgekehrte Sortierung (neuste zuerst)
-
Die letzten 30 Beiträge
-
500 Beiträge pro Seite
[ Seite: 1, 2, 3 … 81, 82, 83 … 110, 111, 112, neuster Beitrag ]
schrieb am 08.05.12 13:54:22
CORPORATE NEWS
Mega-Investitionen in Ackerland und modernste Biogasanlagen stellen
die KTG Agrar exzellent für die Zukunft auf
- Investitionen der letzten Jahre tragen mehr und mehr Früchte
- Gesamtleistung knackt erstmals 100 Mio. Euro
- EBIT klettert von 13,4 Mio. Euro auf 15,1 Mio. Euro
- Ziele 2012 und 2013: Weitere Gewinnsteigerungen und positive
Cashflows
Hamburg, den 8. Mai 2012 – Die KTG Agrar AG (ISIN: DE000A0DN1J4)
hat in 2011 massiv in die weltweit knappe Ressource Ackerland und
modernste Biogasanlagen investiert und zementiert damit die Basis
für hohe Gewinne und positive Cashflows in den nächsten Jahren.
Neben den Investitionen hat die KTG Agrar auch das profitable
operative Wachstum fortgesetzt: Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg
die Gesamtleistung von 70,8 Mio. Euro um 58 Prozent auf 112,2 Mio.
Euro, damit hat die KTG Agrar erstmals die Marke von 100 Mio. Euro
geknackt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) hat die KTG Agrar von 17,6 Mio. Euro auf 21,1 Mio. Euro
erhöht. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte
von 13,4 Mio. Euro auf 15,1 Mio. Euro zu. Von dem profitablen
Wachstum sollen auch die Aktionäre in Form einer Dividendenerhöhung
profitieren. Auf der kommenden Hauptversammlung soll ihnen eine
Dividendenerhöhung um 20 Prozent auf 0,18 Euro vorschlagen
werden.
„Wir haben den Spagat zwischen profitablem Wachstum und massiven
Investitionen in die Zukunft erneut gemeistert“, sagt Siegfried
Hofreiter, Vorstandsvorsitzender der KTG Agrar AG. „Das
erfolgreiche Investitionsjahr 2011 ist eine hervorragende Basis für
weiter steigende Gewinne in der Zukunft.“ So hat die KTG Agrar den
Flächenbestand im vergangenen Jahr um 2.500 Hektar auf rund 35.000
Hektar gesteigert. Derzeit hat das Unternehmen schon rund 8.000
Hektar Ackerland im Eigentum und zählt damit zu den
flächenstärksten Landwirten in Europa. Darüber hinaus hat die KTG
Agrar in 2011 die Biogasexpansion massiv vorangetrieben und die
Produktionskapazität von 11 auf 22 Megawatt (MW) verdoppelt.
Aktuell sind sogar bereits 30 MW am Netz. Weitere 10 MW befinden
sich in Planung bzw. im Bau. Damit ist die KTG Agrar hervorragend
positioniert, um nachhaltig von den Megatrends Bevölkerungswachstum
und Energiewende zu profitieren. Im Jahr 2011 hat die
Weltbevölkerung die Schallmauer von sieben Milliarden Menschen
durchbrochen, damit steigt die Nachfrage nach Agrarrohstoffen
weiter an. Aufgrund der Energiewende führt kein Weg an modernen
Biogasanlagen zur Produktion von sauberer Energie vorbei. „Das
grund- und spitzenlastfähige Biogas wird ein wichtiger Bestandteil
im Energiemix der Zukunft sein. Wir haben unsere Kapazitäten seit
2006 konsequent ausgebaut und gehören damit zu den TOP 3
Energieerzeugern der deutschen Biogasbranche und sind technologisch
Weltspitze“, sagt Dr. Thomas Berger, Vorstand der KTG Agrar AG,
verantwortlich für den Biogasbereich.
Darüber hinaus hat die KTG Agrar begonnen die Wertschöpfungskette
im Lebensmittelmarkt gezielt zu verlängern: Im Frühjahr 2011 hat
die KTG Agrar die Frenzel Tiefkühlkost im thüringischen Ringleben
übernommen und damit den Geschäftsbereich Nahrung aufgebaut.
