Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! - (Seite 128)

    eröffnet am 08.11.08 13:22:25 von
    Sternen-Staub

    neuester Beitrag 16.11.14 13:07:27 von
    Sternen-Staub
    Beiträge: 1.858
    ID: 1.145.949
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    Sternen-Staub
    schrieb am 03.05.09 14:15:23
    Beitrag Nr. 1.271 (37.084.958)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.084.812 von Oakatzl am 03.05.09 13:01:17


    „...auch wenn Sternenstaub meint, dass meine Ausstattung im Oberstübchen eher schwach ist,...“



    Das würde ich nie wagen zu sagen.

    Ich würde mich als relativ nachdenklicher, aber doch noch sehr
    plumper Mann nie mit der Klugheit und Raffinesse einer Frau zu
    messen wagen. -

    Ehrlich.

    *
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    Demarkkommwieder
    schrieb am 03.05.09 14:56:37
    Beitrag Nr. 1.272 (37.085.032)
    Hat der DAX nicht noch ein offenes GAP bei 1600, irgendwas?
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    OS577419
    schrieb am 03.05.09 15:22:36
    Beitrag Nr. 1.273 (37.085.098)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.085.032 von Demarkkommwieder am 03.05.09 14:56:37Meinst Du das von 1989/90? [urlDAX]http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?toDelete=&asc=lin&dsc=abs&range.x=&sFrom=01.01.1988&sTo=01.01.1995&avg1=&avg2=&avg3=&avgtype=simple&bench0_dropdown=&ind=&ind0=VOLUME&ind1=-&pers_einst=0&iSLid=32&sCat=IND&lSyms=DAX.ETR&sTab=bigchart&hist=30y&overview_hist=1d&DEBUG=0&sPageType=extended&sSym=DAX.ETR&type=hilow&sWkn=846900&sIsin=DE0008469008&range.x=8&range.y=8[/url]
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    Oakatzl
    schrieb am 03.05.09 15:41:15
    Beitrag Nr. 1.274 (37.085.148)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.085.098 von OS577419 am 03.05.09 15:22:36da es mich selbst interessiert hat, habe ich in Excel eine Grobrechnung eingegeben

    Voraussetzungen:

    -es werden keine Aktien im Index verändert

    -die Gewichtungen bleiben unverändert

    -es kommen keine Ausschüttungen mehr dazu

    -unveränderter Freefloat

    dann hat der Performanceindex einen aktuellen Aufschlag von 38%
    zum Kursindex, vorausgesetzt dieser Aufschlag bleibt konstant
    und alle anderen Voraussetzungen treffen auch zu ( was in der Praxis allerdings nicht möglich ist, weil kapitalisierungsschwache Aktien und Aktien mit zu wenig Freefloat aus dem Index fliegen und weil sich die Gewichtungen bei jedem Kurs ändern )

    dann würden sich folgende theoretische DAX-Stände ergeben

    Kursindex: 1.860
    Perf.Index:3.000

    Kursindex: 1.240
    Perf.Index:2.000

    Kursindex: 620
    Perf.Index: 1.000


    somit wäre der von dir genannte DAX-Stand rein thoretisch doch möglich
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    OS577419
    schrieb am 03.05.09 15:50:09
    Beitrag Nr. 1.275 (37.085.172)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.085.148 von Oakatzl am 03.05.09 15:41:15Da hast Du dir ja einige Mühe bereitet, hierfür Danke ich Dir auch besonders!

    Bevor wir uns aber an den 800 Punkten im DAX vollkommen verzetteln, sollten wir vorerst mal abwarten, ob wir bis zum Ende dieses Jahres (2009) überhaupt in den von mir prognostizierten Bereich zwischen 2000 und 3000 Punkten (DAX-Performance-Index) abtauchen. Vielleicht liege ich ja komplett daneben. Die 800 Punkte jedenfalls dürften auch noch in weiter Ferne liegen, sofern sie denn überhaupt kommen sollten.
    Avatar
    OS577419
    schrieb am 03.05.09 16:25:49
    Beitrag Nr. 1.276 (37.085.295)
    Zur besseren Veranschaulichung möchte ich die Annahmen aufführen, welche ich meinem Weltwirtschaftskrisenszenario zugrunde gelegt habe, um auf derartige DAX-Stände zu schließen:

    1. Diese Weltwirtschaftskrise fällt mindestens genau so schwer aus wie jene nach 1929 (ca. 90 % Kurseinbruch zu den Höchstständen zuvor).

