Arabische Münzen – Zahlungsmittel und Sammlerstücke
Arabische Münzen werden auch heute noch wie in Europa als Zahlungsmittel genutzt. Beispielsweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), wo es den Dirham als gesetzliches Zahlungsmittel in Münzform gibt.
Arabische Münzen sind wie in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel. Wie üblich für Münzen wird man diese in Deutschland bei einer deutschen Bank nicht eintauschen können. Dies gilt höchstens für Banknoten, und auch da ist mit Nichtannahme oder verspäteter Gutschrift zu rechnen. Umgekehrt kann man zwar für eine Reise in die VAE bei einer deutschen Bank Dirham-Scheine eintauschen. Meist geht dies aber nur auf Vorbestellung, da diese Noten nicht vorrätig sind und es einige Tage dauert, bis man sie am Bankschalter abholen kann.
Der Wert des Dirham ist fest an den US-Dollar gekoppelt. Insofern müsste man den Gegenwert, den man von der Bank für Euro erhält, leicht kontrollieren können. Allerdings muss man mit einem erheblichen Zuschlag für die Beschaffung rechnen.
Besser ist es da, sich das nötige Bargeld erst vor Ort zu besorgen. In solchen Ländern kann man in der Regel mit Kreditkarte bezahlen. Nur für Taxi oder die Einkäufe im Basar wird landesübliches Geld gebraucht. Als Tourist sollte man sich, um Missverständnisse und Übervorteilung zu vermeiden, beim Basarbesuch von einem Einheimischen begleiten lassen.
Arabische Münzen sind in den VAE als Dirham, 25 und 50 Fils (1 Dirham = 100 Fils) gebräuchlich. Es gibt auch Münzen in den Werten 1, 5 und 10 Fils. Diese sind aber nicht mehr gebräuchlich und werden auch kaum noch angenommen.
Bemerkenswert ist, dass die Zahlen auf der Münze in indischen Zahlen angegeben werden, der Münztext ist allerdings arabisch. Die Geldscheine sind sogar dreisprachig: die Vorderseite Arabisch mit Ziffern in indischer Typographie, die Rückseite Englisch mit Ziffern in europäischer Typographie.
In anderen arabischen Ländern, beispielsweise im Iran, sind arabische Münzen ungebräuchlich. Die iranische Währung, der Rial, ist derzeit inflationsbedingt nur in so großen Beträgen gebräuchlich, dass selbst Geldscheine nicht mehr ausreichen und stattdessen Bankschecks zur Zahlung verwendet werden.
Gleiches gilt für den Irak. Auch dort werden nur Scheine mit Werten von 50, 250, 500, 1.000, 5.000, 10.000 und 25.000 Dinar genutzt. Die Münzen zu 25 Dinar und 100 Dinar sind da ebenfalls wirkliches Kleingeld.
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Die Perser sind Indoeuropäer, die im Iran zweitgrößte Bevölkerungsgruppe der Aserbaidschener gehört zu den Turkvölkern, Kurden sind keine Araber, ebensowenig Luren und Belutschen. Araber stellen vll. 3% der Bevölkerung im Iran.
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