Siegfried Hofreiter: „Wir haben die Integration von Frenzel
inzwischen erfolgreich abgeschlossen und im laufenden Jahr sollte
der Bereich Nahrung bereits profitabel sein.“
Ziele 2012 und 2013: Profitables Wachstum und Optimierung der
Strukturen
Nach den massiven Investitionen in 2010 und 2011 in Ackerland,
Biogasanlagen und neue Geschäftsbereiche wird die KTG Agrar in den
Jahren 2012 und 2013 die Ernte einfahren: Der Gewinn wird deutlich
steigen. Nach dem kräftigen Wachstum der vergangenen Jahre wird das
Unternehmen in 2012 die Abläufe in allen Geschäftsbereichen
optimieren und damit zu einem deutlich positiven Cashflow
beitragen. Siegfried Hofreiter: „Das Vertrauen des Kapitalmarktes -
für welches ich mich herzlich bedanke - hat uns die Chance gegeben,
massiv in die knappe Ressource Ackerland und die modernsten
Biogasanlagen zu investieren. So verfügen wir inzwischen über
stille Reserven, die unseren aktuellen Börsenwert deutlich
übersteigen. Daher prüfen wir derzeit Optionen, diese teilweise zu
heben.“ Derzeit befinden sich rund 8.000 Hektar Ackerland in
Ostdeutschland und Litauen im Eigentum der KTG. Diese sind gemäß
Handelsgesetz zu Anschaffungskosten bilanziert und spiegeln bei
weitem nicht den aktuellen Verkehrswert wider. Auch in die
Produktion von erneuerbarer Energie hat KTG Agrar seit dem Jahr
2007 kräftig investiert. Mit Erfolg: Inzwischen betreibt das
Unternehmen Biogasanlagen mit einer elektrischen Leistung von rund
30 MW – genug um 200.000 Haushalte rund um die Uhr mit grüner
Energie zu versorgen. Mit dem Verkauf von sauberer Energie hat KTG
Agrar im Jahr 2011 mehr als 21,0 Mio. Euro umgesetzt (Vorjahr: 14,2
Mio. Euro) und ein EBIT von rund vier Mio. Euro (Vorjahr: 2,7 Mio.
Euro) erzielt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mehrere neue
Anlagen erst zum Jahresende 2011 und in den ersten Monaten des
laufenden Jahres ans Netz gegangen sind und daher erst 2012 zur
Umsatz- und Ertragsentwicklung beitragen werden.
Den vollständigen Konzernabschluss und den Geschäftsbericht 2011
wird die Gesellschaft in den nächsten Wochen veröffentlichen.
Über KTG Agrar:
Die KTG Agrar AG (ISIN: DE000A0DN1J4) gehört mit Anbauflächen von
rund 35.000 Hektar zu den führenden Produzenten von Agrarrohstoffen
in Europa. Als integrierter Anbieter erzeugt das Unternehmen
Agrarrohstoffe, erneuerbare Energie und Lebensmittel. Die
Kernkompetenz des Hamburger Unternehmens ist der ökologische und
konventionelle Anbau von Marktfrüchten wie Getreide, Mais und Raps.
Bei ökologischen Marktfrüchten ist KTG Agrar – gemessen an der
Anbaufläche – europäischer Marktführer. Die Anbauflächen befinden
sich hauptsächlich in Deutschland, seit 2005 zusätzlich auch im
EU-Mitgliedstaat Litauen. Das zweite Standbein der Gesellschaft ist
die Erzeugung von Bioenergie. Derzeit betreibt KTG Agrar
Biogasanlagen mit einer elektrischen Anschlussleistung von
insgesamt rund 30 Megawatt. Durch die Übernahme von Frenzel
Tiefkühlkost wurde im Jahr 2011 die Wertschöpfungskette um die
Lebensmittelproduktion verlängert. Im Geschäftsjahr 2011 hat KTG
eine Gesamtleistung von 112,2 Mio. Euro und ein EBIT von 15,1
Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen ist seit November 2007 an
der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und beschäftigt derzeit
etwa 600 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.ktg.ag.
Kontakt:
Investor Relations / Presse
Fabian Lorenz
IR.on AG
Tel: +49 221 914097 - 6
E-Mail: fabian.lorenz@ir-on.com
schrieb am 08.05.12 14:15:41
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.135.484 von mickefett am 08.05.12
13:54:22Mir geht der reisserische Ton dieser Ad-Hoc
gewaltig gegen den Strich.
schrieb am 08.05.12 15:23:29
Man muss wohl heutzutage etwas mehr mit dem Geschirr klappern um
Aufmerksamkeit zu erregen. Mittel-/Längerfristig kann man mit KTG
Agrar wohl nicht falsch liegen, sofern es nicht zu gravierenden
Mißernten kommt. Auch da sollte sich die breite Streuung dauerhaft
positiv bemerkbar machen.
schrieb am 08.05.12 15:36:34
wenigstens haben wir mal Zahlen.....