    2. Durch die heutige, extreme Staatsverschuldung (insbesondere der USA) könnten Probleme bei der Refinanzierung der Staatsanleihen auftreten, die entweder zu einer Hyperinflation oder zum Staatsbankrott einiger Staaten führen können, gegebenenfalls mit Anleihe-Crash der wesentlich drastischere Auswirkungen als ein Aktien-Crash hätte.

    3. Sofern durch Staatsbankrott die Rückzahlungsquote der Staatsanleihen erheblich von 100 % abweicht, so werden erhebliche Rückwirkungen auf die Gläubiger (Lebensversicherer, Private, Banken) dieser Staatsanleihen eintreten und die Wirtschaftskraft weiter lähmen.
    Avatar
    OS577419
    schrieb am 03.05.09 17:22:24
    Beitrag Nr. 1.277 (37.085.437)
    Wegen der Befürchtung eines Anleihe-Crash horte ich derzeit mein Geld auf Tagesgeldkonten, trotz der niedrigen Zinsen, bleibe aber liquide, um bei einer veränderten Situation reagieren zu können. In Sachwerte werde ich erst zum Ende der Krise gehen, vermutlich erst nach 2011.
    Avatar
    OS577419
    schrieb am 03.05.09 17:51:08
    Beitrag Nr. 1.278 (37.085.521)
    [urlChronologie der Krise: Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde …]http://hw71.wordpress.com/[/url]
    Avatar
    Sternen-Staub
    schrieb am 03.05.09 17:59:36
    Beitrag Nr. 1.279 (37.085.540)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 37.085.295 von OS577419 am 03.05.09 16:25:49


    "Zur besseren Veranschaulichung möchte ich die Annahmen aufführen, welche ich meinem Weltwirtschaftskrisenszenario zugrunde gelegt habe, um auf derartige DAX-Stände zu schließen:

    1. Diese Weltwirtschaftskrise fällt mindestens genau so schwer aus wie jene nach 1929 (ca. 90 % Kurseinbruch zu den Höchstständen zuvor).

    2. Durch die heutige, extreme Staatsverschuldung (insbesondere der USA) könnten Probleme bei der Refinanzierung der Staatsanleihen auftreten, die entweder zu einer Hyperinflation oder zum Staatsbankrott einiger Staaten führen können, gegebenenfalls mit Anleihe-Crash der wesentlich drastischere Auswirkungen als ein Aktien-Crash hätte.

    3. Sofern durch Staatsbankrott die Rückzahlungsquote der Staatsanleihen erheblich von 100 % abweicht, so werden erhebliche Rückwirkungen auf die Gläubiger (Lebensversicherer, Private, Banken) dieser Staatsanleihen eintreten und die Wirtschaftskraft weiter lähmen."




    Hallo O.S.

    Dankeschön für Deine interessante Stellungnahme, mit deren Aussage
    ich weitgehend übereinstimme.

    Solch eine furchtlose und ungeschminkt realistische
    Betrachtungsweise ist eine Rarität.



    Schönen Gruß.

    Sternenstaub.
    Avatar
    OS577419
    schrieb am 03.05.09 18:35:25
    Beitrag Nr. 1.280 (37.085.649)
    Wer jetzt darauf angewiesen ist sich Liquidität durch die Veräußerung von Sachwerten zu besorgen, der ist arm dran. Vermutlich wird bei allen Sachwerten (Immobilien, Aktien, Rohstoffe, auch Gold) noch ein erheblicher Wertverlust gegenüber Geld als liquidem Zahlungsmittel eintreten – vermutlich die nächsten 2 bis 3 Jahre (Deflation). Danach dürfte dann vermutlich wieder der umgekehrte Weg eingeschlagen werden, wenn es um die Refinanzierung der Staatsschulden geht (Inflation). Bei Staatsbankrott und Geldentwertung geht man auch lieber in Sachwerte.




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