Wer zuhause oder bei der Arbeit über eine Garage verfügt, der kann sein Auto nicht nur sicher vor Witterungseinflüssen, sondern insbesondere vor fremden Zugriffen abstellen. Das Auto ist gewissermaßen unter Verschluss gehalten.
Allerdings ist nicht jedermann in der Lage, über einen solchen Komfort zu verfügen, auch weil es gerade in größeren Städten nur sehr wenig Platz für Garagen gibt. Tiefgaragen stellen eine Möglichkeit der sicheren Unterbringung von Kraftfahrzeugen dar, bieten aber in der Regel am Tage jedem Zugang und schützen daher im besten Fall vor Regen. Statistisch ist bewiesen, dass sich Autodiebe gerade am Tage an Autos in Tiefgaragen zu schaffen machen, um diese zu stehlen. Des Nachts werden eher auf Straßen abgestellte Kraftfahrzeuge gestohlen.
Gegen einen möglichen Autodiebstahl gibt es aber probate Mittel wie beispielsweise Wegfahrsperren oder aber Alarmanlagen. Als besonderes Instrument zur Diebstahlsicherung bei Autos zählt die Lenkradkralle. Diese ist in der Regel aus Stahl gefertigt, umfasst mit soliden Haken das Lenkrad und kann mithilfe eines länglichen Stabes eine Drehung des Lenkrades verhindern.
Die Kralle am Lenkrad dient zunächst zur Abschreckung. Oftmals sind die Lenkradkrallen in leuchtenden Farben gehalten, damit ein möglicher Dieb schnell auf sie aufmerksam wird und möglicherweise davon absieht, das mit der Kralle gesicherte Fahrzeug zu stehlen. Die Kralle bedeutet nämlich zusätzliche Arbeit für den Dieb. Viele Diebe entscheiden sich für Autos, die nicht mit Lenkradkrallen gesichert sind.
Möchte man sich für eine der angebotenen Lenkradkrallen entscheiden, so sollte man unbedingt auf eine auffällige Lackierung achten. Auf allen zur Kralle gehörenden Teilen sollte man klar erkennbare Schweißnähte sehen können, die sauber gearbeitet sind. Dies spricht in jedem Fall für eine qualitativ gut gearbeitete Kralle. Das Schloss der Lenkradkrallen sollte immer in einer Versenkung gefertigt worden sein. Nur so lässt es sich durch die Werkzeuge möglicher Diebe wie beispielsweise Zangen oder auch Sägen kaum angreifen.
Eine Lenkradkralle ist in der Regel mit allen möglichen Lenkrädern vereinbar, auch wenn diese nur eine einzige Speiche aufweisen. Ausnahmen gibt es jedoch. Die Fahrzeugteile, die von der Kralle berührt werden, sollten gut gepolstert sein. Man sollte unbedingt dafür Sorge tragen, dass man stets den Schlüssel der Kralle abzieht, sobald man die Kralle am Lenkrad angebracht hat.