Für das viele Anleihe-Kapital sind neben dem Biogasgeschäft
immerhin seit Frühjahr 2011 ca. 1´400 ha gekauft worde... aber was
stutzig macht: die Hebung von Reserven.... Die Familie kontrolliert
ja die Gesellschaft, eine Übernahme zu Schnäppchenpreisen ist eher
nicht möglich.... honi soit qui mal y pense... Also entweder wird
versucht das Biogasgeschäft zu verkaufen, in eine grössere Einheit
einzubringen, oder mit einem IPO den Börsengang gewagt. Oder es
wird Eigentum (Ackerböden) verkauft, da sind ja sicher auch die
"Reserven" zu finden. Ich frage mich nur, warum jetzt gerade
"Reserven" gehoben werden müssen. Ich habe das
Landwirtschafts-Geschäft immer als eine langfristige Angelegenheit
gesehen. Die ganzen IFRS-Hochbilanzierungen haben wir ja bei den
Immobiliengesellschaften schon mal erlebt - schade.
PS: mein Rechenbeispiel war nur exemplarisch, ohne Branchenbezug
schrieb am 08.05.12 15:50:47
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.136.015 von cavi am 08.05.12
15:36:34Eventuell aknn man Ackerland "zu Marktpreisen"
an eine eigene neue Tochtergesellschaft verkaufen.
Dann würde man die Reserven offenlegen.
schrieb am 08.05.12 17:13:05
Zitat von eusterwEventuell
aknn man Ackerland "zu Marktpreisen" an eine eigene neue
Tochtergesellschaft verkaufen.
Dann würde man die Reserven offenlegen.
Wenn Ackerland bei Privatinvestoren so beliebt ist, wie man hört,
dann könnte man doch geschlossene Fonds auflegen. So ein Fond
könnte 8, 10, 15 oder 20 Jahre laufen, KTG schliesst entsprechende
Pachtverträge mit dem Fond ab.
"Nebenbei" bieten solche Fonds auch diverse Möglichkeiten (Gebühren
für
wichtige Dienstleistungen) für das "Umfeld" von KTG, ein
bisschen Honig zu saugen...
Mit dem Erlös kann KTG wieder neue Flächen zusammenkaufen oder auch
Schulden tilgen. Obwohl die Schuldentilgung
eigentlich aus
dem Cash-Flow der Biogasanlagen leicht zu stemmen sein
müsste. Es wird halt mal Zeit, dass man das auch als
Kleinanlager in der Bilanz sehen kann.
schrieb am 08.05.12 19:07:24
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.136.630 von Schleef am 08.05.12
17:13:05Es ist ja keiner gezwungen, Fonds zu zeichnen.
Wem die dabei typischen Weichkosten nicht gefallen, investiert eben
woanders.
Für KTG Agrar und die Aktionäre wäre ein Verkauf an einen Fonds zum
Verkehrswert m. E. vorteilhafter als ein Verkauf an eine eigene
Gesellschaft.
Bei z. B. AGRO gehört es zum Geschäftsmodell, Brachflächen zu
kaufen, diese zu rentabler Produktion zu führen und dann
entprechend teuerer zu verkaufen. Das haben letztlich m. E. auch
BEF und ALPA vor. Die haben nur das Problem bisher keine rentable
Produktion auf die Beine gestellt zu haben. Das ist bei KTG
anders.
M. E. wäre es sehr zweckmäßig, die deutschen Flächen zu verkaufen
und in D nur noch auf gepachteten Flächen zu landwirtschaften. Mit
dem Verkaufserlös könnten dann Flächen in Osteuropa gekauft werden,
die dort immer noch ein Vielfaches günstiger sind, als hier.
schrieb am 08.05.12 19:22:22
Zitat von DJHLSEs
ist ja keiner gezwungen, Fonds zu zeichnen. Wem die dabei typischen
Weichkosten nicht gefallen, investiert eben woanders.
Für KTG Agrar und die Aktionäre wäre ein Verkauf an einen Fonds zum
Verkehrswert m. E. vorteilhafter als ein Verkauf an eine eigene
Gesellschaft.
Bei z. B. AGRO gehört es zum Geschäftsmodell, Brachflächen zu
kaufen, diese zu rentabler Produktion zu führen und dann
entprechend teuerer zu verkaufen. Das haben letztlich m. E. auch
BEF und ALPA vor. Die haben nur das Problem bisher keine rentable
Produktion auf die Beine gestellt zu haben. Das ist bei KTG
anders.
M. E. wäre es sehr zweckmäßig, die deutschen Flächen zu verkaufen
und in D nur noch auf gepachteten Flächen zu landwirtschaften. Mit
dem Verkaufserlös könnten dann Flächen in Osteuropa gekauft werden,
die dort immer noch ein Vielfaches günstiger sind, als
hier.
- auf jeden Fall wäre es günstiger, wirklich zu verkaufen, als eine
"wertaufdeckende" Transaktion im Konzern (sofern letzteres
überhaupt machbar wäre).
- wenn man Pächter bliebe, hätte das den zusätzlichen Vorteil, dass
man für den ersten Pachtvertrag überhöhte Pachten festlegen könnte,
die entsprechend einen überhöhten Kaufpreis "rechtfertigen".
Unter'm Strich ein schöner Zusatzgewinn, und IMHO nicht gänzlich
unüblich auch z.B. bei Bürogebäuden, die als Sale-and-lease-back an
Kleinanlegerfonds gehen.
- jetzt auch noch Brachland urbar zu machen, wäre IMHO eine weitere
Verzettelung. Mir ist KTg eigentlich schon mit Frenzel & Co
völlig hinreichend verzettelt ...
- Osteuropa hat halt den Nachteil geringerer politischer
Stabilität. Wie wichtig die ist, zeigen die Wahlen vom Wochenende
...
schrieb am 08.05.12 20:06:15
schrieb am 08.05.12 20:26:00
Zitat von Schleef-
auf jeden Fall wäre es günstiger, wirklich zu verkaufen, als eine
"wertaufdeckende" Transaktion im Konzern (sofern letzteres
überhaupt machbar wäre).
- wenn man Pächter bliebe, hätte das den zusätzlichen Vorteil, dass
man für den ersten Pachtvertrag überhöhte Pachten festlegen könnte,
die entsprechend einen überhöhten Kaufpreis "rechtfertigen".
Unter'm Strich ein schöner Zusatzgewinn, und IMHO nicht gänzlich
unüblich auch z.B. bei Bürogebäuden, die als Sale-and-lease-back an
Kleinanlegerfonds gehen.
- jetzt auch noch Brachland urbar zu machen, wäre IMHO eine weitere
Verzettelung. Mir ist KTg eigentlich schon mit Frenzel & Co
völlig hinreichend verzettelt ...
- Osteuropa hat halt den Nachteil geringerer politischer
Stabilität. Wie wichtig die ist, zeigen die Wahlen vom Wochenende
...
Deine Tendenz, dass jedes Handeln der KTG irgendeine Gaunerei zu
Lasten der Kleinanleger beinhalten müsse, bringst Du überdeutlich
zum Ausdruck. Was das soll, bleibt Dir überlassen.
Überhöhte Pachten festzulegen, um einen überhöhten Kaufpreis zu
erzielen ist wenig sinnvoll und hat z. B. bei Arcandor sicher noch
den Untergang beschleunigt. Nur was soll diese Spekulation
hier?
Für KTG und die KTG-Aktionäre ergibt es durchaus Sinn stille
Reserven durch Verkauf der im Eigentum stehenden deutschen Flächen
zu heben, und zwar auch ohne jede Gaunerei.
Brachland urbar zu machen, sähe ich nicht als eine Verzettelung.
Dafür bedarf es landwirtschaftliches know How und das ist bei KTG
vorhanden. im übrigen ist das eine sehr wertsteigernde Aktivität
und genau daraum geht es: sich auf möglichst wertsteigernde
Aktivitäten zu verlegen.
Die Käufe der Ölmühle und des Tiefkühlgeschäfts aus den
Insolvenzmassen müssen einen nicht erfreuen. Mir wäre es auch
lieber, dass so etwas unterblieben wäre und auch die kooperation
mit biofarmers ist m. E. gut verzichtbar. Das sind m. E.
Aktivitäten die wirklich nur ablenken. Wenn Frenzel und die Ölmühle
wegen der Insolvenz ihrer Vorbetreiber zu Schnäppchenpreisen zu
haben waren - sei es drum.
Was Osteuropa angeht: KTG ist seit Jahren in Litauen aktiv und das
ist auch sehr gut so. Viele Staaten Osteuropas sind politisch
stabiler als Südeuropa.
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben